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Es ist kein Geheimnis bei der Hunde-Erziehung:
Der amerikanische Pferde-Experte Monty Roberts schrieb in einem Newsletter, dass man Pferde mit dem sanften Laut „Vooooo“ beruhigen kann. Auf Deutsch klingt das wie „Wuuuuu“. Das müsste man bei Hunden mal ausprobieren, wenn sie aufgeregt oder ängstlich sind. Silvester bietet dafür bestimmt Gelegenheiten, beim Feuerwerk.
Hunde können viel besser hören als Menschen. Wenn’s zischt und kracht, kann das so manchen Vierbeiner in Angst und Schrecken versetzen: Panik, Todesangst – dann wird das schönste Beruhigungsleckerli verschmäht. Solche Angst fängt bei Bremsenquietschen an und hört beim Auseinanderfalten von Müllbeuteln noch lange nicht auf. Einige Hunde reagieren auf Quietschspielzeug, auf das Zischen von Kohlensäure beim Öffnen einer Flasche, auf die Toilettenspülung, auf sirrende Kinderdrachen, auf Heißluftballons, auf das Reifendruck-Prüfinstrument an der Tankstelle … Alle Hunde haben ein gutes Gehör, trotzdem dreht nicht jeder Hund bei so was durch. Manche Hunde sind empfindlicher als andere. Viele flüchten bei Gewitterdonner ins Bett, in die Badewanne oder verstecken sich irgendwo. Bei Silvester-Feuerwerk geht für sie die Welt unter. So manch eine Familie flüchtet mit ihrem Haustier für einige Tage in eine ruhige Gegend, um dem Wahnsinn zu entkommen. Es gibt immer weniger Orte, wo das möglich ist. Nicht
einmal in Naturschutzgebieten ist man vor Böllern und Raketen mehr sicher.
Viele Haustiere werden zum Jahreswechsel „auf Droge gesetzt“: Beruhigungsmittel, „Angstlöser“. Einiges ist richtig gefährlich. Hunde können davon halb tot werden, ein Tierarzt muss immer erreichbar sein. Bachblüten, Schüßlersalze oder auch ein „Notfall-Bürsten“ sind bessere Alternativen. Details und mehr über Silvester-Angst und Medikamente hier. Auch
dieses Jahr meine Bitte an alle: Millionen Tiere haben Angst davor. Auch die, die draußen leben. Sie haben niemanden, der ihnen Schutz gibt und sie beruhigt. Geht bitte mit gutem Beispiel voran und macht den Wahnsinn nicht mit. Denkt auch an die Menschen, die immer wieder durch Feuerwerk verletzt werden, und denkt an die Rettungskräfte, die ihnen helfen und selbst in Gefahr geraten können: Sanitäter, Polizei, Feuerwehr … Das lässt sich doch alles vermeiden! Rund 200 Millionen Euro werden auch dieses Jahr wieder für Feuerwerk ausgegeben. Spart lieber das Geld. Oder tut etwas Gutes damit zum Beispiel als Spende, oder schenkt eurem Haustier was Schönes.
Benjie, der den
Jahreswechsel auch dieses Jahr verschlafen wird und der
hofft, dass Toby das Knallen und Zischen genauso cool wegsteckt wie ich
(selbstbewusst ist er ja) |
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ältere Beiträge Click auf die Tafel.
Frieden schaffen zum Wohl von Mensch, Tier und Umwelt nach der Lehre von Dr. Edward Bach |
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Wie jedes Kind einen Teddy zum Liebhaben und Kuscheln haben sollte, sollte jeder Hund schon als Welpe ein Plüschtier zum Kuscheln und Liebhaben geschenkt bekommen. Viele Hunde bekommen sicher auch zu Weihnachten wieder Plüschtiere, hundetauglich, reißfest und ohne Knopfaugen natürlich. Heute möchte mein Frauchen ihre ganz persönliche Weihnachtsteddy-Geschichte erzählen.
Weihnachten ist, wenn Wünsche wahr werden. Fröhliche
Weihnachten allerseits!
Benjie, der
dieses Jahr schon mal „Weihnachten“ hatte: als Ende Februar mein Wunsch nach
einem lieben Freund erfüllt wurde
Wir machen es uns gemütlich. |
hier noch ein „Leckerli“:
Wir haben jetzt das Wissen, wie wir die Frequenzen nutzen können, um alle Krankheiten zu überwinden. Dr. Leonard G. Horowitz 528radio.com |
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Keine gute Idee. Wenn ein Haustier einzieht, braucht es Ruhe zum Eingewöhnen –
Ein eigener
Hund oder eine eigene Katze sind bei Kindern besonders begehrte Geschenke. Die Erwachsenen wollen die Augen ihrer Kinder strahlen sehen und geben dem Wunsch leichter nach als irgendwann sonst im Jahr. Die Entscheidung für ein Haustier müssen sie sich aber gut überlegen, sonst hält die Freude nicht lange an.
Ein Tier zu haben bedeutet, dass man sich viel Zeit nehmen muss. Verantwortung kommt dazu und natürlich einiges an Kosten, zumindest für Futter, Körbchen, Leine, Halsband/Geschirr, Spielzeug, Versicherung, Hundesteuer und Tierarzt (Tierarztkosten sind enorm gestiegen!). Probleme können auftreten. Das Tier kann einem schnell zu viel werden, wenn es nicht lange allein bleiben kann, Dinge zerstört, wenn das Futter nicht schmeckt („Mäkelfresser“, vielleicht krank), die Fellpflege unterschätzt wurde, die Erziehung nicht gleich klappt und wenn man sich schlicht zu wenig auskennt. Immer wieder landen Tiere aus solchen Gründen im Tierheim oder werden einfach ausgesetzt. Tiere sind keine Spielzeuge, sondern fühlende Lebewesen, die Bedürfnisse haben. Ein Leben lang möchten sie geliebt und gut versorgt werden. Einige Tierheime geben deshalb über die Festtage und bis ins neue Jahr hinein (Silvesterfeuerwerk!) keine Tiere ab. Auch verantwortungsbewusste Züchter tun das nicht.
Zum Ausprobieren, wie es mit einem Hund ist und ob Kinder sich um ihn kümmern würden, genügt ein Plüschtier. Wie man das im Alltag üben kann, hat mein Frauchen in ihrem Welpenbuch beschrieben.
Benjie, der
jetzt weiß, wo der Weihnachtsmann wohnt: bei uns um die Ecke!
Er hat durch seine Haustür geguckt, als wir da vorbeigegangen sind. Das Hündchen gehört ihm bestimmt selbst, denn der Weihnachtsmann weiß, was Verantwortung bedeutet. |
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„Special“-Seite zum Buch |
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9.12.2025 In unserer Stadt gibt es einen Sonderpostenmarkt. „Da findet man alles, was man nicht sucht“, sagt Frauchen. Als dieses Geschäft noch „schauen und kaufen“ hieß, kamen wir da
mal vorbei. Vor dem Geschäft standen ein paar Jugendliche. Einer sagte: „Komm, wir gehen zu ,schauen und klauen‘!“ Schon klar, was die da wollten. Einer der Jungs mochte nicht mitgehen. Da packte ihn der Boss der Clique am Ohr und drehte ihm das Ohr um. Wer nicht will, wird gezwungen. Im Fernsehen hörte ich einen Jungen sagen: „Ich will, dass du das klaust
– wie sich das gehört!“ In den Schulen herrschen ähnliche Zustände. Das haben uns zwei
Lehrerinnen erzählt. Lernen wollen solche Kinder schon gar nicht. Sie sind nämlich nicht besonders helle im Oberstübchen – haben Muskeln und Macht, aber wenig Köpfchen. „Lernen ist uncool!“, sagen sie. Wer lernen möchte, wird ausgelacht. Die merken nicht, wie uncool sie selbst sind.
Die Zweibeiner sagen: „Die Aggression der Leute wird immer schlimmer!“ Viele Gründe gibt es dafür. Ein
wichtiger Grund ist, dass die Menschen sich so viel Stress machen. Jeden Tag Hektik, von morgens bis
abends: schnell arbeiten, schnell reden, schnell essen, schnell laufen. In der „besinnlichen“ Weihnachtszeit
rennen sie erst recht herum. Dauerstress macht
unberechenbar und gereizt. Die Leute sind ständig im
Überlebensprogramm von „Kampf oder Flucht“: Herzflattern, Druck, Zank und
Streit. Wenn das Maß voll ist, genügt ein
Tropfen zum Überlaufen und sie rasten völlig aus. Bei all den Spannungen, all der Wut
und all dem Hass, den jeder heutzutage spüren kann, ist es bis zum Kriegswahnsinn dann
nur noch ein kleiner Schritt … Wo Respekt
fehlt, wächst die Aggression. Gewalt gegen Tiere, Frauen und
Kinder hat zugenommen. Gewalt gegen Helfer und Polizeibeamte auch. Busfahrer werden angepöbelt und
müssen nach jeder Fahrt den Müll wegräumen, den Fahrgäste – vor allem
Jugendliche – weggeworfen haben. Gäste, die sich nicht wie Gäste benehmen,
respektlos. Wenn Jugendliche sich so verhalten,
hat die Erziehung versagt. Wenn Erwachsene sich so verhalten,
schaden sie der Gemeinschaft. Manche Zweibeiner haben respektlose, aggressive Unterdrücker zu Hause oder
als Vorgesetzte im Job. Es gibt viele solche Leute, die
anderen sagen wollen, wo’s langgeht: in den Firmen, in der Politik, unter
Ärzten usw. Denen fehlt Herz
– der wichtige innere Kompass. Frauchen sprach mit einem Mann, der
seinem lieben alten Hund harte Befehle gibt. „Aber gehorchen tut er meiner Frau“,
hat der Mann gesagt. Einen Grund dafür konnte er sich nicht vorstellen … Solche Menschen können nur technisch denken, wollen Knöpfe drücken, damit
Hunde und Menschen funktionieren, und wollen die Welt mit Gewalt und mit Ausmerzen
in Ordnung bringen: Gegner vernichten, „Unkraut“ und
„Schädlinge“ bekämpfen, Krankheitssymptome wegschneiden, Kritiker zum
Schweigen bringen … Sie reparieren Hunde und Menschen
wie Maschinen und erkennen nicht, dass „Schädlinge“ und Symptome Warnhinweise
sind. Warum lasst ihr Zweibeiner zu, dass
immer noch solche Leute über das Wohl von Menschen und Natur entscheiden? Seht ihr nicht, wohin das geführt
hat?! Gerade
in der Weihnachtszeit, zum Fest der Liebe, könnte man darüber mal nachdenken
… Keine Frage: So manchem Zweibeiner
täte ein Kurs in Ethik und Moral gut, also dass sie sich respektvoller, mitfühlender,
höflicher, ehrlicher, toleranter, rücksichtsvoller verhalten, damit das Leben auf der Erde
funktionieren kann – auch mit friedlicheren Hunden (Aggression „färbt ab“). Ohne Kriege, Aggression, Hass, Wut,
Ausbeutung, Tierversuche, sondern friedlich miteinander. Das
ist gar nicht schwierig.
Benjie, der sich lieber an „Make love, not war“ hält – und das sollte besonders
zu Weihnachten für alle gelten
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Frieden schaffen zum Wohl von Mensch, Tier und Umwelt nach der Lehre von Dr. Edward Bach |
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28.11.2025
Ein „Götterbote“ vom Paketdienst hat uns ein Vor-Weihnachtspaket gebracht. Ich durfte es gleich aufmachen (Nase unter den Deckel – eine meiner leichtesten Übungen),
weil Adventskalender drin waren: 2 große für Toby und mich, 1 für unsere Zweibeiner und 24 besondere Teebeutel, für jeden Adventstag. Prall gefüllt mit guten Sachen war das Paket.
Toby hat gestaunt. Unsere lieben
Freunde wissen, was wir mögen –
auch Fetzpapier (Füllmaterial)
und auf einem Duftetuch den Geruch von unserer Beardie-Freundin, die weit weg wohnt. Der Advent kommt jetzt. Frauchen dekoriert das Wohnzimmer.
So was kennt Toby noch nicht. Er weiß aber, dass er die Deko nicht anrühren
darf. Was für uns gefährlich werden könnte
– Kleinteile oder auch Kerzen –, können wir natürlich sowieso nicht
erreichen.
Gemütliche Winterzeit … Ein bisschen
Schnee hatten wir schon, der lag nur eine Nacht und einen halben Tag.
Toby hat
den Schnee vorsichtig getestet. Ob er
überhaupt schon Schnee kennengelernt hat, damals, in seiner
Tierheim-Quarantäne? Es
schneit ja kaum noch in Norddeutschland.
Herrlich, mit Toby durch den Schnee zu flitzen! Vor 1 Jahr war Loui noch da – und jetzt ist es sooo schön, dass Toby da ist.
Benjie, der den kühlen Winter mag – nur
nicht Streusalz und Splitt auf den Bürgersteigen |
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Als Toby ohne Hilfe durch die Hundeklappe in den Garten gehen konnte und auch von allein zurück ins Haus kam, fanden Herrchen und Frauchen dreimal Kieselsteine in der Wohnung. Unbeobachtet, weil kein Zweibeiner mit ihm im Garten war, hatte Toby sich die Steine heimlich geholt. Vielleicht als Spielzeug. Vielleicht aber auch als Medizin. Manchmal fehlt Hunden etwas, wenn sie sich an ungewöhnlichen Dingen vergreifen.
Wenn Hunde auf Steinen herumkauen und sie runterschlucken, kann das sehr gefährlich werden: Notoperation! Auch für die Zähne ist das Kauen auf harten Steinen nicht gut. Toby hat dann das homöopathische Mittel Lycopodium bekommen. Und Herrchen und Frauchen haben aufgepasst, dass er nicht lange ohne Aufsicht im Garten war und keine Stein-Beute mehr ins Haus getragen hat. Frauchen besitzt eine Liste mit Mitteln gegen „perversen Appetit“ (so steht es in einem Buch). Die sollte jeder Hundehalter kennen: Vorliebe für: Sand Tarantula D30 Salziges Natrium chloratum D12 (Schüßlersalz 8) rohe Kartoffeln Calcium carbonicum D12 (Schüßlersalz 22) Kieselsteine Lycopodium D30 Kalk, Zement Calcium phosphoricum D12 (Schüßlersalz 2) Gras, mit Erbrechen Blättermagen (Fleisch besser verdauen) Gras, ohne Erbrechen Silicea D12 (Schüßlersalz 11), grünes Blattgemüse eigenen Kot Veratum album D30, Ananas Kot anderer Hunde Carbo
vegetabilis D6 Plastik, Holz Ignatia D30, Kauknochen aus Olivenholz oder Rebwurzel Eier Calcium
carbonicum D12 (Schüßlersalz 22) Papier Calcium phosphoricum D12
(Schüßlersalz 2) Es gibt eine neue Art, homöopathische Mittel zu verabreichen, ohne dass man die Mittel kaufen muss: mit dem „Stirnstrich“ nach Dr. Zeeden, der von der Wirkung fest überzeugt ist. Das soll für Zweibeiner bei sich selbst funktionieren und auch für andere Menschen und für Tiere. Mein Frauchen kann sich das vorstellen, denn Bachblüten können ja auch mental wirken, jedenfalls für Menschen.
Benjie, der auch mal eine „Holz-Phase“ hatte
und der ab und zu die Streicheleinheit „wunderbarer Hund“ bekommt (Toby auch,
versteht sich) |
Auch das Kauen an Holzstöckchen kann gefährlich sein. |
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Der Herbst ist eine düstere
Jahreszeit. Das Tageslicht wird weniger. Draußen
ist Nebel, Regen und Sturm. Dicke Spinnen sehe ich vor unserem
Ausguck-Fenster. Der graue Himmel macht viele Leute
traurig, nachdenklich, melancholisch, niedergeschlagen. Aus dem Fernseher kommt Werbung für
„Sonne für die Seele“ (Safran) und für das Sonnenvitamin D. Zweibeiner, die einen Kamin haben,
zünden ihn jetzt an, genießen das wärmende Licht und kuscheln sich davor in
eine Decke. Auch Kerzen spenden Licht und helfen
beim Wohlfühlen. Kinder laufen mit Laternen durch die
Dunkelheit, auch mit Kerzen. Es gibt LED-Licht für Laternen,
damit keine Katastrophe passiert.
Nur wenige natürliche Lichtquellen gibt es. Sterne gehören dazu. Die sind aber
bei bedecktem Himmel nicht zu sehen. Blitze gehören dazu. Mag keiner. Polarlichter gehören auch dazu.
Manchmal kann man die sogar bei uns in Schleswig-Holstein sehen. Ein Experte für Energie hat gesagt,
die Frequenz vom Grün der Polarlichter kann alles
heilen. Wow! Und es soll dasselbe Grün sein wie
das Chlorophyll in Pflanzen. Vielleicht tut
uns deshalb die grüne Natur so gut. Noch ein Grund, öfter mal nach
draußen zu gehen. Oder mehr Grünes zu essen. Toby und ich bekommen gerade
Chlorella-Algen. Schon ganz wenig von dem Pulver macht unser Futter grün.
Soll gesund sein. Auch der Herbst hat noch schöne
Tage. Bunte Blätter liegen auf dem Boden
und laden dazu ein, mit der Nase hindurchzusausen – was leider gefährlich sein kann,
wenn ein Igel in einem Laubhaufen seine Winterwohnung eingerichtet hat. Piekt
in der Nase! Kastanien sind
von den Bäumen gefallen. Da sollte unsereiner nicht drauftreten, die pieken
auch. Einige Menschen nehmen Kastanien mit
nach Hause, als Deko oder um Kastanientiere zu basteln, mit Streichhölzern
als Beine. Auch bei denen ist Vorsicht
angesagt: Kastanien sind giftig für Hunde. Zweibeiner stecken sich Kastanien in
die Hosentasche, weil sie kleine Energiekraftwerke
sind. Das hat der Energie-Experte gesagt.
Er kann so was messen. Er verkauft „PetProtect“-Anhänger,
die Hunde vor Parasiten schützen sollen. Die Wirkung hat mit Magnetfeldern zu
tun. So ein Anhänger hat bei uns leider nur
ein bisschen gegen Flöhe gewirkt, aber vielleicht hilft dieser Tipp
einem Vierbeiner von meinen Lesern gegen Zecken.
Benjie, der auch im Herbst gerne
Spaziergänge macht und sich im Garten aufhält
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Dem Grün der Polarlichter wird auch die Frequenz der Liebe
zugeschrieben. Auch Liebe kann heilen. |
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Die Gruselnacht steht wieder bevor. Warum wir den ganzen Spukzirkus
nicht mitmachen, muss ich nicht ein drittes Mal erzählen (2023 / 2024). Kurz gesagt:
Viele Zweibeiner haben noch nicht
verstanden, dass sie der Welt und der eigenen Gesundheit mit schlechter
Energie schaden – und das will doch keiner! Die böse Energie von Halloween dient
Menschen, die andere Leute in Angst und Schrecken
versetzen wollen, die Böses wollen, und dient auch Geschäftsleuten, die
aus Gier allerlei Gruselkram und Süßigkeiten
verkaufen. Über 500 Millionen Euro geben die
Menschen in unserem Land dieses Jahr dafür aus, hat der Mann im Radio gesagt.
Wahnsinn! In einem Video erklärt jemand, was es mit Halloween und
bösen Geistern auf sich hat. Der Mann ist ein Medium aus
Schottland, hat Kontakte zum Jenseits.
In dem Video sagt der Mann, dass
Gruselgeschichten dazu benutzt wurden, den Leuten Angst
zu machen. Auch Kindern. Früher glaubte man: Wer seine Macht erhalten will, braucht ängstliche
Untertanen, die sich leicht lenken lassen. Das denken viele mächtige Leute
heutzutage immer noch: herrische Hundehalter, Eltern, Chefs, Politiker … So was ist natürlich Quatsch! Als Hund gehorche ich ja auch lieber
einem netten Zweibeiner als einem, dem ich mich aus Angst vor Prügel
unterwerfen soll. Aber ungeeignete
Anführer denken eben noch so, darum wird so viel Angst verbreitet: Angst vor Krieg, Angst vor Terror,
Angst vor Naturkatastrophen, Angst vor Krankheiten, Angst vor allem, was sich
versichern lässt … Der schottische Mann kennt sich mit
„übernatürlichen“ Dingen aus. Er sagt, böse Geister und
Heimsuchungen gibt es nicht, auch nicht in alten „Spukschlössern“. Das Böse gibt es nur in der
menschlichen Welt. Angst erschafft den Spuk. Er hat noch nie etwas Schlimmeres
gesehen als das, was Menschen anderen Menschen und Tieren antun. Er sagt, auf der „anderen Seite“ –
da, wo die Seelen herkommen und wo sie am Ende des Lebens wieder hingehen –, da gibt es nichts
Böses: keine Gier, keine Erpressung, keine Macht … nur gute Energie.
Paradiesische Zustände. Angst produzieren die Menschen aus
sich selbst heraus, und die gefürchteten Dämonen sind in
ihren Körpern: Zweifel, Eifersucht, Wut, Hass, Gier, Macht …
Es ist also viel besser, sich auf
alles Gute zu konzentrieren, auf alles Hübsche, Schöne, Sanfte,
Liebevolle, auf Hilfsbereitschaft, Hoffnung, Vertrauen, Mut, Freude, Ruhe …
alle guten Wesenszüge. Gute Gefühle sind genauso ansteckend
wie schlechte. Das wurde sogar von Wissenschaftlern gemessen. Alles Gute macht die Welt besser,
alles Schlechte trägt zu noch mehr Schlechtem bei.
Böse Menschen werden noch böser,
wenn man ihnen böse gegenübertritt. Was sie am meisten brauchen, ist Liebe. Die Menschen haben den Zustand der
Erde, wie sie heute ist, so erschaffen. Sie können auch etwas Besseres
erschaffen. Wenn sie das wirklich wollen. Jeder
ein bisschen, damit aus vielen „Tropfen auf den heißen Stein“ ein Ozean wird.
Benjie, der sich eine heile Welt ohne
ängstliche Leute wünscht
Monatelang
hat Toby sich nicht durch die Hundeklappe in der Hintertür getraut. Ich
musste immer wieder nachsehen, wo er bleibt. An
seinem Geburtstag fiel Frauchen ein, dass sie ihm mal
„Schwellenangst“-Tropfen geben könnte (33/Walnut). Am
nächsten Tag ist er hinter mir her durch die Klappe geflitzt – und
sogar noch durch eine zweite Klappe in der Innentür, die mit der Nase
angehoben werden muss, wenn wir raus wollen. Das kann
Toby auf einmal auch.
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ist das gleichzusetzen mit
Todesangst, heftig und ganz übel: 26/Rock Rose. Das darf man niemandem antun! |
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von Toby:
Ob heute wirklich mein Geburtstag ist, da ist sich keiner ganz sicher. Wir feiern den Tag, den die liebe Frau im Tierheim uns genannt hat. Herrchen und Frauchen sagen, ich hab mich „gut entwickelt“. Stimmt eigentlich gar nicht. Das Einzige, was ich entwickelt hab, sind perfekte Zähne und etwas mehr Gewicht (7,5 kg). Mein Fell weiß noch nicht genau, ob es sich entwickeln soll: Auf meinem Rücken ist ein großer Fleck mit cremefarbenen harschen Haaren. Vielleicht werden ja noch alle meine Haare so.
Entwickeln durfte ich meinen Grips. Ich hab viel gelernt. Das Hunde-Einmaleins natürlich und etwas Clickertraining. Gerade bringt Frauchen mir bei, auf Anweisung zu bellen. Ich hab mit Niesen angefangen, manchmal geht das Bellen aber auch schon. Sonst bin ich noch genauso wie vor 8 Monaten, als ich adoptiert wurde:
Heute Morgen hat Herrchen gefragt, ob Frauchen mir im Schlafzimmer schon ein Geburtstagsständchen gesungen hat. Nein, aber sie hat mir ganz viel Freude gewünscht und mir gesagt, wie schön es ist, dass ich bei ihr bin. Ein Geschenk hab ich bekommen, einen kleinen Elefanti:
Eigentlich
sollte ich heute vor dem Spaziergang mein weiches „Welpenjäckchen“ gegen ein
ordentliches Geschirr eintauschen – so eins,
wie Benjie auch hat. Weil: Jetzt bin ich ja „groß“. Vor
lauter Regen und Sturm waren wir aber nur im Garten. Keiner
will nass werden – und mein Flauschfell wird nass bis auf die Haut, Unterfell
hab ich nicht. Frauchen
hat mir versprochen, dass wir einen besonders schönen Spaziergang nachholen. Ich
glaub, ich hab ein gutes Zuhause gefunden. Alle lieben mich.
Benjie geht ganz cool mit mir um,
wenn ich ihm manchmal auf der Nase rumtanze. Meine
Leute verwöhnen mich – heute natürlich erst recht, mit Entenfleisch im Napf,
Extra-Leckerlis und ganz viel Liebe. Ich darf
sogar im Bett schlafen, wenn ich das möchte. Mal bei Frauchen, mal bei
Herrchen.
Neulich wollte Frauchen ihre Sommerbettdecke waschen. Ich hab mich neben der Waschmaschine immer wieder draufgelegt und fand das gemütlich – genauso wie früher Foxterrier Darvin, der dann ein Kissen in die Wanne bekommen hat. Jetzt hab ich auch meine eigene Wanne mit Kissen. Die steht zwar ein bisschen im Weg rum, vorm Kühlschrank, aber wenn ich damit glücklich bin, ist das okay. Hier
wünschen sich alle, dass ich ein langes, gesundes, fröhliches, glückliches
Leben vor mir hab und dass
es meinen beiden Schwestern auch so gut geht.
Toby, der
vielleicht am 2. Geburtstag ganz anders aussehen wird, mit harschem Fell (wer
weiß …) und der
auch gern einfach nur ein kleines Schmusebärchen ist
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Mit der Liebe unter Hunden ist das so eine Sache. Oder vielmehr mit der Lust auf das andere Geschlecht, die natürlich wahre Hundeliebe nicht ausschließt. Viele Leute schaffen sich ein Hunde-Pärchen an, weil man sagt, dass solche beiden sich meistens gut vertragen. Das stimmt wohl auch, aber es gibt stressige Zeiten – nicht nur, wenn ein Rüde beim Spaziergang sein Mädchen verteidigt. Wer keinen Welpensegen will, muss die beiden während der Läufigkeiten trennen, zweimal im Jahr. Auch schon vor der heißen Phase, weil der Rüde die Hündin immer wieder bedrängt, wenn sie das noch nicht will. Sind sie wochenlang in verschiedenen Zimmern eingesperrt, gibt’s auf beiden Seiten Gejaule und zerkratzte Türen. Das ist Tierquälerei. Oft genug passiert es, dass die beiden doch zueinander finden und einen „Unfallwurf“ produzieren (schreckliches Wort, die Welpis sind doch lauter nette Butzelchen!). Häufig wird mindestens einer von beiden kastriert – was nicht gut ist (mehr dazu hier), außerdem vom Tierschutzgesetz verboten. Kaum jemand
weiß, dass bei Rüden auch eine viel schonendere Operation gemacht werden
kann. Die heißt Vasektomie. Um all das zu umgehen, waren wir hier immer nur Rüden: zwei, drei … bis zu fünf gleichzeitig. Und keiner wurde ohne medizinischen Grund kastriert. „Geht das gut?!“, haben die Leute oft gefragt. Ja, das geht gut, wenn jeder seinen Platz kennt und keine Revolution anzettelt. Mit zwei Hündinnen kann das auch gutgehen, wenn die jüngere Hündin die ältere respektiert. In den heißen Zeiten soll es allerdings auch schon mal „Zickenkrieg“ und Scheinträchtigkeiten geben – von Natur aus normal.
Jahrelang
konnten uns Globuli schön helfen: Platinum C200. Die hielten fast auf den Tag genau 4 Wochen vor. In letzter Zeit waren sie alle 2 Wochen fällig, manchmal sogar noch früher. Warum? Keine Ahnung! Unsere Tierheilpraktikerin hat Mönchspfeffer empfohlen, als Tee, „weil es ein Problem auf der materiellen Ebene ist“ (Hormone). Das hat geklappt, Toby mag wieder essen. Mönchspfeffer gibt’s auch homöopathisch, heißt dann Agnus castus. Bei Appetitmangel oder bei Erbrechen während der Läufigkeitszeiten kann man auch Phosphorus probieren.
Benjie, der auf
solchen Stress gern verzichten würde
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„Wenn ein Hund zweimal im Jahr
Blättermagen zu fressen bekommt, braucht er keinen Tierarzt.“ Das hat vor Jahren ein berühmter
Tierheiler im Fernsehen gesagt. Seitdem bekommen wir das auch,
zweimal im Jahr. Damit unser Darm gesund und unser Immunsystem stark bleibt. Frauchen muss sich jedes Mal sehr
überwinden, „das glitschige Zeug“ in unsere Näpfe zu füllen. Für Menschennasen riecht das nicht
angenehm und sieht auch aus „wie schon mal gegessen“ (ist es ja auch: von der
Kuh gegessen). Aber wenn uns so was guttut, macht
Frauchen es. Toby und ich sind über den duftenden
Blättermagen hergefallen wie ausgehungerte Löwen. „Raubtierfütterung!“, hat Herrchen
gesagt.
Der Tierheiler aus dem Fernsehen
wusste auch, dass Blättermagen hilft, wenn Hunde instinktiv Gras fressen. In den Schleimhautfalten vom
Blättermagen steckt ja auch vorverdautes Gras oder Heu. Auch zur Unterstützung bei Juckreiz soll Blättermagen helfen, dann mit
Pferdefleisch. Blättermagen ist was anderes als
Pansen: ein anderer Kuhmagen, auch wertvoll für uns Vierbeiner. „Stinkepansen“ heißt der hier. Wir
mögen die getrockneten Pansenstangen, für uns riechen sie köstlich!
Benjie, der nichts dagegen hätte, so was
öfter mal zu schmausen |
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Bei uns
im Wohnzimmer stand eine Eckbank, die war Jahrzehnte älter als ich. Die
Sitzpolster waren kaputt, der Tisch und die Stühle hatten abgenutzte und
wackelige Beine. „Alles
hat seine Zeit“, sagt Frauchen. Irgendwann
beendet auch jedes Möbelstück sein Leben, wenn es alt und kaputt ist. Es war
nicht einfach, einen ähnlich hübschen Ersatz zu finden. Die
meisten Möbel sind „modern“: eckig und grau oder mit Metall. So was
wollten Herrchen und Frauchen nicht, eher „Landhaus-Stil“. Ziemlich teuer war
das. Aber
Herrchen und Frauchen wollen ja noch mindestens 20 Jahre hier wohnen. Und sie
wollen lieber was Gutes, woran sie lange Freude haben, als alle paar Jahre
was Billiges neu.
die Eckbank mit
unserem Pflegetisch
Es lohnt sich immer! Es ist gut für die Seele. Und gut fürs
Selbstbewusstsein, wenn man sich was Schönes gönnen kann. Und wenn es nur für 1 Jahr wäre … Man weiß ja nicht, ob man ein gutes Stück 1 Jahr
haben wird oder 20 Jahre. Passieren kann immer was. Manchmal besitzen die Zweibeiner gute Sachen: ein wertvolles Schmuckstück, hübsche Kleidung,
edles Silberbesteck, Essgeschirr mit Goldrand. Das lassen sie im Schrank und benutzen es, wenn
überhaupt, nur am Sonntag oder wenn Gäste kommen.
Benjie, der ein gutes, robustes, hübsches Geschirr hat –
ein Ausgeh-Geschirr, kein Essgeschirr mit Goldrand 😉 |
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Ich bin Benjie. Wo ich aufgewachsen bin, hieß ich Charmeur Ben. Charmeur – klar, weil ich einer bin. Und ein Franzose bin ich auch, meine Rasse jedenfalls: Petit Basset Griffon Vendéen. Also kein Bearded Collie, wie meine Vorgänger. Ich guck nur so ähnlich. Und bin pflegeleichter als die großen netten Wuschels, deren Fell immer mehr geworden ist. 4 Bearded Collies haben hier gewohnt. Einen hab ich noch gekannt, Monty. Dann sollte Schluss sein mit viel Fell. Mein Frauchen hat die Beardie-Webseiten gemacht. Ihr Name ist Liesel Baumgart. Mein Blog müsste also eigentlich BBB heißen – Benjie Baumgart Blog. 2 Bs reichen. In unserem Zuhause werde ich oft „du Kasper“ genannt. Weil ich meistens lustig bin. Ich hab aber auch eine ganz empfindsame Seele … Bis Dezember 2024 war Loui bei uns, dann musste auch er auf die große Himmelswiese. Loui ist mit mir verwandt, obwohl er kein Kasper war. Er war mal Zuchtrüde, wo ich geboren wurde. Als er hier 2008 adoptiert wurde, war er schon 6 Jahre alt. Nichts hat ihn aus der Ruhe gebracht. Sein Nachfolger heißt Toby. Er ist ein munterer Spielgefährte. Klein, aber ein ganzer Kerl. Und nun doch wieder ein Hund mit viel Fell … „Wenn Hunde reden könnten“, so hieß 1996 Frauchens erstes Buch. Liebe Menschen, die sich in Tiere einfühlen können, mögen es, wenn Hunde „reden“. Auch wenn Hunde mit ihren Gedanken reden, telepathisch. Das geht! Darum schließt sich hier der Kreis, wenn ich rede – oder schreibe.
Benjie, der von Herz zu Herz mit seinem Frauchen spricht |
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