Alles, was Hunde und ihre Menschen betrifft.

Warum dieser Blog? Weil viele Leute Monty’s Tagebuch vermisst haben und wissen wollten, wie es bei uns weitergeht.

Ich erzähle kleine Erlebnisse aus meiner Hundesicht und stoße manchmal mit der Nase auf etwas, das mir besonders auffällt.

Hunde erkennen einiges oft klarer als die Zweibeiner, denn Hunde haben ein reines Herz. Und sie drücken sich klar aus.

Mein Frauchen kann fühlen, was ich denke. Sie schreibt das auf und gibt einige Infos dazu. Vieles weiß ich als Hund ja nicht so genau.

Die Leser von Frauchens Webseiten und Büchern freuen sich über Hundetipps und Hinweise zu Bachblüten.

 

 

 

Blättermagen

Gute Stücke

Halloween

Lust und Frust

Respekt / Macht, Aggression

Steine kauen

-     „perverser Appetit“

-     Stirnstrich

Toby’s Geburtstag

Töne und Feuerwerk

Weihnachten: Geschichte

Weihnachten: Haustiere

Wohlfühllicht

 

… und kleine Storys

aus dem Hundeleben

 

 

2/Aspen

3/Beech

3/Beech (2)

8/Chicory

8/Chicory (2)

15/Holly

15/Holly (2)

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19/Larch

21/Mustard

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23/Olive

26/Rock Rose

32/Vine (1)

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33/Walnut

34/Water Violet

34/Water Violet (2)

 

 

 

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27.12.2025

 

 

Es ist kein Geheimnis bei der Hunde-Erziehung:

*   hohe Töne für Lob (aber kein welpenhaftes Fiepsen wie „Feiiiin!“)

*   tiefe Töne, wenn den Zweibeinern etwas nicht gefallen hat und der Hund etwas sein lassen soll.

Der amerikanische Pferde-Experte Monty Roberts schrieb in einem Newsletter,

dass man Pferde mit dem sanften Laut „Vooooo“ beruhigen kann.

Auf Deutsch klingt das wie „Wuuuuu“.

Das müsste man bei Hunden mal ausprobieren, wenn sie aufgeregt oder ängstlich sind.

Silvester bietet dafür bestimmt Gelegenheiten, beim Feuerwerk.

 

 

Wenn Toby am Fenster zu viel bellen will, sagt Frauchen: „Schhhh“. Erst deutlich zum Unterbrechen, dann sanfter.

Das „Schhhh“ soll so ähnlich klingen wie die gedämpften Geräusche,

die Babys im Mutterleib wahrnehmen können: Herzschlag, Verdauungsgeräusche und so.

Auch Hunde können im Bauch ihrer Mutter so was wahrnehmen.

„Schhhh“ soll deshalb vertraut und beruhigend klingen.

 

 

Hunde können viel besser hören als Menschen.

Wenn’s zischt und kracht, kann das so manchen Vierbeiner in Angst und Schrecken versetzen:

Panik, Todesangst – dann wird das schönste Beruhigungsleckerli verschmäht.

Solche Angst fängt bei Bremsenquietschen an und hört beim Auseinanderfalten von Müllbeuteln noch lange nicht auf.

Einige Hunde reagieren auf Quietschspielzeug, auf das Zischen von Kohlensäure beim Öffnen einer Flasche,

auf die Toilettenspülung, auf sirrende Kinderdrachen, auf Heißluftballons, auf das Reifendruck-Prüfinstrument an der Tankstelle …

Alle Hunde haben ein gutes Gehör, trotzdem dreht nicht jeder Hund bei so was durch.

Manche Hunde sind empfindlicher als andere.

Viele flüchten bei Gewitterdonner ins Bett, in die Badewanne oder verstecken sich irgendwo.

Bei Silvester-Feuerwerk geht für sie die Welt unter.

So manch eine Familie flüchtet mit ihrem Haustier für einige Tage in eine ruhige Gegend, um dem Wahnsinn zu entkommen.

Es gibt immer weniger Orte, wo das möglich ist.

Nicht einmal in Naturschutzgebieten ist man vor Böllern und Raketen mehr sicher.

 

 

Jahr für Jahr wird ein Böllerverbot diskutiert.

Unser Nachbarland Niederlande geht mit gutem Beispiel voran: Ab Silvester 2026/2027 ist dort Silvesterfeuerwerk verboten.

In unserem Land soll über die Hälfte der Menschen für ein solches Verbot sein.

Tierschutz, zunehmende Gewalttätigkeit, Unfälle und Verletzungen, Feuer und Feinstaub sind gute Gründe für ein Böllerverbot.

 

Gerade sollte das Feuerwerk-Verbot auf den Nordseeinseln Amrum und Föhr aufgehoben werden,

weil ein Feuerwerksbetrieb das so wollte und ein Gericht ihm Recht gab.

Vernünftige Menschen waren fassungslos: im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer, in der Nähe von gefährdeten Reetdachhäusern,

als Urlauber, die mit ihren Hunden einen ruhigen Jahreswechsel verbringen wollen.

Die Bewohner der Inseln haben zusammengehalten und sich gegen den Gerichtsbeschluss stark gemacht.

 

 

Viele Haustiere werden zum Jahreswechsel „auf Droge gesetzt“: Beruhigungsmittel, „Angstlöser“.

Einiges ist richtig gefährlich. Hunde können davon halb tot werden, ein Tierarzt muss immer erreichbar sein.

Bachblüten, Schüßlersalze oder auch ein „Notfall-Bürsten“ sind bessere Alternativen.

Details und mehr über Silvester-Angst und Medikamente hier.

 

Auch dieses Jahr meine Bitte an alle:
Lasst doch das Getöse sein! Kauft das Feuerwerk gar nicht erst!!!

Millionen Tiere haben Angst davor.

Auch die, die draußen leben. Sie haben niemanden, der ihnen Schutz gibt und sie beruhigt.

Geht bitte mit gutem Beispiel voran und macht den Wahnsinn nicht mit.

Denkt auch an die Menschen, die immer wieder durch Feuerwerk verletzt werden,

und denkt an die Rettungskräfte, die ihnen helfen und selbst in Gefahr geraten können: Sanitäter, Polizei, Feuerwehr …

Das lässt sich doch alles vermeiden!

Rund 200 Millionen Euro werden auch dieses Jahr wieder für Feuerwerk ausgegeben.

Spart lieber das Geld. Oder tut etwas Gutes damit zum Beispiel als Spende, oder schenkt eurem Haustier was Schönes.

 

Benjie,

der den Jahreswechsel auch dieses Jahr verschlafen wird

und der hofft, dass Toby das Knallen und Zischen genauso cool wegsteckt wie ich (selbstbewusst ist er ja)

 

 

 

 

 

 

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Buch

Frieden schaffen

zum Wohl von Mensch, Tier und Umwelt

nach der Lehre von Dr. Edward Bach

Infos zum Buch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24.12.2025

 

 

Wie jedes Kind einen Teddy zum Liebhaben und Kuscheln haben sollte,

sollte jeder Hund schon als Welpe ein Plüschtier zum Kuscheln und Liebhaben geschenkt bekommen.

 

Viele Hunde bekommen sicher auch zu Weihnachten wieder Plüschtiere,

hundetauglich, reißfest und ohne Knopfaugen natürlich.

 

Heute möchte mein Frauchen ihre ganz persönliche Weihnachtsteddy-Geschichte erzählen.

 

 

Wir waren Kinder, mein Bruder und ich.

Im Schaufenster des Spielwarenladens warteten in der Vorweihnachtszeit zwei Teddybären,

die auch aussahen wie Geschwister: einer mit Kleidchen, einer mit Hose und Mütze.

Wir hätten sie so gern gehabt!

Jeden Tag gingen wir nachsehen, ob sie noch da waren.

Ich sehe noch die Preisschilder vor mir: Jeder sollte 16 DM kosten.

Schon einer allein wäre für unsere Eltern zu teuer gewesen.

Das wussten wir, und wir hätten die beiden auch nicht trennen wollen.

Eines Tages waren sie nicht mehr da. Jemand musste sie gekauft haben.

Traurig gingen wir nach Hause …

 

… doch wie sehr haben wir uns gefreut,

als wir die Teddy-Geschwister am Heiligabend auf dem Gabentisch fanden!

Sie saßen auf einem Etagenbett, das unsere Eltern dazugekauft hatten –

sicher weil auch mein Bruder und ich in einem Etagenbett schliefen.

Wie sehr müssen Eltern ihre Kinder lieben, wenn sie solche Herzenswünsche erfüllen!

Der Spielwarenverkäufer hatte die Bären Paulchen und Paulinchen genannt, und dabei blieb es.

 

Wir wurden größer, wir zogen aus dem Elternhaus aus, Paulchen und Paulinchen blieben.

Als unsere Mutter eine Pflegekraft brauchte, hieß die junge Polin Paulina.

Sie verliebte sich in die Teddy-Geschwister.

Als Paulina nicht mehr zu kommen brauchte,

fragte unser Vater, ob er ihr Paulchen und Paulinchen mitgeben dürfe.

Natürlich durfte er.

Die beiden hatten uns Kinder glücklich gemacht,

nun sollten sie ein neues gutes Zuhause finden, wo sie geliebt wurden.

 

 

 

 

Weihnachten ist, wenn Wünsche wahr werden.

Fröhliche Weihnachten allerseits! 

 

Benjie,

der dieses Jahr schon mal „Weihnachten“ hatte: als Ende Februar mein Wunsch nach einem lieben Freund erfüllt wurde

 

 

Wir machen es uns gemütlich.

 

Zum Fest der Liebe

hier noch ein „Leckerli“:

Wir haben jetzt das Wissen,

wie wir die Frequenzen nutzen können,

um alle Krankheiten zu überwinden.

Dr. Leonard G. Horowitz

528radio.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18.12.2025

 

 

Keine gute Idee.

Wenn ein Haustier einzieht, braucht es Ruhe zum Eingewöhnen –

*     keinen Weihnachtstrubel

*     und auch nicht viele, viele Hände, die es dauernd anfassen wollen.

*     Die Tiere wollen nicht ständig herumgetragen und geknuddelt und gedrückt werden.

*     Sie sind auch keine Anziehpuppen.

*     Sie mögen es nicht, wenn die ganze Familie ihnen ständig auf die Pelle rückt, schon gar nicht am Futternapf und bei „Geschäften“.

 

Ein eigener Hund oder eine eigene Katze sind bei Kindern besonders begehrte Geschenke.

Die Erwachsenen wollen die Augen ihrer Kinder strahlen sehen und geben dem Wunsch leichter nach als irgendwann sonst im Jahr.

Die Entscheidung für ein Haustier müssen sie sich aber gut überlegen, sonst hält die Freude nicht lange an.

 

 

Mein Frauchen hat mit einer Mutter zu tun gehabt, der fiel an den Weihnachtstagen ein,

dass sie mit „Hunde-Aa“ nichts zu tun haben wollte, denn das hätte sie ja gerade mit ihren Kindern hinter sich …

Immer wieder gab es junge Hunde, die nicht länger als eine Woche bei ihren ersten Besitzern bleiben durften.

 

 

Ein Tier zu haben bedeutet, dass man sich viel Zeit nehmen muss.

Verantwortung kommt dazu und natürlich einiges an Kosten,

zumindest für Futter, Körbchen, Leine, Halsband/Geschirr, Spielzeug,

Versicherung, Hundesteuer und Tierarzt (Tierarztkosten sind enorm gestiegen!).

Probleme können auftreten.

Das Tier kann einem schnell zu viel werden, wenn es nicht lange allein bleiben kann, Dinge zerstört,

wenn das Futter nicht schmeckt („Mäkelfresser“, vielleicht krank), die Fellpflege unterschätzt wurde, die Erziehung nicht gleich klappt

und wenn man sich schlicht zu wenig auskennt.

Immer wieder landen Tiere aus solchen Gründen im Tierheim oder werden einfach ausgesetzt.

 

Tiere sind keine Spielzeuge, sondern fühlende Lebewesen, die Bedürfnisse haben.

Ein Leben lang möchten sie geliebt und gut versorgt werden.

Einige Tierheime geben deshalb über die Festtage und bis ins neue Jahr hinein (Silvesterfeuerwerk!) keine Tiere ab.

Auch verantwortungsbewusste Züchter tun das nicht.

 

 

Durchs Internet geistern in letzter Zeit Roboter-Welpen,

die eine Menge können sollen und in der Werbung teilweise aussehen, als wären sie lebendig.

Geworben wird damit, dass diese Spielzeuge sich wie echte Hunde verhalten,

aber keine Kosten verursachen, nicht krank werden, nichts kaputtmachen und keinen Kot/Urin hinterlassen.

 

Es gibt Warnungen, dass dieses Spielzeug nicht so ist, wie es beschrieben und gezeigt wird.

Die beweglichen Plüschtiere kommen billig aus China.

Sie sind kleiner, als es in der Werbung aussieht, und schon gar nicht so lebensecht.

Also bitte Vorsicht, falls es für Kinder solch ein Hündchen sein soll.

 

 

Zum Ausprobieren, wie es mit einem Hund ist und ob Kinder sich um ihn kümmern würden, genügt ein Plüschtier.

Wie man das im Alltag üben kann, hat mein Frauchen in ihrem Welpenbuch beschrieben.

 

Benjie,

der jetzt weiß, wo der Weihnachtsmann wohnt: bei uns um die Ecke!

 

Er hat durch seine Haustür geguckt, als wir da vorbeigegangen sind.

Das Hündchen gehört ihm bestimmt selbst,

denn der Weihnachtsmann weiß, was Verantwortung bedeutet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Amazon

„Special“-Seite zum Buch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9.12.2025

 

 

In unserer Stadt gibt es einen Sonderpostenmarkt.

„Da findet man alles, was man nicht sucht“, sagt Frauchen.

Als dieses Geschäft noch „schauen und kaufen“ hieß, kamen wir da mal vorbei.

Vor dem Geschäft standen ein paar Jugendliche.

Einer sagte: „Komm, wir gehen zu ,schauen und klauen‘!“

Schon klar, was die da wollten.

Einer der Jungs mochte nicht mitgehen.

Da packte ihn der Boss der Clique am Ohr und drehte ihm das Ohr um.

Wer nicht will, wird gezwungen.

Im Fernsehen hörte ich einen Jungen sagen: „Ich will, dass du das klaust – wie sich das gehört!“

In den Schulen herrschen ähnliche Zustände. Das haben uns zwei Lehrerinnen erzählt.

Lernen wollen solche Kinder schon gar nicht.

Sie sind nämlich nicht besonders helle im Oberstübchen – haben Muskeln und Macht, aber wenig Köpfchen.

„Lernen ist uncool!“, sagen sie. Wer lernen möchte, wird ausgelacht.

Die merken nicht, wie uncool sie selbst sind.

 

 

„Die Jugend von heute ist nicht anders als die Jugend vor 50 Jahren“, sagt Frauchen.

Solche lernfaulen „Obermacker“ gab es in ihrer Schulzeit auch schon.

Es sind wenige, aber die fallen auf. Heute schon kleine Machos und Tyrannen, die ihren Kumpels die Welt erklären wollen.

Sie reißen andere mit, die zu einer Clique dazugehören möchten

oder die zu wenig Selbstbewusstsein haben, um deutlich „Nein!“ zu sagen.

 

„Dominante Vine-Typen“, sagt Frauchen, „denen geht es nur um Macht und Herrschaft.“

Wenn man ihnen ordentlich die Stirn bietet, werden sie „so klein mit Hut“ –

so, wie ein selbstbewusster kleiner Terrier dominant über einen großen Rottweiler sein kann.

 

 

Die Zweibeiner sagen: „Die Aggression der Leute wird immer schlimmer!“

Viele Gründe gibt es dafür. Ein wichtiger Grund ist, dass die Menschen sich so viel Stress machen.

Jeden Tag Hektik, von morgens bis abends: schnell arbeiten, schnell reden, schnell essen, schnell laufen.

In der „besinnlichen“ Weihnachtszeit rennen sie erst recht herum.

Dauerstress macht unberechenbar und gereizt.

Die Leute sind ständig im Überlebensprogramm von „Kampf oder Flucht“: Herzflattern, Druck, Zank und Streit.

Wenn das Maß voll ist, genügt ein Tropfen zum Überlaufen und sie rasten völlig aus.

Bei all den Spannungen, all der Wut und all dem Hass, den jeder heutzutage spüren kann,

ist es bis zum Kriegswahnsinn dann nur noch ein kleiner Schritt …

 

Wo Respekt fehlt, wächst die Aggression.

Gewalt gegen Tiere, Frauen und Kinder hat zugenommen. Gewalt gegen Helfer und Polizeibeamte auch.

Busfahrer werden angepöbelt und müssen nach jeder Fahrt den Müll wegräumen,

den Fahrgäste – vor allem Jugendliche – weggeworfen haben. Gäste, die sich nicht wie Gäste benehmen, respektlos.

Wenn Jugendliche sich so verhalten, hat die Erziehung versagt.

Wenn Erwachsene sich so verhalten, schaden sie der Gemeinschaft.

Manche Zweibeiner haben respektlose, aggressive Unterdrücker zu Hause oder als Vorgesetzte im Job.

 

 

Unterdrückern fehlen die positiven Eigenschaften der Bachblüten

32/Vine: psychische Stärke statt körperlicher Dominanz, Macht, Herrschaft

15/Holly: Liebe statt Wut und Hass, Kampf und Krieg

8/Chicory: Mitgefühl statt Bereicherung auf Kosten anderer: Eigennutz, Manipulation, Lügen, Betrug, Gier, Ausbeutung

3/Beech: Toleranz statt Intoleranz

34/Water Violet: Respekt statt Stolz.

 

 

Es gibt viele solche Leute, die anderen sagen wollen, wo’s langgeht: in den Firmen, in der Politik, unter Ärzten usw.

Denen fehlt Herz – der wichtige innere Kompass.

Frauchen sprach mit einem Mann, der seinem lieben alten Hund harte Befehle gibt.

„Aber gehorchen tut er meiner Frau“, hat der Mann gesagt. Einen Grund dafür konnte er sich nicht vorstellen …

Solche Menschen können nur technisch denken, wollen Knöpfe drücken, damit Hunde und Menschen funktionieren,

und wollen die Welt mit Gewalt und mit Ausmerzen in Ordnung bringen:

Gegner vernichten, „Unkraut“ und „Schädlinge“ bekämpfen, Krankheitssymptome wegschneiden, Kritiker zum Schweigen bringen …

Sie reparieren Hunde und Menschen wie Maschinen und erkennen nicht, dass „Schädlinge“ und Symptome Warnhinweise sind.

Warum lasst ihr Zweibeiner zu, dass immer noch solche Leute über das Wohl von Menschen und Natur entscheiden?

Seht ihr nicht, wohin das geführt hat?!

Gerade in der Weihnachtszeit, zum Fest der Liebe, könnte man darüber mal nachdenken …

 

Keine Frage: So manchem Zweibeiner täte ein Kurs in Ethik und Moral gut,

also dass sie sich respektvoller, mitfühlender, höflicher, ehrlicher, toleranter, rücksichtsvoller verhalten,

damit das Leben auf der Erde funktionieren kann – auch mit friedlicheren Hunden (Aggression „färbt ab“).

Ohne Kriege, Aggression, Hass, Wut, Ausbeutung, Tierversuche,

sondern friedlich miteinander. Das ist gar nicht schwierig.

Mein Frauchen hat das in ihrem neuen Buch beschrieben.    

 

Benjie,

der sich lieber an „Make love, not war“ hält – und das sollte besonders zu Weihnachten für alle gelten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Buch

Frieden schaffen

zum Wohl von Mensch, Tier und Umwelt

nach der Lehre von Dr. Edward Bach

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28.11.2025

 

 

Ein „Götterbote“ vom Paketdienst hat uns ein Vor-Weihnachtspaket gebracht.

Ich durfte es gleich aufmachen (Nase unter den Deckel – eine meiner leichtesten Übungen),

 

 

weil Adventskalender drin waren: 2 große für Toby und mich, 1 für unsere Zweibeiner und 24 besondere Teebeutel, für jeden Adventstag.

Prall gefüllt mit guten Sachen war das Paket.

 

Toby hat gestaunt.

 

Unsere lieben Freunde wissen, was wir mögen –

 

 

auch Fetzpapier (Füllmaterial)

 

und auf einem Duftetuch den Geruch von unserer Beardie-Freundin, die weit weg wohnt.

 

Der Advent kommt jetzt.

Frauchen dekoriert das Wohnzimmer. So was kennt Toby noch nicht. Er weiß aber, dass er die Deko nicht anrühren darf.

Was für uns gefährlich werden könnte – Kleinteile oder auch Kerzen –, können wir natürlich sowieso nicht erreichen.

 

 

Gemütliche Winterzeit … Ein bisschen Schnee hatten wir schon, der lag nur eine Nacht und einen halben Tag.

 

Toby hat den Schnee vorsichtig getestet.

Ob er überhaupt schon Schnee kennengelernt hat, damals, in seiner Tierheim-Quarantäne?

Es schneit ja kaum noch in Norddeutschland.

 

 

Herrlich, mit Toby durch den Schnee zu flitzen!

Vor 1 Jahr war Loui noch da – und jetzt ist es sooo schön, dass Toby da ist.

 

 

Benjie,

der den kühlen Winter mag – nur nicht Streusalz und Splitt auf den Bürgersteigen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20.11.2025

 

 

Als Toby ohne Hilfe durch die Hundeklappe in den Garten gehen konnte und auch von allein zurück ins Haus kam,

fanden Herrchen und Frauchen dreimal Kieselsteine in der Wohnung.

Unbeobachtet, weil kein Zweibeiner mit ihm im Garten war, hatte Toby sich die Steine heimlich geholt.

Vielleicht als Spielzeug.

Vielleicht aber auch als Medizin.

Manchmal fehlt Hunden etwas, wenn sie sich an ungewöhnlichen Dingen vergreifen.

 

 

Wir hörten mal von einem Hund, der die Tapeten von der Wand fraß, weil ihm Calcium gefehlt hat.

Junge Hunde haben manchmal eine „Holz-Phase“ und knabbern im Garten Gehölze an – nicht immer nur wegen Zahnwechsel.

 

 

Wenn Hunde auf Steinen herumkauen und sie runterschlucken, kann das sehr gefährlich werden: Notoperation!

Auch für die Zähne ist das Kauen auf harten Steinen nicht gut.

Toby hat dann das homöopathische Mittel Lycopodium bekommen.

Und Herrchen und Frauchen haben aufgepasst, dass er nicht lange ohne Aufsicht im Garten war

und keine Stein-Beute mehr ins Haus getragen hat.

 

Frauchen besitzt eine Liste mit Mitteln gegen „perversen Appetit“ (so steht es in einem Buch).

Die sollte jeder Hundehalter kennen:

 

 

Vorliebe für:

Sand                                     Tarantula D30

Salziges                               Natrium chloratum D12 (Schüßlersalz 8)

rohe Kartoffeln                Calcium carbonicum D12 (Schüßlersalz 22)

Kieselsteine                      Lycopodium D30

Kalk, Zement                    Calcium phosphoricum D12 (Schüßlersalz 2)

Gras, mit Erbrechen       Blättermagen (Fleisch besser verdauen)

Gras, ohne Erbrechen   Silicea D12 (Schüßlersalz 11), grünes Blattgemüse

eigenen Kot                      Veratum album D30, Ananas

Kot anderer Hunde        Carbo vegetabilis D6

Plastik, Holz                       Ignatia D30, Kauknochen aus Olivenholz oder Rebwurzel

Eier                                       Calcium carbonicum D12 (Schüßlersalz 22)

Papier                                  Calcium phosphoricum D12 (Schüßlersalz 2)

 

 

Es gibt eine neue Art, homöopathische Mittel zu verabreichen, ohne dass man die Mittel kaufen muss:

mit dem „Stirnstrich“ nach Dr. Zeeden, der von der Wirkung fest überzeugt ist.

Das soll für Zweibeiner bei sich selbst funktionieren und auch für andere Menschen und für Tiere.

Mein Frauchen kann sich das vorstellen, denn Bachblüten können ja auch mental wirken, jedenfalls für Menschen.

 

 

In einem Interview hat Dr. Zeeden von einem Problem mit einem Hund erzählt,

dem dann die Worte „wunderbarer Hund“ in die Stirn eingestrichen wurden. Alles soll gut geworden sein.

Vielleicht hat tatsächlich der Hund seine Energie verändert – vielleicht aber auch der Mensch, und der Hund hat reagiert.

 

 

Benjie,

der auch mal eine „Holz-Phase“ hatte und der ab und zu die Streicheleinheit „wunderbarer Hund“ bekommt (Toby auch, versteht sich)

 

 

 

 

 

 

 

Auch das Kauen an Holzstöckchen

kann gefährlich sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.11.2025

          

Der Herbst ist eine düstere Jahreszeit.

Das Tageslicht wird weniger. Draußen ist Nebel, Regen und Sturm.

Dicke Spinnen sehe ich vor unserem Ausguck-Fenster.

Der graue Himmel macht viele Leute traurig, nachdenklich, melancholisch, niedergeschlagen.

Aus dem Fernseher kommt Werbung für „Sonne für die Seele“ (Safran) und für das Sonnenvitamin D.

 

Zweibeiner, die einen Kamin haben, zünden ihn jetzt an, genießen das wärmende Licht und kuscheln sich davor in eine Decke.

Auch Kerzen spenden Licht und helfen beim Wohlfühlen.

Kinder laufen mit Laternen durch die Dunkelheit, auch mit Kerzen.

Es gibt LED-Licht für Laternen, damit keine Katastrophe passiert.

 

 

Wenn Licht fehlt, fehlen Glückshormone. Das wirkt sich auf die Stimmung aus.

Ehe aus nachdenklicher Melancholie eine Depression wird, kann man tagsüber mehr an die frische Luft gehen:

Sonnenlicht tanken, auch wenn es nicht viel ist.

Oder eine Tageslicht-Lampe nutzen. Die gibt es für Lichttherapie und auch als Schreibtischlampe.

Wenn Sonnenlicht fehlt, kann auch die Bachblütenessenz 21/Mustard die Seele heller machen –

so sonnengelbhell wie Senfblüten, aus denen sie gemacht wurde: „Sonne im Herzen“.

 

 

Nur wenige natürliche Lichtquellen gibt es.

Sterne gehören dazu. Die sind aber bei bedecktem Himmel nicht zu sehen.

Blitze gehören dazu. Mag keiner.

Polarlichter gehören auch dazu. Manchmal kann man die sogar bei uns in Schleswig-Holstein sehen.

Ein Experte für Energie hat gesagt, die Frequenz vom Grün der Polarlichter kann alles heilen. Wow!

Und es soll dasselbe Grün sein wie das Chlorophyll in Pflanzen. Vielleicht tut uns deshalb die grüne Natur so gut.

Noch ein Grund, öfter mal nach draußen zu gehen. Oder mehr Grünes zu essen.

Toby und ich bekommen gerade Chlorella-Algen. Schon ganz wenig von dem Pulver macht unser Futter grün. Soll gesund sein.

 

Auch der Herbst hat noch schöne Tage.

Bunte Blätter liegen auf dem Boden und laden dazu ein, mit der Nase hindurchzusausen –

was leider gefährlich sein kann, wenn ein Igel in einem Laubhaufen seine Winterwohnung eingerichtet hat. Piekt in der Nase!

Kastanien sind von den Bäumen gefallen. Da sollte unsereiner nicht drauftreten, die pieken auch.

Einige Menschen nehmen Kastanien mit nach Hause, als Deko oder um Kastanientiere zu basteln, mit Streichhölzern als Beine.

Auch bei denen ist Vorsicht angesagt: Kastanien sind giftig für Hunde.

 

Zweibeiner stecken sich Kastanien in die Hosentasche, weil sie kleine Energiekraftwerke sind.

Das hat der Energie-Experte gesagt. Er kann so was messen.

Er verkauft „PetProtect“-Anhänger, die Hunde vor Parasiten schützen sollen. Die Wirkung hat mit Magnetfeldern zu tun.

So ein Anhänger hat bei uns leider nur ein bisschen gegen Flöhe gewirkt,

aber vielleicht hilft dieser Tipp einem Vierbeiner von meinen Lesern gegen Zecken.

 

Benjie,

der auch im Herbst gerne Spaziergänge macht und sich im Garten aufhält

 

 

Dem Grün der Polarlichter

wird auch die Frequenz der Liebe zugeschrieben.

Auch Liebe kann heilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31.10.2025

 

  

     

 

Die Gruselnacht steht wieder bevor.

Warum wir den ganzen Spukzirkus nicht mitmachen, muss ich nicht ein drittes Mal erzählen (2023 / 2024).

Kurz gesagt:

*    Grusel ist nicht lustig. Frauchen kannte eine Hundehalterin, bei der stand das ganze Jahr ein Skelett in der Wohnung. Brrr!

*    Erpressung ist auch schlechte Energie („Süßes oder Saures“/Sachbeschädigung).

Viele Zweibeiner haben noch nicht verstanden, dass sie der Welt und der eigenen Gesundheit mit schlechter Energie schaden –

und das will doch keiner!

Die böse Energie von Halloween dient Menschen, die andere Leute in Angst und Schrecken versetzen wollen, die Böses wollen,

und dient auch Geschäftsleuten, die aus Gier allerlei Gruselkram und Süßigkeiten verkaufen.

Über 500 Millionen Euro geben die Menschen in unserem Land dieses Jahr dafür aus, hat der Mann im Radio gesagt. Wahnsinn!

 

In einem Video erklärt jemand, was es mit Halloween und bösen Geistern auf sich hat.

Der Mann ist ein Medium aus Schottland, hat Kontakte zum Jenseits.

 

 

Jenseitskontakte, so was wird von vielen Leuten belächelt.

Hat man aber mal Antworten und Tipps von Verstorbenen bekommen,

von denen kein Hellseher wissen konnte und die sich als richtig herausgestellt haben, lacht man nicht mehr.

Man kann auch mit verstorbenen Haustieren reden: Tierkommunikation. (Nicht alle Anbieter sind seriös.)

 

 

In dem Video sagt der Mann, dass Gruselgeschichten dazu benutzt wurden, den Leuten Angst zu machen. Auch Kindern.

Früher glaubte man: Wer seine Macht erhalten will, braucht ängstliche Untertanen, die sich leicht lenken lassen.

Das denken viele mächtige Leute heutzutage immer noch: herrische Hundehalter, Eltern, Chefs, Politiker …

So was ist natürlich Quatsch!

Als Hund gehorche ich ja auch lieber einem netten Zweibeiner als einem, dem ich mich aus Angst vor Prügel unterwerfen soll.

Aber ungeeignete Anführer denken eben noch so, darum wird so viel Angst verbreitet:

Angst vor Krieg, Angst vor Terror, Angst vor Naturkatastrophen, Angst vor Krankheiten, Angst vor allem, was sich versichern lässt …

 

Der schottische Mann kennt sich mit „übernatürlichen“ Dingen aus.

Er sagt, böse Geister und Heimsuchungen gibt es nicht, auch nicht in alten „Spukschlössern“.

Das Böse gibt es nur in der menschlichen Welt. Angst erschafft den Spuk.

Er hat noch nie etwas Schlimmeres gesehen als das, was Menschen anderen Menschen und Tieren antun.

Er sagt, auf der „anderen Seite“ – da, wo die Seelen herkommen und wo sie am Ende des Lebens wieder hingehen –,

da gibt es nichts Böses: keine Gier, keine Erpressung, keine Macht … nur gute Energie. Paradiesische Zustände.

Angst produzieren die Menschen aus sich selbst heraus,

und die gefürchteten Dämonen sind in ihren Körpern: Zweifel, Eifersucht, Wut, Hass, Gier, Macht …

 

 

Mein Frauchen kennt das auch so aus der Bachblüten-Therapie. Da gibt es viele weitere „Dämonen“, insgesamt 38.

Das sind die negativen Verhaltensweisen, die Menschen und Tiere haben können.

Die bösesten sind Hass (15/Holly), Ausbeutung/Bereicherung auf Kosten anderer (8/Chicory) und Macht (32/Vine).

Hier ist eine Liste.

Macht brauchst du nur, wenn du etwas Böses vorhast.

Für alles andere reicht Liebe, um es zu erledigen.

(Charlie Chaplin)

 

 

Es ist also viel besser, sich auf alles Gute zu konzentrieren,

auf alles Hübsche, Schöne, Sanfte, Liebevolle, auf Hilfsbereitschaft, Hoffnung, Vertrauen, Mut, Freude, Ruhe … alle guten Wesenszüge.

Gute Gefühle sind genauso ansteckend wie schlechte. Das wurde sogar von Wissenschaftlern gemessen.

Alles Gute macht die Welt besser, alles Schlechte trägt zu noch mehr Schlechtem bei.
Ist doch klar, oder?

*    Mit Angst wird die Welt immer böser: gieriger, wütender, aggressiver.

*    Mit Liebe wird sie schöner, heller, heiler.

Böse Menschen werden noch böser, wenn man ihnen böse gegenübertritt. Was sie am meisten brauchen, ist Liebe.

Die Menschen haben den Zustand der Erde, wie sie heute ist, so erschaffen. Sie können auch etwas Besseres erschaffen.

Wenn sie das wirklich wollen. Jeder ein bisschen, damit aus vielen „Tropfen auf den heißen Stein“ ein Ozean wird.

 

Benjie,

der sich eine heile Welt ohne ängstliche Leute wünscht

 

Monatelang hat Toby sich nicht durch die Hundeklappe in der Hintertür getraut.

Ich musste immer wieder nachsehen, wo er bleibt.

An seinem Geburtstag fiel Frauchen ein, dass sie ihm mal „Schwellenangst“-Tropfen geben könnte (33/Walnut).

Am nächsten Tag ist er hinter mir her durch die Klappe geflitzt –

und sogar noch durch eine zweite Klappe in der Innentür, die mit der Nase angehoben werden muss, wenn wir raus wollen.

Das kann Toby auf einmal auch.

 

Seitdem macht er das zwar nicht immer, aber oft. Er kann es.

 

… doch warum sollte er, wenn Frauchen da ist und die Tür für ihn öffnen kann.

Er weiß ja, wo die Tür aufgeht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bekommt man einen Schreck,

ist das gleichzusetzen mit Todesangst,

heftig und ganz übel: 26/Rock Rose.

Das darf man niemandem antun!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25.10.2025

 

von Toby:

 

Ob heute wirklich mein Geburtstag ist, da ist sich keiner ganz sicher.

Wir feiern den Tag, den die liebe Frau im Tierheim uns genannt hat.

 

Herrchen und Frauchen sagen, ich hab mich „gut entwickelt“.

Stimmt eigentlich gar nicht. Das Einzige, was ich entwickelt hab, sind perfekte Zähne und etwas mehr Gewicht (7,5 kg).

Mein Fell weiß noch nicht genau, ob es sich entwickeln soll:

Auf meinem Rücken ist ein großer Fleck mit  cremefarbenen harschen Haaren. Vielleicht werden ja noch alle meine Haare so.

 

 

Entwickeln durfte ich meinen Grips. Ich hab viel gelernt. Das Hunde-Einmaleins natürlich und etwas Clickertraining.

Gerade bringt Frauchen mir bei, auf Anweisung zu bellen. Ich hab mit Niesen angefangen, manchmal geht das Bellen aber auch schon.

 

Sonst bin ich noch genauso wie vor 8 Monaten, als ich adoptiert wurde:

ein kuscheliger Flauschi, der gern auf dem Schoß sitzt –

oder Hauptsache: irgendwo erhöht, wo ich den vollen Überblick hab, das kann auch der Pflegetisch sein.

„Turbo-Toby“ bin ich auch noch oder „der weiße Wirbelwind“, der mit Benjie durch den Garten saust

und manchmal auch über die Möbel in der Wohnung springt, wenn ich meine „drolligen fünf Minuten“ hab – viel Power.

In letzter Zeit sagen Herrchen und Frauchen manchmal „kleiner Prinz“,

weil ich versucht hab, den Königsthron zu erobern: Benjie’s Sessel, als er darauf lag.

(Für eine Weile war der Sessel für mich tabu. Nicht mal auf Frauchens Schoß durfte ich, wenn sie auf dem Königsthron saß.

Ich sollte Respekt lernen. Jetzt darf ich wieder auf den Schoß.)

Aus den 11 Rassen, die in mir stecken,

kommt manchmal mein inneres Pudelchen raus, das gern auf den Hinterbeinen hüpft, wie im Zirkus.

Manchmal auch ein Spitz-Kläffi. Dann sagt Frauchen mir Bescheid und ich weiß, dass ich aufhören soll.

Jagdhund-Vorfahren hab ich auch: Was von denen in mir steckt, will Vögel jagen.

Und ganz groß kommt in mir der weiße Maremmano als selbstbewusster Wachhund zum Vorschein.

 

Benjie braucht dann nicht mit aufzupassen. Ich mach das schon!

 

Herrchen meint, dass in der Rasseliste vom Labor „kleine weiße Bergziege“ fehlt:

Ich kann ganz geschickt auf der hohen Rückenlehne vom Sofa balancieren und bin auch springfreudig wie kleine Ziegen.

 

Heute Morgen hat Herrchen gefragt, ob Frauchen mir im Schlafzimmer schon ein Geburtstagsständchen gesungen hat.

Nein, aber sie hat mir ganz viel Freude gewünscht und mir gesagt, wie schön es ist, dass ich bei ihr bin.

Ein Geschenk hab ich bekommen, einen kleinen Elefanti:

 

 

 

Eigentlich sollte ich heute vor dem Spaziergang mein weiches „Welpenjäckchen“ gegen ein ordentliches Geschirr eintauschen –

so eins, wie Benjie auch hat. Weil: Jetzt bin ich ja „groß“.

Vor lauter Regen und Sturm waren wir aber nur im Garten.

Keiner will nass werden – und mein Flauschfell wird nass bis auf die Haut, Unterfell hab ich nicht.

Frauchen hat mir versprochen, dass wir einen besonders schönen Spaziergang nachholen.

 

Ich glaub, ich hab ein gutes Zuhause gefunden. Alle lieben mich.

 

Benjie geht ganz cool mit mir um, wenn ich ihm manchmal auf der Nase rumtanze.

 

Meine Leute verwöhnen mich – heute natürlich erst recht, mit Entenfleisch im Napf, Extra-Leckerlis und ganz viel Liebe.

Ich darf sogar im Bett schlafen, wenn ich das möchte. Mal bei Frauchen, mal bei Herrchen.

 

  

Neulich wollte Frauchen ihre Sommerbettdecke waschen.

Ich hab mich neben der Waschmaschine immer wieder draufgelegt und fand das gemütlich –

genauso wie früher Foxterrier Darvin, der dann ein Kissen in die Wanne bekommen hat.

Jetzt hab ich auch meine eigene Wanne mit Kissen.

Die steht zwar ein bisschen im Weg rum, vorm Kühlschrank, aber wenn ich damit glücklich bin, ist das okay.

 

Hier wünschen sich alle, dass ich ein langes, gesundes, fröhliches, glückliches Leben vor mir hab

und dass es meinen beiden Schwestern auch so gut geht.

 

Toby,

der vielleicht am 2. Geburtstag ganz anders aussehen wird, mit harschem Fell (wer weiß …)

und der auch gern einfach nur ein kleines Schmusebärchen ist

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17.10.2025

 

 

Mit der Liebe unter Hunden ist das so eine Sache.

Oder vielmehr mit der Lust auf das andere Geschlecht, die natürlich wahre Hundeliebe nicht ausschließt.

 

Viele Leute schaffen sich ein Hunde-Pärchen an, weil man sagt, dass solche beiden sich meistens gut vertragen.

Das stimmt wohl auch, aber es gibt stressige Zeiten – nicht nur, wenn ein Rüde beim Spaziergang sein Mädchen verteidigt.

Wer keinen Welpensegen will, muss die beiden während der Läufigkeiten trennen, zweimal im Jahr.

Auch schon vor der heißen Phase, weil der Rüde die Hündin immer wieder bedrängt, wenn sie das noch nicht will.

Sind sie wochenlang in verschiedenen Zimmern eingesperrt, gibt’s auf beiden Seiten Gejaule und zerkratzte Türen.

Das ist Tierquälerei.

Oft genug passiert es, dass die beiden doch zueinander finden und einen „Unfallwurf“ produzieren

(schreckliches Wort, die Welpis sind doch lauter nette Butzelchen!).

Häufig wird mindestens einer von beiden kastriert – was nicht gut ist (mehr dazu hier), außerdem vom Tierschutzgesetz verboten.

Kaum jemand weiß, dass bei Rüden auch eine viel schonendere Operation gemacht werden kann. Die heißt Vasektomie.

 

Um all das zu umgehen, waren wir hier immer nur Rüden: zwei, drei … bis zu fünf gleichzeitig.

Und keiner wurde ohne medizinischen Grund kastriert.

„Geht das gut?!“, haben die Leute oft gefragt. Ja, das geht gut, wenn jeder seinen Platz kennt und keine Revolution anzettelt.

Mit zwei Hündinnen kann das auch gutgehen, wenn die jüngere Hündin die ältere respektiert.

In den heißen Zeiten soll es allerdings auch schon mal „Zickenkrieg“ und Scheinträchtigkeiten geben – von Natur aus normal.

 

 

Wenn unser vierbeiniges Nachbarmädchen besonders gut duftet, stehen Toby und ich am Gartenzaun und fiepen zu ihr rüber.

Und alle paar Wochen ist in unserer Stadt irgendwo eine Hündin läufig, oft auch mehrere.

Wir alle treffen uns in den Parks und auf den Wegen dorthin.

Toby ist dann völlig durch den Wind, ich nicht ganz so sehr.

Bei den Spaziergängen schnüffeln wir intensiv den Boden ab, wollen den Mädchen-Urin auflecken

und hören nicht auf Herrchen und Frauchen, weil die Gerüche stärker sind – die Macht der Natur.

Vom Spaziergang zurück, ist Toby der Appetit aufs Frühstück vergangen, weil er was anderes im Kopf hat.

„Da tanzen die Hormone Samba!“, hat jemand gesagt.

Manchmal will einer von uns den anderen bespringen, aus lauter Frust und mit aufgestauter Energie

(andere Rüden klammern sich an Menschenbeine oder reagieren sich am Sofakissen ab).

Toby darf das bei mir nicht und ich nicht bei ihm, meine 18 kg verträgt das zarte Kerlchen schon mal gar nicht.

 

Hundeleute sagen immer, dass man es mit einem Mädchen nicht leicht hat, wegen der Läufigkeiten,

aber wer denkt an uns Jungs?!

 

 

Jahrelang konnten uns Globuli schön helfen: Platinum C200.

Die hielten fast auf den Tag genau 4 Wochen vor.

In letzter Zeit waren sie alle 2 Wochen fällig, manchmal sogar noch früher. Warum? Keine Ahnung!

 

Unsere Tierheilpraktikerin hat Mönchspfeffer empfohlen,

als Tee, „weil es ein Problem auf der materiellen Ebene ist“ (Hormone). Das hat geklappt, Toby mag wieder essen.

Mönchspfeffer gibt’s auch homöopathisch, heißt dann Agnus castus.

Bei Appetitmangel oder bei Erbrechen während der Läufigkeitszeiten kann man auch Phosphorus probieren.

 

Benjie,

der auf solchen Stress gern verzichten würde

 

Einmal im Jahr ist Plüschi-Tausch, nur die besten Freunde bleiben.

Die Spielsachen, die im Gästezimmer waren, dürfen wieder bei uns sein. Andere müssen in den Winterschlaf, sonst wird’s hier zu voll.

Viel hat sich angesammelt in den Jahren seit Hund Nr. 1, 1989.

Toby kannte die andere Hälfte noch gar nicht. Er hat sich gleich bedient. Ich auch.

 

Kopfkissen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8.10.2025

 

 

„Wenn ein Hund zweimal im Jahr Blättermagen zu fressen bekommt, braucht er keinen Tierarzt.“

Das hat vor Jahren ein berühmter Tierheiler im Fernsehen gesagt.

Seitdem bekommen wir das auch, zweimal im Jahr. Damit unser Darm gesund und unser Immunsystem stark bleibt.

 

Frauchen muss sich jedes Mal sehr überwinden, „das glitschige Zeug“ in unsere Näpfe zu füllen.

Für Menschennasen riecht das nicht angenehm und sieht auch aus „wie schon mal gegessen“ (ist es ja auch: von der Kuh gegessen).

Aber wenn uns so was guttut, macht Frauchen es.

 

Toby und ich sind über den duftenden Blättermagen hergefallen wie ausgehungerte Löwen.

„Raubtierfütterung!“, hat Herrchen gesagt.

 

    

 

Der Tierheiler aus dem Fernsehen wusste auch, dass Blättermagen hilft, wenn Hunde instinktiv Gras fressen.

In den Schleimhautfalten vom Blättermagen steckt ja auch vorverdautes Gras oder Heu.

Auch zur Unterstützung bei Juckreiz soll Blättermagen helfen, dann mit Pferdefleisch.

 

Blättermagen ist was anderes als Pansen: ein anderer Kuhmagen, auch wertvoll für uns Vierbeiner.

„Stinkepansen“ heißt der hier. Wir mögen die getrockneten Pansenstangen, für uns riechen sie köstlich!

 

Benjie,

der nichts dagegen hätte, so was öfter mal zu schmausen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.10.2025

 

 

Bei uns im Wohnzimmer stand eine Eckbank, die war Jahrzehnte älter als ich.

Die Sitzpolster waren kaputt, der Tisch und die Stühle hatten abgenutzte und wackelige Beine.

„Alles hat seine Zeit“, sagt Frauchen.

Irgendwann beendet auch jedes Möbelstück sein Leben, wenn es alt und kaputt ist.

Es war nicht einfach, einen ähnlich hübschen Ersatz zu finden.

Die meisten Möbel sind „modern“: eckig und grau oder mit Metall.

So was wollten Herrchen und Frauchen nicht, eher „Landhaus-Stil“. Ziemlich teuer war das.

Aber Herrchen und Frauchen wollen ja noch mindestens 20 Jahre hier wohnen.

Und sie wollen lieber was Gutes, woran sie lange Freude haben, als alle paar Jahre was Billiges neu.

 

die Eckbank mit unserem Pflegetisch

 

 

Es war in den 1970er-Jahren, als sich ein altes Ehepaar neue Wohnzimmermöbel kaufte.

Alles wertvoll in „Eiche rustikal“.

Damals war man mit 60 Jahren schon alt. Nach der Rente mit 65 hatte man oft nur noch wenige Jahre vor sich – wenn überhaupt.

Ein Kind fragte das Ehepaar ganz direkt: „Lohnt sich das denn noch?“

Die Tante des Kindes, die sich die neuen Möbel gegönnt hatte, sah das Kind entgeistert an.

„Kindermund tut Wahrheit kund.“

 

 

Es lohnt sich immer!

Es ist gut für die Seele. Und gut fürs Selbstbewusstsein, wenn man sich was Schönes gönnen kann.

Und wenn es nur für 1 Jahr wäre …

Man weiß ja nicht, ob man ein gutes Stück 1 Jahr haben wird oder 20 Jahre. Passieren kann immer was.

 

Manchmal besitzen die Zweibeiner gute Sachen:

ein wertvolles Schmuckstück, hübsche Kleidung, edles Silberbesteck, Essgeschirr mit Goldrand.

Das lassen sie im Schrank und benutzen es, wenn überhaupt, nur am Sonntag oder wenn Gäste kommen.

 

 

Mein Frauchen hatte mal eine Kollegin, die als Telefonistin nicht viel Geld verdiente.

Aber diese junge Frau trug jeden Tag eine wunderschöne Armbanduhr.

„Eigentlich viel zu schade, um sie bei der Arbeit zu tragen“, meinte Frauchen.

Die Antwort der Telefonistin wird Frauchen nie vergessen:

„Ich kann doch der schönen Uhr gar nichts Besseres tun, als sie jeden Tag zu tragen.“

So ehrt man etwas Wertvolles.

Manchmal sitzen weise Menschen da, wo man sie nicht vermutet …

 

 

Benjie,

der ein gutes, robustes, hübsches Geschirr hat – ein Ausgeh-Geschirr, kein Essgeschirr mit Goldrand 😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin Benjie.

Wo ich aufgewachsen bin, hieß ich Charmeur Ben.

Charmeur – klar, weil ich einer bin.

Und ein Franzose bin ich auch, meine Rasse jedenfalls: Petit Basset Griffon Vendéen.

Also kein Bearded Collie, wie meine Vorgänger. Ich guck nur so ähnlich.

Und bin pflegeleichter als die großen netten Wuschels, deren Fell immer mehr geworden ist.

4 Bearded Collies haben hier gewohnt. Einen hab ich noch gekannt, Monty.

Dann sollte Schluss sein mit viel Fell.

 

Mein Frauchen hat die Beardie-Webseiten gemacht. Ihr Name ist Liesel Baumgart.

Mein Blog müsste also eigentlich BBB heißen – Benjie Baumgart Blog. 2 Bs reichen.

 

In unserem Zuhause werde ich oft „du Kasper“ genannt. Weil ich meistens lustig bin.

Ich hab aber auch eine ganz empfindsame Seele …

 

Bis Dezember 2024 war Loui bei uns, dann musste auch er auf die große Himmelswiese.

Loui ist mit mir verwandt, obwohl er kein Kasper war. Er war mal Zuchtrüde, wo ich geboren wurde.

Als er hier 2008 adoptiert wurde, war er schon 6 Jahre alt. Nichts hat ihn aus der Ruhe gebracht.

Sein Nachfolger heißt Toby. Er ist ein munterer Spielgefährte. Klein, aber ein ganzer Kerl.

Und nun doch wieder ein Hund mit viel Fell …

 

„Wenn Hunde reden könnten“, so hieß 1996 Frauchens erstes Buch.

Liebe Menschen, die sich in Tiere einfühlen können, mögen es, wenn Hunde „reden“.

Auch wenn Hunde mit ihren Gedanken reden, telepathisch. Das geht!

Darum schließt sich hier der Kreis, wenn ich rede – oder schreibe.

 

Benjie,

der von Herz zu Herz mit seinem Frauchen spricht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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