Was gibt es hier?

Alles, was Hunde und ihre Menschen betrifft.

Warum dieser Blog? Weil viele Leute das Tagebuch von Bearded Collie Monty vermisst haben und wissen wollten, wie es bei uns weitergeht.

Ich erzähle kleine Erlebnisse aus meiner Hundesicht und stoße manchmal mit der Nase auf etwas, das mir besonders auffällt.

Hunde erkennen einiges oft klarer als die Zweibeiner, denn Hunde haben ein reines Herz. Und sie drücken sich klar aus.

Mein Frauchen kann fühlen, was ich denke. Sie schreibt das auf und gibt einige Infos dazu. Vieles weiß ich als Hund ja nicht so genau.

Die Leser von Frauchens Webseiten und Büchern freuen sich über Hundetipps und Hinweise zu Bachblüten und Schüßlersalzen.

 

 

 

Glück – was ist das??

 

… und kleine Storys

aus dem Hundeleben

 

 

12/Gentian

 

 

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11.10.2026

 

Glück – was ist das?

 

Als ich mit Frauchen auf dem Herbstmarkt war, war da ein Stand mit Brandmalerei,
Holzbrettchen mit hübschen Motiven – so was:

 

 

Was ist eigentlich dieses „Glück“?

Hm, eine Katze ist es für mich eher nicht.

Neulich hat Frauchen mir ein Schild vorgelesen, auf dem stand:

„Glück kannst du nicht kaufen, aber Eiscreme. Und das ist fast dasselbe.“

Da musste ich sofort mit dem Schwanz wedeln. Eiscreme kenne ich!

Wenn ich mit Frauchen zum italienischen Eiscafé gehe und sie mir ein Löffelchen von ihrem Eis abgibt, hüpft mein Herz bis zum Himmel!

Genauso wie bei einem Stück von ihrem Käsebrötchen oder von einem Rindswürstchen auf dem Abendbrottisch.

Es gibt noch einen Spruch:

„Wer sagt, Glück kann man nicht anfassen, hat noch nie einen Hund gestreichelt.“ (Okay, meinetwegen auch eine Katze.)

 

Glück steckt in den kleinen Dingen. Man muss sie nur bemerken.

Viele Wesen auf dieser Erde haben dieses kleine Glück nämlich nicht. Menschen nicht und Vierbeiner auch nicht.

 

Eigentlich hab ich ganz schön viel Hundeglück:

*        genug zu futtern und besonders leckeren Duft im Napf, wenn es nach köstlichem Entenfleisch riecht – mmmmh!

*        meinen Fensterplatz: ein gemütliches Federkissen, auf dem ich die Nachbarschaft beobachten, dösen und träumen kann.

*        bei Frauchen im Büro sein und neben ihr schlafen, Hauptsache: in ihrer Nähe sein.

*        Sofa-Kuscheln, ganz nah bei Frauchen, wenn unsere Blicke so voller Liebe sind, dass sie mehr sagen als jedes Wort …

*        Rennen und Jagen, am liebsten im Garten hinter Beute an der Reizangel her – und dann die Beute fangen!

*        Fetzpapier: wenn ein Futter-Paket gekommen ist, in dem jede Menge Packpapier für mich steckt, zum Austoben.

*        das Zauberwort „Ausgehen“: wenn Frauchen meine Leine nimmt und ich vor Freude hin und her laufe.

*        Buddel-Erlebnisse: wenn ich unterwegs einen Sandhaufen entdecke und ein bisschen darin buddeln darf.

*        die Jackentasche: wenn Frauchens Hand beim Spaziergang tief in die Tasche wandert ... weil da die allerbesten Leckerlis wohnen.

*        Frauchens Fürsorge fühlen, wenn sie mich bürstet und kämmt und pflegt: wertvolle, gemeinsame Zeit.

*        sanfte Anweisungen, ein lautloser Fingerzeig – keine lauten Kommandos und Befehle.

*        das Jahreszeiten-Gefühl: ein kuschelwarmes Hundekörbchen im Winter und eine kühle Matte im heißen Sommer.

*        unser Gute-Nacht-Ritual: ein liebevoller Streichler und ein leckerer Hundekeks beim Schlafengehen.

 

Fensterplatz

Fetzpapier

 

 

Und natürlich ist auch Toby ein Glück.

Er ist doch mein Freund, er weiß es nur noch nicht.

Oder vielleicht kommt seine Erinnerung an unsere

erste glückliche Zeit doch noch zurück,

wenn das Pubertätschaos in seinem Kopf aufgeräumt ist.

Die Erinnerung kann ja nicht ganz weg sein!

 

Immerhin ist der Kleine inzwischen so weit,

dass er mich wieder ohne Decke am Gitter akzeptiert.

 

Frauchen sagt: „Je mühsamer ein Weg,

desto größer das Glück, wenn man am Ziel ankommt.“

Auch solch ein Etappenziel macht glücklich.

Ich warte geduldig …

 

Frauchen sagt, so ist das eben, wenn man einen kleinen Bruder hat (sie hatte auch einen): Man muss aufeinander Rücksicht nehmen,

und mal ist der eine dran, dann der andere. Sie hat uns ja beide gleich lieb.

 

Menschenglück sieht manchmal ein bisschen anders aus als Hundeglück.

Kuscheln mit einem geliebten Haustier gehört dazu (ja, auch mit einer Katze), im Sand buddeln eher nicht.

Was Menschen glücklich macht:

Lachendes Gesicht ohne Füllung

zufrieden sein, wenn man ein bisschen mehr hat, als man eigentlich braucht.

Lachendes Gesicht ohne Füllung

ein Kalender ohne Termine, einfach mal frei haben und nichts tun müssen.

Lachendes Gesicht ohne Füllung

ein treuer bester Freund, der immer an der Seite ist (auch ein vierbeiniger).

Lachendes Gesicht ohne Füllung

einen Lebenspartner finden und wieder loswerden (erst feiern sie Hochzeit, dann feiern sie Scheidung).

Lachendes Gesicht ohne Füllung

ein Blümchen am Wegrand entdecken oder ein vierblättriges Kleeblatt finden.

Nervöses Gesicht ohne Füllung

Manche Menschen macht viel Geld glücklich, aber das Beste im Leben kann man nicht kaufen.

Nervöses Gesicht ohne Füllung

Manche denken, dass sich Stolz gut anfühlt und glücklich macht,

auch  Schadenfreude, Wettkampf, Macht, Kontrolle, Ausbeutung, Rechthaberei, Nörgelei, viel Essen und viel Alkohol …

Das ist ein Irrtum.

 

 

Der allergrößte Hauptgewinn

So richtig glücklich ist man, wenn man einmal im Leben etwas Wundervolles geschenkt bekommen hat.

Mehr, als man in seinen kühnsten Träumen für möglich gehalten hätte.

Etwas, das viel schöner ist als ein riesiger Lottogewinn, eine Goldmedaille oder ein Weltmeistertitel.

So etwas bekommt man nicht durch Fleiß.

Es fällt einem einfach vor die Füße oder vor die Pfoten, wie ein Überraschungsgeschenk vom Schicksal.

Das ist so, wie einmal in den Glückstopf greifen und das Allerbeste rausholen: den Hauptgewinn des Lebens.

So was wie ein liebevolles Zuhause für einen Hund, der unter einer unerträglichen Herkunft gelitten hat.

Oder so was wie ein wundervoller Hund, der eines Tages ganz von selbst in das Leben der Menschen tapst.

Oder so was wie die große Liebe, die man immer im Herzen trägt und die einem niemand mehr wegnehmen kann

(das ist fast dasselbe wie ein wundervoller Hund).

Solch ein Glück ist so stark, dass es Tausende schlechte Tage wiedergutmacht.

Wenn man an so ein Glück denkt, muss man sofort lächeln. Es macht jeden Tag schön – für immer.

Und welch ein Riesenglück ist es, wenn jemand mehr als einen Hund, mehr als eine Liebe geschenkt bekommen hat!

 

 

Eine kleine Schnupper-Übung

Weil Zweibeiner manchmal so viel nachdenken, habe ich hier eine Übung für dich.

Glück kannst du nicht jagen und fangen, aber du kannst es „rufen“.

Ganz schön viel hast du schon erlebt. Nicht nur Schönes, aber viel Schönes.

Du weißt also, wie sich das anfühlt.

Mach mal die Augen zu und stell dir vor, du triffst dich selbst – in ein paar Jahren.

Wie siehst du dann aus? Fröhlich, fit und mit weisen Lachfältchen um die Augen?

Dein älteres Ich sieht dich an, lächelt und flüstert dir zu: „Viele wunderschöne Dinge warten auf dich!“

Spürst du das?

Du kannst dich jetzt schon genauso fühlen wie dein älteres Ich:

voller Ruhe und Zufriedenheit, aber im Herzen so jung und schwungvoll wie in deinen allerschönsten Zeiten.

Mach dieses Erschnuppern deiner Zukunft ab und zu mal.

Dann wirst du Schritt für Schritt genau zu dem Menschen, der du sein kannst – mit ganz viel Freude und Vertrauen im Bauch!

Wunsch + Gefühl = Herbeizaubern. Das ist Wissenschaft, hat mit Quantenphysik zu tun: „Manifestieren“.

Aber Achtung! Wenn du heute schon sagst: „Ich werde nicht so alt, wie ich mich jetzt schon fühle!“ oder „Alles Mist!“,

dann funktioniert der Zauber auch andersrum!

 

 

Viele kleine Glücksmomente – wie ein Leckerli hier und ein Streichler da – werden über die Jahre zu einem großen Glück.

Richtig glücklich ist am Ende der, der von Herzen dankbar sein kann.

 

Benjie,

der für sein Frauchen ein Hauptgewinn ist –

wie auch Toby natürlich, der uns plötzlich vom Schicksal überreicht wurde

 

Auch Toby liebt das Federkissen.

 

Er hat auch einen besonderen Platz am Fenster.

 

Ein großes Glück für Toby:

2 Stunden lang durfte er mit Frauchen laufen,

weit hinaus in die Natur.

Fast die ganze Strecke wollte er laufen, ohne Karre.

 

Ein kleines Glück für mich im Garten:

Da war ein Vogel im Nest.

Weit laufen mag ich nicht mehr.

Wir könnten ja auch mal die Karre mitnehmen …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Buch

Frieden schaffen

zum Wohl von Mensch, Tier

und Umwelt

nach der Lehre von Dr. Edward Bach

Infos zum Buch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über mich und über Toby

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin Benjie.

Wo ich aufgewachsen bin, hieß ich Charmeur Ben.

Charmeur – klar, weil ich einer bin.

Und ein Franzose bin ich auch, meine Rasse jedenfalls: Petit Basset Griffon Vendéen.

Also kein Bearded Collie, wie meine Vorgänger. Ich guck nur so ähnlich.

Und bin pflegeleichter als die großen netten Wuschels, deren Fell durch falsches Züchten immer mehr geworden ist.

4 Bearded Collies haben hier gewohnt. Einen hab ich noch gekannt, Monty.

Dann sollte Schluss sein mit viel Fell.

 

Mein Frauchen hat die Beardie-Webseiten gemacht. Ihr Name ist Liesel Baumgart.

Mein Blog müsste also eigentlich BBB heißen – Benjie Baumgart Blog. 2 Bs reichen.

 

In unserem Zuhause werde ich oft „du Kasper“ genannt. Weil ich meistens lustig bin.

Ich hab aber auch eine ganz empfindsame Seele …

 

Ich bin hier Hund Nummer 9, seit 1989 der 9. Hund. Oft waren meine Vorgänger zu mehreren: zu zweit, zu dritt, eine Weile sogar zu fünft.

Weil ich nicht allein bleiben sollte, kam im Frühjahr 2025 Toby zu uns: 4 Monate jung, klein, aber ein ganzer Kerl.

Wir fanden ihn zufällig im Tierheim, eigentlich kommt er wohl aus Rumänien.

Sofort haben wir uns damals gut verstanden, darum durfte doch noch mal ein Hund mit viel Fell bei uns einziehen.

In Toby stecken Malteser, Shih Tzu, Pekingese, Magyar Vizsla, Maremmano und noch 6 andere Rassen.

1 Jahr lang waren wir die besten Freunde, dann hat er mich beim übermütigen Spiel auf einmal angegriffen, und ich musste mich wehren.

Seitdem werden wir in unserem Haus getrennt.

Toby vertraut mir nicht mehr und will mich immer beißen. Darum vertraue ich ihm auch nicht mehr.

Mit Einfühlungsvermögen und Verständnis (Pubertät, Hormone …) arbeiten wir daran, dass das wieder besser wird.

 

„Wenn Hunde reden könnten“, so hieß 1996 Frauchens erstes Buch.

Liebe Menschen, die sich in Tiere einfühlen können, mögen es, wenn Hunde „reden“.

Auch wenn Hunde mit ihren Gedanken reden, telepathisch. Das geht!

Darum schließt sich hier der Kreis, wenn ich rede – oder schreibe.

 

Benjie,

der von Herz zu Herz mit seinem Frauchen spricht

 

 

Benjie

 

 

 

Toby

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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