Was gibt es hier?

Alles, was Hunde und ihre Menschen betrifft.

Warum dieser Blog? Weil viele Leute das Tagebuch von Bearded Collie Monty vermisst haben und wissen wollten, wie es bei uns weitergeht.

Ich erzähle kleine Erlebnisse aus meiner Hundesicht und stoße manchmal mit der Nase auf etwas, das mir besonders auffällt.

Hunde erkennen einiges oft klarer als die Zweibeiner, denn Hunde haben ein reines Herz. Und sie drücken sich klar aus.

Mein Frauchen kann fühlen, was ich denke. Sie schreibt das auf und gibt einige Infos dazu. Vieles weiß ich als Hund ja nicht so genau.

Die Leser von Frauchens Webseiten und Büchern freuen sich über Hundetipps und Hinweise zu Bachblüten und Schüßlersalzen.

 

 

 

Glück – was ist das?

Toby’s 2. Geburtstag

 

… und kleine Storys

aus dem Hundeleben

 

 

12/Gentian

 

 

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25.10.2026

 

von Toby:

Mein 2. Geburtstag

 

Ein Verwöhntag für mich!

Gleich nach dem Aufstehen hab ich von Frauchen ein Geschenk bekommen: eine lustige grüne Schildkröte.

Soll das ein Wink mit dem Zaunpfahl sein?

Schildkröten sind langsam und gemütlich. Soll das auf mich abfärben, damit ich mehr zur Ruhe komme?

„Nein, junge Hunde müssen lebhaft sein!“, lacht Frauchen. „Ruhiger werden sie von alleine.“

Die Schildkröte war gar nicht ruhig, die ist am frühen Morgen mit mir durchs Bett getobt.

Dann hat im Radio jemand „Happy birthday“ gesungen. Das hat gepasst!

Herrchen hat mir eine Plüsch-Eule geschenkt: weil ich meinen Kopf ganz weit drehen kann, wie ein Eulchen.

 

Genug getobt.

Aufpassen war dann wichtiger.

Ich nehme meine Verantwortung so ernst

wie der Maremmano-Wachhund, der zu 2 % in mir steckt.

„Er packt wieder den Maremmano aus“, höre ich dann.

 

Bevor der große Sturmregen kam, konnte ich mit Frauchen einen schönen Spaziergang machen.

Pfützen und Dreck sind kein Problem. „Hauptsache, der Hund ist glücklich!“, sagt Frauchen. Man sieht es mir an.

Ich muss hinterher nicht mal abgespült werden, nur abgetrocknet. Der Schmutz fällt von alleine aus meinem Fell.

 

Seit meinem 1. Geburtstag hab ich mich weiter „entwickelt“:

Mein Fell hat deutlich mehr Farbe bekommen und ist harscher geworden – wenigstens vorne.

Meine hintere Hälfte ist bisher nur ein bisschen cremefarben und noch ziemlich watteweich und plüschig.

Bis das fertig ist, brauche ich noch eine Weile, bestimmt noch ein ganzes Jahr.

In einem Fellfarben-Video vom Genlabor konnte Frauchen rausfinden:

Meine Farbe heißt „zobel“ oder auch „sable“, in der Variante „creme“. Dabei wird die meiste Farbe in die Haarspitzen gepackt.

Das bedeutet: Wenn mein Fell zu lang wird, wird die schöne Farbe abgeschnitten. Das ist schade. Aber es kommt wieder Farbe nach.

 

Sehr selbstbewusst bin ich geworden.

„Kleiner Angeber“, sagt Frauchen, wenn ich beim Spaziergang viel scharren und knurren muss.

Ich bin ein großer Hund in kleiner „Verpackung“.

 

 

Jemand hat gesagt:

„Er ist der beste Beweis dafür,

dass auch in einem kleinen Hund die ganze Seele und Ernsthaftigkeit eines großen Arbeitshundes stecken kann,

verpackt in das charmanteste Flausch-Paket der Welt!“

 

 

Ich kann aber auch sehr vorsichtig sein.

Auf jeden Fall bin ich kein Angsthase: Gewitter und Silvesterfeuerwerk machen mir nichts aus.

Das ist bei kleinen Hunden nicht selbstverständlich. Vielleicht ist das auch ein Maremmano-Erbe.

 

Im Januar hab ich ja leider Blödsinn gemacht:

Beim übermütigen Spielen hab ich Benjie angegriffen –

Pubertätshormone (die sind immer noch da).

Benjie wehrt sich natürlich, wenn ich „Attacke!“ im Kopf hab.

Seit vielen Monaten arbeiten wir daran, dass wir wieder Freunde werden.

Eigentlich mögen wir uns ja, aber das Vertrauen ist futsch.

Mein großer innerer Hund schaltet sofort auf Verteidigung,

wenn Benjie mich eine Sekunde zu lange ansieht.

Oft liegen wir am Gitter nah beieinander,

stupsen durch die Gitterstäbe unsere Nasen an und möchten zusammen sein.

Ich kann auch ganz entspannt bei Benjie liegen,

ohne ihn anzusehen, und weiß: Ich bin sicher.   →

Heute wollte ich Benjie sogar am Gitter zum Spielen auffordern.

Das war wieder ein kleiner Fortschritt.

„Vertrauen wächst in Millimeterschritten“, sagt Frauchen.

 

 

Bei Frauchen im Büro liegen wir gern am selben Platz, ganz entspannt (so was von entspannt!).

Frauchen meint, dass einer den Geruch und die Energie des anderen sucht.

 

Manchmal kratzt einer von uns am Gitter und möchte auch in den Raum, wo der andere ist.

Ich grummel aber manchmal noch, wenn Benjie auf der anderen Seite vorbeiläuft,

und manchmal springt auch trotz Gitter noch mein Attacke-Programm an, ganz von selbst, da kann ich gar nichts machen.

Das ist genauso, wie wenn mein Wächter-Modus anspringt, weil am Ausguck Leute mit Hund vorbeigehen: „getriggert“.

Herrchen und Frauchen wollen kein Risiko eingehen: Wir dürfen nicht noch einmal kämpfen, sonst wirft uns das Monate zurück – 

wie seit dem Vorfall im Mai, als eine Gittertür nicht richtig zu war und wir wieder aneinandergeraten sind.

 

 

Neulich sollte ich auf die Hundewaage, wie jedes Wochenende (ich halte schön meine 7,6 kg).

Benjie hatte das Wiegen schon hinter sich, saß hinter der Gittertür und wollte mir zusehen.

Da musste ich auf ihn losgehen, voll gegen das Gitter.

Solche Ausrutscher sind es, die uns zeigen: Noch ist es besser, dass ein Gitter uns schützt – mich genauso wie Benjie.

 

 

Ein paar Mal am Tag wechseln wir die Räume. Frauchen oder Herrchen ist immer bei einem von uns.

Deshalb fühlen wir uns nicht weggesperrt, nur getrennt.

Damit müssen wir erst mal zufrieden sein.

Zu dumm, dass Herrchen wegen seiner Gesundheit bei unseren Spaziergängen nicht mehr mitgeht,

so dass wir nicht mehr gemeinsam üben können, dieselben Wege zu gehen, mit Sicherheitsabstand.

Ich werde aber ruhiger, raste nicht mehr so schnell aus.

Deshalb geben wir die Hoffnung nicht auf, dass alles wieder gut werden kann.

Wenn das noch ein Jahr dauert, bis ich „ausgereift“ bin und bis ich Benjie wieder vertrauen kann, dann ist das eben so …

 

Auf jeden Fall geht es mir gut hier.

Ich werde geliebt, darf mit Frauchen schöne Spaziergänge machen, wir spielen jeden Tag,

und auch mein Köpfchen bekommt immer wieder mal eine neue Aufgabe. Ich lerne nämlich gerne.

„Hinter mich!“ klappt jetzt auch draußen ganz gut, ohne Ablenkung. Ich setze mich dann hinter Frauchen hin.

Das soll mich schützen, wenn unfreundliche Hunde kommen, und soll mir helfen, dann nicht in den Attacke-Modus zu gehen.

„Rechts“ und „links“ kann ich nun unterscheiden und die richtige Pfote anheben.

Warum ich das lernen sollte? Damit ich beim Spaziergang an langer Leine voraus richtig abbiegen kann.

Alle Hunde, die hier waren, haben das gelernt. Und wenn ich das jetzt kann, bin ich groß!

 

Toby,

der für sein Frauchen „die süße Kirsche auf der Torte“ ist

 

… und weil wir immer abends im Schlafzimmer ein Spielchen machen,

hatte Frauchen noch eine plüschige Zottelwurst für mich. Was es alles gibt …

Von morgens bis abends war es ein gelungener Geburtstag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Buch

Frieden schaffen

zum Wohl von Mensch, Tier

und Umwelt

nach der Lehre von Dr. Edward Bach

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11.10.2026

 

Glück – was ist das?

 

Als ich mit Frauchen auf dem Herbstmarkt war, war da ein Stand mit Brandmalerei,
Holzbrettchen mit hübschen Motiven – so was:

 

 

Was ist eigentlich dieses „Glück“?

Hm, eine Katze ist es für mich eher nicht.

Neulich hat Frauchen mir ein Schild vorgelesen, auf dem stand:

„Glück kannst du nicht kaufen, aber Eiscreme. Und das ist fast dasselbe.“

Da musste ich sofort mit dem Schwanz wedeln. Eiscreme kenne ich!

Wenn ich mit Frauchen zum italienischen Eiscafé gehe und sie mir ein Löffelchen von ihrem Eis abgibt, hüpft mein Herz bis zum Himmel!

Genauso wie bei einem Stück von ihrem Käsebrötchen oder von einem Rindswürstchen auf dem Abendbrottisch.

Es gibt noch einen Spruch:

„Wer sagt, Glück kann man nicht anfassen, hat noch nie einen Hund gestreichelt.“ (Okay, meinetwegen auch eine Katze.)

 

Glück steckt in den kleinen Dingen. Man muss sie nur bemerken.

Viele Wesen auf dieser Erde haben dieses kleine Glück nämlich nicht. Menschen nicht und Vierbeiner auch nicht.

 

Eigentlich hab ich ganz schön viel Hundeglück:

*        genug zu futtern und besonders leckeren Duft im Napf, wenn es nach köstlichem Entenfleisch riecht – mmmmh!

*        meinen Fensterplatz: ein gemütliches Federkissen, auf dem ich die Nachbarschaft beobachten, dösen und träumen kann.

*        bei Frauchen im Büro sein und neben ihr schlafen, Hauptsache: in ihrer Nähe sein.

*        Sofa-Kuscheln, ganz nah bei Frauchen, wenn unsere Blicke so voller Liebe sind, dass sie mehr sagen als jedes Wort …

*        Rennen und Jagen, am liebsten im Garten hinter Beute an der Reizangel her – und dann die Beute fangen!

*        Fetzpapier: wenn ein Futter-Paket gekommen ist, in dem jede Menge Packpapier für mich steckt, zum Austoben.

*        das Zauberwort „Ausgehen“: wenn Frauchen meine Leine nimmt und ich vor Freude hin und her laufe.

*        Buddel-Erlebnisse: wenn ich unterwegs einen Sandhaufen entdecke und ein bisschen darin buddeln darf.

*        die Jackentasche: wenn Frauchens Hand beim Spaziergang tief in die Tasche wandert ... weil da die allerbesten Leckerlis wohnen.

*        Frauchens Fürsorge fühlen, wenn sie mich bürstet und kämmt und pflegt: wertvolle, gemeinsame Zeit.

*        sanfte Anweisungen, ein lautloser Fingerzeig – keine lauten Kommandos und Befehle.

*        das Jahreszeiten-Gefühl: ein kuschelwarmes Hundekörbchen im Winter und eine kühle Matte im heißen Sommer.

*        unser Gute-Nacht-Ritual: ein liebevoller Streichler und ein leckerer Hundekeks beim Schlafengehen.

 

Fensterplatz

Fetzpapier

 

 

Und natürlich ist auch Toby ein Glück.

Er ist doch mein Freund, er weiß es nur noch nicht.

Oder vielleicht kommt seine Erinnerung an unsere

erste glückliche Zeit doch noch zurück,

wenn das Pubertätschaos in seinem Kopf aufgeräumt ist.

Die Erinnerung kann ja nicht ganz weg sein!

 

Immerhin ist der Kleine inzwischen so weit,

dass er mich wieder ohne Decke am Gitter akzeptiert.

 

Frauchen sagt: „Je mühsamer ein Weg,

desto größer das Glück, wenn man am Ziel ankommt.“

Auch solch ein Etappenziel macht glücklich.

Ich warte geduldig …

 

Frauchen sagt, so ist das eben, wenn man einen kleinen Bruder hat (sie hatte auch einen): Man muss aufeinander Rücksicht nehmen,

und mal ist der eine dran, dann der andere. Sie hat uns ja beide gleich lieb.

 

Menschenglück sieht manchmal ein bisschen anders aus als Hundeglück.

Kuscheln mit einem geliebten Haustier gehört dazu (ja, auch mit einer Katze), im Sand buddeln eher nicht.

Was Menschen glücklich macht:

Lachendes Gesicht ohne Füllung

zufrieden sein, wenn man ein bisschen mehr hat, als man eigentlich braucht.

Lachendes Gesicht ohne Füllung

ein Kalender ohne Termine, einfach mal frei haben und nichts tun müssen.

Lachendes Gesicht ohne Füllung

ein treuer bester Freund, der immer an der Seite ist (auch ein vierbeiniger).

Lachendes Gesicht ohne Füllung

einen Lebenspartner finden und wieder loswerden (erst feiern sie Hochzeit, dann feiern sie Scheidung).

Lachendes Gesicht ohne Füllung

ein Blümchen am Wegrand entdecken oder ein vierblättriges Kleeblatt finden.

Nervöses Gesicht ohne Füllung

Manche Menschen macht viel Geld glücklich, aber das Beste im Leben kann man nicht kaufen.

Nervöses Gesicht ohne Füllung

Manche denken, dass sich Stolz gut anfühlt und glücklich macht,

auch  Schadenfreude, Wettkampf, Macht, Kontrolle, Ausbeutung, Rechthaberei, Nörgelei, viel Essen und viel Alkohol …

Das ist ein Irrtum.

 

 

Der allergrößte Hauptgewinn

So richtig glücklich ist man, wenn man einmal im Leben etwas Wundervolles geschenkt bekommen hat.

Mehr, als man in seinen kühnsten Träumen für möglich gehalten hätte.

Etwas, das viel schöner ist als ein riesiger Lottogewinn, eine Goldmedaille oder ein Weltmeistertitel.

So etwas bekommt man nicht durch Fleiß.

Es fällt einem einfach vor die Füße oder vor die Pfoten, wie ein Überraschungsgeschenk vom Schicksal.

Das ist so, wie einmal in den Glückstopf greifen und das Allerbeste rausholen: den Hauptgewinn des Lebens.

So was wie ein liebevolles Zuhause für einen Hund, der unter einer unerträglichen Herkunft gelitten hat.

Oder so was wie ein wundervoller Hund, der eines Tages ganz von selbst in das Leben der Menschen tapst.

Oder so was wie die große Liebe, die man immer im Herzen trägt und die einem niemand mehr wegnehmen kann

(das ist fast dasselbe wie ein wundervoller Hund).

Solch ein Glück ist so stark, dass es Tausende schlechte Tage wiedergutmacht.

Wenn man an so ein Glück denkt, muss man sofort lächeln. Es macht jeden Tag schön – für immer.

Und welch ein Riesenglück ist es, wenn jemand mehr als einen Hund, mehr als eine Liebe geschenkt bekommen hat!

 

 

Eine kleine Schnupper-Übung

Weil Zweibeiner manchmal so viel nachdenken, habe ich hier eine Übung für dich.

Glück kannst du nicht jagen und fangen, aber du kannst es „rufen“.

Ganz schön viel hast du schon erlebt. Nicht nur Schönes, aber viel Schönes.

Du weißt also, wie sich das anfühlt.

Mach mal die Augen zu und stell dir vor, du triffst dich selbst – in ein paar Jahren.

Wie siehst du dann aus? Fröhlich, fit und mit weisen Lachfältchen um die Augen?

Dein älteres Ich sieht dich an, lächelt und flüstert dir zu: „Viele wunderschöne Dinge warten auf dich!“

Spürst du das?

Du kannst dich jetzt schon genauso fühlen wie dein älteres Ich:

voller Ruhe und Zufriedenheit, aber im Herzen so jung und schwungvoll wie in deinen allerschönsten Zeiten.

Mach dieses Erschnuppern deiner Zukunft ab und zu mal.

Dann wirst du Schritt für Schritt genau zu dem Menschen, der du sein kannst – mit ganz viel Freude und Vertrauen im Bauch!

Wunsch + Gefühl = Herbeizaubern. Das ist Wissenschaft, hat mit Quantenphysik zu tun: „Manifestieren“.

Aber Achtung! Wenn du heute schon sagst: „Ich werde nicht so alt, wie ich mich jetzt schon fühle!“ oder „Alles Mist!“,

dann funktioniert der Zauber auch andersrum!

 

 

Viele kleine Glücksmomente – wie ein Leckerli hier und ein Streichler da – werden über die Jahre zu einem großen Glück.

Richtig glücklich ist am Ende der, der von Herzen dankbar sein kann.

 

Benjie,

der für sein Frauchen ein Hauptgewinn ist –

wie auch Toby natürlich, der uns plötzlich vom Schicksal überreicht wurde

 

Auch Toby liebt das Federkissen.

 

Er hat auch einen besonderen Platz am Fenster.

 

Ein großes Glück für Toby:

2 Stunden lang durfte er mit Frauchen laufen,

weit hinaus in die Natur.

Fast die ganze Strecke wollte er laufen, ohne Karre.

 

Ein kleines Glück für mich im Garten:

Da war ein Vogel im Nest.

Weit laufen mag ich nicht mehr.

Wir könnten ja auch mal die Karre mitnehmen …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über mich und über Toby

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin Benjie.

Wo ich aufgewachsen bin, hieß ich Charmeur Ben.

Charmeur – klar, weil ich einer bin.

Und ein Franzose bin ich auch, meine Rasse jedenfalls: Petit Basset Griffon Vendéen.

Also kein Bearded Collie, wie meine Vorgänger. Ich guck nur so ähnlich.

Und bin pflegeleichter als die großen netten Wuschels, deren Fell durch falsches Züchten immer mehr geworden ist.

4 Bearded Collies haben hier gewohnt. Einen hab ich noch gekannt, Monty.

Dann sollte Schluss sein mit viel Fell.

 

Mein Frauchen hat die Beardie-Webseiten gemacht. Ihr Name ist Liesel Baumgart.

Mein Blog müsste also eigentlich BBB heißen – Benjie Baumgart Blog. 2 Bs reichen.

 

In unserem Zuhause werde ich oft „du Kasper“ genannt. Weil ich meistens lustig bin.

Ich hab aber auch eine ganz empfindsame Seele …

 

Ich bin hier Hund Nummer 9, seit 1989 der 9. Hund. Oft waren meine Vorgänger zu mehreren: zu zweit, zu dritt, eine Weile sogar zu fünft.

Weil ich nicht allein bleiben sollte, kam im Frühjahr 2025 Toby zu uns: 4 Monate jung, klein, aber ein ganzer Kerl.

Wir fanden ihn zufällig im Tierheim, eigentlich kommt er wohl aus Rumänien.

Sofort haben wir uns damals gut verstanden, darum durfte doch noch mal ein Hund mit viel Fell bei uns einziehen.

In Toby stecken Malteser, Shih Tzu, Pekingese, Magyar Vizsla, Maremmano und noch 6 andere Rassen.

1 Jahr lang waren wir die besten Freunde, dann hat er mich beim übermütigen Spiel auf einmal angegriffen, und ich musste mich wehren.

Seitdem werden wir in unserem Haus getrennt.

Toby vertraut mir nicht mehr und will mich immer beißen. Darum vertraue ich ihm auch nicht mehr.

Mit Einfühlungsvermögen und Verständnis (Pubertät, Hormone …) arbeiten wir daran, dass das wieder besser wird.

 

„Wenn Hunde reden könnten“, so hieß 1996 Frauchens erstes Buch.

Liebe Menschen, die sich in Tiere einfühlen können, mögen es, wenn Hunde „reden“.

Auch wenn Hunde mit ihren Gedanken reden, telepathisch. Das geht!

Darum schließt sich hier der Kreis, wenn ich rede – oder schreibe.

 

Benjie,

der von Herz zu Herz mit seinem Frauchen spricht

 

 

Benjie

 

 

 

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