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20.4.2026 Im Frühjahr müssen viele Hunde zum Frisör. Die Winterwolle soll ab, um dem Hund Erleichterung zu verschaffen. Wenn das Fell nicht bis auf die Haut abgeschoren wird, ist das eine gute Idee. Bleiben einige Zentimeter Fell erhalten, sieht das besser aus, vor allem bei langhaarigen Hunden. Das ist auch gesünder (warum und mehr im Blog unter „Sommerfrisur“ 2024 und 2025). Falls die Zweibeiner dann beim Kämmen immer noch Probleme haben, gibt es Kämmhilfe-Sprays. Die sind allerdings teuer. Eine Bearded-Collie-Züchterin kannte schon vor vielen Jahren ein Rezept, wie man so was leicht selbst herstellen kann: mit einem Conditioner, der Menschenhaar leicht kämmbar macht:
Unsere preisgünstige Empfehlung: Isana Spülung „Sensitive Pflege“ oder „Seidenglanz“ von Rossmann. Nebeneffekt: eine
Rutschpartie für Flöhe Seit im Garten unsere Ulme weg ist, mit einem Tierbau drunter, haben wir tatsächlich weniger Flöhe. Herrchen und Frauchen zählen ja jeden Abend die zusammen, die sie mit viermal Absuchen über den Tag gefunden haben (so schnell wirkt kein Spot-on-Produkt). Ungefähr halb so viele waren es noch, nachdem Herrchen den Tierbau unter der Ulme mit Sand dichtgemacht hat (da sollen noch Platten drauf). Frauchen ist dann auf einen Anti-Floh-Tipp gestoßen: Das Hundefell mit stark verdünntem Haarconditioner einsprühen. So was kannte sie ja noch aus der frühen Beardie-Zeit als Kämm-Hilfe, damit der Kamm leichter durchflutscht. Unsere Haare sind damit jetzt glatter – und das ist der Trick: Die Flöhe haben eine Rutschbahn, können sich nicht mehr so leicht an den Haaren festkrallen. Diese Mixtur wird uns jetzt alle 2, 3 Tage aufs Fell gesprüht. Ich mochte das zwar anfangs nicht, wollte das Zeug wieder loswerden und musste mich danach gleich tüchtig im Körbchen schubbern; aber es macht einen Unterschied: Sofort hatten wir noch mal deutlich weniger Flöhe. Also stellen wir uns mal vor, dass die Flöhe wie auf einer Kinder-Rutsche lustig an unseren Haaren abwärts sausen. Die Flöhe finden das wahrscheinlich gar nicht so lustig, aber das soll mir egal sein! Die, die’s noch schaffen, sind ein bisschen benebelt und lassen sich so leicht fangen wie damals, als wir Spot-on auf dem Rücken hatten.
Benjie, der jetzt duftet (was die Zweibeiner so „Duft“ nennen …)
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Frieden schaffen zum
Wohl von Mensch, Tier und
Umwelt nach
der Lehre von Dr. Edward Bach |
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10.4.26 Seit
Anfang März wurde in der Ostsee ein Buckelwal
gesichtet. Ein Wal
gehört nicht in die Ostsee. Sie ist
zu flach, da findet er nicht genug zu essen, und das Wasser mit wenig Salz
schadet seiner Haut. Wahrscheinlich
kam er vom Süden und wollte weiter nach Norden, wo Wale ihr Sommerquartier
und ihre Speisekammer haben. Er muss
falsch abgebogen sein, in die Ostsee. Vielleicht
hat das 50 m lange Fischernetz, das er
hinter sich herzog, seine Steuerung lahmgelegt. Das
Fischernetz wurde entfernt, so gut es eben ging. 4 ½ Stunden hat das
gedauert, etwas steckt noch im Maul und wer weiß was im Magen. An der
Ostküste von Schleswig-Holstein sah man den Wal schließlich auf einer
Sandbank. Rettungsversuch
mit Bagger, vielen Leuten, Hektik und Kameras um den Wal herum. Die
Menschen nahmen großen Anteil, sogar weltweit. Als sie
den Wal in Ruhe ließen, schwamm er weg – trotz Begleitung mit Booten wollte
er in die falsche Richtung, nach Osten, und
landete wieder auf einer Sandbank, im flachen Wasser. Ob er
sich solche Plätze gesucht hat, weil er schwach war und sich ausruhen wollte? Wieder
Rettungsversuche, fast schon hoffnungslos, „völlig entkräftet“, „die Möwen
picken schon an ihm“, Rettung aufgegeben. Dann
schwamm der Wal wieder weg.
Die
Menschen gaben ihm einen Namen: Timmy. Weil er vor dem Ort Timmendorfer
Strand gelegen hatte. Wenn
Tiere in Not sind, zeigen Zweibeiner ihren guten Kern: Mitgefühl, uneigennützige Hilfsbereitschaft. Experten
haben dann geraten, den Wal mit lauten Geräuschen in Richtung Ostsee-Ausgang
zu treiben. Panik
und Flucht. Noch mehr Stress für das Tier … und wieder saß es fest: in einem
Teilstück einer Bucht, die für ihn wie eine Rinne sein muss. Ungefähr
so, wie dieser große Pappkarton für mich und Toby war: Wir kamen da nach der
Leckerli-Suche nur rückwärts wieder raus.
Schließlich
wollte man dem Wal die Möglichkeit geben, in Ruhe, in Frieden und in Würde zu
sterben. Immerhin – aus Respekt vor der Natur. Spätestens
als er tief in den Ostsee-Schlick eingesunken war, sah man keine Rettung
mehr. Update
20.4.2026: Plötzlich hießt es „Der Wal ist frei“, aus eigener Kraft. Er soll
besendert werden. Ob er überleben kann? Ein
anderes wildes Tier machte zur selben Zeit Schlagzeilen: Ein
junger Wolf in Hamburg. Er hatte sich in die
Großstadt verirrt und lief verwirrt herum. „Sehr scheu“, hieß es. Auch er
hatte viel Stress. In einer
Einkaufspassage wollte eine Frau dem Wolf helfen, als er gegen eine Scheibe
sprang. Dabei wurde die Frau leicht verletzt. Ob der Wolf
aus Angst gebissen oder ob er die Frau beim Sprung ins Freie aus Versehen
gekratzt hat, darüber gibt es unterschiedliche Meldungen. Das
panische Tier lief weiter, um seinen Verfolgern zu entkommen, sprang aus
Verzweiflung in die Alster. Mit
einer Schlinge hat man ihn herausgefischt, hat ihn in ein Wildgehege gebracht
und dann in eine Wildtierstation. Berichtet
wurde vom „bösen Wolf“, von einem „blutigen Angriff“, von einer „Attacke“,
einem „Wolf-Drama“ und „Frau schwer verletzt“ … Ein
Biss, ein böser Angriff (auf der Lauer gelegen und zugepackt) wäre anders
ausgegangen. Der
verängstigte Wolf hatte nur in der Klemme gesessen und wollte weg. Auch er
bekam einen Namen: Michel. Weil in Hamburg eine große Kirche so heißt, ein
Wahrzeichen der Stadt. Viele
Zweibeiner haben Verständnis für ihn gezeigt und wollen einen besseren Umgang mit wilden Tieren: Verständnis
statt Angst, Hetze, Hass, Jagd. Schön
wäre es gewesen, hätte man auch mal erfahren, was die Frau selbst dazu sagt. Eine
Wolfsexpertin rief zu einer Demo auf, um dem Hamburger Wolf eine Stimme zu
geben. Unterschriften wurden gesammelt. Schließlich
wurde Michel mit einem Sender versehen und wieder freigelassen – „auf
Bewährung“, hieß es in den Nachrichten. Auf
Bewährung kommen Straftäter frei, der Wolf hat keine Straftat begangen … Die
Zweibeiner meinen es gut, aber es fehlt ihnen an Geduld
und Einfühlungsvermögen in die Gefühle der Tiere.
Ohne
Stress und Trauma geht es auch – wenn die Menschen sich nur
Zeit nehmen und keine Hektik verbreiten würden. Bei einem
Wal oder Wolf ist das natürlich nicht so leicht wie bei der Rettung von einem
Kätzchen. Einem Wal
kann man nicht mal eben einige 100 kg Heringe vor dem Maul herumschwimmen
lassen, um ihn zu locken. Jedes
Jahr stranden ungefähr 2.000 Wale und Delfine, eher mehr. Gezählt wurden nur
die, die nicht an abgelegene Orte geraten waren. Zusätzlich
sterben jedes Jahr 20.000 solcher Tiere in Fischernetzen: „Beifang“, „Pech
gehabt.“ Die Gründe für das Stranden sind Zusammenstöße mit Schiffen,
Lärm (Schiffsmotoren, Öl- und Gasförderung, Windanlagen, Militär-Sonar), Ersticken
in Fischernetzen, Gifte, Müll im Magen (Plastik, Netze), veränderte
Strömungen durch Klimawandel … Auch der
Wal Timmy war von einer Schiffsschraube verletzt worden und in ein
Fischernetz geraten. Das Meer ist kein gesunder Lebensraum mehr. Die Menschen sind schuld daran. Sie wissen
das.
Der große Fehler der Zweibeiner ist, dass
sie sich von der Natur abgeschnitten haben. Sie vergessen, dass sie mit der Natur
verbunden sind, dass sie auch voneinander abhängig sind. An einem
Einzelschicksal nehmen die Menschen teil, sie müssten aber auch alle Wale im
Blick haben. Vielleicht
brauchen die Zweibeiner die Wale wirklich, wie bei „Star Trek“, um zu
verstehen und um ihre Welt zu schützen und zu retten. Wale
singen so laut, dass sie von Artgenossen über weite Strecken gehört werden.
Kaum ein Zweibeiner nimmt das wahr. Auch
verirrte Wölfe zeigen, dass ihre Welt – unsere Welt – nicht in Ordnung ist. Versteh
einer die Menschen! Alle
wünschen sich doch eine Welt, in der Meere, Flüsse und Luft rein sind und wo
es selbstverständlich ist, dass jeder für die Erde sorgt.
Benjie, der wilde Tiere nur aus dem Garten und aus dem
Park kennt: Bienen, Hummeln, Igel, Maulwürfe, Eichhörnchen … die auch
Naturschutz brauchen
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Mehr über Wölfe im Blog-Artikel vom 8.9.2023: "Huskys, Wölfe und gute Hirten" |
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Ich bin Benjie. Wo ich aufgewachsen bin, hieß ich Charmeur Ben. Charmeur – klar, weil ich einer bin. Und ein Franzose bin ich auch, meine Rasse jedenfalls: Petit Basset Griffon Vendéen. Also kein Bearded Collie, wie meine Vorgänger. Ich guck nur so ähnlich. Und bin pflegeleichter als die großen netten Wuschels, deren Fell immer mehr geworden ist. 4 Bearded Collies haben hier gewohnt. Einen hab ich noch gekannt, Monty. Dann sollte Schluss sein mit viel Fell. Mein Frauchen hat die Beardie-Webseiten gemacht. Ihr Name ist Liesel Baumgart. Mein Blog müsste also eigentlich BBB heißen – Benjie Baumgart Blog. 2 Bs reichen. In unserem Zuhause werde ich oft „du Kasper“ genannt. Weil ich meistens lustig bin. Ich hab aber auch eine ganz empfindsame Seele … Bis Dezember 2024 war Loui bei uns, dann musste auch er auf die große Himmelswiese. Loui ist mit mir verwandt, obwohl er kein Kasper war. Er war mal Zuchtrüde, wo ich geboren wurde. Als er hier 2008 adoptiert wurde, war er schon 6 Jahre alt. Nichts hat ihn aus der Ruhe gebracht. Sein Nachfolger heißt Toby. Er ist ein munteres Kerlchen – klein, aber ein ganzer Kerl. Und nun doch wieder ein Hund mit viel Fell … „Wenn Hunde reden könnten“, so hieß 1996 Frauchens erstes Buch. Liebe Menschen, die sich in Tiere einfühlen können, mögen es, wenn Hunde „reden“. Auch wenn Hunde mit ihren Gedanken reden, telepathisch. Das geht! Darum schließt sich hier der Kreis, wenn ich rede – oder schreibe.
Benjie, der von Herz zu Herz mit seinem Frauchen spricht |
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