Alles, was Hunde und ihre Menschen betrifft.

Warum dieser Blog? Weil viele Leute Monty’s Tagebuch vermisst haben und wissen wollten, wie es bei uns weitergeht.

Ich erzähle kleine Erlebnisse aus meiner Hundesicht und stoße manchmal mit der Nase auf etwas, das mir besonders auffällt.

Hunde erkennen einiges oft klarer als die Zweibeiner, denn Hunde haben ein reines Herz. Und sie drücken sich klar aus.

Mein Frauchen kann fühlen, was ich denke. Sie schreibt das auf und gibt einige Infos dazu. Vieles weiß ich als Hund ja nicht so genau.

Die Leser von Frauchens Webseiten und Büchern freuen sich über Hundetipps und Hinweise zu Bachblüten.

 

 

 

Hund oder Katze?

Hunde-Pubertät

Magische Ulme

Vorsätze, Schweinehunde

Schneebesen-Trick

Schnelligkeit

Schniefnasen

Stromausfall

 

… und kleine Storys

aus dem Hundeleben

 

 

4/Centaury

5/Cerato

6/Cherry Plum

7/Chestnut Bud

10/Crab Apple

10/Crab Apple (2)

11/Elm

12/Gentian

17/Hornbeam

18/Impatiens

26/Rock Rose

27/Rock Water

33/Walnut

38/Willow

Rescura

Rescura (2)

Anti-Schnupfen-Mix

 

 

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6.3.2026

 

 

Manchmal muss man von einem Gefährten Abschied nehmen.

Das ist nicht immer ein Zweibeiner oder Vierbeiner, das kann auch ein Baum sein – wie unsere Ulme im Garten.

Auch traurig, wenn so ein vertrauter alter Freund „gehen“ muss.

Ich hab darüber schon mal was erzählt, als in unserem Park alte Bäume gefällt wurden.

 

 

Als Herrchen und Frauchen in den 1980er-Jahren unser Haus kauften, gab es im Garten an der Terrasse eine Ulmenhecke.

Beardie Mitch hat sich jeden Sommer darunter eine Kuhle gebuddelt: schattiges Plätzchen mit Bauchkühl-Effekt.

Irgendwann sollte neben der Terrasse eine Sitzecke eingerichtet werden, wo die Hecke stand.

Keiner brachte es übers Herz, Mitch seinen Sommerplatz wegzunehmen. Also blieb ein Teil der Hecke stehen.

Als Mitch alt wurde, wurde die Ulme schwach und krank. Mitch und sein Baum schienen irgendwie verbunden zu sein.

Herrchen hat alles Totholz weggeschnitten und dachte, dass der kümmerliche Rest eingehen würde –

so wie auch die Energie von Mitch mehr und mehr verschwand und sein Leben zu Ende ging.

Als Mitch nicht mehr da war, wünschten Herrchen und Frauchen sich noch einmal einen Beardie wie ihn:

dunkelbraun, gesund, wesensfest, klug und mit mäßig langem Fell – also: nicht überzüchtet.

Irgendwann gaben sie es auf, nach einem würdigen Nachfolger zu suchen.

Unverhofft kam dann doch noch so ein wunderbarer Brownie zur Welt. Die Züchterin hatte ihm „zufällig“ den Namen Mitch gegeben.

Und weil der erste Mitch den Zuchtbuchnamen Monty gehabt hatte, wurde der Welpe Monty genannt.

Schon am zweiten Tag legte er sich an dieselbe Stelle unter der Ulmenhecke, die Mitch so sehr geliebt hatte.

 

 

Nun musste also dieser Rest von der Hecke weg.

Darunter hat nämlich jemand gewohnt, der uns ständig Flöhe geliefert hat. Spritzmittel hatten daran nichts geändert.

Die Ulme war zwar inzwischen mit Zäunen umschlossen, aber wir waren immer wieder mit der Nase dran,

weil wir den Dauergast natürlich gerochen haben.

Einmal drum herum gelaufen, schon hatten wir in unserem Fell direkt nach der Flohsuche wieder 20, 30 neue sechsbeinige Passagiere.

 

Toby riecht das auch: Irgendwer wohnt da!

Hier ist das Meiste schon weg.

Die dicke Wurzel ist raus.

 

Vielleicht war die Ulme inzwischen zu alt und zu schwach,

um sich gegen den unterirdischen Bewohner und das Ungeziefer und die Flechten auf ihrem Holz zu wehren.

„Sie kann die Reinheit des Platzes nicht mehr halten, sie ist erschöpft“, hat Frauchen erfahren,

und: „Der Befall ist ein energetisches Zeichen für eine Überladung oder Vergiftung des Platzes.“

Also „time to say good-bye” …

Unsere Ulme war für uns nicht nur ein Gartenobjekt, sie war ein lebendiges Wesen, das den beiden Beardies Schutz geboten hat.

„Nun darf sie gehen und ins geistige Wood-wide-web zurückkehren“, hieß es, „ins große Alles-ist-eins“.

„Quantenfeld“ nennen das die Menschen, „wo die Seelen herkommen und wieder hingehen“, „wo keine Form von Energie verlorengeht“.

Klingt das verrückt?

Vielleicht hatte unsere Ulme tatsächlich eine Seele, mit solch einer Verbindung zu Mitch und Monty.

 

 

Es gibt Geschichten von Müttern, die für ihre Söhne einen „Geburtsbaum“ gepflanzt haben.

Am Zustand der Bäume konnten die Mütter ablesen, wenn die jungen Männer im Krieg umgekommen waren:

„biologische Resonanz“.

 

 

In alten Erzählungen gilt die Ulme als Baum der Verbindung zwischen den Welten.

Frauchen hat unserer Ulme danke gesagt, dass sie auf Monty-Mitch und Mitch-Monty aufgepasst hat.

 

Tipps hat Frauchen bekommen, wie sie der Ulme vor dem Ausbuddeln den Übergang erleichtern kann:

mit Rescura-Tropfen (wie bei Tieren vor dem Ende), die dem Baum den „Übergang“ erleichtern,

und mit der Bachblüte Nr. 10/Crab Apple, einem energetischen Reinigungsmittel, um die Bewohner zu vertreiben.

So was wusste Frauchen schon, Flöhe in unserem Fell hat dieses Mittel nicht vertrieben.

Meinem Frauchen wurde auch geraten, der Ulme ein goldgelbes Friedenslicht zu „senden“.

„Die Ulme opfert sich quasi, damit der Platz von der gekippten Energie gereinigt werden kann“, hieß es,

und: „Manchmal ist ein radikales Ende nötig, um Raum für gesundes Leben zu schaffen.“

Bei der abschließenden Standort-Reinigung soll ein visualisiertes klares Violett über der Stelle helfen:

Violett sei die Farbe der Transformation und der Reinigung – hilfreich, um parasitäre Energie aufzulösen.

 

Das klingt auch ziemlich abgehoben, aber wer weiß …

Immerhin wurde beim Ausbuddeln kein Bewohner gefunden und auch kein Nest mit Nachwuchs.

Vielleicht sind alle rechtzeitig ausgezogen, als Frauchen mit der „energetischen Reinigung“ kam …

Es gibt magische Kräfte, das haben wir schon einige Male erlebt („Gesetz der Anziehung“ und so).

Irgendwann wird die Wissenschaft solche Energien erklären können –

genauso selbstverständlich wie das Fliegen von superschweren Flugzeugen oder wie all das, was Smartphones können.

 

Benjie,

der die Vorstellung schön findet, dass Mitch und Monty jetzt zusammen irgendwo unter ihrer Ulmenhecke liegen,

dem altbekannten Ankerpunkt für ihre Seelen

 

Ein Stück von einem dicken Ast

hat Frauchen uns zum Knabbern gegeben,

sozusagen als letztes Geschenk von der Ulme.

Ich steh nicht mehr wirklich auf so was,

nage nur noch selten am Knorzi (Rebstock-Holz).

 

Eigentlich ist Ulmenholz hart, aber dieses Stück

bringen sogar Toby’s kleine Zähnchen zum Splittern.

Frauchen musste es uns bald wegnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Monty, September 2009

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Buch

Frieden schaffen

zum Wohl von Mensch, Tier

und Umwelt

nach der Lehre von Dr. Edward Bach

Infos zum Buch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28.2.2026

 

 

Wie menschliche Teenager, so kommen auch junge Hunde in die Pubertät.

Je kleiner die Rasse (oder der Mischling), desto früher.

Das fängt bei Rüden mit dem Beinheben an, bei Hündinnen mit der Läufigkeit.

Manchmal geht die „Flegelzeit“ im 2. Lebensjahr erst so richtig los.

Sie verläuft in Schüben und mit Stimmungsschwankungen: Mal ist es schlimmer, mal fast so normal und gut wie früher.

Manche Hunde – und ihre Menschen – haben heftig Stress damit, bei anderen merkt man fast gar nichts.

Bei kleinen Hunden ist die Pubertät früher vorbei als bei großen.

Irgendwann im 2. oder 3. Lebensjahr, bei großen Hunden im 4. Lebensjahr macht es im Hirn „klick“

und der Hund ist von einem Tag auf den anderen erwachsen, plötzlich vernünftig geworden: „mentale Reife“.

Bei all meinen Vorgängern haben Herrchen und Frauchen das beobachtet.

 

 

Bei mir war das anders.

Ich wollte gern „der Kleine“ bleiben und rumkaspern, als noch 2 andere Hunde hier waren.

Erst mit fast 6 Jahren wurde ich schlagartig erwachsen, als Toby zu uns kam, 4 Monate jung.

Da war ich plötzlich „der Große“ und hatte eine Aufgabe: mich um den Kleinen kümmern, als wäre ich schon längst erwachsen gewesen.

 

 

Junge Hunde können in der Pubertät ziemlich schwierig sein.

Viele werden im 2. Lebensjahr weggegeben, weil ihre Menschen überfordert sind – schon allein mit dem Ungehorsam.

Das ist sehr schade, denn: Die schwierige Zeit geht vorbei, mit Verständnis, Konsequenz und Lernen.

Mein Frauchen hat einige solcher Hunde kennengelernt –

und später fragten sich deren Zweibeiner: „Wie konnte ich nur jemals daran denken, den besten Hund der Welt wegzugeben!“

 

In der Pubertät ist das Hundegehirn eine Baustelle, alles wird neu „verdrahtet“, und die Hormone tanzen Samba.

Etwas bewegt sich. Innere Bilder kippen, Vertrautes wird in Frage gestellt, Anweisungen werden manchmal unwillig oder gar nicht befolgt,

und aus einem lieben Vorzeigehund kann auf einmal ein Raufer werden.

Das ist bei Hunden nicht anders als bei aufmüpfigen Teenagern, die nicht wissen, wohin mit ihrer Kraft.

Auch ich soll eine „harte Nuss“ gewesen sein und meine Leute auf so manche Probe gestellt haben. Ach, lange her, schon fast vergessen …

Eine Freundin von Frauchen hatte gleichzeitig so eine „Nuss“ und schreibt heute noch: „unsere Nüsse“.

Jeder Hund kommt als Lehrer …

 

Mehr darüber hat Frauchen auf ihre Beardie-Website geschrieben.

Es gibt „da draußen“ einige verzweifelte Hundehalter, die die Tipps dort eher finden, und für meinen Blog wäre der Text auch viel zu lang geworden.

 

 

Toby macht diese schwierige Zeit gerade durch.

So heftig wie mit ihm war es bei all unseren Vorgängern nie.

Angefangen hat es vor ein paar Wochen damit, dass beim Rennen im Garten aus seinem Spielschnappen ernsthaftes Beißen wurde.

„Übererregt“ nennen die Zweibeiner das: zu viele Stresshormone.

Das Beißen konnte ich Toby natürlich nicht durchgehen lassen.

Zuerst hab ich mich ganz cool über den frechen kleinen Wicht gestellt, aber er wollte nicht aufhören zu beißen, und ich musste mich wehren.

Ein paar Mal hat er mich angegriffen, auch im Haus, wollte nicht aufgeben.

Herrchen und Frauchen mussten uns trennen, sonst hätten wir uns verletzt.

 

 

Die Tendenz zu Kampf oder Flucht bekommt ein Welpe in die Wurfkiste gelegt:

 

Disposition zu passiver Verteidigung

(Flucht/flight)

 

Disposition zu aktiver Verteidigung

(Angriff/fight)

 

stark

 

mäßig

¬

 

gering

¬

 

zwiespältig

¨

 

gering

®

 

mäßig

®

 

stark

 

überängstlich

schreckhaft

verschüchtert

 

furchtsam

scheu

 

unsicher

vorsichtig, rückzugsbereit

 

ängstlich-aggressiv

Angstbeißer

erstarren/freeze

deeskalieren/fiddle, flirt

 

selbstbewusst

zuversichtlich

 

mutig

kühn

stolz

 

aggressiv

grimmig

überheblich streitsüchtig

 

rangniedrig

schwächlich, unterwürfig

 

ranghoch

kräftig, natürlich überlegen, Führer- und Kämpfernatur

 

Hunde-Experten nennen das: fight, flight, freeze, fiddle (oder flirt),

also

*    Kampf

*    Flucht

*    Einfrieren (Erstarren): die Entscheidung zu Kampf oder Flucht wurde noch nicht getroffen

*    Herumalbern zur Beschwichtigung (angespanntes Spielverhalten unter Stress), Übersprungshandlungen.

 

 

Manchmal wirkt Toby, als hätte er ein großes Kämpferherz, aber eigentlich war er immer eher vorsichtig und leicht zu beeindrucken.

Meistens schreckt er schnell zurück (blaue Spalte „gering“).

 

 

Gestern hatte Herrchen ein paar abgesägte Stücke von einem Baum in den Garten gelegt.

So was kannte Toby noch nicht. Er war neugierig, hat sie angebellt, ist dann aber schnell zurückgesprungen.

Er hat wohl gedacht, die könnten lebendig werden und sich auf ihn stürzen.

Anscheinend fühlt er sich gerade hin- und hergerissen zwischen Mut und Angst.

 

 

Schwanken zwischen Mut und Angst (Kampf und Flucht) ist typisch in der Pubertät.

 

Keiner von uns beiden soll zu Schaden kommen.

Bisher ging es unblutig ab, aber noch einmal miteinander kämpfen sollen wir nicht.

Deshalb muss zwischen uns jetzt ein Schutzgitter sein, bis Toby‘s Hirn wieder normal tickt.

Sogar am Gitter will er manchmal auf mich losgehen – einfach nur, weil ich gerade gelaufen komme. Schon das allein triggert seine Stresshormone.

Sonst liegen wir oft gemeinsam am Gitter, jeder auf seiner Seite, stupsen uns an und tapsen einander freundlich an.

Trotzdem: Noch mehr Attacken darf es nicht geben, damit sich so was nicht immer mehr in unseren Köpfen festsetzt

und damit wir ohne Stress lernen können, einander wieder zu vertrauen.

Immerhin können wir gemeinsam entspannt in der Küche futtern.

 

Unser Frauchen musste noch einiges dazulernen, wie sie Toby möglichst gut helfen kann.

Sie übt viel mit ihm, ich bin immer dabei.

Anfangs war Toby am Gitter so in Rage, dass Frauchen ihn mit einer Wäschewanne von mir weg gedrängt hat.

Dadurch wurde er aber noch wilder.

Jetzt dreht sie den Spieß um: Das Signalwort „üben“ kann Toby augenblicklich in Vorfreude versetzen und ihn aus der Anspannung holen.

Sein Grips schaltet dann um von „Attacke!“ auf „Jetzt kommt Spaß und Leckerli-Belohnung!“

 

Wenn es stimmt, dass das angeborene Verhalten zurückkommt, habe ich gute Chancen, wieder Toby‘s bester Freund zu werden.

Meine Spalte in der Tabelle ist übrigens auf der rechten Seite: selbstbewusst – und damit mental stärker als Toby.

Er muss das nur noch begreifen und mir vertrauen. Ich passe ja gern auf ihn auf.

 

Benjie,

der für Toby der beste Therapeut ist (sagt Frauchen)

 

 

Ganz wichtig ist, dass Stress vermieden wird.

Wenn viel Adrenalin im Körper ist, genügt ein Funke zum Explodieren.

 

Ist der Kopf des Hundes gesenkt,

produziert der Körper keine Stresshormone: beim Essen, bei Suchspielen.

Eine Schnüffel- oder Schleckmatte kann den Hund

in den Entspannungsmodus versetzen (der Parasympathikus ist aktiv).

Eine Bad-Matte tut’s auch,

wenn die Brocken klein genug sind, zwischen die Zotteln zu fallen.

 

 

 

 

 

 

Natürlich darf ich auch mal.

Für mich ist es einfach ein neues Spiel.

 

 

 

 

 

Auch ein niedlicher kleiner Hund kann eine „harte Nuss“ sein

und plötzlich in den Angriffsmodus gehen.

Wenn Toby so was passiert ist,

wirkt er, als ob er sich fragt, warum er das getan hat.

Er weiß ja nichts vom Umbau in seinem Gehirn

und vom Chaos seiner Hormone (Testosteron, Stresshormone).

 

Wir mögen uns trotzdem sehr

und würden viel lieber zusammen sein.

 

 

Toby übt jeden Tag ein paar Mal mit mir und mit Frauchen.

Er lernt schnell und gern,

grummelt mich aber trotzdem noch fast jeden Tag einmal an.

Bis Stresshormone abgebaut sind, kann es mehrere Tage dauern,

und wenn Toby sie immer wieder auffüllt, brauchen wir Geduld.

Solange er nicht wenigstens 1 Woche friedlich ist,

sollen wir getrennt bleiben.

 

Keiner von uns soll eine Trennung als Strafe empfinden.

Die Räume werden immer wieder gewechselt,

damit aus einem Zimmer kein Gefängnis wird

und alle Räume den Duft von uns beiden haben.

 

Toby musste lernen, Abstand zu halten, sobald er mich anvisiert und sich steif macht.

„Guck her“, sagt Frauchen. In der Hundesprache ist Wegsehen eine Beschwichtigungsgeste („fiddle/flirt“).

Damit kann Frauchen Toby ablenken – außer wenn alles sehr schnell geht …

Auf den Fotos übt Toby mit Frauchen (sonst wäre ich auf der anderen Seite vom Schutzgitter nicht so entspannt).

 

 

Mit einem gefalteten Handtuch hat Toby gelernt,

nicht zum Gitter zu rennen und zu randalieren.

Hier konzentriert er sich darauf, was er tun soll.

Er möchte ja lieb sein und gefallen!

Das Handtuch wurde immer kleiner gefaltet.

Inzwischen respektiert Toby die Tabuzone

auch ohne Handtuch-Grenze –

wenigstens, wenn Frauchen dabei ist.

 

 

Als Toby Respekt vor der Tabuzone lernen sollte, war es wichtig,

dass wir uns niemals unbeobachtet am Gitter trafen und dass er nicht wieder auf mich losgehen wollte.

Das Übungshandtuch musste am Gitter genauso schnell erreichbar sein wie die Leckerlidose.

 

 

 

 

 

Seit einem Jahr ist Toby bei uns.

16 Monate alt ist er jetzt –

und voll in der Pubertät.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19.2.26

 

 

Alles schnieft.

Die Leute reden von Taschentuchverbrauch, Vitamin C und Ingwertee.

Sie haben die Nase voll vom kalten Winter.

Eine Ärztin hat gesagt: „Meist kommt im März noch mal eine Erkältungswelle.“

Mein Frauchen kannte das, früher: jedes Jahr im März.

Seit sie Hunde hat, gab es das nie mehr. Spaziergänge an der frischen Luft tun der Gesundheit gut.

 

Können Hunde Schnupfen kriegen?

Ja. Kälte und Nässe können das Immunsystem von Hunden schwächen,

und dann haben Viren und Bakterien es leicht, auch Erkältungsviren.

Eine Erkältung kann unsereiner sich von anderen Hunden „holen“ wie überspringende Flöhe.

Ich hatte noch nie eine Schniefnase, aber Frauchen hat das bei anderen Hunden gesehen: Aus der Nase trieft Schleim.

Bei einer Erkältung können Hunde auch genauso niesen und husten wie schniefende Zweibeiner.

Sie können auch genauso schlapp sein und Fieber und tränende Augen haben wie Zweibeiner.

Dann brauchen sie Ruhe und Wärme, keine langen Spaziergänge (schon gar nicht bei Fieber)

und für „schnell mal raus“ einen Hundemantel.

 

Toby und ich bekommen das ganze Jahr über in jede Wassernapf-Füllung die Bachblüte 10/Crab Apple

(Medizinfläschchen mit Pipette: 1 Tropfen der Essenz pro 10 ml Wasser, davon einen Spritzer ins Trinkwasser).

Das soll alles aus dem Körper schleusen, was nicht reingehört – auch Viren und Bakterien.

 

 

Erste Hilfe (auch für Zweibeiner):

*    Bachblüten:

-   Wenn ein Schnupfen kommt oder schon da ist, wirkt die folgende Mischung erstaunlich schnell und gut:

10/Crab Apple + 1/Agrimony + 2/Aspen (je 1 Tropfen pro 10 ml Wasser, davon 4-mal täglich 4 Tropfen hinter die Lefze)

(Nr. 1 und 2 werden der Nase zugeordnet: buchstäblich „Nase voll“)

-   Notfallmittel, auch bei Fieber: Rescura (2 Tropfen pro 10 ml Wasser, halbstündlich 4 Tropfen hinter die Lefze)

 

Schüßlersalze:

-   Immunsystem stärken: Nr. 20 und 21

-   gegen Viren und Bakterien: Nr. 3, 5, 21, 26

-   bei leichtem Fieber: Nr. 3

-   bei hohem Fieber oder Untertemperatur: Nr. 5

-   klarer, flüssiger Schleim: Nr. 8

-   zäher Schleim: Nr. 4

-   gelb-grüner Nasenausfluss: Nr. 10

-   Erkältung mit trockenem Husten: Nr. 13

je nach Bedarf 3x täglich 1 Tablette hinter die Lefze legen, für 2 – 3 Tage

Tipp: dem Hund vorab die Tabletten anbieten. Oft spüren Hunde genau, was sie brauchen und was nicht.

Sind viele Tabletten nötig: in einem Teeglas in heißem Wasser auflösen,

den Milchzucker zu Boden sinken lassen (viel Milchzucker könnte zu Durchfall führen)

und das abgekühlte Wasser hinter die Lefzen geben, mit einem Plastiklöffel oder einer Spritze ohne Nadel.

 

 

Falls es damit nicht schnell besser wird,

soll ein Tierarzt Fieber, starken Husten und eitrigen Nasenausfluss behandeln.

 

Benjie,

der bis jetzt gut durch den Winter gekommen ist

 

Ich renne durch den Schnee wie ein junger Hund.

Toby hat ein Spielzeug gefunden.

 

 

 

 

 

Ein dickes Fell kann täuschen:

Schon bei Nebel kann der Hund sehr nass werden,

auch bis auf die Haut,

wenn er wenig oder keine Unterwolle hat.

Junge und kleine Hunde kühlen schnell aus

und sollten ebenso mit einem Mantel

geschützt werden wie alte Hunde (Nieren!).

 

 

 

 

 

 

Mehr steht in Frauchens Büchern:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9.2.2026

 

 

Herrchen war einkaufen und kam erst spät zurück.

Stromausfall im Supermarkt.

Licht aus, alle Leute standen im Dunkeln vor den Regalen und konnten die Ware nicht finden.

Die Kühltruhen haben noch funktioniert. Die waren irgendwie abgesichert.

Auch die Kassen haben noch funktioniert,

aber auch da Stillstand, weil die Kassiererinnen zu wenig sehen konnten.

Kein „piep, piep, piep“ am Laufband, das Vögelchen war wohl ausgeflogen. Oder tot. „Alles tot“, soll jemand gesagt haben.

Großes Aufatmen, als es wieder hell wurde.

Elektriker hatten im Laden gearbeitet und nicht Bescheid gesagt, dass der Strom ausfallen würde.

 

Die Zweibeiner sind abhängig von Strom.

Schon wenn sie mal ihr Smartphone nicht aufladen können, geraten sie in Panik.

 

 

In großen und kleinen Städten und auch auf dem Land ist in letzter Zeit ein paar Mal der Strom ausgefallen.

Sabotage, technische Defekte, beschädigte Kabel und Masten, Probleme mit dem Wetter …

Auf so was sind die Menschen nicht vorbereitet, schon gar nicht im kalten Winter.

Wie kochen, wenn der Elektroherd keinen Strom hat?

Wie heizen, wenn die Ölheizung Strom braucht?

Wie Licht machen, wenn die Lampen dunkel bleiben?

 

 

Herrchen hat auch schon mal vor dem Supermarkt gestanden, weil die automatischen Türen nicht aufgingen.

Die funktionieren auch mit Strom.

Und dann standen die Leute da und haben geschimpft, weil sie keine Butter und keinen Kaffee zum Frühstück hatten.

Auch ein Hund musste hungern, weil bei seinen Leuten kein Futter mehr im Haus war.

 

Etwas Planung gehört dazu. Dann müssten die Leute nicht gleich in Hektik geraten.

„In einem guten Haus geht das Gute niemals aus“, hat mal ein Butler im Fernsehen gesagt.

Bei uns gibt es von haltbaren Lebensmitteln immer Vorräte in der Speisekammer. Auch genug für einen Notfall.

Was von den Vorräten gegessen wurde, kommt auf den Einkaufszettel und wird nachgekauft.

 

Wenigstens 2 Wochen sollte man mit Lebensmitteln und Hundefutter auskommen, falls mal nichts mehr geht.

Auch, falls jemand krank wird und nicht einkaufen kann.

Und auch, wenn mal keine Lieferwagen mehr fahren könnten, falls noch mal eine Schneekatastrophe kommt, wie vor 47 Jahren.

Nur alte Leute wissen noch, wie das damals war und wie hoch der Schnee im Winter 1978/79 lag.

Das bisschen Schnee, das wir in diesem Winter haben (im „strengsten seit 2010“), ist lächerlich wenig dagegen.

Alte Leute wissen auch, dass Katastrophen jederzeit passieren können und dass es besser ist,

für alle Fälle vorzusorgen und sich nicht darauf zu verlassen, dass schon irgendwie Hilfe kommen wird.

*    Haltbares Knäckebrot, Nudeln, Reis, Gemüse und Obst in Dosen, Mehl, Zucker, Marmelade, Kekse, Eier.

*    Einige Flaschen Mineralwasser – lebenswichtig, falls mal kein Wasser aus der Leitung kommt.

*    „Immer ein paar dicke Kerzen und Streichhölzer im Haus haben!“, hat Oma gesagt. Auch Taschenlampen und Batterien.

*    Ein Radio mit Batterie.

*    Bargeld, weil auch die Bankautomaten ausfallen können.

*    Falls Mobilfunk noch funktioniert, hilft eine Powerbank zum Aufladen vom Smartphone. Das Festnetz-Telefon kann auch ausfallen.

*    Ein kleiner Gaskocher wäre sinnvoll, ein Holzofen auch – falls man nicht gerade ein Wohnmobil als Ausweichquartier hat.

*    Hausbesitzer können mit einem Notstromaggregat einige Zeit überbrücken.

 

„Wie innen, so außen“, sagen weise Menschen. „Alles ist mit allem verbunden und geht in Resonanz.“

¤ Was außen geschieht, ist ein Spiegel davon, wie es in den Menschen aussieht: Viele Leute stehen zu sehr unter Strom.

(in jedem Körper fließt Strom, die Nervenbahnen sind die Stromkabel).

Tag für Tag rotieren sie so schnell wie der Küchenmixer – einige drehen durch: zu viel Strom, Kurzschluss.

Man könnte auch sagen: Den Leuten brennt die Sicherung durch, wenn sie heftiger reagieren, als sie es eigentlich wollten.

Könnten die Stromausfälle ein Zeichen für die Zweibeiner sein, dass sie zur Ruhe kommen sollen? Entschleunigen.

 

 

In Online-Interviews mit Gesundheitsexperten hat Frauchen gehört:

*    Handy-Konsum reduzieren und früh schlafen gehen, das wäre das Wichtigste.

*    Der Leiter einer Krebsklinik hat gesagt, dass alle seine Krebspatienten zu wenig Adrenalin haben,

weil die Nebennieren erschöpft sind – durch Dauerstress, durch zunehmende Ängste, Panikattacken, schlechten Schlaf.

Das sollte jedem zu denken geben, der ständig unter Strom steht –

auch, weil all die gestressten Menschen Kinder erziehen und ihren Lebensstil so weitergeben, als sei er normal.

Und wenn Hunde durch elektrisierte Zweibeiner zappelig und nervös werden und nicht „funktionieren“, ist das kein Wunder …

 

 

¤ Auch umgekehrt hängt das wohl zusammen:

Im Außen tut sich was, die Energie nimmt zu: „hohe Sonnenaktivität“, Polarlichter bis nach Bayern, Erdmagnetfeld …

Das hat Auswirkungen auf die Technik: gestörte Funkverbindungen, GPS-Signale, Stromnetze, Elektronik.

Die Menschen spüren das und reagieren darauf ebenso wie auf die schnelle Technik und all den Strom, von dem sie umgeben sind.

Es ist ein Mix aus „von außen“ und „von innen“.

Jeder kann entscheiden, wie er damit umgeht – und wer und was ihm auf die Nerven gehen darf.

 

Benjie,

der Entschleunigung zu seiner Lebenseinstellung gemacht hat

 

Hunde brauchen viel mehr Schlaf als Zweibeiner.

„Wer schläft, verlängert sein Leben“, hat unser alter Tierarzt mal gesagt: Regeneration.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zucker

ist fast unendlich haltbar.

Er konserviert nicht nur Marmelade sehr lange,

er wird auch vom Gehirn gebraucht

und liefert schnell Kohlenhydrate.

Kaum jemand weiß heute noch:

Zucker ist auch ein starkes Antibiotikum,

man kann ihn zur Desinfektion auf Wunden streuen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26/Rock Rose und

6/Cherry Plum (durchdrehen)

sind in den Notfalltropfen „Rescura“ enthalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30.1.2026

 

 

Als Herrchen mal mit Toby allein unterwegs war, kamen ihnen drei Mädels entgegen.

„Kuck mal, eine süße Katze!“, rief eins der Mädels.

Darauf ihre Freundin: „Bist du doof?! Das ist ein Hund!“

„Quatsch, das ist eine Katze. So süß ist kein Hund!“

Na ja, wir haben schon Katzen an der Leine laufen sehen …

 

Es gibt Hundemenschen und es gibt Katzenmenschen.

Katzenmenschen kann man einigermaßen erkennen, sie haben was Katzenhaftes an sich.

Hundemenschen sind irgendwie anders.

Katzenmenschen reicht ein Streicheltier zu Hause, Hundemenschen wollen raus in die Natur.

Eher selten gibt es Zweibeiner, die für beides schwärmen, für Hunde und Katzen.

 

„Katzen sind Venus-Tiere, Hunde sind Mars-Tiere“, heißt es in der Signaturenlehre.

Aber nicht jede Katze ist ein Venus-Typ (Harmonie, Schönheit) und nicht jeder Hund ist ein Mars-Typ (sportlich, kämpferisch).

Es gibt auch Kämpfer-Katzen. Und es gibt Schmusehunde, die nichts anderes wollen als Sanftheit und Harmonie.

Für Zweibeiner gilt das auch: Nicht jeder Mann ist ein Mars-/Hundetyp, nicht jede Frau ein Venus-/Katzentyp.

Kompliziertes Thema.

Wie man den „Bio-Typ“ selbst bestimmen kann, darüber kennt Frauchen nur die Grundzüge, nicht die Feinheiten.

(Davon hatte ich vor 2 Jahren schon mal was erzählt, hier.)

Für Toby und mich trifft auf jeden Fall zu,

dass wir an unseren Geburtstagen Anteile vom Merkurtyp (lustig) und vom Venus-Typ (verschmust) mitbekommen haben.

Äußerlich ist Toby ganz klar ein Venus-Typ, wegen seinem kuschelig weichen Fell.

Insofern hatte das erste Mädel wohl recht: Toby ist ein bisschen wie eine Katze.

 

Benjie,

der lieber seine schelmische Merkur-Seite auslebt

 

Wir hatten wieder Schnee und sind fröhlich durch den Garten geflitzt –

allerdings einzeln, denn Toby ist nicht mehr nur süß.

Wenn er sich auspowert und aufregt, wird aus seinem Spielschnappen auf einmal Ernst: Er beißt und will kämpfen.

Hunde-Pubertät ist das wohl. Oder hat sein innerer Zwergspitz plötzlich das Sagen?

 

Frauchen wirft Schneebälle für uns.

 

Manchmal finden wir sie sogar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20.1.2026

 

 

In einem Newsletter für Frauchen meinte jemand, dass die meisten Leute nur noch kurze Texte lesen –

höchstens 2 Minuten Aufmerksamkeit, länger können sie sich heutzutage nicht mehr konzentrieren,

dann sind sie mit ihren Gedanken wieder woanders.

Haben sie eine Frage an die KI, reicht ihnen eine kurze Antwort, um zu „erkennen“, wo der richtige Weg ist,

obwohl die meisten doch wissen, dass man Texten, Fotos und Videos nicht mehr trauen kann.

 

Tja, so sind die meisten Zweibeiner: Alles soll schnell gehen.

Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, dass Schnelligkeit nicht gesund ist.

 

Auch Hunde werden zappelig und nervös,

wenn sie die hektische Energie der Zweibeiner immer wieder spüren und in sich aufnehmen:

Trockenfutter ohne Abwiegen schnell in den Napf geschüttet, Kämmen und Bürsten des Hundes mal eben zwischendurch,

beim Spaziergang noch das Smartphone vor der Nase, mit Blick nach unten und die Aufmerksamkeit nicht beim Hund …

Ich bin sicher, dass viele Hunde traurig sind, weil sie sich viel zu wenig gewürdigt fühlen,

obwohl doch gerade wir Vierbeiner der ruhige Pol in den Familien sind, die besten Freunde der Menschen.

 

 

v Schnelligkeit macht ungeduldig.

Wartezeiten werden als nervig empfunden. Schnell wird man unruhig und aggressiv – ein Nervenbündel.

v Schnelligkeit macht hektisch, man will mit anderen mithalten.

Schnell was essen (Fast Food), schnell sprechen, schnell arbeiten („was raushauen“, ohne Korrektur und ohne Qualität),

hektische Augenbewegungen, zappeliges Wippen mit dem Stuhl, Trommeln mit den Fingern. Unfälle bleiben nicht aus.

v Scrollen und Swipen (Wischbewegungen mit dem Finger über einen Bildschirm) überlasten das Gehirn,

stören die Konzentration und schwächen das Bauchgefühl.

v Reizüberflutung durch Technik, die eigentlich das Leben einfacher und bequemer machen soll:

noch schnelleres Internet, schnell mal im Smartphone die Nachrichten checken, schnell die Mikrowelle anwerfen …

Etwas blinkt, piept, klingelt, und immer „muss“ man schnell reagieren. Das macht müde.

v Wege, die zu Fuß erledigt werden könnten, werden schnell mit Auto, Elektroroller, E-Bikes, Segways gemacht.

Häufig werden die Fahrzeuge von rücksichtslosen Zweibeinern gelenkt, die es ja „so eilig“ haben.

v In der Küche macht der schnelle Standmixer genauso viel Lärm wie draußen der Laubbläser: „Lärmbelastung“.

v Fernsehbilder wechseln in schneller Folge, bombardieren das Gehirn mit Reizen.

Auch die Musik ist immer schneller geworden und hämmert mit Beats ins Hirn, Harmonien fehlen.

v Überlastung und Stress am Arbeitsplatz, wenn der Chef drängelt und mit Entlassung droht.

Überlastung und Stress auch zu Hause: „Der Tag müsste 25 Stunden haben!“

v Hyperaktive Kinder, schnell steigende Zahlen bei Autoimmunkrankheiten, Krebs, Depression, Übergewicht, Diabetes und mehr.

v … und schließlich ist man vom Leben auf der Überholspur „ausgebrannt“ (Burnout) und bricht zusammen.

 

 

Wenn alles immer schneller geht, ist es kein Wunder, dass auch die Zerstörung der Erde immer schneller geht.

Ausbeutung des Bodens, Schäden im Gelände, Wasser wird knapper, Tierarten sterben immer schneller aus.

Die Welt verändert sich dramatisch. Das sollte inzwischen jeder gemerkt haben.

 

 

*     Alle Zweibeiner müssen ruhiger werden.

Die Menschheit sitzt in einem rasend schnell fahrenden Zug, der sich auf einen Abgrund zu bewegt: Selbstzerstörung.

*     Die Patientin Erde ist schon auf der Intensivstation; doch es gibt noch die Chance, ihr Leben zu retten:

Wenn alle mit anpacken und die Weiche für den rasenden Zug anders stellen.

 

 

Auch der Mann mit dem Newsletter hat gesagt, dass Schnelligkeit ungesund ist.

Er will es anders machen, will sich nicht von den sozialen Medien vorschreiben lassen,

wie kurz seine Texte und Videos sein dürfen und wie sie getaktet sein müssen.

Auch Frauchen und ich wollen auf den schnell fahrenden Zug nicht aufspringen.

Texte mit Substanz, für die konzentriertes Denken nötig ist, erreichen dann eben nur die Zweibeiner,

die noch denken wollen, die den hektischen Wahnsinn durchschauen und die Welt besser machen möchten.

 

Was glücklich macht, das funktioniert nicht ruck, zuck und nicht zack, zack.

Wer sich die Auslöser von Hektik und Nervosität bewusst macht, kann sich auch bewusst ausklinken:

mit weniger Smartphone und Computer, mit mehr Lebensqualität bei weniger Arbeit („Work-Life-Balance“),

mit heilendem Mut zur Selbstliebe durch Nein-Sagen und Langsamkeit,

mit innerer Stärke und indem man auf sein Bauchgefühl, seine Intuition, seinen Instinkt hört.

 

Benjie,

der hofft, dass einige Zweibeiner diesen Text bis zum Ende gelesen haben …

 

In der Ruhe liegt die Kraft.

Als cooler Hund weiß ich das ganz genau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                         

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.1.2026

 

 

So viel Schnee wie in diesem Jahr soll es hier in Norddeutschland schon lange nicht mehr gegeben haben.

Solange ich lebe – fast 7 Jahre – jedenfalls nicht.

Die Welt sieht hübsch und sauber aus, wie in Watte gepackt.

Herrchen muss jeden Tag Schnee vom Bürgersteig wegräumen und Sand streuen.

Manchmal weht Schnee wie ein Schleier die Straße entlang. Dafür reicht ein Besen.

Manchmal fallen ganz leise weiße Schneeflocken.

Manchmal fällt stundenlang tüchtig Schnee.

 

Toby und ich flitzen im Garten durch die weiße Pracht und haben unseren Spaß.

Hinterher nennt man uns „Yeti“ – das soll ein Schneemensch sein, irgendwo weit weg im Gebirge.

Eingeschneit kommen wir zurück ins Haus, die Beine und den Bauch voller Schneebälle.

Bisher wurden die größten Schneebälle zerdrückt und mit warmen Händen aufgetaut, so gut es ging.

Es blieben aber viel zu viele eisige Klumpen übrig, die sollten nicht auf dem Teppich und den Möbeln abtropfen.

Den Föhn zum Auftauen mag Toby nicht, von einer warmen Dusche ist er auch nicht gerade begeistert.

Also sind wir jedes Mal in der Küche geblieben und mussten 15, 20 Minuten auf den Fliesen abtauen –

bis Herrchen von einem Trick hörte: mit einem Schneebesen.

Keinen Schneebesen zum Schneewegfegen, sondern einen aus der Küche.

Der sieht so aus:

 

Früher wurde damit Eiweiß zu Eischnee geschlagen, sagt Frauchen, deshalb heißt er Schneebesen.

 

 

So wird’s gemacht:

Ein Zweibeiner nimmt den Schneebesen und streicht damit dem Hund die Beine entlang. Die Schneeklumpen lösen sich vom Fell.

Ein braver Hund stellt sich vorher auf ein Handtuch, dann muss niemand die nassen Reste aufwischen.

 

 

Toby und ich stehen dabei genauso still wie beim Abtrocknen der Pfoten mit einem Handtuch.

Der Kleine lernt „Pfote“ und „Hinterbein“: hochhalten. Ich kenne das natürlich schon lange, vom Abtrocknen mit dem Handtuch.

Herrchen ist lustig und sagt Sachen wie „Reich mir die Flosse, Genosse“ und „Keine Faxen mit den Haxen!“

Nein, wir machen keine Faxen.

Wir sind ja froh, dass uns geholfen wird und dass wir nicht in der Küche warten müssen.

 

Benjie,

der sich wünscht, dass alle Leute auf den Bürgersteigen Sand streuen statt Splitt und Salz, die den Pfoten wehtun

 

   

 

Ich finde alles, was unterm Schnee ist.

 

   

Toby düst los und dreht seine Runden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

lasse den Yeti ein bisschen wie einen Bären aussehen
mache den Himmel blau

So könnte der Yeti aussehen.

Ob es ihn gibt, ob er ein Bär oder ein Mensch ist,

das weiß niemand ganz genau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Hinweise zu

Hundepfoten und Schnee

hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7.1.2026

 

 

Bei den Zweibeinern ist es jedes Jahr dasselbe:

Zum neuen Jahr fällt ihnen ein, dass sie nicht mehr rauchen wollen.

Oder weniger Alkohol trinken.

Oder weniger Süßigkeiten essen.

Oder 10 Kilo abnehmen.

Oder mehr Sport machen und fitter werden.

Oder die Handy-Sucht in den Griff kriegen.

Oder weniger Stress haben und mehr Zeit mit der Familie, mit dem Hund verbringen.

Oder …

Und immer wieder hat das nicht geklappt. Jahr für Jahr derselbe Frust.

Die meisten geben auf. Im Januar schon.

Warum?

Angeblich ist der faule, bequeme innere Schweinehund daran schuld.

 

Disziplin haben die Zweibeiner – für eine Weile.

Ihre Zeit anders einteilen können sie auch – für eine Weile.

Ihre Ziele haben sie fest vor Augen – für eine Weile.

Aber dann kommen sie zu ihren alten Gewohnheiten zurück, wieder in ihren alten Trott.

„Gehirn im Zombiemodus, so nennen Experten das“, sagt Frauchen.

Das bedeutet: Man funktioniert nur noch bequem auf Autopilot, ohne nachzudenken: 

Griff zur Schokolade, zur Chipstüte, zum Smartphone … so selbstverständlich und ohne Nachdenken wie Autofahren.

Irgendwann geben die Menschen es auf, im neuen Jahr noch einmal gute Vorsätze zu haben.

„Klappt ja doch nicht!“

„Der innere Schweinehund will, dass ich lieber auf dem Sofa bleibe.“

Sie kommen nicht vom Fleck, weil sie die gleichen Gedanken haben wie all die Jahre zuvor.

Schiebt man dem inneren Schweinehund die Schuld zu, kann sich nichts ändern.

Wer zündet die Zigarette an? Wer isst und trinkt zu viele ungesunde Sachen?

 

 

Keine Frage: Rauchen, Schnaps, zu viele Süßigkeiten, Smartphone-Sucht usw. sind ungesund.

Wenn es um die Gesundheit geht, sind gute Vorsätze wichtig und sollen in die Tat umgesetzt werden.

„Wer heute nichts tut, lebt morgen wie gestern“, lautet ein Motivationsspruch.

Man sollte sich aber nicht allzu sehr zu etwas zwingen.

Einsicht und Motivation sind wertvoller als Disziplin: „ich will“ statt „ich muss“.

Harte Disziplin führt zu Ärger, man wird „sauer“ und immer grantiger.

*    Wenn man sich allzu starr an Regeln hält (Bachblüte 27/Rock Water), kann man körperlich steif werden.

*    Wenn man Verantwortung von sich weist und „sauer“ wird (Bachblüte 38/Willow), kann der Körper übersäuern.

Schließlich kommt es zu Arthrose, Rheuma, Gicht usw.

 

 

Die Komfortzone darf man gern genießen, auf dem Sofa.

Ich mach das auch und bin trotzdem kein dicker Faulpelz.

„Quality Time“, am besten mit Kuscheln und Streicheln und ohne Smartphone.

Auf mein Gewicht achtet mein Frauchen: abgewogene Mahlzeiten, nicht zu viele Leckerlis und jeden Samstag auf die Waage.

 

Schweinehunde gibt es bei der Jagd. Dass sie es immer nur bequem haben wollen, Leute, das vergesst mal ganz schnell!

Sie sind weder faul noch träge, sondern wach, aktiv, eifrig, kraftvoll und ausdauernd.

Mutig verfolgen sie Wildschweine und machen die großen Tiere müde, werden dabei aber selbst nicht müde.

Also: Wie wär’s, bei guten Vorsätzen mal an muntere Schweinehunde zu denken, um genauso fit zu werden wie sie?

 

Benjie,

der gern Spaß am Leben hat

 

 

Toby fordert mich heraus. Er ist sehr schnell.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

lasse den Foxterrier fröhlicher aussehen

Schweinehunde

werden bei der Wildschweinjagd eingesetzt,

zum Beispiel Jagdterrier, Foxterrier,

Dackel, Beagles, Bluthunde,

Bracken, Stöberhunde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin Benjie.

Wo ich aufgewachsen bin, hieß ich Charmeur Ben.

Charmeur – klar, weil ich einer bin.

Und ein Franzose bin ich auch, meine Rasse jedenfalls: Petit Basset Griffon Vendéen.

Also kein Bearded Collie, wie meine Vorgänger. Ich guck nur so ähnlich.

Und bin pflegeleichter als die großen netten Wuschels, deren Fell immer mehr geworden ist.

4 Bearded Collies haben hier gewohnt. Einen hab ich noch gekannt, Monty.

Dann sollte Schluss sein mit viel Fell.

 

Mein Frauchen hat die Beardie-Webseiten gemacht. Ihr Name ist Liesel Baumgart.

Mein Blog müsste also eigentlich BBB heißen – Benjie Baumgart Blog. 2 Bs reichen.

 

In unserem Zuhause werde ich oft „du Kasper“ genannt. Weil ich meistens lustig bin.

Ich hab aber auch eine ganz empfindsame Seele …

 

Bis Dezember 2024 war Loui bei uns, dann musste auch er auf die große Himmelswiese.

Loui ist mit mir verwandt, obwohl er kein Kasper war. Er war mal Zuchtrüde, wo ich geboren wurde.

Als er hier 2008 adoptiert wurde, war er schon 6 Jahre alt. Nichts hat ihn aus der Ruhe gebracht.

Sein Nachfolger heißt Toby. Er ist ein munterer Spielgefährte. Klein, aber ein ganzer Kerl.

Und nun doch wieder ein Hund mit viel Fell …

 

„Wenn Hunde reden könnten“, so hieß 1996 Frauchens erstes Buch.

Liebe Menschen, die sich in Tiere einfühlen können, mögen es, wenn Hunde „reden“.

Auch wenn Hunde mit ihren Gedanken reden, telepathisch. Das geht!

Darum schließt sich hier der Kreis, wenn ich rede – oder schreibe.

 

Benjie,

der von Herz zu Herz mit seinem Frauchen spricht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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