Alles, was Hunde und ihre Menschen betrifft.

Warum dieser Blog? Weil viele Leute das Tagebuch von Bearded Collie Monty vermisst haben und wissen wollten, wie es bei uns weitergeht.

Ich erzähle kleine Erlebnisse aus meiner Hundesicht und stoße manchmal mit der Nase auf etwas, das mir besonders auffällt.

Hunde erkennen einiges oft klarer als die Zweibeiner, denn Hunde haben ein reines Herz. Und sie drücken sich klar aus.

Mein Frauchen kann fühlen, was ich denke. Sie schreibt das auf und gibt einige Infos dazu. Vieles weiß ich als Hund ja nicht so genau.

Die Leser von Frauchens Webseiten und Büchern freuen sich über Hundetipps und Hinweise zu Bachblüten.

 

 

 

Brut- und Setzzeit: Leine

Earth Hour: Licht aus

7. Geburtstag

Hund oder Katze?

Hunde-Pubertät

Immunsystem, intolerantes

-   Allergien

-   Unverträglichkeiten

-   Autoimmunkrankheiten

Magische Ulme

Vorsätze, Schweinehunde

Schneebesen-Trick

Schnelligkeit

Schniefnasen

Stromausfall

 

… und kleine Storys

aus dem Hundeleben

 

 

3/Beech

3/Beech (2)

3/Beech (3)

3/Beech (4)

3/Beech (5)

4/Centaury

5/Cerato

6/Cherry Plum

7/Chestnut Bud

10/Crab Apple

10/Crab Apple (2)

10/Crab Apple (3)

11/Elm

12/Gentian

15/Holly

17/Hornbeam

18/Impatiens

26/Rock Rose

27/Rock Water

33/Walnut

38/Willow

Rescura

Rescura (2)

Rescura (3)

Anti-Schnupfen-Mix

 

 

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31.3.2026

 

 

Es ist Heuschnupfen-Zeit.

Wieder schniefen viele Zweibeiner – diesmal nicht wegen Erkältung, sondern wegen Blütenpollen, gegen die sie allergisch sind.

Die Nase läuft, die Augen tränen oder sind so geschwollen, dass die Leute ohne Augentropfen fast nichts mehr sehen können.

„Ich weine nicht, ich habe Heuschnupfen“, hat jemand gesagt.

 

Auch Hunde können Heuschnupfen bekommen: mit Pollen von Gräsern, Bäumen, Sträuchern, Blumen.

Der Körper hält Blütenstaub für gefährlich und schlägt Alarm.

Die Haut juckt, die Hunde lecken sich die Pfoten und den Bauch wund,

es gibt kahle Stellen im Fell, Rötungen, Quaddeln, Entzündungen, auch Ohr-Entzündungen.

Hunde reagieren bei Allergien eher über die Haut als über Augen und Nase.

 

 

Tipps für Trief- und Schniefnasen bei Pollen-Allergie:

·         Ein wenig Melkfett oder Vaseline in die Nasenlöcher. Das müsste auch bei Hunden die Pollen festhalten.

·         Rausgehen bei Regen soll auch helfen.

·         Fell nach dem Spaziergang feucht abwischen oder

beim Spaziergang einen Hundemantel anziehen, damit sich keine Pollen im Fell verfangen.

·         Für Hunde niemals Medizin, die bei Menschen gegen Allergien eingesetzt wird.

Den Tierarzt nach Alternativen zu Cortison fragen, es gibt sie.

 

 

Wie bei Menschen, so nehmen Unverträglichkeiten, Allergien und Autoimmunkrankheiten auch bei Hunden zu.

Hunde kratzen sich blutig, ihre Zweibeiner sind verzweifelt, laufen von einem Tierarzt um anderen,

probieren immer wieder Neues aus (Medikamente, Futtersorten) und verlieren schließlich die Hoffnung.

Die Aufräumer im Körper spielen verrückt: das Immunsystem.

Warum eigentlich?

*    Weil es heutzutage jede Menge fremde Stoffe gibt: in der Nahrung, in der Umwelt (Pestizide, Mikroplastik, Feinstaub …).

Kann sein, dass das Immunsystem damit einfach überfordert ist –

schon bei Welpen-Fertigfutter mit etlichen Bestandteilen (Babys bekommen ja auch nicht gleich Fast Food mit wer weiß was drin).

Giftstoffe greifen die Darmbakterien an. Im Darm sitzt der größte Teil vom Immunsystem.

*    Weil schon Kinder und Welpen mit viel Hygiene großgezogen werden (selten robuste Welpenaufzucht, draußen, etwa ab 4 Wochen)

und weil dadurch dem Immunsystem das Trainingslager fehlt.

*    Weil das Darm-Mikrobiom mit Antibiotika kaputtgemacht wird, schon früh bei Kindern und jungen Hunden.

*    Weil auch die Genetik eine Rolle spielt: Welpen einiger Rassen kommen schon mit Anfälligkeiten zur Welt –

häufig, wenn den Vierbeinern Farbe fehlt (weiß, gescheckt, merlefarben, farbverdünnt wie Beardies in den Farbschlägen Blau und Fawn).

Hunde mit guter Lebenskraft haben kräftige Farben, die anderen sind eben … blass, oft weniger vital.

*    Wahrscheinlich auch, weil so viele Zweibeiner auf Krawall gebürstet sind, um aggressiv ihr „Revier“ abzugrenzen,

auch mit Intoleranz gegenüber anderen Lebewesen – 

so, wie Hunde überaus vehement ihr Revier abgrenzen und verteidigen können: „Territorialaggression“.

„Wie der Herr, so’s G’scherr.“

Was hat das mit dem Immunsystem zu tun?

Stimmungen der Zweibeiner saugt ein Hund auf wie ein Schwamm und reagiert dann auch so, auch mit den gleichen Krankheiten.

Intoleranz aller Art gehört in der Bachblüten-Lehre zu 3/Beech, das auch das Hauptallergiemittel ist.

Stress schwächt das Immunsystem, macht auch Verdauungsprobleme.

 

Futterwechsel bringt meistens nur kurzfristig was.

Oft haben wir gehört, dass Hunde Futtersorten vertragen, die sie nicht vertragen sollten (sagt das Labor) – und umgekehrt.

Irgendwann kommt man an einen Punkt, wo auch Futter aus exotischen Tierarten ausgeschöpft ist, zuletzt womöglich noch Insekten (bäh!).

Der Grund ist, dass in Wahrheit nicht das Futter das Problem ist, sondern ein geschädigter Darm, der erst mal gesund werden muss.

Pures Fleisch von einer Tierart (gibt’s auch in Dosen) wäre ein Anfang, dazu Gemüse und Kohlenhydrate (Reis, Kartoffeln, Nudeln, Haferflocken).

Bei Fertigfutter, auch Schonkost, können die Zweibeiner oft nicht klar erkennen, was drin ist, was hinter Sammelbegriffen steckt.

 

 

Bei einem Online-Kongress sagte eine Ernährungsberaterin:

„Ein anderes Futter ist nur wie: Pflaster drauf. Die Wunde darunter heilt nicht.“

 

Ein Tierarzt zu Resteverwertung als Hundefutter:
„Wenn Sie in einen Laden gehen und Futter kaufen, betreten Sie eigentlich eine Giftmülldeponie.“

„Die Futtermittelindustrie schaufelt Mittel da rein, dass das gut aussieht, gut riecht, gut schmeckt, auch ein bisschen Nährwert hat –

da muss man sich nicht wundern, wie bestimmte Stoffe in den Körper kommen, die das Immunsystem Amok laufen lassen.“

„Füttern Sie nur das, was Sie selbst essen würden!“

Dieser Tierarzt kann mittels Quantenanalyse feststellen, welche Ursachen den Körper belasten.

 

Eine Tierärztin zu geschwächtem Immunsystem/Vitamin D:

Hunde mit chronischen Erkrankungen – incl. Allergie, autoimmun, Krebs – haben einen erhöhten Bedarf/niedrigen Spiegel an Vit. D.

Alle schwerkranken Tiere bekommen bei ihr Vitamin D als Kombipräparat (Vit. A, D, E, K2 – die fettlöslichen Vitamine);

die Kombination wird ggf. ergänzt mit Magnesium, soll vor Überdosierung schützen.

Gut zu wissen:

-   Mit einer Blutuntersuchung kann man den Vitamin-D-Spiegel von Hunden bestimmen lassen.

-   Nach dem Buch „Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin“ sind hohe Dosen Vitamin D und A schädlich für den Knochenbau.

Demnach sind die meisten Fertigfutter stark überdosiert, empfohlen werden 5000 IE Vitamin A, 1000 IE Vitamin D3.

-   Natürliche Quellen für die Vitamine A, D und E sind zum Beispiel Dorschlebertran (vorsichtig dosieren!), Leber, Ei.

Fermentierter Dorschlebertran enthält zusätzlich Vitamin K2.

-   Sonnenlicht können Hunde nicht nutzen, um Vitamin D herzustellen, trotzdem tut der Aufenthalt in der Sonne gut.

 

 

Alle Unverträglichkeiten, Allergien und Autoimmunerkrankungen haben mit Intoleranz des Immunsystems zu tun.

Der Unterschied:

-          Unverträglichkeit: direkt nach Kontakt –  bei Futter zum Beispiel Getreide, eine Fleischsorte, Eier, Zusatzstoffe.

Dabei kommt es zu Symptomen im Verdauungstrakt (also innerlich): Erbrechen, Durchfall usw.

Unverträglichkeiten können auch chemische Reaktionen sein, etwa wenn Magensäure mit Metall reagiert.

Manchmal hilft es schon, einen Futternapf aus einem anderen Material zu verwenden.

Andere Symptome können durch Unverträglichkeiten entstehen, zum Beispiel eine Ohrenentzündung.

Viel Fleisch übersäuert den Organismus, er wird anfällig. 50 % Fleisch kann schon kritisch sein.

-          Bei Allergien reagiert das Immunsystem überempfindlich und heftig auf eigentlich harmlose Stoffe:

Pollen, Hausstaub, Tierhaare, Flöhe, Milben, Schimmel …

Es kommt zu Juckreiz, Schnupfen, Schwellungen, Entzündungen (also äußerlich).

-          „Autoimmun“ bedeutet, dass sich die Immunabwehr gegen eigene Körperzellen richtet:

Entzündungen werden chronisch, Körpergewebe wird zerstört. Beim Hund z. B. Krankheiten wie SLE, SLO, AIHA.

Das alles kann auch bei einer Person, einem Hund gleichzeitig auftreten – ist eben alles Intoleranz.

 

„Grenzen setzen!“ lautet das Thema (3/Beech) – eine starke Abwehr durch die Barrieren, die der Körper hat:

-          Ein gesunder Magen macht Bakterien unschädlich,

-          eine gut funktionierende Darmbarriere schützt vor Krankheitserregern und Giften,

-          intakte Haut wehrt Umwelteinflüsse von außen ab,

-          die Blut-Hirn-Schranke schützt das Gehirn vor schädlichen Stoffen aus dem Blut (Beardie-Besitzer kennen das vom MDR1-Gendefekt).

Ist die Schutzfunktion schwach, haben Krankheitserreger leichtes Spiel, es kann zu Entzündungen und einer übermäßigen Immunreaktion kommen.

Der Körper ist ständig in Alarmbereitschaft, der Patient wird dadurch auch müde und erschöpft.

Gegensteuern kann man mit angepasster Kost (antientzündlich, probiotisch), weniger Stress, mehr Bewegung, Schlaf für die Selbstheilung.

 

 

Naturheilkunde bei Störung des Immunsystems:

·         Bachblüten: zunächst Rescura, das Notfallmittel – wirkt auch gegen Juckreiz (bei heftigem Juckreiz: + 1/Agrimony).

Zur Stärkung des Immunsystems bei überschießender Abwehr: 3/Beech (Intoleranz) und 10/Crab Apple (Entgiftung).

Man nehme ein 10-ml-Medizinfläschchen mit Pipette, gebe je 1 Tropfen der beiden Essenzen hinein

und fülle mit kohlensäurefreiem Mineralwasser auf.

Das Notfallmittel wird doppelt dosiert: 2 Tropfen je 10 ml Wasser.

4x täglich 4 Tropfen von der Mischung einnehmen bzw. hinter die Lefze geben, evtl. öfter nach Bedarf.

Auch äußerlich auf betroffene Stellen, vor allem Rescura, 10/Crab Apple (gegen Bakterien) und 15/Holly (bei Entzündung).

·         Schüßlersalze: Nr. 3 bei Rötung (in schweren Stadien von Entzündung auch Nr. 4 und 6), Nr. 8 (Feuchtigkeit regulieren),

Nr. 16 (Haut neu aufbauen), Nr. 17 (Histamin senken bei Juckreiz, Quaddeln – auch bei Autoimmunerkrankungen),

Nr. 21 (Stärkung der Immunabwehr), Nr. 24 (juckende Hautausschläge, Abwehr stärken),

Nr.  10 zum Abtransport von Wasser bei Schwellungen, Nr. 2 zum Desensibilisieren.

Nicht alles auf einmal.

Milchzuckertabletten in heißem Wasser auflösen, den Milchzucker zu Boden sinken lassen (könnte sonst Durchfall auslösen),

einen Teil der Lösung mit einer nadellosen Spritze oder mit einem Plastiklöffel hinter die Lefze geben.

·         Homöopathisch: Apis bei Hautrötung, Urtica urens bei Quaddeln, individuell auch andere Mittel.

·         Quercetin oder kleine Mengen Schwarzkümmelöl (auf keinen Fall für Katzen!), Kamillentee, Aloe vera.

·         Zeolith kann überschüssiges Histamin binden.

·         Gemmotherapie (Knospenmedizin): Johannisbeer-Mazerat wirkt wie Cortison, regt die Nebennieren zur Cortisol-Bildung an.

Dosierung für Zweibeiner: zweimal täglich mit wenigen Tropfen anfangen, höchstens 2x 15 Tropfen pro Tag.

Für Hunde je nach Gewicht deutlich weniger.

Enthält Alkohol – also auf einen Hundekeks tropfen und warten, bis der Alkohol verflogen ist. Buch

Dauerhaft ist allerdings auch viel körpereigenes Cortisol nicht gesund, führt u. a. zu Erschöpfung.

·         Langfristig: Darmsanierung, um das Immunsystem wieder auf Kurs zu bringen.

 

 

Wie Autoimmunerkrankungen entstehen, da rätseln die Experten noch.

Auch dabei reagiert die innere Abwehr zu heftig (intolerant). Sie „greift den eigenen Körper an“, heißt es.

Ich mag das kaum glauben, vielleicht sieht das nur so aus.

Der Körper ist ja nicht dumm. Er macht keine Fehler, will immer helfen (Selbstheilung), Symptome sind Alarmrufe.

Könnte sein, dass was anderes im Spiel ist, Krankheitserreger zum Beispiel.

Frauchen hat das in einem Buch von dem „Medical Medium“ Anthony William gelesen.

Auch nach Impfungen können bei Hunden Autoimmunreaktionen auftreten.

 

 

Ein Professor und Psychoneuroimmunologe berichtete,

dass es Autoimmunreaktionen auch gibt, wenn Wut lange „heruntergeschluckt“ wird.

Logisch, dass das die Immunabwehr schwächt und kirre macht;

denn Wut, Zorn, Hass, Aggression sind die schlimmsten Gefühle, die man haben kann: Bachblüte 15/Holly (Entzündungsmittel).

Und sie treten auch bei Intoleranz auf: Ein heftiges „Bis hierher und nicht weiter!“ ist 3/Beech.

 

 

Benjie,

der zum Glück noch nie eine Flohstich-Allergie hatte, obwohl Flöhe als hartnäckiges Völkchen in unserem Garten wohnen

(Solch eine Allergie sieht schlimm aus, der Bauch kann ganz rot sein.)

 

 

 

 

 

ein 10 Jahre altes Mädchen sitzt auf einer grünen Wiese mit wenigen niedrigen Blumen, neben ihm sitzt ein fröhlicher Corgi. Bild 1 von 4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Buch

Frieden schaffen

zum Wohl von Mensch, Tier

und Umwelt

nach der Lehre von Dr. Edward Bach

Infos zum Buch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28.3.2026

 

Millionen Menschen weltweit wollen heute Abend um halb neun für eine Stunde das Licht ausschalten.

Der WWF hat dazu aufgerufen, wie jedes Jahr Ende März.

Städte haben sich verpflichtet, Gebäude eine Stunde lang nicht anzustrahlen.

Auch Betriebe wollen eine Stunde lang ihr Licht ausschalten.

Energie sparen.

 

Jede Aktion, die das Klima und die Umwelt schützt, ist erst mal gut.

„60 Minuten Dunkelheit, damit anderen ein Licht aufgeht“, heißt es.

Ich vergleiche das mal mit: auf einem Spaziergang heute nicht am Stammbaum das Bein heben, um den Baum zu schützen.

Für den Baum macht es fast keinen Unterschied, und das Bein heben kann ich auch woanders.

Woanders, das sind sozusagen die Kerzen und Taschenlampen, die statt Lampenlicht im Dunkeln zum Einsatz kommen:

Sie wurden mit Energie hergestellt.

 

Viel ehrlicher und sinnvoller wäre es,

würden Gebäude überhaupt nicht angestrahlt (wer braucht das schon!),

würde in Geschäften nach Ladenschluss immer das Licht ausgemacht,

würde öfter mal der Fernseher aus gelassen,

würde nicht für zwei Aufbackbrötchen der Backofen eingeschaltet,

würde der Computer nicht längere Zeit auf Stand-by laufen und, und, und …

Jeder kann was für die Erde tun, jeden Tag.

Darüber könnten die Zweibeiner in der einen Stunde Dunkelheit mal nachdenken, wenn sie zur Ruhe kommen.

 

So gesehen, ist die Earth Hour ein Tropfen auf den heißen Stein.

Sie ist aber eigentlich gar nicht zum Energiesparen gedacht,

sondern die Menschen sollen ein Zeichen setzen, dass ihnen das Klima immer noch wichtig ist:

dass sie keine Wetterkatastrophen wollen,

keine überlaufenden Meere, weil den Eisbären das Eis unter den Pfoten wegtaut,

und auch keine Sandmücken und Auwaldzecken, die sich immer weiter nach Norden ausbreiten,

mit Krankheiten wie Leishmaniose und Babesiose, die für Hunde tödlich sind und die auch auf Menschen übertragen werden können.

 

Die Earth Hour setzt ein Zeichen für Zusammenhalt und Hoffnung.

Und darum finden wir sie gut.

Am 22. April kommt dann noch der Earth Day – mit dem Motto „Unsere Kraft, unser Planet“ („Our Power, Our Planet“).

Gemeinsam verpuffen viele Tropfen nicht auf einem heißen Stein.

 

Benjie,

der sich im Dunkeln mit der Nase zurechtfindet

 

Mit Toby sind wir noch nicht weiter.

Immer noch Gitter … Wir können Toby nicht vertrauen, manchmal kocht er einfach grundlos über.

Neulich ist er knurrend vom Pflegetisch gesprungen, als ich ruhig auf der anderen Seite vom Gitter lag,

und dann wollte er am Gitter auf mich losgehen, obwohl ich ihn nicht mal angesehen habe.

Herrchen, Frauchen und ich verstehen so was nicht. Da helfen auch 3/Beech (Revier) und 15/Holly (Aggression) nicht.

Eigentlich mögen wir uns doch, Toby und ich, und wir wollen zusammen sein! Weil’s zu zweit schöner ist.

Was geht denn bloß in seinem kleinen Kopf vor?!

 

Spaziergänge machen wir noch einzeln, stressfrei.

Auch für mich sind Toby’s Attacken Stress.

Es dauert lange, bis Stresshormone abgebaut sind, und wenn immer wieder neue dazukommen …

 

Ich bin skeptischer und vorsichtiger geworden, weiche eher mal zurück als früher.

 

 

 

 

So könnte es heute Abend aussehen.

Hunde nicht mit brennenden Kerzen allein lassen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

aus dem Buch

„Kraft und Mut in der Krise“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20.3.2026

 

Jedes Jahr im März, in manchen Bundesländern erst im April, fängt die Brut- und Setzzeit an.

Tiere in freier Natur bringen nun ihren Nachwuchs zur Welt.

Tierkinder, die gerade großgezogen werden, sind besonders empfindlich. 

Sie dürfen nicht gestört oder gar verletzt werden:

in Parkanlagen, auf Wanderwegen, Wiesen, Weiden, Feldern und Äckern, an Seen, Flüssen und im Wald.

Nicht gestört werden sollen Jungtiere wie Rehkitze, Hasen, Kaninchen und anderer Wildnachwuchs.

Auch Vögel, die am Boden brüten, und Lämmer auf Weiden und auf den Deichen gehören dazu.

 

*    Für viele Hundehalter ist diese Zeit „der Horror“, weil ihr Hund sich austoben soll.

*    Andere lassen ihre Hunde herumstromern und grinsen: „Man darf sich nur nicht erwischen lassen!“

Verstöße gegen die Aufsichtspflicht können sehr teuer werden.

*    Für verantwortungsbewusste Tierfreunde gilt: „Selbstverständlich passen wir auf!“

 

 

„Leinenpflicht“ bedeutet nicht, dass der Hund strikt bei Fuß laufen muss.

Er darf schnuppern, muss aber unter Aufsicht sein (mit einer langen Schleppleine geht das natürlich nicht)

und muss zum Hundehalter zurückgeholt werden können, ehe er Wildtieren zu nah kommt.

In der Regel bedeutet „Leinenpflicht“ eine Leinenlänge von 1,5 bis 2 m.

Je nach Bundesland gibt es Unterschiede, manchmal auch keine festgelegte Leinenlänge.

Bei der Frage nach der Regelung in einem bestimmten Ort kann die KI einen Anhaltspunkt geben (zum Beispiel „Gemini“ von Google).

Oder man fragt bei der Gemeindeverwaltung nach.

 

 

Wo die Leinenpflicht schon früh im März anfängt, beruft man sich auf den Klimawandel: Die Jungtiere kommen etwas früher zur Welt.

Für jeden Hundehalter sollte es selbstverständlich sein, dass er sich über die Daten im jeweiligen Bundesland informiert.

Selbstverständlich sein sollte aber auch, nicht nur auf den Kalender zu sehen,

sondern das ganze Jahr über aufzupassen, dass kein Wildtier zu Schaden kommt.

Außerdem kann jeder Ort Leinenpflicht anordnen, wo sie für notwendig gehalten wird. Da stehen dann Schilder.

Die Brut- und Setzzeit, also die Leinenpflicht, dauert bis Mitte Juli.

 

In manchen Bundesländern müssen Hunde im Wald das ganze Jahr an die Leine.

Wo das nicht gilt, sollen Hunde trotzdem unter Kontrolle sein und dürfen nicht abseits von Wegen jagen oder stöbern.

Das schützt nicht nur Wildtiere, das schützt auch die Hunde.

Ich möchte jedenfalls keine Begegnung mit einem Wildschwein erleben, und auch Zweibeiner können dabei in Gefahr geraten. 

Ganz zu schweigen von Schlagfallen, von denen immer noch berichtet wird, dass sie manchmal neben Waldwegen auf Opfer lauern.

Kein Hund will mit einer Pfote in so was reingeraten!

Das Gesetz erlaubt, dass wildernde Hunde, die nicht an der Leine sind, erschossen werden.

Bei uns an der Nordsee soll es auf den Deichen ein paar Mal schafmordende Huskys gegeben haben.

Nicht nur Wölfe tun so was.

Wölfe sind noch mal ein anderes Thema: Sie könnten ihr Revier gegen Hunde verteidigen, zum Beispiel im Wald.

 

In allen Nationalparks und Naturschutzgebieten müssen Hunde immer an die Leine.

Strände dürfen oft mit Hund gar nicht betreten werden (wichtig für Urlauber: vorher informieren!).

Bei uns in Schleswig-Holstein gilt Leinenpflicht das ganze Jahr für Parkanlagen, Fußgängerzonen, Campingplätze und mehr.

Wir haben im Park noch nie einen Hund an einer 2 m kurzen Leine gesehen. Dafür braucht man ja gar nicht erst in den Park zu gehen.

Toby und ich dürfen auf den Grünstreifen unserer Stadt, neben der Straße, an der 8-m-Rollleine laufen.

Da brütet keiner und da sitzen auch keine Kaninchenkinder im kurzen Gras.

 

Übrigens, Rücksicht nehmen auf Tierkinder sollen nicht nur Hunde,

sondern auch Zweibeiner, die zu Fuß oder mit dem Rad, Roller usw. unterwegs sind: Bitte auf den Wegen bleiben, zum Schutz der Natur.

 

Benjie,

der sich über einen großen Garten als Spielwiese freut, hundefreundlich mit viel Rasen und sicher eingezäunt

 

Noch alleine, Toby ist noch grummelig.

Wir haben reichlich Platz zum Spielen mit Frauchen: Lederball fangen, der Reizangelbeute nachjagen …

 

Toby hat fleißig „Down“ geübt,

er geht dafür jetzt auch auf das Trainingshandtuch.

Ungefähr 20 Sekunden kann er schon so liegen bleiben.

Noch ist das zu wenig für einen „entspannten Ankerplatz“,

aber wir freuen uns, wie toll der Kleine lernt.

 

Ich übe inzwischen,

dass das Handtuch, auf dem Toby sich sicher fühlen soll,

für mich tabu ist.

Mein Eisbär dient beim Üben als Ersatz-Toby.

Gelernt hat Toby inzwischen auch die „1 – 2 – 3“-Methode:

Mit dem Wort „üben“ fängt auch das an.

Dann sagt Frauchen manchmal „Eins, zwei, drei!“ ganz schnell nacheinander und wirft sofort ein paar kleine Leckerlis hinter Toby.

Manchmal sagt sie das auch wie: „Eins …“ (Pause), „zwei …“ (Pause mit anderer Dauer), „drei!“ und dann fliegen die Häppchen.

So soll Toby lernen, sich zu konzentrieren.

Und er soll dadurch lernen, eine andere Richtung einzuschlagen, also später mal: weg von mir, falls er grollig wird oder skeptisch guckt.

 

 

 

 

 

Schafe können ihre Lämmer verteidigen,

man geht besser nicht nah an sie heran.

Stampft ein Mutterschaft mit dem Fuß auf,

bedeutet das: „Geh weg, sonst …!“

Der Nationalpark Wattenmeer

(die gesamte deutsche Nordseeküste)

ist Naturschutzgebiet.

Auf den Deichen und im Deichvorland

müssen Hunde immer an die Leine.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.3.2026

 

 

In den besten Jahren ist ein Hund mit sieben, sagen die Zweibeiner, oder: „im mittleren Alter“.

Ungefähr die Hälfte des Lebens ist vorbei – wenn ich Glück habe und gesund alt werde.

Petit Bassets, wie ich einer bin, werden 12 bis 14 Jahre alt, einige auch 15.

Früher sagte man: „3 Jahre junger Hund, 3 Jahre guter Hund, 3 Jahre alter Hund“. Au weia!

Ich weiß, dass viele Bearded Collies heutzutage nur noch ungefähr diese Lebensspanne haben. Viele erreichen ihren 10. Geburtstag nicht.

Wegen Überzüchtung und wegen Krankheiten …

 

Natürlich war heute für mich wieder ein Verwöhntag,

mit gutem Essen im Napf (Klopse, *mjam!*), ein paar Extra-Leckerlis (obwohl ich etwas Winterspeck loswerden soll)

und mit Extra-Streichlern und vielen lieben Worten, versteht sich.

 

Mit meinem Geschenk

bin ich durch den Garten geflitzt wie ein junger Hund.

 

Toby findet den neuen Ball auch gut.

Er kann ihn an den Schlaufen leicht tragen.

Beim Spaziergang roch es überall nach Frühling.

 

Sonne, blauer Himmel und angenehme Frühlingsluft.

Ich war zufrieden.

 

Und danach hab ich noch zufriedener ausgesehen, mit meiner speziellen Entspannungsmusik aus Welpentagen

Ich erkenn die sofort und komm bei den ersten Tönen zu Frauchen: Leckerli abholen!

 

Mein größter Wunsch hat sich nicht erfüllt: wieder friedlich mit Toby zusammen sein.

Als ich vor ein paar Tagen auf dem Pflegetisch war, durfte Toby im selben Raum sein. Langsame Annäherung.

Er ist sogar zu mir gekommen und hat sich neben dem Pflegetisch auf die Eckbank gelegt – wie früher, ganz ohne Aufregung.

Darum durften wir gestern ohne Trenngitter wieder Kontakt haben.

 

Anfangs lief es ganz gut.

Wir haben uns gegenseitig gefragt, ob wir einander vertrauen können.

Toby wollte sogar spielen.

Bei ihm heißt das: sich balgen.

 

Ich hab versucht, den Kleinen zu beruhigen, aber Toby hat sich so hochgepowert, dass sein Stresspegel dann doch wieder übergeschwappt ist.

Ganz harmlos saß ich in einer Spielpause neben ihm, er konnte seitlich nicht weg, war unsicher und hat sich eingeengt gefühlt,

hat mir die Zähne gezeigt und wollte einen Kampf anfangen (Herrchen und Frauchen haben das sofort verhindert).

Damit hat er sich nicht gegen mich entschieden, sondern für seine eigene Sicherheit.

Das kann man ihm nicht übelnehmen, sein Frühwarnsystem springt einfach in der Pubertier-Zeit zu schnell an. Ein Reflex, keine bewusste Attacke,

im Gehirn wurde der Schalter vom Spielprogramm ins Überlebensprogramm (Kampfmodus) umgelegt.

Ach, Toby … Es könnte so schön sein mit uns beiden!

 

Toby soll sich bei uns sicher fühlen, ich mich auch.

Wenn irgendwann ein neuer Versuch gemacht wird, werden wir uns nicht mehr balgen dürfen.

Frauchen will Toby jetzt beibringen, dass er auf einen „Ankerplatz“ (Handtuch, „Boden-Target“) geht und da liegen bleibt, wenn sie das wünscht.

Später geht er vielleicht von sich aus da hin, wenn er gelernt hat, dass er da sicher ist –

ein „mobiler Sicherheitsanker“, der überall in den Wohnräumen liegen kann.

Er soll verstehen, dass es einen sicheren Rückzugsort gibt, an dem ihm nichts passiert und dem ich mich nicht nähern darf.

Am besten soll dabei sein Kopf auf dem Boden sein („Down“-Haltung fährt das Nervensystem runter, signalisiert Sicherheit).

Bis der Kleine das kann, wird es noch dauern. Er ist ja noch ziemlich wuselig, kann sich noch nicht lange konzentrieren.

Das Handtuch soll auch ein Rettungsanker für mich sein, damit ich mich nicht verteidigen muss.

Sinn der Sache ist, dass Frauchen Toby da hinschicken kann, ehe er sich zu sehr aufregt und sein Gehirn wieder unter Hochspannung gerät.

Frauchen lernt über Stress bei Hunden immer noch dazu und sagt: „Man wächst mit seinen Aufgaben.“

 

Benjie,

der schon geübt hat, das Anker-Handtuch zu meiden,

das heißt: Ich muss umlernen, denn früher wurde ich beim Clickern belohnt, wenn ich mich auf das Handtuch gelegt hab. Das übt Toby jetzt.

 

Das Stresslevel

kann man sich vorstellen wie ein Fass,

das nicht überlaufen darf.

Ein Hund sammelt während des Tages

allerlei Stresshormone darin an,

zum Beispiel beim Aufpassen am Fenster.

Wenn dann noch ein Auslöser wie Balgerei

den Stresspegel stark steigen lässt,

ist die Obergrenze schnell erreicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6.3.2026

 

 

Manchmal muss man von einem Gefährten Abschied nehmen.

Das ist nicht immer ein Zweibeiner oder Vierbeiner, das kann auch ein Baum sein – wie unsere Ulme im Garten.

Auch traurig, wenn so ein vertrauter alter Freund „gehen“ muss.

Ich hab darüber schon mal was erzählt, als in unserem Park alte Bäume gefällt wurden.

 

 

Als Herrchen und Frauchen in den 1980er-Jahren unser Haus kauften, gab es im Garten an der Terrasse eine Ulmenhecke.

Beardie Mitch hat sich jeden Sommer darunter eine Kuhle gebuddelt: schattiges Plätzchen mit Bauchkühl-Effekt.

Irgendwann sollte neben der Terrasse eine Sitzecke eingerichtet werden, wo die Hecke stand.

Keiner brachte es übers Herz, Mitch seinen Sommerplatz wegzunehmen. Also blieb ein Teil der Hecke stehen.

Als Mitch alt wurde, wurde die Ulme schwach und krank. Mitch und sein Baum schienen irgendwie verbunden zu sein.

Herrchen hat alles Totholz weggeschnitten und dachte, dass der kümmerliche Rest eingehen würde –

so wie auch die Energie von Mitch mehr und mehr verschwand und sein Leben zu Ende ging.

Als Mitch nicht mehr da war, wünschten Herrchen und Frauchen sich noch einmal einen Beardie wie ihn:

dunkelbraun, gesund, wesensfest, klug und mit mäßig langem Fell – also: nicht überzüchtet.

Irgendwann gaben sie es auf, nach einem würdigen Nachfolger zu suchen.

Unverhofft kam dann doch noch so ein wunderbarer Brownie zur Welt. Die Züchterin hatte ihm „zufällig“ den Namen Mitch gegeben.

Und weil der erste Mitch den Zuchtbuchnamen Monty gehabt hatte, wurde der Welpe Monty genannt.

Schon am zweiten Tag legte er sich an dieselbe Stelle unter der Ulmenhecke, die Mitch so sehr geliebt hatte.

 

 

Nun musste also dieser Rest von der Hecke weg.

Darunter hat nämlich jemand gewohnt, der uns ständig Flöhe geliefert hat. Spritzmittel hatten daran nichts geändert.

Die Ulme war zwar inzwischen mit Zäunen umschlossen, aber wir waren immer wieder mit der Nase dran,

weil wir den Dauergast natürlich gerochen haben.

Einmal drum herum gelaufen, schon hatten wir in unserem Fell direkt nach der Flohsuche wieder 20, 30 neue sechsbeinige Passagiere.

 

Toby riecht das auch: Irgendwer wohnt da!

Hier ist das Meiste schon weg.

Die dicke Wurzel ist raus.

 

Vielleicht war die Ulme inzwischen zu alt und zu schwach,

um sich gegen den unterirdischen Bewohner und das Ungeziefer und die Flechten auf ihrem Holz zu wehren.

„Sie kann die Reinheit des Platzes nicht mehr halten, sie ist erschöpft“, hat Frauchen erfahren,

und: „Der Befall ist ein energetisches Zeichen für eine Überladung oder Vergiftung des Platzes.“

Also „time to say good-bye” …

Unsere Ulme war für uns nicht nur ein Gartenobjekt, sie war ein lebendiges Wesen, das den beiden Beardies Schutz geboten hat.

„Nun darf sie gehen und ins geistige Wood-wide-web zurückkehren“, hieß es, „ins große Alles-ist-eins“.

„Quantenfeld“ nennen das die Menschen, „wo die Seelen herkommen und wieder hingehen“, „wo keine Form von Energie verlorengeht“.

Klingt das verrückt?

Vielleicht hatte unsere Ulme tatsächlich eine Seele, mit solch einer Verbindung zu Mitch und Monty.

 

 

Es gibt Geschichten von Müttern, die für ihre Söhne einen „Geburtsbaum“ gepflanzt haben.

Am Zustand der Bäume konnten die Mütter ablesen, wenn die jungen Männer im Krieg umgekommen waren:

„biologische Resonanz“.

 

 

In alten Erzählungen gilt die Ulme als Baum der Verbindung zwischen den Welten.

Frauchen hat unserer Ulme danke gesagt, dass sie auf Monty-Mitch und Mitch-Monty aufgepasst hat.

 

Tipps hat Frauchen bekommen, wie sie der Ulme vor dem Ausbuddeln den Übergang erleichtern kann:

mit Rescura-Tropfen (wie bei Tieren vor dem Ende), die dem Baum den „Übergang“ erleichtern,

und mit der Bachblüte Nr. 10/Crab Apple, einem energetischen Reinigungsmittel, um die Bewohner zu vertreiben.

So was wusste Frauchen schon, Flöhe in unserem Fell hat dieses Mittel nicht vertrieben.

Meinem Frauchen wurde auch geraten, der Ulme ein goldgelbes Friedenslicht zu „senden“.

„Die Ulme opfert sich quasi, damit der Platz von der gekippten Energie gereinigt werden kann“, hieß es,

und: „Manchmal ist ein radikales Ende nötig, um Raum für gesundes Leben zu schaffen.“

Bei der abschließenden Standort-Reinigung soll ein visualisiertes klares Violett über der Stelle helfen:

Violett sei die Farbe der Transformation und der Reinigung – hilfreich, um parasitäre Energie aufzulösen.

 

Das klingt auch ziemlich abgehoben, aber wer weiß …

Immerhin wurde beim Ausbuddeln kein Bewohner gefunden und auch kein Nest mit Nachwuchs.

Vielleicht sind alle rechtzeitig ausgezogen, als Frauchen mit der „energetischen Reinigung“ kam …

Es gibt magische Kräfte, das haben wir schon einige Male erlebt („Gesetz der Anziehung“ und so).

Irgendwann wird die Wissenschaft solche Energien erklären können –

genauso selbstverständlich wie das Fliegen von superschweren Flugzeugen oder wie all das, was Smartphones können.

 

Benjie,

der die Vorstellung schön findet, dass Mitch und Monty jetzt zusammen irgendwo unter ihrer Ulmenhecke liegen,

dem altbekannten Ankerpunkt für ihre Seelen

 

Ein Stück von einem dicken Ast

hat Frauchen uns zum Knabbern gegeben,

sozusagen als letztes Geschenk von der Ulme.

Ich steh nicht mehr wirklich auf so was,

nage nur noch selten am Knorzi (Rebstock-Holz).

 

Eigentlich ist Ulmenholz hart, aber dieses Stück

bringen sogar Toby’s kleine Zähnchen zum Splittern.

Frauchen musste es uns bald wegnehmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Monty, September 2009

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28.2.2026

 

 

Wie menschliche Teenager, so kommen auch junge Hunde in die Pubertät.

Je kleiner die Rasse (oder der Mischling), desto früher.

Das fängt bei Rüden mit dem Beinheben an, bei Hündinnen mit der Läufigkeit.

Manchmal geht die „Flegelzeit“ im 2. Lebensjahr erst so richtig los.

Sie verläuft in Schüben und mit Stimmungsschwankungen: Mal ist es schlimmer, mal fast so normal und gut wie früher.

Manche Hunde – und ihre Menschen – haben heftig Stress damit, bei anderen merkt man fast gar nichts.

Bei kleinen Hunden ist die Pubertät früher vorbei als bei großen.

Irgendwann im 2. oder 3. Lebensjahr, bei großen Hunden im 4. Lebensjahr macht es im Hirn „klick“

und der Hund ist von einem Tag auf den anderen erwachsen, plötzlich vernünftig geworden: „mentale Reife“.

Bei all meinen Vorgängern haben Herrchen und Frauchen das beobachtet.

 

 

Bei mir war das anders.

Ich wollte gern „der Kleine“ bleiben und rumkaspern, als noch 2 andere Hunde hier waren.

Erst mit fast 6 Jahren wurde ich schlagartig erwachsen, als Toby zu uns kam, 4 Monate jung.

Da war ich plötzlich „der Große“ und hatte eine Aufgabe: mich um den Kleinen kümmern, als wäre ich schon längst erwachsen gewesen.

 

 

Junge Hunde können in der Pubertät ziemlich schwierig sein.

Viele werden im 2. Lebensjahr weggegeben, weil ihre Menschen überfordert sind – schon allein mit dem Ungehorsam.

Das ist sehr schade, denn: Die schwierige Zeit geht vorbei, mit Verständnis, Konsequenz und Lernen.

Mein Frauchen hat einige solcher Hunde kennengelernt –

und später fragten sich deren Zweibeiner: „Wie konnte ich nur jemals daran denken, den besten Hund der Welt wegzugeben!“

 

In der Pubertät ist das Hundegehirn eine Baustelle, alles wird neu „verdrahtet“, und die Hormone tanzen Samba.

Etwas bewegt sich. Innere Bilder kippen, Vertrautes wird in Frage gestellt, Anweisungen werden manchmal unwillig oder gar nicht befolgt,

und aus einem lieben Vorzeigehund kann auf einmal ein Raufer werden.

Das ist bei Hunden nicht anders als bei aufmüpfigen Teenagern, die nicht wissen, wohin mit ihrer Kraft.

Auch ich soll eine „harte Nuss“ gewesen sein und meine Leute auf so manche Probe gestellt haben. Ach, lange her, schon fast vergessen …

Eine Freundin von Frauchen hatte gleichzeitig so eine „Nuss“ und schreibt heute noch: „unsere Nüsse“.

Jeder Hund kommt als Lehrer …

 

Mehr darüber hat Frauchen auf ihre Beardie-Website geschrieben.

Es gibt „da draußen“ einige verzweifelte Hundehalter, die die Tipps dort eher finden, und für meinen Blog wäre der Text auch viel zu lang geworden.

 

 

Toby macht diese schwierige Zeit gerade durch.

So heftig wie mit ihm war es bei all unseren Vorgängern nie.

Angefangen hat es vor ein paar Wochen damit, dass beim Rennen im Garten aus seinem Spielschnappen ernsthaftes Beißen wurde.

„Übererregt“ nennen die Zweibeiner das: zu viele Stresshormone.

Das Beißen konnte ich Toby natürlich nicht durchgehen lassen.

Zuerst hab ich mich ganz cool über den frechen kleinen Wicht gestellt, aber er wollte nicht aufhören zu beißen, und ich musste mich wehren.

Ein paar Mal hat er mich angegriffen, auch im Haus, wollte nicht aufgeben.

Herrchen und Frauchen mussten uns trennen, sonst hätten wir uns verletzt.

 

 

Die Tendenz zu Kampf oder Flucht bekommt ein Welpe in die Wurfkiste gelegt:

 

Disposition zu passiver Verteidigung

(Flucht/flight)

 

Disposition zu aktiver Verteidigung

(Angriff/fight)

 

stark

 

mäßig

¬

 

gering

¬

 

zwiespältig

¨

 

gering

®

 

mäßig

®

 

stark

 

überängstlich

schreckhaft

verschüchtert

 

furchtsam

scheu

 

unsicher

vorsichtig, rückzugsbereit

 

ängstlich-aggressiv

Angstbeißer

erstarren/freeze

deeskalieren/fiddle, flirt

 

selbstbewusst

zuversichtlich

 

mutig

kühn

stolz

 

aggressiv

grimmig

überheblich streitsüchtig

 

rangniedrig

schwächlich, unterwürfig

 

ranghoch

kräftig, natürlich überlegen, Führer- und Kämpfernatur

 

Hunde-Experten nennen das: fight, flight, freeze, fiddle (oder flirt),

also

*    Kampf

*    Flucht

*    Einfrieren (Erstarren): die Entscheidung zu Kampf oder Flucht wurde noch nicht getroffen

*    Herumalbern zur Beschwichtigung (angespanntes Spielverhalten unter Stress), Übersprungshandlungen.

 

 

Manchmal wirkt Toby, als hätte er ein großes Kämpferherz, aber eigentlich war er immer eher vorsichtig und leicht zu beeindrucken.

Meistens schreckt er schnell zurück (blaue Spalte „gering“).

 

 

Gestern hatte Herrchen ein paar abgesägte Stücke von einem Baum in den Garten gelegt.

So was kannte Toby noch nicht. Er war neugierig, hat sie angebellt, ist dann aber schnell zurückgesprungen.

Er hat wohl gedacht, die könnten lebendig werden und sich auf ihn stürzen.

Anscheinend fühlt er sich gerade hin- und hergerissen zwischen Mut und Angst.

 

 

Schwanken zwischen Mut und Angst (Kampf und Flucht) ist typisch in der Pubertät.

 

Keiner von uns beiden soll zu Schaden kommen.

Bisher ging es unblutig ab, aber noch einmal miteinander kämpfen sollen wir nicht.

Deshalb muss zwischen uns jetzt ein Schutzgitter sein, bis Toby‘s Hirn wieder normal tickt.

Sogar am Gitter will er manchmal auf mich losgehen – einfach nur, weil ich gerade gelaufen komme. Schon das allein triggert seine Stresshormone.

Sonst liegen wir oft gemeinsam am Gitter, jeder auf seiner Seite, stupsen uns an und tapsen einander freundlich an.

Trotzdem: Noch mehr Attacken darf es nicht geben, damit sich so was nicht immer mehr in unseren Köpfen festsetzt

und damit wir ohne Stress lernen können, einander wieder zu vertrauen.

Immerhin können wir gemeinsam entspannt in der Küche futtern.

 

Unser Frauchen musste noch einiges dazulernen, wie sie Toby möglichst gut helfen kann.

Sie übt viel mit ihm, ich bin immer dabei.

Anfangs war Toby am Gitter so in Rage, dass Frauchen ihn mit einer Wäschewanne von mir weg gedrängt hat.

Dadurch wurde er aber noch wilder.

Jetzt dreht sie den Spieß um: Das Signalwort „üben“ kann Toby augenblicklich in Vorfreude versetzen und ihn aus der Anspannung holen.

Sein Grips schaltet dann um von „Attacke!“ auf „Jetzt kommt Spaß und Leckerli-Belohnung!“

 

Wenn es stimmt, dass das angeborene Verhalten zurückkommt, habe ich gute Chancen, wieder Toby‘s bester Freund zu werden.

Meine Spalte in der Tabelle ist übrigens auf der rechten Seite: selbstbewusst – und damit mental stärker als Toby.

Er muss das nur noch begreifen und mir vertrauen. Ich passe ja gern auf ihn auf.

 

Benjie,

der für Toby der beste Therapeut ist (sagt Frauchen)

 

 

Ganz wichtig ist, dass Stress vermieden wird.

Wenn viel Adrenalin im Körper ist, genügt ein Funke zum Explodieren.

 

Ist der Kopf des Hundes gesenkt,

produziert der Körper keine Stresshormone: beim Essen, bei Suchspielen.

Eine Schnüffel- oder Schleckmatte kann den Hund

in den Entspannungsmodus versetzen (der Parasympathikus ist aktiv).

Eine Bad-Matte tut’s auch,

wenn die Brocken klein genug sind, zwischen die Zotteln zu fallen.

 

 

 

 

 

 

Natürlich darf ich auch mal.

Für mich ist es einfach ein neues Spiel.

 

 

 

 

 

Auch ein niedlicher kleiner Hund kann eine „harte Nuss“ sein

und plötzlich in den Angriffsmodus gehen.

Wenn Toby so was passiert ist,

wirkt er, als ob er sich fragt, warum er das getan hat.

Er weiß ja nichts vom Umbau in seinem Gehirn

und vom Chaos seiner Hormone (Testosteron, Stresshormone).

 

Wir mögen uns trotzdem sehr

und würden viel lieber zusammen sein.

 

 

Toby übt jeden Tag ein paar Mal mit mir und mit Frauchen.

Er lernt schnell und gern,

grummelt mich aber trotzdem noch fast jeden Tag einmal an.

Bis Stresshormone abgebaut sind, kann es mehrere Tage dauern,

und wenn Toby sie immer wieder auffüllt, brauchen wir Geduld.

Solange er nicht wenigstens 1 Woche friedlich ist,

sollen wir getrennt bleiben.

 

Keiner von uns soll eine Trennung als Strafe empfinden.

Die Räume werden immer wieder gewechselt,

damit aus einem Zimmer kein Gefängnis wird

und alle Räume den Duft von uns beiden haben.

 

Toby musste lernen, Abstand zu halten, sobald er mich anvisiert und sich steif macht.

„Guck her“, sagt Frauchen. In der Hundesprache ist Wegsehen eine Beschwichtigungsgeste („fiddle/flirt“).

Damit kann Frauchen Toby ablenken – außer wenn alles sehr schnell geht …

Auf den Fotos übt Toby mit Frauchen (sonst wäre ich auf der anderen Seite vom Schutzgitter nicht so entspannt).

Fiddling“ ist es auch, wenn Toby am Gitter eine Spielverbeugung macht und sofort ganz schnell zurückspringt:

Sieht aus wie „ich will spielen“, ist es aber nicht.

Das ist Aufregung pur (hohes Stresslevel) und nicht der richtige Zeitpunkt, mit mir zusammen zu sein.

 

 

Mit einem gefalteten Handtuch hat Toby gelernt,

nicht zum Gitter zu rennen und zu randalieren.

Hier konzentriert er sich darauf, was er tun soll.

Er möchte ja lieb sein und gefallen!

Das Handtuch wurde immer kleiner gefaltet.

Inzwischen respektiert Toby die Tabuzone

auch ohne Handtuch-Grenze –

wenigstens, wenn Frauchen dabei ist.

 

 

Als Toby Respekt vor der Tabuzone lernen sollte, war es wichtig,

dass wir uns niemals unbeobachtet am Gitter trafen und dass er nicht wieder auf mich losgehen wollte.

Das Übungshandtuch musste am Gitter genauso schnell erreichbar sein wie die Leckerlidose.

 

 

 

 

 

Seit einem Jahr ist Toby bei uns.

16 Monate alt ist er jetzt –

und voll in der Pubertät.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19.2.26

 

 

Alles schnieft.

Die Leute reden von Taschentuchverbrauch, Vitamin C und Ingwertee.

Sie haben die Nase voll vom kalten Winter.

Eine Ärztin hat gesagt: „Meist kommt im März noch mal eine Erkältungswelle.“

Mein Frauchen kannte das, früher: jedes Jahr im März.

Seit sie Hunde hat, gab es das nie mehr. Spaziergänge an der frischen Luft tun der Gesundheit gut.

 

Können Hunde Schnupfen kriegen?

Ja. Kälte und Nässe können das Immunsystem von Hunden schwächen,

und dann haben Viren und Bakterien es leicht, auch Erkältungsviren.

Eine Erkältung kann unsereiner sich von anderen Hunden „holen“ wie überspringende Flöhe.

Ich hatte noch nie eine Schniefnase, aber Frauchen hat das bei anderen Hunden gesehen: Aus der Nase trieft Schleim.

Bei einer Erkältung können Hunde auch genauso niesen und husten wie schniefende Zweibeiner.

Sie können auch genauso schlapp sein und Fieber und tränende Augen haben wie Zweibeiner.

Dann brauchen sie Ruhe und Wärme, keine langen Spaziergänge (schon gar nicht bei Fieber)

und für „schnell mal raus“ einen Hundemantel.

 

Toby und ich bekommen das ganze Jahr über in jede Wassernapf-Füllung die Bachblüte 10/Crab Apple

(Medizinfläschchen mit Pipette: 1 Tropfen der Essenz pro 10 ml Wasser, davon einen Spritzer ins Trinkwasser).

Das soll alles aus dem Körper schleusen, was nicht reingehört – auch Viren und Bakterien.

 

 

Erste Hilfe (auch für Zweibeiner):

*    Bachblüten:

-   Wenn ein Schnupfen kommt oder schon da ist, wirkt die folgende Mischung erstaunlich schnell und gut:

10/Crab Apple + 1/Agrimony + 2/Aspen (je 1 Tropfen pro 10 ml Wasser, davon 4-mal täglich 4 Tropfen hinter die Lefze)

(Nr. 1 und 2 werden der Nase zugeordnet: buchstäblich „Nase voll“)

-   Notfallmittel, auch bei Fieber: Rescura (2 Tropfen pro 10 ml Wasser, halbstündlich 4 Tropfen hinter die Lefze)

 

Schüßlersalze:

-   Immunsystem stärken: Nr. 20 und 21

-   gegen Viren und Bakterien: Nr. 3, 5, 21, 26

-   bei leichtem Fieber: Nr. 3

-   bei hohem Fieber oder Untertemperatur: Nr. 5

-   klarer, flüssiger Schleim: Nr. 8

-   zäher Schleim: Nr. 4

-   gelb-grüner Nasenausfluss: Nr. 10

-   Erkältung mit trockenem Husten: Nr. 13

je nach Bedarf 3x täglich 1 Tablette hinter die Lefze legen, für 2 – 3 Tage

Tipp: dem Hund vorab die Tabletten anbieten. Oft spüren Hunde genau, was sie brauchen und was nicht.

Sind viele Tabletten nötig: in einem Teeglas in heißem Wasser auflösen,

den Milchzucker zu Boden sinken lassen (viel Milchzucker könnte zu Durchfall führen)

und das abgekühlte Wasser hinter die Lefzen geben, mit einem Plastiklöffel oder einer Spritze ohne Nadel.

 

 

Falls es damit nicht schnell besser wird,

soll ein Tierarzt Fieber, starken Husten und eitrigen Nasenausfluss behandeln.

 

Benjie,

der bis jetzt gut durch den Winter gekommen ist

 

Ich renne durch den Schnee wie ein junger Hund.

Toby hat ein Spielzeug gefunden.

 

 

 

 

 

Ein dickes Fell kann täuschen:

Schon bei Nebel kann der Hund sehr nass werden,

auch bis auf die Haut,

wenn er wenig oder keine Unterwolle hat.

Junge und kleine Hunde kühlen schnell aus

und sollten ebenso mit einem Mantel

geschützt werden wie alte Hunde (Nieren!).

 

 

 

 

 

 

Mehr steht in Frauchens Büchern:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9.2.2026

 

 

Herrchen war einkaufen und kam erst spät zurück.

Stromausfall im Supermarkt.

Licht aus, alle Leute standen im Dunkeln vor den Regalen und konnten die Ware nicht finden.

Die Kühltruhen haben noch funktioniert. Die waren irgendwie abgesichert.

Auch die Kassen haben noch funktioniert,

aber auch da Stillstand, weil die Kassiererinnen zu wenig sehen konnten.

Kein „piep, piep, piep“ am Laufband, das Vögelchen war wohl ausgeflogen. Oder tot. „Alles tot“, soll jemand gesagt haben.

Großes Aufatmen, als es wieder hell wurde.

Elektriker hatten im Laden gearbeitet und nicht Bescheid gesagt, dass der Strom ausfallen würde.

 

Die Zweibeiner sind abhängig von Strom.

Schon wenn sie mal ihr Smartphone nicht aufladen können, geraten sie in Panik.

 

 

In großen und kleinen Städten und auch auf dem Land ist in letzter Zeit ein paar Mal der Strom ausgefallen.

Sabotage, technische Defekte, beschädigte Kabel und Masten, Probleme mit dem Wetter …

Auf so was sind die Menschen nicht vorbereitet, schon gar nicht im kalten Winter.

Wie kochen, wenn der Elektroherd keinen Strom hat?

Wie heizen, wenn die Ölheizung Strom braucht?

Wie Licht machen, wenn die Lampen dunkel bleiben?

 

 

Herrchen hat auch schon mal vor dem Supermarkt gestanden, weil die automatischen Türen nicht aufgingen.

Die funktionieren auch mit Strom.

Und dann standen die Leute da und haben geschimpft, weil sie keine Butter und keinen Kaffee zum Frühstück hatten.

Auch ein Hund musste hungern, weil bei seinen Leuten kein Futter mehr im Haus war.

 

Etwas Planung gehört dazu. Dann müssten die Leute nicht gleich in Hektik geraten.

„In einem guten Haus geht das Gute niemals aus“, hat mal ein Butler im Fernsehen gesagt.

Bei uns gibt es von haltbaren Lebensmitteln immer Vorräte in der Speisekammer. Auch genug für einen Notfall.

Was von den Vorräten gegessen wurde, kommt auf den Einkaufszettel und wird nachgekauft.

 

Wenigstens 2 Wochen sollte man mit Lebensmitteln und Hundefutter auskommen, falls mal nichts mehr geht.

Auch, falls jemand krank wird und nicht einkaufen kann.

Und auch, wenn mal keine Lieferwagen mehr fahren könnten, falls noch mal eine Schneekatastrophe kommt, wie vor 47 Jahren.

Nur alte Leute wissen noch, wie das damals war und wie hoch der Schnee im Winter 1978/79 lag.

Das bisschen Schnee, das wir in diesem Winter haben (im „strengsten seit 2010“), ist lächerlich wenig dagegen.

Alte Leute wissen auch, dass Katastrophen jederzeit passieren können und dass es besser ist,

für alle Fälle vorzusorgen und sich nicht darauf zu verlassen, dass schon irgendwie Hilfe kommen wird.

*    Haltbares Knäckebrot, Nudeln, Reis, Gemüse und Obst in Dosen, Mehl, Zucker, Marmelade, Kekse, Eier.

*    Einige Flaschen Mineralwasser – lebenswichtig, falls mal kein Wasser aus der Leitung kommt.

*    „Immer ein paar dicke Kerzen und Streichhölzer im Haus haben!“, hat Oma gesagt. Auch Taschenlampen und Batterien.

*    Ein Radio mit Batterie.

*    Bargeld, weil auch die Bankautomaten ausfallen können.

*    Falls Mobilfunk noch funktioniert, hilft eine Powerbank zum Aufladen vom Smartphone. Das Festnetz-Telefon kann auch ausfallen.

*    Ein kleiner Gaskocher wäre sinnvoll, ein Holzofen auch – falls man nicht gerade ein Wohnmobil als Ausweichquartier hat.

*    Hausbesitzer können mit einem Notstromaggregat einige Zeit überbrücken.

 

„Wie innen, so außen“, sagen weise Menschen. „Alles ist mit allem verbunden und geht in Resonanz.“

¤ Was außen geschieht, ist ein Spiegel davon, wie es in den Menschen aussieht: Viele Leute stehen zu sehr unter Strom.

(in jedem Körper fließt Strom, die Nervenbahnen sind die Stromkabel).

Tag für Tag rotieren sie so schnell wie der Küchenmixer – einige drehen durch: zu viel Strom, Kurzschluss.

Man könnte auch sagen: Den Leuten brennt die Sicherung durch, wenn sie heftiger reagieren, als sie es eigentlich wollten.

Könnten die Stromausfälle ein Zeichen für die Zweibeiner sein, dass sie zur Ruhe kommen sollen? Entschleunigen.

 

 

In Online-Interviews mit Gesundheitsexperten hat Frauchen gehört:

*    Handy-Konsum reduzieren und früh schlafen gehen, das wäre das Wichtigste.

*    Der Leiter einer Krebsklinik hat gesagt, dass alle seine Krebspatienten zu wenig Adrenalin haben,

weil die Nebennieren erschöpft sind – durch Dauerstress, durch zunehmende Ängste, Panikattacken, schlechten Schlaf.

Das sollte jedem zu denken geben, der ständig unter Strom steht –

auch, weil all die gestressten Menschen Kinder erziehen und ihren Lebensstil so weitergeben, als sei er normal.

Und wenn Hunde durch elektrisierte Zweibeiner zappelig und nervös werden und nicht „funktionieren“, ist das kein Wunder …

 

 

¤ Auch umgekehrt hängt das wohl zusammen:

Im Außen tut sich was, die Energie nimmt zu: „hohe Sonnenaktivität“, Polarlichter bis nach Bayern, Erdmagnetfeld …

Das hat Auswirkungen auf die Technik: gestörte Funkverbindungen, GPS-Signale, Stromnetze, Elektronik.

Die Menschen spüren das und reagieren darauf ebenso wie auf die schnelle Technik und all den Strom, von dem sie umgeben sind.

Es ist ein Mix aus „von außen“ und „von innen“.

Jeder kann entscheiden, wie er damit umgeht – und wer und was ihm auf die Nerven gehen darf.

 

Benjie,

der Entschleunigung zu seiner Lebenseinstellung gemacht hat

 

Hunde brauchen viel mehr Schlaf als Zweibeiner.

„Wer schläft, verlängert sein Leben“, hat unser alter Tierarzt mal gesagt: Regeneration.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zucker

ist fast unendlich haltbar.

Er konserviert nicht nur Marmelade sehr lange,

er wird auch vom Gehirn gebraucht

und liefert schnell Kohlenhydrate.

Kaum jemand weiß heute noch:

Zucker ist auch ein starkes Antibiotikum,

man kann ihn zur Desinfektion auf Wunden streuen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26/Rock Rose und

6/Cherry Plum (durchdrehen)

sind in den Notfalltropfen „Rescura“ enthalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30.1.2026

 

 

Als Herrchen mal mit Toby allein unterwegs war, kamen ihnen drei Mädels entgegen.

„Kuck mal, eine süße Katze!“, rief eins der Mädels.

Darauf ihre Freundin: „Bist du doof?! Das ist ein Hund!“

„Quatsch, das ist eine Katze. So süß ist kein Hund!“

Na ja, wir haben schon Katzen an der Leine laufen sehen …

 

Es gibt Hundemenschen und es gibt Katzenmenschen.

Katzenmenschen kann man einigermaßen erkennen, sie haben was Katzenhaftes an sich.

Hundemenschen sind irgendwie anders.

Katzenmenschen reicht ein Streicheltier zu Hause, Hundemenschen wollen raus in die Natur.

Eher selten gibt es Zweibeiner, die für beides schwärmen, für Hunde und Katzen.

 

„Katzen sind Venus-Tiere, Hunde sind Mars-Tiere“, heißt es in der Signaturenlehre.

Aber nicht jede Katze ist ein Venus-Typ (Harmonie, Schönheit) und nicht jeder Hund ist ein Mars-Typ (sportlich, kämpferisch).

Es gibt auch Kämpfer-Katzen. Und es gibt Schmusehunde, die nichts anderes wollen als Sanftheit und Harmonie.

Für Zweibeiner gilt das auch: Nicht jeder Mann ist ein Mars-/Hundetyp, nicht jede Frau ein Venus-/Katzentyp.

Kompliziertes Thema.

Wie man den „Bio-Typ“ selbst bestimmen kann, darüber kennt Frauchen nur die Grundzüge, nicht die Feinheiten.

(Davon hatte ich vor 2 Jahren schon mal was erzählt, hier.)

Für Toby und mich trifft auf jeden Fall zu,

dass wir an unseren Geburtstagen Anteile vom Merkurtyp (lustig) und vom Venus-Typ (verschmust) mitbekommen haben.

Äußerlich ist Toby ganz klar ein Venus-Typ, wegen seinem kuschelig weichen Fell.

Insofern hatte das erste Mädel wohl recht: Toby ist ein bisschen wie eine Katze.

 

Benjie,

der lieber seine schelmische Merkur-Seite auslebt

 

Wir hatten wieder Schnee und sind fröhlich durch den Garten geflitzt –

allerdings einzeln, denn Toby ist nicht mehr nur süß.

Wenn er sich auspowert und aufregt, wird aus seinem Spielschnappen auf einmal Ernst: Er beißt und will kämpfen.

Hunde-Pubertät ist das wohl. Oder hat sein innerer Zwergspitz plötzlich das Sagen?

 

Frauchen wirft Schneebälle für uns.

 

Manchmal finden wir sie sogar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20.1.2026

 

 

In einem Newsletter für Frauchen meinte jemand, dass die meisten Leute nur noch kurze Texte lesen –

höchstens 2 Minuten Aufmerksamkeit, länger können sie sich heutzutage nicht mehr konzentrieren,

dann sind sie mit ihren Gedanken wieder woanders.

Haben sie eine Frage an die KI, reicht ihnen eine kurze Antwort, um zu „erkennen“, wo der richtige Weg ist,

obwohl die meisten doch wissen, dass man Texten, Fotos und Videos nicht mehr trauen kann.

 

Tja, so sind die meisten Zweibeiner: Alles soll schnell gehen.

Kaum jemand macht sich Gedanken darüber, dass Schnelligkeit nicht gesund ist.

 

Auch Hunde werden zappelig und nervös,

wenn sie die hektische Energie der Zweibeiner immer wieder spüren und in sich aufnehmen:

Trockenfutter ohne Abwiegen schnell in den Napf geschüttet, Kämmen und Bürsten des Hundes mal eben zwischendurch,

beim Spaziergang noch das Smartphone vor der Nase, mit Blick nach unten und die Aufmerksamkeit nicht beim Hund …

Ich bin sicher, dass viele Hunde traurig sind, weil sie sich viel zu wenig gewürdigt fühlen,

obwohl doch gerade wir Vierbeiner der ruhige Pol in den Familien sind, die besten Freunde der Menschen.

 

 

v Schnelligkeit macht ungeduldig.

Wartezeiten werden als nervig empfunden. Schnell wird man unruhig und aggressiv – ein Nervenbündel.

v Schnelligkeit macht hektisch, man will mit anderen mithalten.

Schnell was essen (Fast Food), schnell sprechen, schnell arbeiten („was raushauen“, ohne Korrektur und ohne Qualität),

hektische Augenbewegungen, zappeliges Wippen mit dem Stuhl, Trommeln mit den Fingern. Unfälle bleiben nicht aus.

v Scrollen und Swipen (Wischbewegungen mit dem Finger über einen Bildschirm) überlasten das Gehirn,

stören die Konzentration und schwächen das Bauchgefühl.

v Reizüberflutung durch Technik, die eigentlich das Leben einfacher und bequemer machen soll:

noch schnelleres Internet, schnell mal im Smartphone die Nachrichten checken, schnell die Mikrowelle anwerfen …

Etwas blinkt, piept, klingelt, und immer „muss“ man schnell reagieren. Das macht müde.

v Wege, die zu Fuß erledigt werden könnten, werden schnell mit Auto, Elektroroller, E-Bikes, Segways gemacht.

Häufig werden die Fahrzeuge von rücksichtslosen Zweibeinern gelenkt, die es ja „so eilig“ haben.

v In der Küche macht der schnelle Standmixer genauso viel Lärm wie draußen der Laubbläser: „Lärmbelastung“.

v Fernsehbilder wechseln in schneller Folge, bombardieren das Gehirn mit Reizen.

Auch die Musik ist immer schneller geworden und hämmert mit Beats ins Hirn, Harmonien fehlen.

v Überlastung und Stress am Arbeitsplatz, wenn der Chef drängelt und mit Entlassung droht.

Überlastung und Stress auch zu Hause: „Der Tag müsste 25 Stunden haben!“

v Hyperaktive Kinder, schnell steigende Zahlen bei Autoimmunkrankheiten, Krebs, Depression, Übergewicht, Diabetes und mehr.

v … und schließlich ist man vom Leben auf der Überholspur „ausgebrannt“ (Burnout) und bricht zusammen.

 

 

Wenn alles immer schneller geht, ist es kein Wunder, dass auch die Zerstörung der Erde immer schneller geht.

Ausbeutung des Bodens, Schäden im Gelände, Wasser wird knapper, Tierarten sterben immer schneller aus.

Die Welt verändert sich dramatisch. Das sollte inzwischen jeder gemerkt haben.

 

 

*     Alle Zweibeiner müssen ruhiger werden.

Die Menschheit sitzt in einem rasend schnell fahrenden Zug, der sich auf einen Abgrund zu bewegt: Selbstzerstörung.

*     Die Patientin Erde ist schon auf der Intensivstation; doch es gibt noch die Chance, ihr Leben zu retten:

Wenn alle mit anpacken und die Weiche für den rasenden Zug anders stellen.

 

 

Auch der Mann mit dem Newsletter hat gesagt, dass Schnelligkeit ungesund ist.

Er will es anders machen, will sich nicht von den sozialen Medien vorschreiben lassen,

wie kurz seine Texte und Videos sein dürfen und wie sie getaktet sein müssen.

Auch Frauchen und ich wollen auf den schnell fahrenden Zug nicht aufspringen.

Texte mit Substanz, für die konzentriertes Denken nötig ist, erreichen dann eben nur die Zweibeiner,

die noch denken wollen, die den hektischen Wahnsinn durchschauen und die Welt besser machen möchten.

 

Was glücklich macht, das funktioniert nicht ruck, zuck und nicht zack, zack.

Wer sich die Auslöser von Hektik und Nervosität bewusst macht, kann sich auch bewusst ausklinken:

mit weniger Smartphone und Computer, mit mehr Lebensqualität bei weniger Arbeit („Work-Life-Balance“),

mit heilendem Mut zur Selbstliebe durch Nein-Sagen und Langsamkeit,

mit innerer Stärke und indem man auf sein Bauchgefühl, seine Intuition, seinen Instinkt hört.

 

Benjie,

der hofft, dass einige Zweibeiner diesen Text bis zum Ende gelesen haben …

 

In der Ruhe liegt die Kraft.

Als cooler Hund weiß ich das ganz genau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                                         

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.1.2026

 

 

So viel Schnee wie in diesem Jahr soll es hier in Norddeutschland schon lange nicht mehr gegeben haben.

Solange ich lebe – fast 7 Jahre – jedenfalls nicht.

Die Welt sieht hübsch und sauber aus, wie in Watte gepackt.

Herrchen muss jeden Tag Schnee vom Bürgersteig wegräumen und Sand streuen.

Manchmal weht Schnee wie ein Schleier die Straße entlang. Dafür reicht ein Besen.

Manchmal fallen ganz leise weiße Schneeflocken.

Manchmal fällt stundenlang tüchtig Schnee.

 

Toby und ich flitzen im Garten durch die weiße Pracht und haben unseren Spaß.

Hinterher nennt man uns „Yeti“ – das soll ein Schneemensch sein, irgendwo weit weg im Gebirge.

Eingeschneit kommen wir zurück ins Haus, die Beine und den Bauch voller Schneebälle.

Bisher wurden die größten Schneebälle zerdrückt und mit warmen Händen aufgetaut, so gut es ging.

Es blieben aber viel zu viele eisige Klumpen übrig, die sollten nicht auf dem Teppich und den Möbeln abtropfen.

Den Föhn zum Auftauen mag Toby nicht, von einer warmen Dusche ist er auch nicht gerade begeistert.

Also sind wir jedes Mal in der Küche geblieben und mussten 15, 20 Minuten auf den Fliesen abtauen –

bis Herrchen von einem Trick hörte: mit einem Schneebesen.

Keinen Schneebesen zum Schneewegfegen, sondern einen aus der Küche.

Der sieht so aus:

 

Früher wurde damit Eiweiß zu Eischnee geschlagen, sagt Frauchen, deshalb heißt er Schneebesen.

 

 

So wird’s gemacht:

Ein Zweibeiner nimmt den Schneebesen und streicht damit dem Hund die Beine entlang. Die Schneeklumpen lösen sich vom Fell.

Ein braver Hund stellt sich vorher auf ein Handtuch, dann muss niemand die nassen Reste aufwischen.

 

 

Toby und ich stehen dabei genauso still wie beim Abtrocknen der Pfoten mit einem Handtuch.

Der Kleine lernt „Pfote“ und „Hinterbein“: hochhalten. Ich kenne das natürlich schon lange, vom Abtrocknen mit dem Handtuch.

Herrchen ist lustig und sagt Sachen wie „Reich mir die Flosse, Genosse“ und „Keine Faxen mit den Haxen!“

Nein, wir machen keine Faxen.

Wir sind ja froh, dass uns geholfen wird und dass wir nicht in der Küche warten müssen.

 

Benjie,

der sich wünscht, dass alle Leute auf den Bürgersteigen Sand streuen statt Splitt und Salz, die den Pfoten wehtun

 

   

 

Ich finde alles, was unterm Schnee ist.

 

   

Toby düst los und dreht seine Runden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

lasse den Yeti ein bisschen wie einen Bären aussehen
mache den Himmel blau

So könnte der Yeti aussehen.

Ob es ihn gibt, ob er ein Bär oder ein Mensch ist,

das weiß niemand ganz genau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Hinweise zu

Hundepfoten und Schnee

hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7.1.2026

 

 

Bei den Zweibeinern ist es jedes Jahr dasselbe:

Zum neuen Jahr fällt ihnen ein, dass sie nicht mehr rauchen wollen.

Oder weniger Alkohol trinken.

Oder weniger Süßigkeiten essen.

Oder 10 Kilo abnehmen.

Oder mehr Sport machen und fitter werden.

Oder die Handy-Sucht in den Griff kriegen.

Oder weniger Stress haben und mehr Zeit mit der Familie, mit dem Hund verbringen.

Oder …

Und immer wieder hat das nicht geklappt. Jahr für Jahr derselbe Frust.

Die meisten geben auf. Im Januar schon.

Warum?

Angeblich ist der faule, bequeme innere Schweinehund daran schuld.

 

Disziplin haben die Zweibeiner – für eine Weile.

Ihre Zeit anders einteilen können sie auch – für eine Weile.

Ihre Ziele haben sie fest vor Augen – für eine Weile.

Aber dann kommen sie zu ihren alten Gewohnheiten zurück, wieder in ihren alten Trott.

„Gehirn im Zombiemodus, so nennen Experten das“, sagt Frauchen.

Das bedeutet: Man funktioniert nur noch bequem auf Autopilot, ohne nachzudenken: 

Griff zur Schokolade, zur Chipstüte, zum Smartphone … so selbstverständlich und ohne Nachdenken wie Autofahren.

Irgendwann geben die Menschen es auf, im neuen Jahr noch einmal gute Vorsätze zu haben.

„Klappt ja doch nicht!“

„Der innere Schweinehund will, dass ich lieber auf dem Sofa bleibe.“

Sie kommen nicht vom Fleck, weil sie die gleichen Gedanken haben wie all die Jahre zuvor.

Schiebt man dem inneren Schweinehund die Schuld zu, kann sich nichts ändern.

Wer zündet die Zigarette an? Wer isst und trinkt zu viele ungesunde Sachen?

 

 

Keine Frage: Rauchen, Schnaps, zu viele Süßigkeiten, Smartphone-Sucht usw. sind ungesund.

Wenn es um die Gesundheit geht, sind gute Vorsätze wichtig und sollen in die Tat umgesetzt werden.

„Wer heute nichts tut, lebt morgen wie gestern“, lautet ein Motivationsspruch.

Man sollte sich aber nicht allzu sehr zu etwas zwingen.

Einsicht und Motivation sind wertvoller als Disziplin: „ich will“ statt „ich muss“.

Harte Disziplin führt zu Ärger, man wird „sauer“ und immer grantiger.

*    Wenn man sich allzu starr an Regeln hält (Bachblüte 27/Rock Water), kann man körperlich steif werden.

*    Wenn man Verantwortung von sich weist und „sauer“ wird (Bachblüte 38/Willow), kann der Körper übersäuern.

Schließlich kommt es zu Arthrose, Rheuma, Gicht usw.

 

 

Die Komfortzone darf man gern genießen, auf dem Sofa.

Ich mach das auch und bin trotzdem kein dicker Faulpelz.

„Quality Time“, am besten mit Kuscheln und Streicheln und ohne Smartphone.

Auf mein Gewicht achtet mein Frauchen: abgewogene Mahlzeiten, nicht zu viele Leckerlis und jeden Samstag auf die Waage.

 

Schweinehunde gibt es bei der Jagd. Dass sie es immer nur bequem haben wollen, Leute, das vergesst mal ganz schnell!

Sie sind weder faul noch träge, sondern wach, aktiv, eifrig, kraftvoll und ausdauernd.

Mutig verfolgen sie Wildschweine und machen die großen Tiere müde, werden dabei aber selbst nicht müde.

Also: Wie wär’s, bei guten Vorsätzen mal an muntere Schweinehunde zu denken, um genauso fit zu werden wie sie?

 

Benjie,

der gern Spaß am Leben hat

 

 

Toby fordert mich heraus. Er ist sehr schnell.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

lasse den Foxterrier fröhlicher aussehen

Schweinehunde

werden bei der Wildschweinjagd eingesetzt,

zum Beispiel Jagdterrier, Foxterrier,

Dackel, Beagles, Bluthunde,

Bracken, Stöberhunde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin Benjie.

Wo ich aufgewachsen bin, hieß ich Charmeur Ben.

Charmeur – klar, weil ich einer bin.

Und ein Franzose bin ich auch, meine Rasse jedenfalls: Petit Basset Griffon Vendéen.

Also kein Bearded Collie, wie meine Vorgänger. Ich guck nur so ähnlich.

Und bin pflegeleichter als die großen netten Wuschels, deren Fell immer mehr geworden ist.

4 Bearded Collies haben hier gewohnt. Einen hab ich noch gekannt, Monty.

Dann sollte Schluss sein mit viel Fell.

 

Mein Frauchen hat die Beardie-Webseiten gemacht. Ihr Name ist Liesel Baumgart.

Mein Blog müsste also eigentlich BBB heißen – Benjie Baumgart Blog. 2 Bs reichen.

 

In unserem Zuhause werde ich oft „du Kasper“ genannt. Weil ich meistens lustig bin.

Ich hab aber auch eine ganz empfindsame Seele …

 

Bis Dezember 2024 war Loui bei uns, dann musste auch er auf die große Himmelswiese.

Loui ist mit mir verwandt, obwohl er kein Kasper war. Er war mal Zuchtrüde, wo ich geboren wurde.

Als er hier 2008 adoptiert wurde, war er schon 6 Jahre alt. Nichts hat ihn aus der Ruhe gebracht.

Sein Nachfolger heißt Toby. Er ist ein munterer Spielgefährte. Klein, aber ein ganzer Kerl.

Und nun doch wieder ein Hund mit viel Fell …

 

„Wenn Hunde reden könnten“, so hieß 1996 Frauchens erstes Buch.

Liebe Menschen, die sich in Tiere einfühlen können, mögen es, wenn Hunde „reden“.

Auch wenn Hunde mit ihren Gedanken reden, telepathisch. Das geht!

Darum schließt sich hier der Kreis, wenn ich rede – oder schreibe.

 

Benjie,

der von Herz zu Herz mit seinem Frauchen spricht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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