Was gibt es hier?

 

 

Auslandshund Jacob

    - Update Jacob

Auslandshunde

Beißholz

Familienzuwachs: Toby

Fastenzeit und Verzicht

6. Geburtstag

Hunde-Schalter

Moderne Technik (2)

Silvester

Stöcke und Stöckchen

Valentinstag

Welpenhandel

 

… und kleine Storys aus dem Hundeleben

 

 

 

6/Cherry Plum

8/Chicory

15/Holly

15/Holly (2)

27/Rock Water

28/Scleranthus

31/Vervain

32/Vine

38/Willow

 

Rescura: Silvester-Trauma

 

 

 

 

 

22.3.2025

 

 

Mit Hunden, die aus dem Ausland kommen,

haben Herrchen und Frauchen in den letzten Monaten ganz neue Erfahrungen gemacht.

Es ist interessant, mal hinter die Kulissen zu sehen.

Als wir Toby bekamen, gab uns das Tierheim einen Einblick in die Adoption von Hunden und Katzen aus dem Ausland:

·   Man soll Tiere aus dem Ausland nicht bestellen wie aus einem Katalog:

nicht importieren lassen und direkt aus dem Fahrzeug oder Flugzeug in Empfang nehmen müssen –

egal, ob sie zu einem passen oder nicht.

In Wirklichkeit seien sie oft anders, als man sie sich vorgestellt hat.

Dann ist die vorab verlangte „Schutzgebühr“ bereits überwiesen, der Vertrag ist unterschrieben,

und es gibt kein Zurück mehr.

– Wer sich in ein Foto verliebt hat, nimmt ein Tier so, wie es ist. –

Besser: Pflegestellen besuchen, wenn die Tiere schon in unserem Land sind.

·   Wenn schon ein Hund in der Familie lebt,

der sich mit dem Zweithund gut vertragen muss, ist es wichtig, dass sie einander mögen.

Das kann man bei einem erwachsenen Hund, der nach Foto bestellt wurde, nicht einschätzen.

Bei Hunden, die sich vorab nicht kennenlernen konnten und nicht zueinander passen,

ist es schnell vorbei mit dem häuslichen Frieden.

·   Hilfsorganisationen verkaufen oft an jeden.

Als Beispiel erzählte die Tierheim-Mitarbeiterin von einem kranken, alten Mann,

bei dem abzusehen gewesen wäre, dass er den Hund nicht behalten konnte.

– Wie wir erleben mussten, wurde ein vier Monate junger Hund an eine Familie mit 3 Kindern gegeben. –

Es ginge den Organisationen oft nur um Geld. (Das kommt allerdings auch bei Züchtern vor …)

Frauchen hat nachgesehen: Im Geschäftsbericht eines Vereins kann es um viele Hunderttausend Euro gehen.

Dann ist es engagierten Tierschützern gegenüber nicht fair, in den sozialen Medien so zu betteln,

als fehlten gerade noch ein paar Euro für den Transport eines bestimmten Tieres.

Erstaunlich:

Im Tierheim haben Herrchen und Frauchen für Toby weniger bezahlt (400 Euro),   

als ein junger, gerade importierter Hund von einer Hilfsorganisation gekostet hätte (550 Euro) –

und das, obwohl die Tierheime die Arbeit und Kosten mit Importhunden und Hunden aus Sicherstellungen haben.

·   Manch ein Tierbesitzer, der etwas Gutes tun wolle, sei überfordert,

wusste die Tierheim-Mitarbeiterin und klagte: „Diese Tiere landen alle bei uns!“

Sie werden im Tierheim kastriert, um sich nicht zu vermehren.

Nanu?

Das ist nicht okay, denn in unserem Land geht es nicht um unkontrollierte Fortpflanzung von Straßenhunden:

Tierschutzgesetz. Und: Kastration ist immer ein Trauma und kann zahlreiche Nebenwirkungen haben! 

Manchmal soll man sich in Übernahmeverträgen verpflichten, das Tier kastrieren zu lassen.

Egal, ob man das unterschreibt: Es ist rechtswidrig und damit ungültig.

·   Die besten Chancen, dass mit einer Hilfsorganisation alles gutgeht, haben sehr junge Hunde.   

Doch auch sie können aus mehreren Gründen arm dran sein.

 

 

Manche Leute sagen:

o  Gibt es in den Tierheimen nicht schon genug Hunde und Katzen?!

Muss man auch noch welche aus dem Ausland holen?!“

Jedes Tier ist wertvoll – egal, wo es geboren wurde.

Jeder Zweibeiner, der mit einem Auslandshund glücklich geworden ist, weiß das

und mag sich nicht vorstellen, wie es seinem Liebling im Herkunftsland ergangen wäre.

Sicher ist es keine Lösung, vernachlässigte Hunde aus dem Ausland wegzuholen, wenn ständig neue kommen.

Vor Ort muss in den Köpfen der Menschen was passieren, damit das Leid der Straßenhunde immer weniger wird.

Helfer sind damit auf einem guten Weg, es tut sich was in den südlichen Ländern.

o  „Die sind doch alle krank oder verhaltensgestört!“

Natürlich gibt es Tiere, die besondere Hilfe und viel Einfühlungsvermögen brauchen.

Sehr krank können aber auch Rassehunde vom Züchter sein (überzüchtet, Qualzucht, Erbkrankheiten).

o  „Die Hilfsorganisationen wollen nur Geld machen!“

Unter den Helfern und Organisatoren gibt es engagierte und auch profitgierige Menschen, wie überall.

o  „All die Transporte mit dem Auto oder Flugzeug sind nicht umweltfreundlich!“

Wenn es um Hilfe für ein Lebewesen geht, tritt Umweltfreundlichkeit in den Hintergrund.

Wer so argumentiert, sollte über exotische Früchte, Geländewagen in den Städten und Urlaubsreisen nachdenken.

Und über Tiertransporte im eigenen Land und über die Grenzen hinaus.

o  „Wer einen Hund beim Züchter kauft, nimmt einem hilfsbedürftigen Tier die Chance auf ein gutes Leben.“

Die Vorliebe für eine bestimmte Rasse und für einen Hund, der nicht gleich Probleme im Gepäck hat,

muss man jedem angehenden Hundehalter zugestehen, ohne ihm ein schlechtes Gewissen einzureden.

 

 

Manchmal findet man in erreichbarer Nähe einfach keinen passenden Hund im Tierheim

und wendet sich deshalb einer Hilfsorganisation zu.

 

Hunde von Hilfsorganisationen und Hunde von „Vermehrerfarmen“ sind oft nicht weit voneinander entfernt:

·     von ungewisser Herkunft, traumatisiert, mangelernährt, krank, schlecht oder gar nicht gepflegt,

als Welpen nichts kennengelernt (Prägung) … 

·     Die Straßenhunde, die in gewissen Ländern herumlaufen, wurden zum Teil von Vermehrern ausgesetzt:

als schwache, kranke Welpen oder als ausgemergelte Elterntiere, die am Ende ihrer Kräfte sind.

Nicht alle Hunde, die aus südlichen und osteuropäischen Ländern kommen,

waren einmal Straßenhunde oder schlecht gehaltene, verwahrloste Kettenhunde.

Hunde werden dort auch gezielt „gezüchtet“ (vermehrt), um sie als angeblich gerettet zu verkaufen.

Viele Welpen kommen von organisierten Verbrechern in unser Land, oft mit rührseligen Lügengeschichten wie:

„Meine Mutter ist krank und kann ihn nicht behalten. Wenn Sie ihn nicht nehmen, wird er eingeschläfert“ oder:

„Ich habe ihn völlig verstört gefunden. Er war an einen Baum gebunden.“

In schmutzigen Scheunen, Verschlägen, dunklen Kellern usw. kommen die Welpen zur Welt

und müssen – wie ihre ausgebeuteten Mütter – unter erbarmungswürdigen Umständen leben.

Der Vater der Welpen muss als „Callboy“ zum Decken bereitstehen, wird mit Hormonen „tauglich“ gespritzt

und vegetiert ebenso unwürdig dahin.

Die Welpen bekommen keine Gesundheitsvorsorge, kein Sonnenlicht, keine Prägung auf Menschen und Umwelt,

und in der Muttermilch fehlen wichtige Nährstoffe, weil auch am Futter für die Hündinnen gespart wird.

Oft werden Welpen schon im Alter von wenigen Wochen von der Mutter getrennt,

bevor sie Futterkosten verursachen würden.

Viel zu jung werden sie über die Grenze geschmuggelt, mit gefälschten Impfpässen: illegaler Welpenhandel.

Oft sind sie sterbenskrank, werden für die Ausreise halbwegs fit gespritzt.

Etliche überleben den langen Transport nicht, andere müssen bald von ihrem Leid erlöst werden.

Skrupellose Personen machen auf diese Weise ein Geschäft mit dem Mitleid tierlieber Menschen.

 

Ganz wichtig:

·     Wenn man den Verdacht hat, dass jemand illegal Welpen verkauft, muss die Polizei eingeschaltet werden,  

damit den Welpen geholfen werden kann und dem Händler das Handwerk gelegt wird.

·     Jeder Welpe, der aus Mitleid gekauft wird, macht Platz für den nächsten und verlängert das Leid der Elterntiere.  

·     Größte Vorsicht bei Anzeigen auf Online-Marktplätzen!  

 

Tierheime nehmen Welpen aus Sicherstellungen auf und pflegen sie, oft mit viel Mühe und erheblichen Kosten.

Wer einem geretteten Hund aus dem Ausland helfen möchte, kann solche Hunde in Tierheimen finden.

-       Dort kann man sich ein Bild von dem Hund machen und erlebt keine Überraschung.

-       Erfahrenes Tierheim-Personal gibt seine Schützlinge nicht an ungeeignete Personen ab.

-       Der Ersthund kann den Wunschkandidaten vor Ort beschnuppern.

-       Und: Man entlastet die Tierheime.

Im Tierheim kann man auch gezielt nach einem Auslandshund fragen, dem man helfen möchte.

Nicht immer erwähnen Tierheime die Herkunft ihrer Schützlinge auf ihren Webseiten

(der junge Springer Spaniel, wegen dem wir eigentlich zum Tierheim gefahren waren,

kam auch aus dem Ausland – Herrchen und Frauchen wussten das nicht).

Manche Tiere sind noch auf einer Quarantänestation, manche sind noch nicht freigegeben.

Etwas Glück gehört dazu – für die Hunde und für die Menschen, die ihren Traumhund finden möchten.

 

  

Benjie, der sich über Toby freut, und

Toby, der aus einer Sicherstellung kam, gern gesund bleiben möchte und Glück hatte (aber wie geht es Mama und Papa?)

 

      

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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VDH-Welpenstatistik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

mehr über illegalen Welpenhandel

PDF: Auszüge aus dem Buch

„Ein Hundebaby kommt ins Haus“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     12.3.2025

 

   

 

Ganz viel guter Duft kam da raus.

Toby ist gleich auf den Pflegetisch gehüpft.

So viele leckere Sachen,

liebevoll mit netten Stickern dekoriert.

 

Natürlich hat Frauchen

uns gleich was Schönes spendiert.

Toby hat ein Welpenspielzeug bekommen,

das konnte ich auch gebrauchen.

 

Eine kuschelweiche Decke war in dem Päckchen.

 

Ein eigenes Schmusekissen hat der Kleine jetzt auch.

Meins ist das daneben, mit dem Küken. Das lege ich mir manchmal als Kopfkissen zurecht.

 

Benjie,

der sich immer wieder freut, dass wir so liebe Freunde haben, die in Freud und Leid an unserer Seite sind

 

.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  10.3.2025

 

 

 

Am Morgen begrüßt Frauchen mich mit einem besonders lieben Streichler und einer Luxus-Kaustange „mit Herz“.

Sie wünscht mir, dass ich mindestens noch mal 6 schöne Jahre vor mir habe.

Dann geht sie mit mir ins Büro, lässt Toby auf der anderen Seite der Gittertür,

setzt sich zu mir und schenkt mir einen braunen Teddy, mit dem ich mich in aller Ruhe amüsieren darf.

Ich hatte zwar schon das allerbeste „Plüschtier“ (Toby) geschenkt bekommen,

aber Frauchen weiß, dass ich mich über ein Spielzeug freue.

 

Glücklich rolle ich mich mit dem Teddy hin und her.

 

Hat Spaß gemacht!

 

Dann darf Toby kommen.

 

Sofort holt er sich den Teddy.

 

 Toby darf ihn mal haben.

Aber ich weiß, das ist jetzt meiner.

 

 

Zum Frühstück gab’s Entenfleisch, heute ist ja ein Festtag.

Jeder geht mal nachsehen, ob beim anderen noch was im Napf ist.

Dann nach draußen – wie immer nach dem Essen und mit Welpi ganz besonders schnell.

 

große Tapsen – kleine Tapsen

von unseren nassen Pfoten

 

Dann gab‘s Nachtisch, auch wie immer.

Unsere Regel „Ohne Sitz gibt’s nichts“ kennt Toby schon.

 

Ein schöner Spaziergang auf meinem liebsten Weg mit Frauchen allein.

So nett es auch ist mit Toby, meine Auszeiten genieße ich.

 

mal schön an der Hecke schubbern und so frei wie möglich an der langen Leine laufen

 

Nase auf Spur und Augen bei den Schafen auf der Weide

 

 

Sonne und blauer Himmel, Landleben und frischer Nordseewind …

 

Wir haben es gut.

 

Freundliche Mails sind gekommen mit „Alles Gute, Benjie“

und „Herzlichen Glückwunsch und noch ganz viele lustige Jahre“

und „ein dickes Knuddeln“

und „wir wünschen dir sehr viele wunderschöne und gesunde Hundejahre“

und „aus der Ferne gaaaanz schnuddelige Grüße zum Geburtstag“.

 

Aus einem Willkommenspäckchen für Toby durfte ich mir neulich schon was aussuchen.

 

 

 

Ich laufe auch mal mit dem Baby-Donut rum.

 

Benjie,

der seinen Verwöhntag genossen hat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5.3.2025

 

 

„40 Tage ohne“ ab Aschermittwoch, also heute.

Bis Ostern wollen viele Leute auf irgendwas verzichten.

Bei Umfragen im Radio: auf Zigaretten, Alkohol, Zucker, sogar auf Meckern.

Im Trend liegt Intervallfasten: jeden Tag 12 Stunden nichts essen.

 

Viele Stunden nichts essen, das fiele mir schwer.

Wenigstens mal eine Kaustange oder den gewohnten Gute-Nacht-Keks.

Gar nichts essen und etwas anderes vollkommen meiden, das überfordert auch viele Zweibeiner.

Dann bekommen sie Entzugserscheinungen, weil ihnen die Glücksgefühle fehlen.

Besser wäre, es jeden Tag nicht ganz so bunt zu treiben:

nur ab und zu ein Stück Schokolade oder ein Glas Wein, sich nicht ständig pappsatt essen, weniger meckern …

 

Im Radio wurden die Leute auch gefragt, auf was sie auf keinen Fall verzichten wollen:

aufs Smartphone, auf ihren Morgentee …

Herrchen, Frauchen und ich wollen gerade auf keinen Fall auf Toby verzichten.

Hier kann sich keiner mehr vorstellen, wie es ohne den liebenswerten kleinen Wuschel wäre.

Es ist so schön mit ihm.

Er lernt auch eifrig: seinen Namen, „Komm“, „Sitz“, „Bleib“, „Körbchen“, „Geh raus."

 

Wir gehen freundlich miteinander um.

 

Er ist so niedlich!

 

Ich bin gerne bei ihm.

 

Wir rangeln auch miteinander, ganz leise.

 

Hundebegegnungen am Gartenzaun und im Park: Toby ist freundlich.

 

Neugierig hoppelt er los.

 

Hier hat er ein Maulwurfsloch gefunden.

 

Immer souveräner und einfühlsamer gehe ich mit dem zarten kleinen Wicht um.

Darüber freuen sich Herrchen und Frauchen sehr. Sie loben mich oft.

 

Manchmal kehrt auch Ruhe ein.

 

Der kleine Jacob wäre genauso liebenswert gewesen. Auf ihn hätte Frauchen auch nicht verzichten wollen.

Da hatte sie auch schon „Entzugserscheinungen“, als man ihn uns ohne Grund doch noch verweigerte.

Im Rückblick war Jacob, der damals auch erst 4 Monate alt war, der Wegbereiter für Toby:

Ohne Jacob hätten Herrchen und Frauchen wohl nicht zugestimmt,

doch noch einmal einem so jungen Hund ein Zuhause zu geben, schon gar nicht einem so zarten Hündchen.

Danke, Jacob!

Und danke, Ringo, dass auch du den Weg frei gemacht hast für unser Glück mit Toby.

 

Benjie,

der auch noch ein bisschen „Kind“ bleiben möchte und mit seinem Baby-Spielzeug gekuschelt hat, dem Plüsch-Eisbär

 

Herrchen und Frauchen achten darauf, dass ich Auszeiten vom „Babydienst“ bekomme.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.3.2025

 

 

Wir waren mit dem Wohnmobil 2 Tage auf Tour.

Plötzlich hatte uns das Tierheim in Hannover eingeladen, doch noch zu kommen.

Den Springer Spaniel Ringo, den Herrchen und Frauchen im Internet gefunden hatten,

hatten 5 Interessenten abgelehnt, weil er nicht so sanft war wie gedacht.

Die Rasse soll vom Charakter her ungefähr so sein wie ein Beardie, hat auch ungefähr die gleiche Größe.

Der Hund hat sich dann wohl robuster gezeigt, als es die Interessenten erwartet hatten,

und sie alle haben sich überfordert gefühlt, haben vor ihm kapituliert.

Für mich hätte ein neuer Freund robust sein können, ich bin ja auch nicht zimperlich.

 

Auf einer großen eingezäunten Freilauffläche sind wir losgerannt, ich immer hinter ihm her.

Er ist vor mir geflüchtet, wollte nur weg. Das sah nicht so aus, als hätten wir Freunde werden wollen.

An Herrchen und Frauchen hatte dieser Spaniel auch kein Interesse, wollte keinen Kontakt aufnehmen.

 

 

Die Frau vom Tierheim war einfühlsam und kannte sich gut aus. Auch sie hat gemerkt, dass es nicht passte.

Sie hat dann einen plüschigen jungen Hund geholt, einen 4 Monate alten Maltipoo.

Ob die „Rasse“ Maltipoo (Malteser-Pudel-Mix) stimmt, weiß keiner so genau.

 

 

Die Vorgeschichte:

Ein Rumäne hat behauptet, er wollte den kleinen Rüden und seine zwei Schwestern in Rumänien verkaufen.

Das hat ihm keiner geglaubt;

denn normalerweise kommen Welpen aus Rumänien in unser Land, um hier verkauft zu werden.

Die Welpen waren erst wenige Wochen alt und wurden dem Mann weggenommen.

Alle drei kamen ins Tierheim.

 

 

Wir waren sofort Freunde, und auch zu Herrchen und Frauchen zog es den kleinen Wuschelhund hin.

Auf der großen Wiese haben wir miteinander gespielt. Das sah viel netter aus als mit dem Springer Spaniel.

Mal ist der Kleine hinter mir hergerannt, mal ich hinter ihm. Ich war ganz lieb zu dem zarten Winzling.

 

 

 

Schnell stand fest: Wir nehmen ihn mit!

Herrchen und Frauchen kennen auch meine sanfte Seite.

Sie vertrauen mir und wissen, dass ich nicht immer ein „Haudraufwienix“ bin (so nennt Herrchen mich):

Ich hab auch eine sensible Seite!

 

Zurück zum Wohnmobil. Da sah ich so aus:

 

Der Kleine sah nach unserem Rennen auf der nassen Wiese so ähnlich aus.

Als Herrchen und Frauchen ihn am Freitagmorgen zu einem Spaziergang abholen durften,

war er wieder flauschig und roch „wie mit Perwoll gewaschen“ (hat Frauchen gesagt).

 

 

 

Wir mussten dann noch bis zum Nachmittag warten, die Abschlussuntersuchung beim Tierarzt fehlte noch.

Und dann wieder 5 Stunden Fahrt mit dem Wohnmobil, ohne Autobahn und mit Fähre – großes Abenteuer!

Der Kleine hat die ganze Zeit ruhig auf Frauchens Schoß gesessen.

 

Eigentlich sollte es kein ganz junger Hund mehr werden, weil Herrchen und Frauchen schon Anfang/Mitte 60 sind.

Sie wollten eigentlich auch keinen langhaarigen Hund mehr (all das Bürsten – aber Fell kann man abschneiden),

und sie wollten eigentlich auch kein zartes Hündchen, weil ich ungestüm sein kann.

Das Wuschelchen kann ungefähr so groß werden wie ich

und bis zu 10 kg schwer (er wiegt jetzt schon 4,1 kg), falls er wirklich ein Maltipoo ist.

Herrchen und Frauchen sind fit und werden hoffentlich noch ein Hundeleben durchhalten.

„Auch bei jungen Leuten kann was dazwischenkommen.“

 

Die Tierpflegerin hat gesagt: „Er kennt nichts von der Welt und er kann noch gar nichts. Sie müssen bei Null anfangen.“

Macht nichts. Herrchen und Frauchen wissen ja, wie das geht. Und ich werde ihnen helfen.

Frauchen hat nach seinem Namen gefragt.

„Er heißt Otti, aber das weiß er nicht. Wir rufen ihn und seine Schwestern ,Kommt, Schätzchen‘ und so.“

Bei uns heißt er TOBY.

 

 

Als wäre er schon immer hier gewesen …

 

Am ersten Tag bei uns zu Hause hat der Kleine heute schon gezeigt, dass er robuster ist, als er aussieht.

Er geht neugierig auf alles zu, hat vor nichts Angst, bellt schon am Fenster, hört auf seinen neuen Namen

und springt sogar schon aufs Sofa – klein, wie er ist (er kann unter mir durchlaufen).

Schlau ist er auch, hat schon „Sitz“ gelernt und reagiert auf „Nein!“ – das erste Wort, das Welpen lernen müssen.

Und ich hab bis zum ersten Abend schon gelernt, mein Temperament zu zügeln („Lieb sein, Benjie!“):

Wenn er rumwuselt, lege ich nur noch meine Pfote auf ihn.

 

Wir sind alle sehr glücklich.

 

Benjie,

der immer bei Toby sein möchte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24.2.2025

 

 

Im Park kam uns ein Mann mit zwei Krücken entgegen.

Die langen Stöcke waren mir nicht geheuer, da bin ich in Deckung gegangen.

Einige Hunde fürchten sich vor Stöcken.

Und vor einer zusammengerollten Zeitung, weil sie damit geschlagen wurden.

Ich natürlich nicht, in meinem Zuhause wurde nie ein Hund geschlagen.

Ich war bei diesen komischen Stöcken im Park einfach nur vorsichtig, weil ich sie nicht kannte.

 

Es soll Hunde geben, die werden beim „Hundesport“ mit Stöcken geschlagen.

Angeblich völlig harmlos.

Wer’s glaubt …

Kein Hund wird gern mit einem Stock geschlagen.

Und Hunde, die so „trainiert“ werden,

können im Park einen Opa mit Stock leicht mal mit einem Schlägertypen verwechseln …

 

Einige Hunde sind ganz wild auf „Stöckchen“, die geworfen werden.

Manchmal wird so ein Stock vom Hund gefangen und bohrt sich in den Hals – ganz schlimm gefährlich!

 

 

Es ist lange her, da kam ein Junge aus der Nachbarschaft aufgeregt mit seinem Dackel zu Frauchen.

Sein Hund brauchte schnell Hilfe, weil im Rachen ein Stöckchen quer zwischen den Zähnen steckte.

Für solche Notfälle, wenn ein Zweibeiner gefahrlos ins Maul greifen muss,

haben Herrchen und Frauchen ein Beißholz griffbereit liegen:

ein abgesägtes Stück vom Besenstiel, an den Enden mit zwei Bändern.

Dieser Holzstock wird dem Vierbeiner quer ins Maul geschoben,

die Bänder werden im Nacken verknotet.

Damit konnte dem Dackel schnell geholfen werden.

 

 

Beißholz

 

Ich darf nicht mit Stöckchen spielen.

Ich darf nicht mal an Stöckchen kauen, weil Holz splittert

und weil das genauso gefährlich werden kann wie splitternde Knochen.

 

Benjie,

der schon als Welpe lernen musste, sich in den Rachen greifen zu lassen

 

 

glücklicher Hund,

aber es ist gefährlich

große Beute

ungefährliches

Apportierspielzeug

 

oder man findet mal

was Weiches

😉

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14.2.2025

 

 

Überall auf der Erde wird heute der Valentinstag gefeiert.

Es ist wichtig, einander Liebe zu schenken: dem Lebenspartner, der Familie, den Freunden, den Tieren.

Wer liebt, nimmt einander bei der Hand – oder Pfote – und geht gemeinsam durchs Leben.

 

Viele Menschen machen die „Mode“ mit, sich an diesem Tag etwas Herziges zu schenken.

Es gibt Herz-Torten, Herz-Pizza, Nudeln in Herzform, Pralinenherzen, Sushi im Plastikherz,

jede Menge Blumen, Teddybären mit herzigen Pfotenballen

und „Valentins-Deals“ beim Hundeartikel-Versand, der Kuschelkörbchen, Tierspielzeug und Leckerlis verkaufen will.

 

Die Geschäfte wollen Geld verdienen. Da bekommt die Liebe einen komischen Beigeschmack.

Manch ein Zweibeiner traut sich an diesem Tag nicht, ohne Blumen oder ohne ein Geschenk nach Hause zu kommen

oder ohne wenigstens „Alles Liebe zum Valentinstag!“ zu sagen.

Weil das erwartet wird, weil das „jeder“ macht.

Aber: Alles, was Pflicht, Zwang, Berechnung ist, fühlt sich nicht gut an.

Nur echte Liebe fühlt sich gut an. Sie ist eine Superkraft.

Liebe sollte an jedem Tag gelebt, verschenkt und gefühlt werden.

 

 

Der Valentinstag ist keine Erfindung der Blumenhändler und Geschäftsleute.

Es steckt eine schöne Geschichte dahinter. Sie stand bei uns in der Zeitung:

 

 

Ein Priester namens Valentin

hat im 3. Jahrhundert Soldaten christlich verheiratet, obwohl sie nicht heiraten durften.

Ein Kaiser wollte, dass die Soldaten sich lieber auf den Krieg konzentrieren.

Weil aber die Liebe wichtiger ist als alles andere, hat Valentin nicht auf den Kriegstreiber gehört.

„Gott ist Liebe“, das weiß jeder Priester.

Valentin hat der Liebe gehorcht, nicht dem Hass.

Und er hat den Hochzeitspaaren Blumen aus seinem Garten geschenkt.

Aus ihm wurde der Heilige Valentin.

An seinem Todestag, dem 14. Februar, wird die Liebe gefeiert.

 

 

 

Der gute Valentin wurde für seinen Glauben an die Liebe hingerichtet.

Auch heutzutage müssen die Zweibeiner aufpassen, dass so was Ähnliches nicht wieder passiert,

wenn gewisse Leute ihre Macht durchsetzen wollen und jeder Mensch vorsichtig sein muss, was er sagt oder schreibt.

Erlaubt ist die offizielle Meinung, sonst ist man „nicht vertrauenswürdig“ oder gar „gefährlich“.

Wie schnell das geht, haben alle „Andersdenkenden“ erst vor ein paar Jahren gemerkt, in der „C-Krise“.

 

Liebe ist leise. Sie drängt sich nicht auf. Sie hat Vertrauen, dass alles gut wird – mit Herzensgüte.

Alle Lebewesen können mit ihrer Weisheit von Herz zu Herz miteinander sprechen,

dazu brauchen sie nicht einmal die Wörter einer Sprache.

Viel Liebe ist zusammen lauter und deutlicher, als all der Hass unserer Tage schreien kann.

Und deshalb steht der Valentinstag auf einer Stufe mit Weihnachten, dem Fest der Liebe.

 

Benjie,

der gern fleischige Herz-Leckerlis mag,

der sich aber auch über jeden lieben Streichler freut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4.2.2025

 

Im Dezember hatte ich schon von den Tücken der modernen Technik erzählt:

beim Computer, Herd, Radio und Funkwecker.

Hier nun der versprochene 2. Teil.

 

Manchmal liege ich vor dem Fernseher und horche, was sich bei Tiersendungen tut.

Seit bei uns die Satellitenschüssel am Haus ist, geht bei Regen und Schnee das Programm weg.

Sendepause, kein Empfang. Herrchen sagt jedes Mal: „Moderne Technik!“

Einige Sender waren gleich ganz weg. Aufzeichnen ließen sich auch nicht mehr alle Programme.

HD kann unser alter Fernseher nicht. Alle Sender, die seit Januar nur noch HD senden, wären weg gewesen.

Meine Leute mussten im Fernsehladen eine teure Zusatzkarte kaufen, um überhaupt noch fernsehen zu können.

Aber sie finden es schön, heute die Auswahl unter vielen Sendern zu haben, nicht bloß 3, wie in ihrer Kindheit.

 

Einmal hat der Bankautomat „aus Sicherheitsgründen“ Frauchens Karte verschluckt,

als er nicht fähig war, die Kontonummer zu lesen.

Die Frau in der Bank fischte noch eine zweite Karte aus dem Automaten raus,

einem anderen Kunden war so was auch passiert.

Ein Vorgänger von dem Automat hat mal so getan, als würde er Geld überweisen,

aber Herrchen bekam eine Mahnung, weil das Geld nicht angekommen war.

Frauchen füllt jetzt lieber wieder Papierformulare aus.

 

Die Navi-Tante im Auto ist auch nicht ganz fit, schlägt manchmal einen Waldweg vor oder so,

dann: „Die Route wird neu berechnet.“ Jeder Autofahrer kennt das.

Mit dem Wohnmobil sind Herrchen und Frauchen mal kilometerweit im Kreis gefahren,

weil Herrchen der Navi-Tante eher glauben wollte als Frauchen mit der Landkarte.

Wenn es Namen von Städten mehrfach gibt, hat sich sogar manch ein Lkw-Fahrer am falschen Platz wiedergefunden.

Den Namen von unserer Stadt gibt’s bei Paris noch mal …

Ohne Navi würde Herrchen durch keine große Stadt mehr fahren.

Gut finden wir das Navi-GPS am Hundehalsband, mit dem man Ausreißer schnell finden kann.

Und GPS bei Drohnen, die über Felder schweben und Rehkitze aufspüren, damit sie leben können.

 

Was fehlt noch? Smartphone. Hat Frauchen nicht.

Das ist bestimmt eine tolle Sache, aber nicht unbedingt nötig.

Außer, dass sie wegen einer Bahnfahrkarte ins Reisebüro gehen müsste,

weil der Fahrkartenautomat am nächsten Bahnhof auch ein Eigenleben hat

(falls da überhaupt noch einer steht, einen Fahrkartenschalter gibt es schon lange nicht mehr).

Frauchen hat nur ein „Steinzeithandy“ für unterwegs, das kann nur telefonieren, im Notfall.

Auch das ist schon super, von überall telefonieren.

Ständig erreichbar sein und Taschencomputer wären nicht gut für Frauchen, sie hat ja jetzt schon wenig Zeit.

„Es ist wichtig, auch mal Nein zu sagen“, meint sie, „die Freiheit darf nicht auf der Strecke bleiben!“

Andere reden von „Handy-Detox“, weil ihnen alles zu viel wird.

 

 

Der Radiomann hat gesagt:

„Die Menschen haben heute so viele Kontakte und sind so vernetzt wie nie.“

Früher schrieb man eine Postkarte zum Geburtstag, zu Ostern und zu Weihnachten und ab und zu einen Brief.

„Heute telefonieren die Leute ständig und smsen und whatsappen,

trotzdem sind viele einsam wie nie“, wusste der Radiomann.

Weil echte Kontakte fehlen.

 

 

Technik ist eben nicht alles. Ein Smartphone kann niemanden in die Arme nehmen.

Aber ein Hund kann das!

 

Benjie,

der mit seinem Nasen-Navi auch kleine Rehe finden könnte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23.1.2025

 

Wir wissen jetzt, dass der Kleine in Lünen gelandet ist, also nördlich von Dortmund.

Wieder mal in der Nähe vom Hauptsitz vom Verein, wie ganz viele andere Auslandshunde auch.

Ob das der wahre Grund war, warum er nicht zu uns in den Norden reisen durfte?

Mag sein, dass der Verein dort eher Kontrolleure losschicken kann.

Nur ganz wenige Hunde „im Glück“ findet man mit einer Postleitzahl, die mit 2 beginnt, wie unsere,

aber einer ist in unserer Stadt und einer im Nachbarort. Es geht also!

 

Mein Frauchen hat eine Beschwerde an den Vorstand vom Verein geschickt.

Es kam auch gleich Antwort: Man will nun die andere Seite hören. Das ist okay.

 

Liebe Zuschriften kommen weiterhin:

·      „Wenn es sein soll, klopft bestimmt ein Kerlchen an und ist froh, dass der Platz bei euch noch frei ist.“

·      „Vermutlich wird ein neuer Kumpel für Benjie dann auftauchen, wenn man gerade nicht damit rechnet.“

·      „Vielleicht soll es so sein, warum auch immer!?“

·      „Vielleicht spricht euch ja noch mal ein Zwerg an.“

·      „Am Ende wird immer alles gut!!!!“

·      „Ich würde etwas abwarten, alles ,sacken‘ lassen und wenn es so sein soll, werdet ihr schon merken, wohin es geht.“

·      „Vielleicht werdet ihr durch ,Zufall‘ auf etwas aufmerksam und diese Spur erweist sich als genau richtig.“

·      „Lassen wir uns einfach überraschen, was das Leben so bringt. Wünschen darf man sich ja etwas

und dann schauen wir mal, was ‚geliefert‘ wird. Euch dann hoffentlich ein süßer kleiner Hundejunge!!“

Wir kennen ja reichlich „Es sollte so sein“-Geschichten,

aber wenn man das Glück zum Greifen nah hat und jemand nimmt es dann doch noch einfach weg,

fällt es schwer, an Bestimmung zu glauben.

Vielleicht trifft mal jemand den kleinen Terriermischling in Lünen oder Umgebung in einer Hundeschule …

Dann würden wir uns riesig freuen, von ihm zu hören, gern mit Foto. – Mail 

 

 

Inzwischen wurden uns eine Menge haarsträubende Geschichten über Hunde-Adoptionen erzählt,

aus dem Ausland und auch aus Tierheimen.

Wir haben gedacht, dieser Verein sei seriös.

Nichts liegt uns ferner, als mit den Beiträgen über Jacob zu verhindern, dass Hunde in Not ein Zuhause finden.

Ein schwarzes Schaf (die Vermittlerin) macht noch keine schwarze Herde.

Aber: Augen auf, wenn jemand einen Hund adoptieren möchte!

·      Eine Überweisung der Schutzgebühr kann gefordert werden, bevor man den Hund überhaupt gesehen hat.

Okay wäre, den Betrag bei Übergabe des Hundes zu bezahlen.

Und prüfen, ob vor allem der „Schutzvertrag“ seriös ist.

·      Manchmal wird z. B. verlangt, dass überlassene Hunde im Besitz einer Tierhilfe/eines Tierheims bleiben,

so dass man für so manches eine ausdrückliche Erlaubnis braucht (Tierarzt!).

·      Kastrationen können gefordert werden,

obwohl sie ohne medizinische Indikation gegen das Tierschutzgesetz verstoßen. 

Niemand kann verlangen, dass der Unterzeichner eines Vertrags gegen das Gesetz verstößt.

Solch eine Klausel ist unwirksam. Man kann mehr Rechte haben, als man denkt.

 

 

 

Benjie,

der jetzt abwarten und „Tee trinken“, nein, weiterhin alleine Wasser schlabbern muss

 

Update 30.1.2025

Antwort auf die Beschwerde an den Vorstand: Die Vermittlerin „wird den Verein verlassen“.

Entschuldigt hat sich niemand …

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16.1.2025

 

 

Als Loui gestorben war und Herrchen und Frauchen merkten, dass mir ein vierbeiniger Freund fehlt,

hat Frauchen in den norddeutschen Tierheimen gesucht.

Da war keiner, der zu uns gepasst hätte.

Aber in Italien gab es Jacob. Frauchen hat gleich gewusst: Der ist es!

 

 

Im September war er von Touristen am Straßenrand gefunden worden,

noch ganz jung, zusammen mit seinen drei kleinen Schwestern Jasmine, Jolie und Jamila.

Vielleicht ausgesetzt oder vielleicht ist der Hundemama was passiert – wir wissen es nicht.

Bis kurz vor Weihnachten waren die Geschwister auf Sardinien in einem Tierheim.

Der Kleine sollte gerade mit seinen Schwestern in unser Land reisen, obwohl noch niemand auf ihn gewartet hat.

Die Schwestern waren schon vermittelt, nur der nette Rüde nicht;

die Tierschützer wollten ihn nicht allein auf Sardinien zurücklassen.

 

 

Herrchen und Frauchen haben sich also um den süßen Knirps (Frauchens Worte) beworben.

In unserer Stadt war ein Ehepaar mit der Vermittlung durch diesen Verein zufrieden gewesen,

und er gilt auch im Freundeskreis als seriös, arbeitet z. B. mit einem sehr guten Labor zusammen (Mittelmeerkrankheiten).

Viele Freunde haben wochenlang die Daumen gedrückt und gehofft, dass wir und der kleine Hund zueinander finden.

Sie nannten ihn

·      „putzig und verschmitzt“

·      „herzzerreißend süß“

·      „süßer Knopf“

·      „zum Verlieben“

·      „ein hübsches Kerlchen“

·      „kleiner Fratz, zuckersüß“

·      „süß und witzig“

·      „absolutely adorable“.

Ja, das alles ist er.

 

Schon vor Weihnachten schien alles klar zu sein.

Ein 9 Seiten langer Fragebogen wurde ausgefüllt, ohne Beanstandungen.

Gefehlt hat nur noch die übliche Vorkontrolle bei uns zu Hause.

Herrchen und Frauchen haben das Wohnmobil reisefertig gemacht, um den Kleinen in der Nähe von Düsseldorf abzuholen.

Am 3. Januar hat sich die Vermittlerin auf Nachfrage endlich gemeldet (im Urlaub war sie nicht gewesen).

Am 4. Januar schickte sie Fotos. Immer noch schien alles perfekt zu sein.

Zwei Tage später unterstellte sie meinem Frauchen, kein Interesse mehr zu haben.

Aus heiterem Himmel und indem sie Tatsachen verdrehte.

Auch alle Freunde, die sich mit uns auf den jungen Hund gefreut haben, sind empört über solch ein unseriöses Verhalten.

 

Frauchen hat natürlich sofort alles richtiggestellt

und gehofft, dass die Vermittlerin über ihren Schatten springen würde.

Die Tage vergingen zwischen Schock und Ratlosigkeit, Hoffen und Bangen.

Keine Antwort. Eine ganze Woche lang keine Antwort!

Am 15. Januar rief mein Frauchen bei der Pflegestelle an

und wollte wissen, ob Jacob noch da ist und ob jemand zur Vorkontrolle zu uns kommen würde.

Nein.

 

Jacob ist in eine Familie mit 3 Kindern gekommen, die ihren Hund verloren hat.

Wir haben auch einen Hund verloren!

Kinder gelten wohl mehr als ein Hund, der wieder einen Freund braucht …

Und mehr als Erwachsene, die einen optimalen Platz bieten können

(Haus mit sicher eingezäuntem Garten, Zweibeiner mit sehr großer Hundeerfahrung, die sogar in Büchern zu lesen ist,

immer jemand zu Hause, Zweithund, gutes Futter, genug Geld auf dem „Hunde-Krankenkasse“-Konto …)

Mein Frauchen hat über 20 Jahre lang selbst Welpen vermittelt,

und NIE hätte sie einer Familie mit 3 Kindern zu einem jungen Hund geraten.

 

Hoffentlich ist Jacob stark genug, den Trubel mit 3 Kindern auszuhalten,

und hoffentlich haben die neuen Besitzer genug Zeit für ihn und passen gut auf ihn auf!

Wir wünschen Jacob das Allerbeste!

Mein Frauchen hat der Pflegestelle den Titel von ihrem Hundebaby-Buch genannt,

damit Jacob wenigstens von ihrem Wissen profitieren kann.

Und wenn er in der Familie nicht bleiben kann, darf er natürlich immer noch zu uns kommen.

 

Bei uns hätte er TINO geheißen, der kleine Italiener …

 

Benjie,

der diesen netten Hund gern zum Freund gehabt hätte

und dessen Frauchen jetzt nicht weiter suchen will.

Wer auch immer da käme, mein Frauchen könnte jetzt nicht einfach zum nächsten Hund „umschalten“.

Wir haben Loui verloren, und bei Jacob fühlt es sich fast genauso an. Es ist einfach zu viel Verlust auf einmal.

 

 

 

Ein paar Zuschriften aus der Chaos-Zeit:

 

 

Das ist unmöglich….

 

 

Wir sind fassungslos!

 

 

Diese Art des Vereins - nein wirklich kein Aushängeschild.

Das ist ja ein hin und her. Wirklich unbefriedigend. Vor allem, diese Aussagen der Frau von der Tierrettung, die dir die Nummer der Pflegestelle ja erst auf Nachfrage gegeben hat und dann sagt, du seist nicht interessiert, weil du da nicht anrufst. (Anmerkung: Es war um Fotos gegangen, die eine Freundin aus der Nähe der Pflegestelle machen wollte, doch die Vermittlerin schickte selbst Fotos, der Anruf hatte sich erübrigt.) Auch dass ihr erst geprüft werden sollt. Allgemein ja verständlich, aber wenn die sich mal bisschen über euch informiert hätte - schließlich kann man dich ja leicht mit allen Veröffentlichungen im Internet finden.

 

 

Ich kann Ihnen gar nicht sagen wie entrüstet ich war und immer noch bin, nachdem ich Ihre letzte Mail erhalten habe. Da bekommt man Zweifel an der Arbeit mancher Tierschutzvereine, und man fragt sich, ob es wirklich um das Tierwohl geht. Auch ich habe von einer ganz engen Bekannten, die sehr aktiv im Tierschutz ist, von solchen Aktionen gehört.
Ein besseres und erfahreneres Zuhause hätte Jacob sicher nicht finden können, und ich hoffe von ganzem Herzen, dass sich die Vermittlerin noch besinnt und an das Wohl des Hundes denkt. … Ich verstehe die Welt nicht mehr. Da ist eine todsichere Stelle, mit langjähriger Hundeerfahrung, das Umfeld perfekt und dann wird am Interesse gezweifelt, weil man sich nicht mit der Pflegestelle in Verbindung gesetzt hat? Das ist doch fadenscheinig, Sie hatten doch alles mit Frau …(Name)… besprochen und geklärt.

 

 

Das tut mir richtig leid!
Tja, viele Dinge versteht man nicht mehr und es laufen tatsächlich Menschen in Verantwortung rum, die es doch vielleicht lieber anderen überlassen sollten. … Unglaublich wie wichtigtuerisch einige unterwegs sind, angeblich nur Gutes wollen und dann so viel Mist verzapfen. Bleib hartnäckig und freundlich!!! Jacob muss zu Euch!!!

 

 

Ich drücke euch ganz doll die Daumen, dass der kleine Jacob doch noch zu euch kommen kann. Ein besseres Zuhause als bei euch findet er nirgendwo. 

 

 

I am (more than a bit) shocked by the story you have to tell about the whole process of adopting him … after all you are a known authority on dogs and dog training, etc. etc. (anybody can google and see what you have authored in the way of publications, etc. on the subject) so what is all the “back & forth” with poor Jacob all about ?? This person does not come across as being serious … what on earth is this person’s interest ??

 

 

Au weia - ist das ein Durcheinander mit dieser Frau.

Manche 2-beiner sind doch komisch.

Wir drücken alles, was uns zur Verfügung steht, dass der kleine Mann bei Euch einziehen wird!!!! Er wird das beste Zuhause überhaupt bekommen und Benjie einen perfekten Kumpel!!! Das muss einfach klappen!!!!

 

 

Das ist alles nicht schön, wie es sich entwickelt hat. Auf jeden Fall macht es erst mal keinen so guten Eindruck. Solche Vereine sind, wie schon erwähnt, oft etwas chaotisch, da ehrenamtlich. 

 

 

Vielleicht ist Frau …(Name)… in der Lage, Deine tolle Mail zu verstehen und ihre Emotionen hintenan zu stellen. Du hast alles gegeben, viel Liebe zum kleinen Jacob war zu spüren, dazu glasklarer Durchblick, ungeheures Engagement, Kompetenz ... Sie wäre dumm, wenn sie Jacob an andere geben würde. Ich wünsche Euch sehr, dass sie souverän genug ist und der kleine Kerl bald zu Euch kommt.

 

 

Bei solchen Typen bleibt mir echt die Spucke weg.

Mir fällt auf, dass bei Hundevermittlung in der heutigen Zeit sehr viel Betrug dabei ist.

 

 

Das ist ja nervenaufreibend. Kommunikation scheint nicht die Stärke dieser Organisation zu sein.

Ich drück euch weiterhin die Daumen.

 

 

Das ist leider kein Einzelfall, meine Kunden haben schon oft über solche Praktiken berichtet! Drücke doll die Daumen.

 

 

Tja, mit Tierschutzvereinen und Tierheimen kann man durchaus so manches erleben. …

Denn hier sieht man wieder, wie sich so manche Tierheime / Tierschutzvereine anstellen.

 

 

Das hört sich ja nicht gut an. Ich dachte schon, dass da was nicht stimmt, da Jacob scheinbar immer noch auf der Pflegestelle ist. Habe jeden Tag reingeschaut.

Diese Leute verstehen oft gar nichts von der Sache, ist vieles Willkür. 

 

 

Was für ein Ärger!!! Das tut mir sehr sehr leid für euch. Die Bilder sind allerliebst. Jacob schaut aufgeweckt in die Welt. Leider hat man so Sachen schon öfter gehört. Was ich da schon alles mitbekommen habe ist teilweise haarsträubend.

 

 

schade um den kleinen süßen Zwerg

 

 

 

 

Reaktionen, nachdem Jacob anderweitig vergeben wurde

 

 

Empörung, Traurigkeit und Unverständnis sind all die Worte, die mir nun einfallen. Einen jungen, noch unerzogenen Hund in eine Familie mit drei Kindern (womöglich noch kleine Kinder) zu vermitteln, ist ja wohl nicht zu glauben. Selbst wenn Jacob zurückgegeben wird, hat er schon das Drama einer Fehlvermittlung hinter sich. Gerade die ersten Wochen, das wissen wir ja, prägen einen Hund. Selbst wenn er sich gegenüber der Familie durchsetzen kann, wird er nie ein so schönes und erfahrenes Zuhause haben, wie er es bei Ihnen gehabt hätte. Es ist mir ein Rätsel, wie jemand auf so eine Idee kommen konnte.

 

 

Das tut mir sehr leid für Euch!

 

 

 

Das ist alles unendlich traurig!! Für euch und für den kleinen Jacob. 3 Kinder... gruselig.

…(Hundename)… war ja kurzzeitig auch in einer Familie mit kleinen Kindern, kam postwendend zurück mit dem Hinweis, sie hätte die Kinder gebissen. Die Tierheimleiterin war ganz zerknirscht, meinte, das wäre das letzte Mal gewesen, dass sie sich hätte breitschlagen lassen.

Für euch ist es entsetzlich, ihr seid ja quasi mit ihm "schwanger" gegangen, habt euch auf ihn gefreut.

Dass ihr gerade empört seid über das Verhalten des Vereins, kann ich nur zu gut verstehen.

 

 

Es tut mir so leid. Solch ein Hundebaby gehört nicht in einen Haushalt mit drei Kindern. Ich hoffe der Kleine kommt wenigstens mal zum Schlafen und verschluckt keine Sachen an denen er ersticken könnte. Diese Vermittlerin gehört gesteinigt. Andere Worte habe ich dafür nicht.

 

 

 

How is this possible?? Totally not serious behavior of this person !!! I’m so sorry for you - this is really bad behavior.

 

 

Uns fehlen die Worte........ Es tut uns unendlich leid!!!!

Man muss solchen Zweibeinern das Handwerk legen!

 

 

Ich verstehe, dass du zum zweiten Mal einen Verlust fühlst nach Louis Tod und nun das. Das wäre doch so ein süßer Knopf gewesen und wie der schaute … Wirklich unmöglich diese Tussi. Ja, beschwere dich auf jeden Fall beim Vorstand des Vereins. Evtl. wissen die gar nicht von diesen Praktiken. Blöde Kuh. Erst macht sie dir solche Hoffnungen und dann, auch noch ohne Mitteilung, geht der Hund woanders hin. Benehmen ist wohl aus der Mode gekommen.

 

 

Ich bin so empört.

Dass Sie das Gefühl haben, Jacob verloren zu haben - wie Loui - das kann ich so mitfühlen.

Eine Beschwerde wegen solch schäbiger, herabwürdigender Verhaltensweise ist dringend angesagt. Es scheint ja ein normales Gebaren dieser Dame zu sein und wirkt nicht gerade vertrauenswürdig. 

 

 

Wir sind sooo traurig ... es fehlen uns auch die richtigen Worte ...

Mein Mann würde sich beim Vorstand beschweren...
Man kann doch so mit Menschen nicht umgehen.

 

 

 

Deine Traurigkeit und Enttäuschung nach diesen aufreibenden Wochen kann ich sehr gut nachvollziehen.

Dieses Hin und Her zerrt sehr an den Nerven und am Gemüt.

Ich vermute, die Vermittlerin hatte keine Ahnung, mit wem sie es zu tun hat.

 

 

 

Das tut mir sehr leid !!!!! Und ist unfassbar!!!

 

 

 

Aber bei so einem Job sollte man auch etwas Menschenkenntnis mitbringen, dann hättet ihr den Kleinen innerhalb von wenigen Tagen abholen können. Es gibt halt viele solcher Organisationen, die massenhaft Hunde aus dem Ausland holen und damit auch nicht wenig Kohle machen, und da das Ganze meist ehrenamtlich passiert, wird da halt auch von niemandem draufgeschaut was das für Leute sind, ob qualifiziert oder nicht.

 

 

 

Es tut mir so Leid, wegen der großen, bitteren Enttäuschung, die ihr nun erleben musstet. Das war sicher wie ein Schlag in den Magen, alles außer Kraft gesetzt.

 

 

 

Es ist unglaublich wie in diesem Verein mit dem Tierwohl verfahren wird.
Nichts gegen Kinder, aber ich hätte nie einen Welpen (erst recht keinen Terrier) in eine Familie mit 3 Kindern gegeben. … Der arme Hund! Da wird der kleine Mann wahrscheinlich von 5 Personen (v)erzogen, und irgendwann landet er als Problemfall im Tierheim. Hoffentlich bleibt das Jacob erspart, ich sehe einfach nur schwarz. Es ist ja auch keine Phantasie, man hat schon genug gelesen und gehört. … Hoffentlich hat Jacob Glück, aber ich habe kein gutes Gefühl. Wenn er zurückgegeben wird, dann sicherlich weil Probleme aufgetreten sind, wofür Jacob aber nichts kann.

 

Das sind traurige Nachrichten und es tut mir sooo leid für Sie und Ihren Mann. Es muss eine schmerzliche Enttäuschung sein, wenn man schon so dicht dran und mit dem Herzen voller Vorfreude dabei war!

Das Verhalten Ihrer „Vermittlerin“ ist mir unverständlich. Ich glaube nicht, dass ich so lange Geduld gehabt hätte, auf eine Rückmeldung von ihr zu warten.

 

 

Ich habe in den ganzen Jahren so etwas noch nie erlebt. Betrug von vorne bis hinten. Die Vermittlerin macht das bestimmt nicht zum ersten Mal. Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht weiter. Vermute aber, dass sie mit anderen Leuten genauso umgeht. Vielleicht verdient sie sich damit gut etwas nebenbei. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12.1.2025

 

 

Eine Hundetrainerin kam mit einem vierbeinigen Schüler und seinem Frauchen vorbei.

Mein Frauchen war gerade im Vorgarten, der Hund wollte sie durch den Zaun begrüßen.

Die Trainerin war streng. Der Hund sollte sich nicht ablenken lassen:

„Er muss sich auf Sie konzentrieren!“, sagte sie zum Hunde-Frauchen.

Mein Frauchen hat gefragt: „Soll ich mal Ablenkung spielen?“

„Ja, gerne!“, hat die Trainerin gesagt.

Frauchen ist auf den Bürgersteig gegangen und hat dem Hund was vorgesäuselt –

so, wie manche Leute das machen: „Na, du bist ja ein Feiner!“ und so.

Der freundliche Hund ging zu Frauchen und wollte an ihrer Hand schnuppern. Durfte er nicht.

Was Frauchen nicht erwartet hatte: Die Trainerin griff dem Hund plötzlich fest in die Leistengegend.

Erschrocken drehte der Hund sich um und stand sofort still.

„Da ist der Schalter zum Stillstehen“, hat Frauchen der Besitzerin erklärt, „wenn Hunde sich da beschnuppern, stehen sie still.“

Manche Trainer wissen so was.

So ein fester Griff, noch dazu wie ein Überfall aus dem Hinterhalt, ist aber nicht okay!

 

 

Dieselbe Trainerin hat sich auch schon andere Sachen geleistet.

Zum Beispiel den Tritt hinterrücks in die Flanke nach dem Vorbild von einem „Experten“ im Fernsehen,

sogar bei einem winzigen Hündchen.

Oder dass den Hundeschülern beim Spaziergang ständig ein langer Stock vor die Nase gehalten wurde.

Oder dass eine Zeitlang ihre Schüler mit einer langen gelben Schleppleine geführt wurden,

auch an der Bundesstraße mit viel Verkehr.

Zum Glück waren solche „Moden“ bald wieder vorbei.

Weil die Hundehalter merken, dass das Blödsinn ist.

 

 

Hundetrainer sind ein Thema für sich.

Oft machen sie mehr kaputt als heil.

 

Benjie,

der nie in einer Hundeschule war,

freundlich zu netten Menschen sein darf und nicht auf technische Weise erzogen wurde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2.1.2025

 

 

Am ersten Feuerwerk-Verkaufstag im vorigen Jahr hat eine Verkäuferin im Discounter zu Herrchen gesagt:

„Die Leute haben schon um halb sechs vor der Tür Schlange gestanden.“

Komisch, im Fernsehen wurden bei Umfragen fast nur Leute gezeigt, die Feuerwerk ablehnen.

Da stimmt doch was nicht!

Wer kauft denn den ganzen Kram?!

Schon vor dem Jahreswechsel konnte ich tagelang Böller hören und danach auch noch.

Viele Hunde- und Katzenbesitzer haben sich wieder einmal gefragt, wie ihre Tiere den Tag überstehen sollen.

 

Für die meisten Haustiere ist Silvester der Horror des Jahres.

Jahr für Jahr geraten sie in Panik und wissen nicht, wo sie sich verstecken sollen.

Oder sie beißen aus Angst um sich, beißen sogar ihre eigenen Leute.

Oder sie stehen mit zitternden Beinen im Raum, wie eingefroren.

„Fight, flight or freeze“ – kämpfen, flüchten oder einfrieren. Diese 3 Panikreaktionen gibt es.

Panik (Todesangst!) erkennen Tierbesitzer daran, dass ihr Tier das schönste Leckerli nicht nimmt.

 

Auch für Tiere, die draußen leben, ist Feuerwerk wie Weltuntergang.

Wieder werden viele Tiere weggelaufen sein und werden jetzt vermisst.

Wieder werden viele Tiere ums Leben gekommen sein, wenn sie in Panik geflüchtet sind:

Katzen, die noch draußen waren. Hunde, die sich losgerissen haben oder aus dem eigenen Garten entwischt sind.

Und Wildtiere auch: Rehe, Kaninchen, Eichhörnchen, Mäuse, Igel, die aus dem Winterschlaf hochgeschreckt sind.

Manch ein Tier wird auch einen Hörschaden erlitten haben.

 

Unter den Zweibeinern gab es auch Hörschäden, Verletzte, sogar Tote.

Brände mussten gelöscht werden.

Helfer wurden angegriffen, mit Feuerwerk beschossen und teilweise schwer verletzt.

Geht’s noch?!

 

 

Wir hatten hier in der Silvesternacht einen heftigen Sturm.

Feuer und Sturm passen nicht zusammen, Feuer wird dann unberechenbar.

Trotzdem waren in unserer Nachbarschaft die Menschen nicht so vernünftig, zu Hause zu bleiben,

sondern sind mit ihren Feuerwerkskörpern auf die Straße gegangen. Massenweise Böller und Raketen!

Das klang wie bei Frauchen im Kochtopf, wenn *blubb, blubb, blubb* der Pudding kocht –

aber *peng, peng, peng* statt *blubb, blubb, blubb*. Fast eine Stunde lang, ohne Unterbrechung.

Auf dem Bürgersteig vor unserem Haus wurde ein ganzer Karton voll Feuerwerk auf einmal angezündet.

Herrchen und Frauchen sind froh, dass unser Gartenzaun nicht in Brand gesetzt wurde.

 

 

Was für ein Wahnsinn!

„Es wird von Jahr zu Jahr schlimmer!“, höre ich verzweifelte Menschen sagen.

Viele Leute klagen, sie hätten zu wenig Geld. Aber um 180 Millionen Euro in die Luft zu jagen, dafür haben sie Geld.

Man spart dann eben an Lebensmitteln, die müssen billig sein …

 

Beim Spaziergang finde ich nun überall stinkende Reste, Dreck und nasses Papier. Einiges ist bestimmt giftig.

Auf einmal reden alle von Feinstaub: wie viel davon durch Feuerwerk in der Luft liegt.

„Kaminöfen werden stillgelegt, wenn sie ein bisschen überm Grenzwert sind“, sagt Herrchen.

Feuerwerk müsste auch stillgelegt werden.

 

Mit Freude an bunten Lichtern am Himmel und mit Feiern hat das alles nicht mehr viel zu tun.

Nur noch mit Remmidemmi und Alkohol und Frust und Wut.

Im Fernsehen hat jemand gesagt: „Silvester wird mit Krieg verwechselt.“

 

Warum machen die Zweibeiner so was?

·     In den Leuten brodelt es wie in Frauchens Kochtopf.

„Mit Feuerwerk lassen sie die innere Hitze raus“, sagt Frauchen

und denkt an die Bachblüte Nr. 15/Holly: Liebe statt Wut und Hass hat die Welt nötig.

·     Manche Leute haben sich wohl auch einfach nicht unter Kontrolle (6/Cherry Plum)

·     oder wollen zeigen, wie mächtig und „männlich“ sie sich fühlen (32/Vine),

·     oder wollen einfach nur dazugehören, weil es „alle“ machen, und trauen sich nicht, Nein zu sagen (4/Centaury).

„Was immer so gemacht wurde, muss nicht richtig sein“, sagt Frauchen,

„es wurden auch schon immer Kriege geführt …“

·     Einige Menschen wollen wohl auch mit bunten Lichtern ihrem tristen Alltag etwas Helles geben:

„Man gönnt sich ja sonst nichts“, und alles andere – Tierwohl, Umwelt, Verantwortung – ist ihnen dann egal.

Das Gewissen wird in dieser Nacht abgeschaltet, denn „die anderen sind schuld“ an der eigenen Misere (38/Willow).

 

Von mir aus könnte Feuerwerk total abgeschafft werden.

Lichtshows als Alternative gibt’s schon. Die knallen nicht, schaden niemandem und machen keinen Dreck.

 

Benjie,

der zum Glück robust ist und den Jahreswechsel verschlafen hat – ohne Medikamente, versteht sich

 

 

 

 

 

Versetzt euch bitte in die Tiere hinein,

damit auch sie ein „Happy 2025“ haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

mehr

im Blog 2023

und zu Alternativen bei Silvesterangst 

 

 

 

 

 

Petition zum Verbot von Feuerwerk

Bitte unterzeichnen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warum dieser Blog?

Weil viele Leute Monty’s Tagebuch vermisst haben.

Monty ist im Himmel. Die Fans von ihm, die wir nicht kennen, wissen nicht, wie es bei uns weitergeht.

Ich konnte ja nicht in Monty’s Tagebuch schreiben.

Heutzutage heißt ein Tagebuch „Blog“ und wird von unten nach oben gelesen. Na ja …

 

Manchmal erlebe ich was.

Zwar nicht mehr so viel wie meine Vorgänger auf Reisen im Wohnmobil,

aber: „Irgendwas ist immer“, sagt Frauchen.

Wenn mal nichts ist, kann ich auch Döntjes erzählen.

Döntjes, so heißen bei uns im Norden alte Geschichten.

 

Und manchmal stoße ich mit der Nase auf etwas, das nicht in Ordnung ist.

Hunde erkennen das oft klarer als die Zweibeiner, denn Hunde haben ein reines Herz.

Mein Frauchen hilft mir und gibt einige Infos dazu. Vieles weiß ich als Hund ja nicht so genau.

 

Frauchens Leser freuen sich über Hundetipps und Hinweise zu Bachblüten.

Solche Tipps finden hier auch Platz – so, wie’s gerade kommt.

 

Benjie,

der in 5 Jahren schon viel erlebt hat

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich bin Benjie.

Wo ich aufgewachsen bin, hieß ich Charmeur Ben.

Charmeur – klar, weil ich einer bin.

Und ein Franzose bin ich auch, meine Rasse jedenfalls: Petit Basset Griffon Vendéen.

Also kein Bearded Collie, wie meine Vorgänger. Ich guck nur so ähnlich.

Und bin pflegeleichter als die großen netten Wuschels, deren Fell immer mehr geworden ist.

4 Bearded Collies haben hier gewohnt. Einen hab ich noch gekannt, Monty.

Dann sollte Schluss sein mit viel Fell.

 

Mein Frauchen hat die Beardie-Webseiten gemacht. Ihr Name ist Liesel Baumgart.

Mein Blog müsste also eigentlich BBB heißen – Benjie Baumgart Blog. 2 Bs reichen.

 

In unserem Zuhause werde ich oft „du Kasper“ genannt. Weil ich meistens lustig bin.

Ich hab aber auch eine ganz empfindsame Seele …

 

Bis Dezember 2024 war Loui bei uns, dann musste auch er auf die große Himmelswiese.

Loui ist mit mir verwandt, obwohl er kein Kasper war. Er war mal Zuchtrüde, wo ich geboren wurde.

Als er hier 2008 adoptiert wurde, war er schon 6 Jahre alt. Nichts hat ihn aus der Ruhe gebracht.

Sein Nachfolger heißt Toby. Er ist ein munterer Spielgefährte. Klein, aber ein ganzer Kerl.

Und nun doch wieder ein Hund mit viel Fell … Im Sommer wird er es sicher nicht behalten.

 

„Wenn Hunde reden könnten“, so hieß 1996 Frauchens erstes Buch.

Liebe Menschen, die sich in Tiere einfühlen können, mögen es, wenn Hunde „reden“.

Auch wenn Hunde mit ihren Gedanken reden, telepathisch. Das geht!

Darum schließt sich hier der Kreis, wenn ich rede – oder schreibe.

 

Benjie,

der von Herz zu Herz mit seinem Frauchen spricht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

ich – Loui

 

Toby

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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