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22.3.2025 Mit Hunden, die aus dem Ausland
kommen, haben Herrchen und Frauchen in den
letzten Monaten ganz neue Erfahrungen gemacht. Es ist interessant, mal hinter die
Kulissen zu sehen. Als wir Toby bekamen, gab uns das
Tierheim einen Einblick in die Adoption von Hunden und Katzen aus dem
Ausland: · Man soll
Tiere aus dem Ausland nicht bestellen wie aus einem Katalog: nicht
importieren lassen und direkt aus dem Fahrzeug oder Flugzeug in Empfang
nehmen müssen – egal, ob
sie zu einem passen oder nicht. In Wirklichkeit seien sie oft anders, als
man sie sich vorgestellt hat. Dann ist die vorab verlangte „Schutzgebühr“
bereits überwiesen, der Vertrag ist unterschrieben, und es gibt kein Zurück mehr. – Wer sich in ein Foto verliebt hat, nimmt
ein Tier so, wie es ist. – Besser: Pflegestellen besuchen, wenn die
Tiere schon in unserem Land sind. · Wenn
schon ein Hund in der Familie lebt, der sich
mit dem Zweithund gut vertragen muss, ist es wichtig, dass sie einander
mögen. Das kann
man bei einem erwachsenen Hund, der nach Foto bestellt wurde, nicht
einschätzen. Bei
Hunden, die sich vorab nicht kennenlernen konnten und nicht zueinander
passen, ist es
schnell vorbei mit dem häuslichen Frieden. · Hilfsorganisationen verkaufen oft an jeden. Als
Beispiel erzählte die Tierheim-Mitarbeiterin von einem kranken, alten Mann, bei dem
abzusehen gewesen wäre, dass er den Hund nicht behalten konnte. – Wie
wir erleben mussten, wurde ein vier Monate junger Hund an eine Familie mit 3
Kindern gegeben. – Es ginge
den Organisationen oft nur um Geld. (Das kommt allerdings auch bei Züchtern
vor …) Frauchen
hat nachgesehen: Im Geschäftsbericht eines Vereins kann es um viele
Hunderttausend Euro gehen. Dann ist
es engagierten Tierschützern gegenüber nicht fair, in den sozialen Medien so
zu betteln, als
fehlten gerade noch ein paar Euro für den Transport eines bestimmten Tieres. Erstaunlich: Im
Tierheim haben Herrchen und Frauchen für Toby weniger bezahlt (400 Euro), als ein
junger, gerade importierter Hund von einer Hilfsorganisation gekostet hätte
(550 Euro) – und das,
obwohl die Tierheime die Arbeit und Kosten mit Importhunden und Hunden aus
Sicherstellungen haben. ·
Manch ein Tierbesitzer, der etwas Gutes tun
wolle, sei überfordert, wusste
die Tierheim-Mitarbeiterin und klagte: „Diese Tiere landen alle bei uns!“ Sie
werden im Tierheim kastriert, um sich nicht zu vermehren. Nanu? Das ist
nicht okay, denn in unserem Land geht es nicht um unkontrollierte
Fortpflanzung von Straßenhunden: Tierschutzgesetz.
Und: Kastration ist immer ein Trauma und kann zahlreiche Nebenwirkungen haben! Manchmal
soll man sich in Übernahmeverträgen verpflichten, das Tier kastrieren zu
lassen. Egal, ob
man das unterschreibt: Es ist rechtswidrig und damit ungültig. ·
Die besten Chancen, dass mit einer
Hilfsorganisation alles gutgeht, haben sehr junge Hunde. Doch
auch sie können aus mehreren Gründen arm dran sein.
Manchmal findet man in erreichbarer Nähe einfach
keinen passenden Hund im Tierheim und wendet sich deshalb einer Hilfsorganisation zu. Hunde von Hilfsorganisationen und
Hunde von „Vermehrerfarmen“ sind oft nicht weit voneinander entfernt: ·
von ungewisser Herkunft, traumatisiert,
mangelernährt, krank, schlecht oder gar nicht gepflegt, als
Welpen nichts kennengelernt (Prägung) …
·
Die Straßenhunde, die in gewissen Ländern
herumlaufen, wurden zum Teil von Vermehrern ausgesetzt: als
schwache, kranke Welpen oder als ausgemergelte Elterntiere, die am Ende ihrer
Kräfte sind. Nicht alle Hunde, die aus südlichen
und osteuropäischen Ländern kommen, waren einmal Straßenhunde oder schlecht gehaltene, verwahrloste Kettenhunde. Hunde werden dort auch gezielt „gezüchtet“ (vermehrt), um sie als
angeblich gerettet zu verkaufen. Viele Welpen kommen von
organisierten Verbrechern in unser Land, oft mit rührseligen Lügengeschichten
wie: „Meine Mutter ist krank und kann ihn
nicht behalten. Wenn Sie ihn nicht nehmen, wird er eingeschläfert“ oder: „Ich habe ihn völlig verstört
gefunden. Er war an einen Baum gebunden.“ In schmutzigen Scheunen,
Verschlägen, dunklen Kellern usw. kommen die Welpen zur Welt und müssen – wie ihre ausgebeuteten
Mütter – unter erbarmungswürdigen Umständen leben. Der Vater der Welpen muss als
„Callboy“ zum Decken bereitstehen, wird mit Hormonen „tauglich“ gespritzt und vegetiert ebenso unwürdig dahin. Die Welpen bekommen keine Gesundheitsvorsorge, kein Sonnenlicht, keine
Prägung auf Menschen und Umwelt, und in der Muttermilch fehlen
wichtige Nährstoffe, weil auch am Futter für die Hündinnen gespart wird. Oft werden Welpen schon im Alter von
wenigen Wochen von der Mutter getrennt, bevor sie Futterkosten verursachen
würden. Viel zu jung werden sie über die
Grenze geschmuggelt, mit gefälschten Impfpässen: illegaler
Welpenhandel. Oft sind sie sterbenskrank, werden
für die Ausreise halbwegs fit gespritzt. Etliche überleben den langen
Transport nicht, andere müssen bald von ihrem Leid erlöst werden. Skrupellose Personen machen auf
diese Weise ein Geschäft mit dem Mitleid tierlieber
Menschen. Ganz wichtig: ·
Wenn man den Verdacht hat, dass jemand
illegal Welpen verkauft, muss die Polizei eingeschaltet werden, damit
den Welpen geholfen werden kann und dem Händler das Handwerk gelegt wird. ·
Jeder Welpe, der aus Mitleid gekauft wird,
macht Platz für den nächsten und verlängert das Leid der Elterntiere. ·
Größte Vorsicht bei Anzeigen auf
Online-Marktplätzen!
Tierheime nehmen Welpen aus
Sicherstellungen auf und pflegen sie, oft mit viel Mühe und erheblichen
Kosten. Wer einem geretteten Hund aus dem
Ausland helfen möchte, kann solche Hunde in Tierheimen finden. - Dort
kann man sich ein Bild von dem Hund machen und
erlebt keine Überraschung. - Erfahrenes
Tierheim-Personal gibt seine Schützlinge nicht an
ungeeignete Personen ab. - Der
Ersthund kann den Wunschkandidaten vor Ort
beschnuppern. - Und: Man
entlastet die Tierheime. Im Tierheim kann man auch gezielt
nach einem Auslandshund fragen, dem man helfen möchte. Nicht immer erwähnen Tierheime die
Herkunft ihrer Schützlinge auf ihren Webseiten (der junge Springer Spaniel, wegen
dem wir eigentlich zum Tierheim gefahren waren, kam auch aus dem Ausland – Herrchen
und Frauchen wussten das nicht). Manche Tiere sind noch auf einer
Quarantänestation, manche sind noch nicht freigegeben. Etwas Glück gehört dazu – für die
Hunde und für die Menschen, die ihren Traumhund finden möchten. Benjie, der sich über Toby freut, und Toby, der aus einer Sicherstellung kam, gern gesund
bleiben möchte und Glück hatte (aber wie geht es Mama und Papa?)
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ältere Beiträge Click auf die Tafel. |
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mehr
über illegalen Welpenhandel PDF: Auszüge aus dem Buch „Ein
Hundebaby kommt ins Haus“ |
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12.3.2025
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10.3.2025
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5.3.2025 „40 Tage ohne“ ab Aschermittwoch,
also heute. Bis Ostern wollen viele Leute auf
irgendwas verzichten. Bei Umfragen im Radio: auf
Zigaretten, Alkohol, Zucker, sogar auf Meckern. Im Trend liegt Intervallfasten:
jeden Tag 12 Stunden nichts essen. Viele Stunden nichts essen, das
fiele mir schwer. Wenigstens mal eine Kaustange oder
den gewohnten Gute-Nacht-Keks. Gar nichts essen und etwas anderes
vollkommen meiden, das überfordert auch viele Zweibeiner. Dann bekommen sie Entzugserscheinungen, weil ihnen die Glücksgefühle fehlen. Besser wäre, es jeden Tag nicht ganz
so bunt zu treiben: nur ab und zu ein Stück Schokolade
oder ein Glas Wein, sich nicht ständig pappsatt essen, weniger meckern … Im Radio wurden die Leute auch
gefragt, auf was sie auf keinen Fall verzichten
wollen: aufs Smartphone, auf ihren Morgentee
… Herrchen, Frauchen und ich wollen
gerade auf keinen Fall auf Toby verzichten. Hier kann sich keiner mehr
vorstellen, wie es ohne den liebenswerten kleinen Wuschel wäre. Es ist so schön mit ihm. Er lernt auch eifrig: seinen Namen,
„Komm“, „Sitz“, „Bleib“, „Körbchen“, „Geh raus."
Der kleine Jacob
wäre genauso liebenswert gewesen. Auf ihn hätte Frauchen auch nicht
verzichten wollen. Da hatte sie auch schon
„Entzugserscheinungen“, als man ihn uns ohne Grund doch noch verweigerte. Im Rückblick war Jacob, der damals
auch erst 4 Monate alt war, der Wegbereiter für Toby: Ohne Jacob hätten Herrchen und
Frauchen wohl nicht zugestimmt, doch noch einmal einem so jungen
Hund ein Zuhause zu geben, schon gar nicht einem so zarten Hündchen. Danke, Jacob! Und danke, Ringo,
dass auch du den Weg frei gemacht hast für unser Glück mit Toby. Benjie, der auch noch ein bisschen „Kind“
bleiben möchte und mit seinem Baby-Spielzeug gekuschelt hat, dem
Plüsch-Eisbär Herrchen
und Frauchen achten darauf, dass ich Auszeiten vom „Babydienst“ bekomme. |
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Wir waren mit dem Wohnmobil 2 Tage
auf Tour. Plötzlich hatte uns das Tierheim in
Hannover eingeladen, doch noch zu kommen. Den
Springer Spaniel Ringo, den Herrchen und Frauchen im Internet gefunden
hatten, hatten 5 Interessenten abgelehnt,
weil er nicht so sanft war wie gedacht. Die Rasse soll vom Charakter her
ungefähr so sein wie ein Beardie, hat auch ungefähr die gleiche Größe. Der Hund hat sich dann wohl robuster
gezeigt, als es die Interessenten erwartet hatten, und sie alle haben sich überfordert
gefühlt, haben vor ihm kapituliert. Für mich hätte ein neuer Freund
robust sein können, ich bin ja auch nicht zimperlich. Auf einer großen eingezäunten
Freilauffläche sind wir losgerannt, ich immer hinter ihm her. Er ist vor mir geflüchtet, wollte
nur weg. Das sah nicht so aus, als hätten wir Freunde werden wollen. An Herrchen und Frauchen hatte
dieser Spaniel auch kein Interesse, wollte keinen Kontakt aufnehmen. Die Frau vom Tierheim war einfühlsam
und kannte sich gut aus. Auch sie hat gemerkt, dass es nicht passte. Sie hat dann einen plüschigen jungen
Hund geholt, einen 4 Monate alten Maltipoo. Ob die „Rasse“ Maltipoo
(Malteser-Pudel-Mix) stimmt, weiß keiner so genau.
Wir waren sofort Freunde, und auch
zu Herrchen und Frauchen zog es den kleinen Wuschelhund hin. Auf der großen Wiese haben wir
miteinander gespielt. Das sah viel netter aus als mit dem Springer Spaniel. Mal ist der Kleine hinter mir
hergerannt, mal ich hinter ihm. Ich war ganz lieb zu dem zarten Winzling.
Schnell stand fest: Wir nehmen ihn
mit! Herrchen und Frauchen kennen auch
meine sanfte Seite. Sie vertrauen mir und wissen, dass
ich nicht immer ein „Haudraufwienix“ bin (so nennt Herrchen mich): Ich hab auch eine sensible Seite! Zurück zum Wohnmobil. Da sah ich so
aus: Der Kleine sah nach unserem Rennen
auf der nassen Wiese so ähnlich aus. Als Herrchen und Frauchen ihn am
Freitagmorgen zu einem Spaziergang abholen durften, war er wieder flauschig und roch
„wie mit Perwoll gewaschen“ (hat Frauchen gesagt).
Wir mussten dann noch bis zum
Nachmittag warten, die Abschlussuntersuchung beim Tierarzt fehlte noch. Und dann wieder 5 Stunden Fahrt mit
dem Wohnmobil, ohne Autobahn und mit Fähre – großes Abenteuer! Der Kleine hat die ganze Zeit ruhig
auf Frauchens Schoß gesessen. Eigentlich sollte es kein ganz
junger Hund mehr werden, weil Herrchen und Frauchen schon Anfang/Mitte 60
sind. Sie wollten eigentlich auch keinen
langhaarigen Hund mehr (all das Bürsten – aber Fell kann man abschneiden), und sie wollten eigentlich auch kein
zartes Hündchen, weil ich ungestüm sein kann. Das Wuschelchen kann ungefähr so
groß werden wie ich und bis zu 10 kg schwer (er wiegt
jetzt schon 4,1 kg), falls er wirklich ein Maltipoo ist. Herrchen und Frauchen sind fit und
werden hoffentlich noch ein Hundeleben durchhalten. „Auch bei jungen Leuten kann was
dazwischenkommen.“ Die Tierpflegerin hat gesagt: „Er
kennt nichts von der Welt und er kann noch gar nichts. Sie müssen bei Null
anfangen.“ Macht nichts. Herrchen und Frauchen
wissen ja, wie das geht. Und ich werde ihnen helfen. Frauchen hat nach seinem Namen
gefragt. „Er heißt Otti, aber das weiß er
nicht. Wir rufen ihn und seine Schwestern ,Kommt, Schätzchen‘ und so.“ Bei uns heißt er TOBY.
Am ersten Tag bei uns zu Hause hat
der Kleine heute schon gezeigt, dass er robuster ist, als er aussieht. Er geht neugierig auf alles zu, hat
vor nichts Angst, bellt schon am Fenster, hört auf seinen neuen Namen und springt sogar schon aufs Sofa –
klein, wie er ist (er kann unter mir durchlaufen). Schlau ist er auch, hat schon „Sitz“
gelernt und reagiert auf „Nein!“ – das erste Wort, das Welpen lernen müssen. Und ich hab bis zum ersten Abend
schon gelernt, mein Temperament zu zügeln („Lieb sein, Benjie!“): Wenn er rumwuselt, lege ich nur noch
meine Pfote auf ihn. Wir sind alle sehr glücklich. Benjie, der immer bei Toby sein möchte |
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Im Park kam uns ein Mann mit zwei
Krücken entgegen. Die langen Stöcke waren mir nicht
geheuer, da bin ich in Deckung gegangen. Einige Hunde fürchten sich vor Stöcken. Und vor einer zusammengerollten
Zeitung, weil sie damit geschlagen wurden. Ich natürlich nicht, in meinem
Zuhause wurde nie ein Hund geschlagen. Ich war bei diesen komischen Stöcken
im Park einfach nur vorsichtig, weil ich sie nicht kannte. Es soll Hunde geben, die werden beim
„Hundesport“ mit Stöcken geschlagen. Angeblich völlig harmlos. Wer’s glaubt … Kein Hund wird gern mit einem Stock
geschlagen. Und Hunde, die so „trainiert“ werden, können im Park einen Opa mit Stock
leicht mal mit einem Schlägertypen verwechseln … Einige Hunde sind ganz wild auf
„Stöckchen“, die geworfen werden. Manchmal wird so ein Stock vom Hund
gefangen und bohrt sich in den Hals – ganz
schlimm gefährlich! Ich darf nicht mit Stöckchen
spielen. Ich darf nicht mal an Stöckchen
kauen, weil Holz splittert und weil das genauso gefährlich
werden kann wie splitternde Knochen. Benjie, der schon als Welpe lernen musste,
sich in den Rachen greifen zu lassen
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14.2.2025 Überall
auf der Erde wird heute der Valentinstag gefeiert. Es ist
wichtig, einander Liebe zu schenken: dem Lebenspartner, der Familie, den
Freunden, den Tieren. Wer
liebt, nimmt einander bei der Hand – oder Pfote – und geht gemeinsam durchs
Leben. Viele
Menschen machen die „Mode“ mit, sich an diesem Tag etwas
Herziges zu schenken. Es gibt
Herz-Torten, Herz-Pizza, Nudeln in Herzform, Pralinenherzen, Sushi im
Plastikherz, jede
Menge Blumen, Teddybären mit herzigen Pfotenballen und
„Valentins-Deals“ beim Hundeartikel-Versand, der Kuschelkörbchen,
Tierspielzeug und Leckerlis verkaufen will. Die
Geschäfte wollen Geld verdienen. Da bekommt
die Liebe einen komischen Beigeschmack. Manch
ein Zweibeiner traut sich an diesem Tag nicht, ohne Blumen oder ohne ein
Geschenk nach Hause zu kommen oder
ohne wenigstens „Alles Liebe zum Valentinstag!“ zu sagen. Weil das
erwartet wird, weil das „jeder“ macht. Aber:
Alles, was Pflicht, Zwang, Berechnung ist,
fühlt sich nicht gut an. Nur
echte Liebe fühlt sich gut an. Sie ist eine Superkraft. Liebe
sollte an jedem Tag gelebt, verschenkt und gefühlt werden. Der
Valentinstag ist keine Erfindung der Blumenhändler und Geschäftsleute. Es
steckt eine schöne Geschichte dahinter. Sie
stand bei uns in der Zeitung:
Der gute
Valentin wurde für seinen Glauben an die Liebe hingerichtet. Auch
heutzutage müssen die Zweibeiner aufpassen, dass so was Ähnliches nicht
wieder passiert, wenn
gewisse Leute ihre Macht durchsetzen wollen und jeder Mensch vorsichtig sein
muss, was er sagt oder schreibt. Erlaubt
ist die offizielle Meinung, sonst ist man „nicht vertrauenswürdig“ oder gar
„gefährlich“. Wie
schnell das geht, haben alle „Andersdenkenden“ erst
vor ein paar Jahren gemerkt, in der „C-Krise“. Liebe
ist leise. Sie drängt sich nicht auf. Sie hat Vertrauen, dass alles gut wird
– mit Herzensgüte. Alle
Lebewesen können mit ihrer Weisheit von Herz zu Herz miteinander sprechen, dazu
brauchen sie nicht einmal die Wörter einer Sprache. Viel
Liebe ist zusammen lauter und deutlicher, als all der Hass unserer Tage
schreien kann. Und
deshalb steht der Valentinstag auf einer Stufe mit Weihnachten, dem Fest der Liebe.
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4.2.2025 Im Dezember hatte ich schon von den Tücken der modernen Technik
erzählt: beim
Computer, Herd, Radio und Funkwecker. Hier nun
der versprochene 2. Teil. Manchmal liege ich vor dem Fernseher und
horche, was sich bei Tiersendungen tut. Seit bei uns die Satellitenschüssel am Haus ist, geht bei Regen und
Schnee das Programm weg. Sendepause, kein Empfang. Herrchen sagt jedes Mal: „Moderne Technik!“ Einige Sender waren gleich ganz weg. Aufzeichnen ließen sich auch nicht
mehr alle Programme. HD kann unser alter Fernseher nicht. Alle Sender, die seit Januar nur
noch HD senden, wären weg gewesen. Meine Leute mussten im Fernsehladen eine teure Zusatzkarte kaufen, um
überhaupt noch fernsehen zu können. Aber sie finden es schön, heute die Auswahl unter vielen Sendern zu
haben, nicht bloß 3, wie in ihrer Kindheit. Einmal hat der Bankautomat „aus
Sicherheitsgründen“ Frauchens Karte verschluckt, als er nicht fähig war, die Kontonummer zu lesen. Die Frau in der Bank fischte noch eine zweite Karte aus dem Automaten
raus, einem anderen Kunden war so was auch passiert. Ein Vorgänger von dem Automat hat mal so getan, als würde er Geld
überweisen, aber Herrchen bekam eine Mahnung, weil das Geld nicht angekommen war. Frauchen füllt jetzt lieber wieder Papierformulare aus. Die Navi-Tante im Auto ist auch nicht
ganz fit, schlägt manchmal einen Waldweg vor oder so, dann: „Die Route wird neu berechnet.“ Jeder Autofahrer kennt das. Mit dem Wohnmobil sind Herrchen und Frauchen mal kilometerweit im Kreis
gefahren, weil Herrchen der Navi-Tante eher glauben wollte als Frauchen mit der
Landkarte. Wenn es Namen von Städten mehrfach gibt, hat sich sogar manch ein
Lkw-Fahrer am falschen Platz wiedergefunden. Den Namen von unserer Stadt gibt’s bei Paris noch mal … Ohne Navi würde Herrchen durch keine große Stadt mehr fahren. Gut finden wir das Navi-GPS am Hundehalsband, mit dem man Ausreißer
schnell finden kann. Und GPS bei Drohnen, die über Felder schweben und Rehkitze aufspüren,
damit sie leben können. Was fehlt noch? Smartphone. Hat Frauchen
nicht. Das ist bestimmt eine tolle Sache, aber nicht unbedingt nötig. Außer, dass sie wegen einer Bahnfahrkarte ins Reisebüro gehen müsste, weil der Fahrkartenautomat am nächsten Bahnhof auch ein Eigenleben hat (falls da überhaupt noch einer steht, einen Fahrkartenschalter gibt es
schon lange nicht mehr). Frauchen hat nur ein „Steinzeithandy“ für unterwegs, das kann nur
telefonieren, im Notfall. Auch das ist schon super, von überall telefonieren. Ständig erreichbar sein und Taschencomputer wären nicht gut für Frauchen,
sie hat ja jetzt schon wenig Zeit. „Es ist wichtig, auch mal Nein zu sagen“, meint sie, „die Freiheit darf
nicht auf der Strecke bleiben!“ Andere reden von „Handy-Detox“, weil ihnen alles zu viel wird.
Technik ist eben nicht alles. Ein Smartphone kann niemanden in die Arme
nehmen. Aber ein Hund kann das! Benjie, der mit seinem Nasen-Navi auch
kleine Rehe finden könnte |
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23.1.2025 Wir
wissen jetzt, dass der Kleine in Lünen gelandet ist, also nördlich von
Dortmund. Wieder
mal in der Nähe vom Hauptsitz vom Verein, wie ganz viele andere Auslandshunde
auch. Ob das der wahre Grund war, warum er nicht zu uns in den
Norden reisen durfte? Mag
sein, dass der Verein dort eher Kontrolleure losschicken kann. Nur ganz
wenige Hunde „im Glück“
findet man mit einer Postleitzahl, die mit 2 beginnt, wie unsere, aber
einer ist in unserer Stadt und einer im Nachbarort. Es geht also! Mein
Frauchen hat eine Beschwerde an den Vorstand
vom Verein geschickt. Es kam
auch gleich Antwort: Man will nun die andere Seite hören. Das ist okay. Liebe
Zuschriften kommen weiterhin: ·
„Wenn es sein soll, klopft bestimmt ein
Kerlchen an und ist froh, dass der Platz bei euch noch frei ist.“ · „Vermutlich wird ein neuer Kumpel für Benjie dann auftauchen, wenn man gerade nicht damit rechnet.“ ·
„Vielleicht soll es so sein, warum auch immer!?“ ·
„Vielleicht
spricht euch ja noch mal ein Zwerg an.“ ·
„Am Ende wird immer alles gut!!!!“ · „Ich würde etwas abwarten, alles ,sacken‘ lassen und wenn es so sein soll, werdet ihr schon merken, wohin es geht.“ · „Vielleicht werdet ihr durch ,Zufall‘ auf etwas aufmerksam und diese Spur erweist sich als genau richtig.“ · „Lassen wir uns einfach überraschen, was das Leben so bringt. Wünschen darf man sich ja etwas und dann schauen wir mal, was ‚geliefert‘ wird. Euch dann hoffentlich ein süßer kleiner Hundejunge!!“ Wir
kennen ja reichlich „Es sollte so sein“-Geschichten, aber
wenn man das Glück zum Greifen nah hat und jemand nimmt es dann doch noch
einfach weg, fällt es
schwer, an Bestimmung zu glauben. Vielleicht
trifft mal jemand den kleinen Terriermischling in Lünen oder Umgebung in
einer Hundeschule … Dann
würden wir uns riesig freuen, von ihm zu hören, gern mit Foto. – Mail
Benjie, der jetzt abwarten und „Tee trinken“, nein,
weiterhin alleine Wasser schlabbern muss Update 30.1.2025 Antwort auf die Beschwerde an den Vorstand: Die
Vermittlerin „wird den Verein verlassen“. Entschuldigt hat sich niemand … |
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Als Loui
gestorben war und Herrchen und Frauchen merkten, dass mir ein vierbeiniger
Freund fehlt, hat
Frauchen in den norddeutschen Tierheimen gesucht. Da war
keiner, der zu uns gepasst hätte. Aber in
Italien gab es Jacob. Frauchen hat gleich
gewusst: Der ist es!
Herrchen
und Frauchen haben sich also um den süßen Knirps (Frauchens Worte) beworben. In unserer Stadt war ein Ehepaar mit der Vermittlung durch
diesen Verein zufrieden gewesen, und er
gilt auch im Freundeskreis als seriös,
arbeitet z. B. mit einem sehr guten Labor zusammen (Mittelmeerkrankheiten). Viele
Freunde haben wochenlang die Daumen gedrückt und gehofft, dass wir und der
kleine Hund zueinander finden. Sie
nannten ihn ·
„putzig und verschmitzt“ ·
„herzzerreißend süß“ ·
„süßer Knopf“ ·
„zum Verlieben“ ·
„ein hübsches Kerlchen“ ·
„kleiner Fratz, zuckersüß“ ·
„süß und witzig“ ·
„absolutely adorable“. Ja, das
alles ist er. Schon
vor Weihnachten schien alles klar zu sein. Ein 9 Seiten
langer Fragebogen wurde ausgefüllt, ohne Beanstandungen. Gefehlt
hat nur noch die übliche Vorkontrolle bei uns zu Hause. Herrchen
und Frauchen haben das Wohnmobil reisefertig gemacht, um den Kleinen in der
Nähe von Düsseldorf abzuholen. Am 3.
Januar hat sich die Vermittlerin auf Nachfrage endlich gemeldet (im Urlaub
war sie nicht gewesen). Am 4.
Januar schickte sie Fotos. Immer noch schien alles perfekt zu sein. Zwei
Tage später unterstellte sie meinem Frauchen,
kein Interesse mehr zu haben. Aus
heiterem Himmel und indem sie Tatsachen verdrehte. Auch
alle Freunde, die sich mit uns auf den jungen Hund gefreut haben, sind empört über solch ein unseriöses Verhalten. Frauchen
hat natürlich sofort alles richtiggestellt und
gehofft, dass die Vermittlerin über ihren Schatten springen würde. Die Tage
vergingen zwischen Schock und Ratlosigkeit, Hoffen und Bangen. Keine Antwort. Eine ganze Woche lang keine Antwort! Am 15.
Januar rief mein Frauchen bei der Pflegestelle an und
wollte wissen, ob Jacob noch da ist und ob jemand zur Vorkontrolle zu uns
kommen würde. Nein. Jacob
ist in eine Familie mit 3 Kindern gekommen,
die ihren Hund verloren hat. Wir
haben auch einen Hund verloren! Kinder
gelten wohl mehr als ein Hund, der wieder einen Freund braucht … Und mehr
als Erwachsene, die einen optimalen Platz bieten können (Haus
mit sicher eingezäuntem Garten, Zweibeiner mit sehr großer Hundeerfahrung,
die sogar in Büchern zu lesen ist, immer
jemand zu Hause, Zweithund, gutes Futter, genug Geld auf dem
„Hunde-Krankenkasse“-Konto …) Mein
Frauchen hat über 20 Jahre lang selbst Welpen
vermittelt, und NIE
hätte sie einer Familie mit 3 Kindern zu einem jungen Hund geraten. Hoffentlich
ist Jacob stark genug, den Trubel mit 3
Kindern auszuhalten, und
hoffentlich haben die neuen Besitzer genug Zeit
für ihn und passen gut auf ihn auf! Wir
wünschen Jacob das Allerbeste! Mein
Frauchen hat der Pflegestelle den Titel von ihrem Hundebaby-Buch genannt, damit
Jacob wenigstens von ihrem Wissen profitieren kann. Und wenn
er in der Familie nicht bleiben kann, darf er natürlich immer noch zu uns
kommen. Bei uns
hätte er TINO geheißen, der kleine Italiener … Benjie, der diesen netten Hund gern zum Freund gehabt hätte und dessen Frauchen jetzt nicht weiter suchen will. Wer auch immer da käme, mein Frauchen könnte jetzt
nicht einfach zum nächsten Hund „umschalten“. Wir haben Loui verloren, und bei Jacob fühlt es sich
fast genauso an. Es ist einfach zu viel Verlust auf einmal.
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Eine
Hundetrainerin kam mit einem vierbeinigen Schüler und seinem Frauchen vorbei.
Mein
Frauchen war gerade im Vorgarten, der Hund wollte sie durch den Zaun
begrüßen. Die
Trainerin war streng. Der Hund sollte sich nicht ablenken lassen: „Er muss
sich auf Sie konzentrieren!“, sagte sie zum Hunde-Frauchen. Mein
Frauchen hat gefragt: „Soll ich mal Ablenkung spielen?“ „Ja,
gerne!“, hat die Trainerin gesagt. Frauchen ist
auf den Bürgersteig gegangen und hat dem Hund was vorgesäuselt – so, wie
manche Leute das machen: „Na, du bist ja ein Feiner!“ und so. Der
freundliche Hund ging zu Frauchen und wollte an ihrer Hand schnuppern. Durfte
er nicht. Was Frauchen
nicht erwartet hatte: Die Trainerin griff dem Hund plötzlich fest in die
Leistengegend. Erschrocken
drehte der Hund sich um und stand sofort still. „Da ist der
Schalter zum Stillstehen“, hat Frauchen der Besitzerin erklärt, „wenn Hunde
sich da beschnuppern, stehen sie still.“ Manche
Trainer wissen so was. So ein
fester Griff, noch dazu wie ein Überfall aus dem Hinterhalt, ist aber nicht
okay!
Hundetrainer
sind ein Thema für sich. Oft machen
sie mehr kaputt als heil. Benjie, der nie in
einer Hundeschule war, freundlich
zu netten Menschen sein darf und nicht auf technische Weise erzogen wurde |
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2.1.2025 Am
ersten Feuerwerk-Verkaufstag im vorigen Jahr hat eine Verkäuferin im
Discounter zu Herrchen gesagt: „Die
Leute haben schon um halb sechs vor der Tür Schlange gestanden.“ Komisch,
im Fernsehen wurden bei Umfragen fast nur
Leute gezeigt, die Feuerwerk ablehnen. Da
stimmt doch was nicht! Wer
kauft denn den ganzen Kram?! Schon
vor dem Jahreswechsel konnte ich tagelang Böller hören und danach auch noch. Viele
Hunde- und Katzenbesitzer haben sich wieder einmal gefragt, wie ihre Tiere den Tag überstehen sollen. Für die
meisten Haustiere ist Silvester der Horror des Jahres. Jahr für
Jahr geraten sie in Panik und wissen nicht,
wo sie sich verstecken sollen. Oder sie
beißen aus Angst um sich, beißen sogar ihre eigenen Leute. Oder sie
stehen mit zitternden Beinen im Raum, wie eingefroren. „Fight,
flight or freeze“ – kämpfen, flüchten oder einfrieren. Diese 3
Panikreaktionen gibt es. Panik
(Todesangst!) erkennen Tierbesitzer daran, dass ihr Tier das schönste
Leckerli nicht nimmt. Auch für
Tiere, die draußen leben, ist Feuerwerk wie
Weltuntergang. Wieder
werden viele Tiere weggelaufen sein und werden jetzt vermisst. Wieder
werden viele Tiere ums Leben gekommen sein, wenn sie in Panik geflüchtet
sind: Katzen,
die noch draußen waren. Hunde, die sich losgerissen haben oder aus dem
eigenen Garten entwischt sind. Und
Wildtiere auch: Rehe, Kaninchen, Eichhörnchen, Mäuse, Igel, die aus dem
Winterschlaf hochgeschreckt sind. Manch
ein Tier wird auch einen Hörschaden erlitten haben. Unter
den Zweibeinern gab es auch Hörschäden, Verletzte,
sogar Tote. Brände mussten gelöscht werden. Helfer wurden angegriffen, mit Feuerwerk beschossen und
teilweise schwer verletzt. Geht’s
noch?!
Was für
ein Wahnsinn! „Es wird
von Jahr zu Jahr schlimmer!“, höre ich verzweifelte Menschen sagen. Viele
Leute klagen, sie hätten zu wenig Geld. Aber um 180 Millionen Euro in die
Luft zu jagen, dafür haben sie Geld. Man
spart dann eben an Lebensmitteln, die müssen billig sein … Beim
Spaziergang finde ich nun überall stinkende Reste, Dreck und nasses Papier.
Einiges ist bestimmt giftig. Auf
einmal reden alle von Feinstaub: wie viel
davon durch Feuerwerk in der Luft liegt. „Kaminöfen
werden stillgelegt, wenn sie ein bisschen überm Grenzwert sind“, sagt
Herrchen. Feuerwerk
müsste auch stillgelegt werden. Mit Freude an bunten Lichtern am Himmel und mit Feiern
hat das alles nicht mehr viel zu tun. Nur noch
mit Remmidemmi und Alkohol und Frust und Wut. Im
Fernsehen hat jemand gesagt: „Silvester wird mit Krieg verwechselt.“ Warum machen die Zweibeiner so was? ·
In den Leuten brodelt es wie in Frauchens
Kochtopf. „Mit
Feuerwerk lassen sie die innere Hitze raus“, sagt Frauchen und
denkt an die Bachblüte Nr. 15/Holly: Liebe statt
Wut und Hass hat die Welt nötig. ·
Manche Leute haben sich wohl auch einfach
nicht unter Kontrolle (6/Cherry Plum) ·
oder wollen zeigen, wie mächtig und
„männlich“ sie sich fühlen (32/Vine), ·
oder wollen einfach nur dazugehören, weil es
„alle“ machen, und trauen sich nicht, Nein zu sagen (4/Centaury). „Was
immer so gemacht wurde, muss nicht richtig sein“, sagt Frauchen, „es
wurden auch schon immer Kriege geführt …“ ·
Einige Menschen wollen wohl auch mit bunten
Lichtern ihrem tristen Alltag etwas Helles geben: „Man
gönnt sich ja sonst nichts“, und alles andere – Tierwohl, Umwelt,
Verantwortung – ist ihnen dann egal. Das Gewissen wird in dieser Nacht abgeschaltet, denn „die
anderen sind schuld“ an der eigenen Misere (38/Willow). Von mir aus
könnte Feuerwerk total abgeschafft werden. Lichtshows als Alternative gibt’s schon. Die knallen
nicht, schaden niemandem und machen keinen Dreck. Benjie, der zum
Glück robust ist und den Jahreswechsel verschlafen hat – ohne Medikamente, versteht sich |
Versetzt euch bitte in die Tiere
hinein, damit auch sie ein „Happy 2025“
haben. mehr im Blog
2023 und zu Alternativen bei Silvesterangst Petition zum Verbot von Feuerwerk Bitte unterzeichnen. |
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Warum dieser Blog? Weil viele Leute Monty’s Tagebuch vermisst haben. Monty ist im Himmel. Die Fans von ihm, die wir nicht kennen, wissen nicht, wie es bei uns weitergeht. Ich konnte ja nicht in Monty’s Tagebuch schreiben. Heutzutage heißt ein Tagebuch „Blog“ und wird von unten nach oben gelesen. Na ja … Manchmal erlebe ich was. Zwar nicht mehr so viel wie meine Vorgänger auf Reisen im Wohnmobil, aber: „Irgendwas ist immer“, sagt Frauchen. Wenn mal nichts ist, kann ich auch Döntjes erzählen. Döntjes, so heißen bei uns im Norden alte Geschichten. Und manchmal stoße ich mit der Nase auf etwas, das nicht in Ordnung ist. Hunde erkennen das oft klarer als die Zweibeiner, denn Hunde haben ein reines Herz. Mein Frauchen hilft mir und gibt einige Infos dazu. Vieles weiß ich als Hund ja nicht so genau. Frauchens Leser freuen sich über Hundetipps und Hinweise zu Bachblüten. Solche Tipps finden hier auch Platz – so, wie’s gerade kommt. Benjie, der in 5 Jahren schon viel erlebt hat |
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Ich bin Benjie. Wo ich aufgewachsen bin, hieß ich Charmeur Ben. Charmeur – klar, weil ich einer bin. Und ein Franzose bin ich auch, meine Rasse jedenfalls: Petit Basset Griffon Vendéen. Also kein Bearded Collie, wie meine Vorgänger. Ich guck nur so ähnlich. Und bin pflegeleichter als die großen netten Wuschels, deren Fell immer mehr geworden ist. 4 Bearded Collies haben hier gewohnt. Einen hab ich noch gekannt, Monty. Dann sollte Schluss sein mit viel Fell. Mein Frauchen hat die Beardie-Webseiten gemacht. Ihr Name ist Liesel Baumgart. Mein Blog müsste also eigentlich BBB heißen – Benjie Baumgart Blog. 2 Bs reichen. In unserem Zuhause werde ich oft „du Kasper“ genannt. Weil ich meistens lustig bin. Ich hab aber auch eine ganz empfindsame Seele … Bis Dezember 2024 war Loui bei
uns, dann musste auch er auf die große Himmelswiese. Loui ist mit mir verwandt,
obwohl er kein Kasper war. Er war mal Zuchtrüde, wo ich geboren wurde. Als er hier 2008 adoptiert
wurde, war er schon 6 Jahre alt. Nichts hat ihn aus der Ruhe gebracht. Sein Nachfolger heißt Toby. Er
ist ein munterer Spielgefährte. Klein, aber ein ganzer Kerl. Und nun doch wieder ein Hund mit
viel Fell … Im Sommer wird er es sicher nicht behalten. „Wenn Hunde reden könnten“, so hieß 1996 Frauchens erstes Buch. Liebe Menschen, die sich in Tiere einfühlen können, mögen es, wenn Hunde „reden“. Auch wenn Hunde mit ihren Gedanken reden, telepathisch. Das geht! Darum schließt sich hier der Kreis, wenn ich rede – oder schreibe. Benjie, der von Herz zu Herz mit seinem Frauchen spricht |
ich – Loui Toby |
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