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Gesundheit der
Rasse (oder, besser gesagt: Krankheit)
Insider
wissen es, viele Züchter leugnen es: Seit Jahrzehnten ist die Rasse nicht
mehr gesund.
Auch
in Rassebeschreibungen liest man immer noch, dass es sich um robuste Hunde
handeln soll –
einer
schreibt vom anderen ab, ohne hinter die Kulissen geblickt zu haben …
Bei
unserer Interessengemeinschaft haben sich unzählige Besitzer kranker
Bearded Collies gemeldet. Dabei ging und geht es vor allem um Probleme mit
·
Schilddrüse (meist Unterfunktion), auch verbunden mit Übergewicht
·
Autoimmunerkrankungen wie
SLO (symmetrische lupoide Onychodystrophie
– sehr schmerzhaftes Krallenproblem)
SLE (systemischer Lupus erythematodes – chronische Entzündungen:
Knochen, div. Organe, Haut)
IBD (inflammatory bowel
disease – chronisch entzündliche Darmerkrankung)
AIHA (autoimmun hämolytische Anämie – Bluterkrankung)
Myasthenia
gravis
(Störung der Übertragung von Nerven zu Muskeln, die Hunde fallen einfach
um)
Gut
zu wissen:
Autoimmunerkrankungen
werden oft vom Tierarzt „um die Ecke“ nicht erkannt.
Bis
eine Diagnose gestellt wird, haben verzweifelte Beardie-Besitzer meist eine
Odyssee zu Ärzten und Tierkliniken hinter sich.
·
Nieren/Nebennieren
Niereninsuffizienz schon in jungen Jahren
Morbus
Addison (Erkrankung der Nebennieren –
Müdigkeit, Erschöpfung, Übelkeit, Erbrechen)
Die
Nebennieren hängen mit der Schilddrüse zusammen.
Die
„rassetypische“ Ängstlichkeit, für die die überzüchteten Bearded Collies
seit langer Zeit bekannt sind („zitternde Wollhaufen“), steht in
Zusammenhang mit den Nebennieren: Stresshormone. Stressunverträglichkeit
schadet dem Immunsystem und beschleunigt die Alterung. Früher
war eine Lebenserwartung von mindestens 15 Jahren normal, heute sind
so alte Beardies die Ausnahme.
Viele
sterben früh (mit 2 – 6 Jahren),
das
10./11. Lebensjahr ist ein kritisches Alter für Todesfälle durch Krebs
(auch bei Krebs spielt ein schwaches Immunsystem eine große Rolle).
·
Herz
·
Bauchspeicheldrüse, Fälle von Krebs scheinen häufiger aufzutreten
·
Magen/Darm (Durchfall, Erbrechen, Entzündung)
·
Augen (CEA – collie eye anomaly, erbliche Entwicklungsstörung der Augen)
·
Zähnen (früh marode/faulend, Fehlstellung durch zu schmale Kiefer)
·
Knochen
Arthrose/Arthritis
schon in jungen Jahren (Gelenkverschleiß,
Gelenkentzündung)
HD (Hüftgelenksdysplasie – Fehlbildung)
ED (Ellbogendysplasie – Fehlbildung)
OCD (Osteochondrose – erbliche Wachstumsstörung, Lahmheit)
·
Hodenhochstand
Insgesamt
haben wir den Eindruck, dass sich alles im Lauf der Jahre stark
verschlimmert hat – was kein Wunder ist: Wenn immer dieselben wenigen
Deckrüden für Nachwuchs sorgen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass kranke
Gene von Mutter und Vater sich beim Nachwuchs treffen.
-
Bei dem robusten,
nicht überzüchteten „alten Typ“ gab es all dies nicht.
-
Bei den heutigen „Modebeardies“
(über den Rassestandard hinaus gezüchtet) bestätigen rühmliche Ausnahmen
die Regel, sie haben genetisch Glück gehabt. Man darf dabei allerdings
nicht vergessen, dass die kranken Gene dennoch auch in ihnen schlummern und
an den Nachwuchs weitergegeben werden können. Wie nah die Elterntiere eines
Wurfs tatsächlich miteinander verwandt sind, zeigt der Inzuchtkoeffizient
(IK) leider nicht; er berücksichtigt nur wenige Generationen. Untersucht
man weiter zurückliegende Generationen noch mit, findet man mehrere Hundert
Mal (!) dieselben Hunde im Stammbaum.
Keine
Hunderasse kann sich erholen, solange potenziell kranke Welpen gekauft
werden.
Man
täte den Bearded Collies einen Gefallen, würde man solche Welpen und eine
weitere Überzüchtung ablehnen.
Die genannten Probleme
sind den Züchtern seit spätestens Anfang der 1990er-Jahre bekannt …
…
mehr auf der Modehund-Seite und bei BEARDIEspecial/COMING HOME.
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Unser Hund hat
immer wieder eine Bindehautentzündung.
Liegt es daran, dass wir die Haare abgeschnitten haben?
Braucht er den Pony als Schutz vor den Augen?
Wenn
Zugluft ausgeschlossen ist (Liegeplatz mit Kerzenflamme testen, ob sie
flackert – nicht mit offenem Autofenster fahren), kann das Kürzen der Haare
tatsächlich der Grund sein. Vermutlich hat das Stirnhaar eine Länge, bei
der die Haarspitzen die Augen reizen. Auch bei jungen Beardies kommt das
vor, wenn das wachsende Stirnhaar gerade diese Länge erreicht hat.
Am
besten kürzt man den Pony noch ein bisschen mehr, vorzugsweise mit einer
Effilierschere – oder man schneidet Zacken hinein, damit es fransig und
keck aussieht. Waagerecht abgeschnittenes Haar lässt den Blick ernst und
düster wirken.
Gegen
eine akute Bindehautentzündung hilft sehr gut die Bachblüte Crab
Apple: Man kocht etwas Wasser ab (damit es für die Augenbehandlung keimfrei
ist), füllt ein 10-ml-Tropffläschchen damit, lässt das Wasser abkühlen und
gibt einen Tropfen Crab Apple dazu. Dann einen Tropfen von dieser
Verdünnung ins Auge geben, ggf. im Abstand von wenigen Stunden wiederholen.
Am nächsten Tag ist die Sache meistens schon erledigt.
Sehr
gut wirksam ist auch das homöopathische Mittel Euphrasia
D6 (aus einer Pflanze mit dem Namen Augentrost), 3 x täglich 5 Globuli.
Haare
vor den Augen machen einen Hund künstlich blind. Als Schutz vor Wind und
Wetter braucht der Beardie sie nicht, abgesehen von ein paar sehr
empfindlichen Hunden. Solche Beardies sind dann meist auch
lichtempfindlich, was auf eine Nierenschwäche hindeutet, verbunden mit
Angst vor bestimmten Geräuschen, Gegenständen, Menschen oder Tieren. Hier
empfehlen wir die Bachblüte Mimulus
(viermal täglich 4 Tropfen von der Verdünnung, wie oben beschrieben, hinter
die Lefzen). Der Pony sollte dann nur so weit ausgedünnt werden, dass dem
Hund genug Haare als „Sonnenbrille“ bleiben, er aber trotzdem gut sehen
kann.

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Unser junger Hund
hat jetzt schon Zahnstein.
Darauf
muss man bei der wöchentlichen Pflege von Anfang an achten, besonders an
den Fangzähnen (das sind die spitzen Eckzähne) und an den Backenzähnen.
Zahnsteinbildung
hat mit der Zusammensetzung des Speichels zu tun. Vorteilhaft scheint naturnahe Ernährung zu sein, das heißt: rohe Kost – die allerdings auch ihre Tücken hat.
Damit kommt es meist gar nicht erst zu Ablagerungen. Voraussetzung ist
natürlich, dass der Hund keinen empfindlichen Magen-Darm-Trakt hat (was bei
Beardies relativ häufig vorkommt).
Einfluss
auf die Zahnsteinbildung soll auch der Rohasche-Gehalt des Futters haben.
Er sollte nicht über 5 % liegen.
Ist
Zahnstein da, gibt es folgende Möglichkeiten:
·
Bei einem Hund, der
gelernt hat, sich am Maul anfassen zu lassen, kann man Zahnstein regelmäßig
selbst entfernen, sei es mit dem Fingernagel (bei leichten Belägen), mit
dem Rand einer gereinigten Münze oder mit Zahnsteinentferner-Werkzeug.
·
Mit Zahnbürste und
Hundezahnpasta kommt man oft nicht weit, auch wenn es inzwischen gut
wirksame Zahnpasta gibt. Die meisten Hunde mögen das auch ebenso wenig wie
Sprays und Lotionen, die man auf die Zähne sprüht bzw. reibt.
·
In schlimmen Fällen
entfernt der Tierarzt den Zahnstein per Ultraschall, ggf. in Narkose.
·
Borax D3 (wenige
Gaben von jeweils 5 Globuli) soll schon kleine Wunder vollbracht haben, so
dass sich der Zahnstein von selbst löste und kaum noch neuer entstand. Ein
Mittel für alles, was mit dem Maulbereich zu tun hat.
·
Ein Heilpraktiker
empfahl das homöopathische Mittel Vermiculite D6,
das man üblicherweise einsetzt, um Calcium dort im Körper wegzunehmen, wo
es zu viel ist (z. B. bei Spondylose), und einzubauen, wo es fehlt.
Zahnstein besteht aus Calcium, das im Speichel gebunden ist – je mehr,
desto mehr Zahnstein bildet sich. Möglicherweise sprengt Vermiculite den Zahnstein ab.
·
Unterstützend kann
man die Bachblüte Crab
Apple gegen Bakterienbildung einsetzen (Anwendung).
Das Schüßlersalz Nr. 5 wirkt
gegen Bakterien und Fäulnis (bei schlechten Zähnen), Nr. 1 gegen
Kalkablagerungen.
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Erkennt man Fieber
an einer warmen Nase?
Nein. Hunde können auch ohne
Fieber eine warme Nase haben.
Ein Hinweis auf Fieber sind:
·
Apathie
·
sehr warme Pfoten
oder Ohren
·
Futterverweigerung
Lieber einmal zu oft als einmal
zu selten Fieber messen (Digitalthermometer in Melkfett oder Vaseline
stecken, Messung im After).
Die Normaltemperatur für Hunde
liegt zwischen 38 und 39 Grad, bei Welpen kann sie ein wenig höher sein.
Achtung!
Von 39 Grad bis zu lebensbedrohlichem Fieber (41 – 42 Grad) ist es nicht
weit!
Schnelle Hilfe bei hohem Fieber:
·
1 Tablette Rimadyl (Schmerz- und Fiebermittel)
·
Schüßler-Salz Nr.
5/Kalium phos. D6 – in kurzen Abständen 1 Tablette hinter die Lefzen legen.
·
Socken ins
Essigwasser tauchen, dem Hund über die Pfoten ziehen („Essigsocken“ nach
Kneipp).
·
Bachblüten Rescura
(Notfallmischung) - Anwendung
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Mein Rüde verliert
klebrige grüne Tropfen.
Es handelt sich um eingedrungene
Bakterien, die sich in dem feucht-warmen Milieu schnell vermehren:
Vorhautkatarrh, landläufig „Rüdentripper“. Eher
selten ist ein Fremdkörper die Ursache, z. B. eine Granne.
Auch hier helfen erstaunlich
schnell ein paar Tropfen der Crab-Apple-Verdünnung,
wie oben beschrieben. Die Mischung braucht in diesem Fall nicht mit
abgekochtem Wasser zubereitet zu werden, man nimmt kohlensäurefreies
Mineralwasser. 2 Tropfen direkt auf die Austrittsstelle am Penis geben. Oft
reicht ein einziges Mal. Zusätzlich sollten dem Hund viermal täglich 4
Tropfen der Verdünnung hinter die Lefzen geträufelt werden, ein paar Tage
lang, um die Widerstandskraft zu stärken. Falls er das nicht mag: die
Tropfen in einen Hundekuchen einziehen lassen oder jeweils 4 Tropfen in
jede neue Wassernapf-Füllung.
Speziell gegen grünliche
Absonderungen wirkt auch das Schüßler-Salz Nr. 10/Natrium sulfuricum D6.
Beim Tierarzt kann die Behandlung
sehr lange dauern: Antibiotika und immer wieder Spülungen.
Vorbeugen: die Haare an der
Penisspitze regelmäßig kürzen.
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Unser Beardie
riecht aus den Ohren.
Mit Watte kriegen wir die braunen Beläge nicht weg.
Ein wenig Ballistol-Öl
(Zoogeschäft) auf dem Wattebausch löst die Beläge und wirkt desinfizierend.
Man kann auch einfaches Speiseöl verwenden.
Mit Wattestäbchen nicht weiter in
die Ohren gehen, als man sehen kann! Die Ohrhaare müssen immer wieder aus
dem Gehörgang gezupft werden, damit sie nicht verkleben und keinen
Nährboden für Bakterien bilden. Nicht abschneiden, es würden pieksende Stoppeln nachwachsen!
Falls es nicht besser wird und
der Hund den Kopf schüttelt oder schief hält, kontrolliert der Tierarzt die
Ohren auf Milben, Fremdkörper, Entzündung.
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Haben Sie Erfahrung mit einem Blutohr?
Hunde mit Schlappohren können zu
einem Othämatom neigen: wenn sie den Kopf
geschüttelt und das Ohr z. B. gegen ein Stuhlbein geschlagen haben. Ein
dicker Bluterguss kann die Folge sein. Statt ihn aufschneiden zu lassen
(eine blutige Angelegenheit, das Ohr füllt sich gleich wieder und
verkrüppelt schließlich), kann man abwarten, ob der Körper des Hundes den
Bluterguss resorbiert. Das kann bei großen Hämatomen bis zu ca. 6 Wochen
dauern.
Unterstützend: Schüßler-Salz Nr.
11 und Silicea-Balsam, innerlich und äußerlich angewendet.
Hunde-Anfänger, die das nicht
einschätzen können, sollten natürlich den Tierarzt um Rat fragen.
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Mein Beardie hat
einen steifen Hals und guckt immer nach oben.
Der Tierarzt sagt, es ist alles in Ordnung.
Ist sein Pony recht lang? Manche
Beardies versuchen, unter den Haaren hindurch zu gucken. Dabei heben sie
ihren Kopf, so dass der Eindruck von einem steifen Hals entsteht oder dass
der Hund „irgendwie hochnäsig“ wirkt.
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Wie denken Sie über
Kastration bei Rüden?
Hilft „schnipp-schnapp Eierchen ab“ gegen das ewige Rammeln?
Und bei Hündinnen? Soll man sie vorsichtshalber gleich
kastrieren lassen?
Eine Kastration können wir nicht
empfehlen. Sie ist den Tierärzten nach dem deutschen Tierschutzgesetz (§ 1 und
6) ohne medizinische Indikation verboten, also nur erlaubt z. B. bei einem
nicht abgestiegenen Hoden, der im Bauchraum entarten könnte, bei Hodenkrebs
oder bei einer Gebärmutterentzündung. Leider halten sich Tierärzte oft
nicht daran.
Wichtig:
Manch ein Hundehalter, der ein
Tier aus dem Tierschutz aufnimmt, fühlt sich vertraglich verpflichtet, eine
Kastration wider besseres Wissen durchführen zu lassen. Es gibt ein Urteil, nach dem solche Vertragsklauseln unwirksam sind: AG Alzey, AZ
22 C 903/95.
Kastrationen können weitreichende
Folgen haben – bis hin zu einer Störung im Knochenwachstum sowie der Leber
(weil der Verlauf des Lebermeridians unterbrochen wurde und der freie Fluss
der Lebensenergie für immer gestört ist), die wiederum andere Probleme nach
sich ziehen kann.
Manchmal bekommen Hundehalter den
Rat, bereits junge Rüden kastrieren zu lassen, damit sie (angeblich)
leichter zu handhaben sind und „gar nicht erst auf dumme Ideen kommen“.
Dafür fehlt uns jegliches Verständnis.
Bei Rüden:
·
Der Rüde kann wegen
der fehlenden männlichen Hormone Muskelschwäche
bekommen: Die Beine können schwach werden (sie rutschen immer wieder weg), der
Schließmuskel von Blase und/oder Darm (Inkontinenz!) und der Herzmuskel
ebenfalls. Es kommt vor, dass der Tierarzt
letzten Endes die fehlenden Hormone spritzen muss, damit der Hund
einigermaßen normal leben kann.
·
Außerdem können Rüden
durch Kastration ihr Wesen verändern,
phlegmatisch und lustlos werden, an Gewicht
zulegen und ein weiches,
wolliges Fell bekommen, am Bauch sogar mit Haaren „zuwachsen“. Auch das
alles ist eine Folge von fehlendem Testosteron. Die Folgen sind zwar selten
so drastisch, aber man muss damit rechnen, dass so etwas passiert.
Testosteron wird übrigens auch
gebraucht, um Entzündungen in Schach zu halten.
·
Was auf jeden Fall
passieren wird, ist eine Verweiblichung
des Rüden. Er wird aufgrund seines Duftes von anderen Rüden für ein
Hundemädchen gehalten – und manchmal sogar wie zum Deckakt bestiegen. Das
kann den Besitzer des Rüden eine Menge Nerven kosten.
·
Niemals soll ein Rüde
kastriert werden, bevor das Wachstum
abgeschlossen ist. Er kann sonst durch den Testosteronmangel
Knochenprobleme bekommen.
Einen interessanten Artikel über
die Auswirkung von Testosteron bei weiblichen bzw. Östrogen bei männlichen
Tieren nach der Kastration, über körperliche Veränderungen und
„Nebenwirkungen“ gibt es hier.
·
Eine Änderung im
Verhalten gegenüber (läufigen) Hündinnen ist meist nicht zu erwarten, wenn
der Rüde schon einmal „auf den Geruch gekommen“ ist.
·
Auch dass ein Rüde
anderen Rüden gegenüber verträglicher wird, trifft häufig nicht zu.
... mehr über Kastrationsfolgen, nach einer Studie
Vor
allem ist es ethisch nicht vertretbar,
einem Lebewesen ohne medizinischen Grund
– nur, weil der Mensch es mit dem Hund
einfacher haben möchte –
Körperteile abzuschneiden!!!
|
Reiki-Heiler und
Tierkommunikatoren berichten von schweren
Traumata durch Amputationen.
·
Bei allzu starkem
Geschlechtstrieb, z. B. häufigem Aufreiten/Umklammern (auch bei
Menschenbeinen, Kissen usw.), empfehlen wir – neben einer konsequenten
Erziehung:
alle 4 Wochen 5 Globuli Platinum metallicum C200.
In leichteren Fällen, etwa wenn
der Rüde nur mit Zähneklappern Läufigkeitsspuren „inhaliert“, mag Agnus Castus
(Mönchspfeffer) genügen, um den Geschlechtstrieb zu dämpfen: 3 x täglich 5
Globuli der D6-Potenz für 3 Wochen oder 1 x täglich als C30.
·
Auch die Bachblüten
-
Wild Oat (der Rüde
will jede Hündin „beglücken“)
-
Cherry Plum (der Hund
„platzt“ vor Kraft)
-
White Chestnut (denkt
an nichts anderes mehr)
-
Scleranthus
(Ausgleich der Hormone)
-
Vine (starkes
Dominanzverhalten, Aggression gegen andere Rüden wegen viel Testosteron)
sind einen Versuch wert.
Anwendung
·
Handelt es sich um
ein Problem zwischen Rüde und Hündin im selben Haushalt (weil man Nachwuchs
verhindern möchte) und will man beide Hunde durch eine tagelange Trennung
nicht allzu sehr vor Sehnsucht leiden lassen, wäre eine Vasektomie (Durchtrennen der
Samenleiter) schonender für den Rüden. Das ist eine einfache Operation,
sogar preiswerter als Kastration.

Ehe
eine Kastration ernsthaft in Betracht gezogen wird, hat es sich bewährt,
den Rüden mit einer „chemischen Kastration“ vorzubereiten. So kann man vor
dem endgültigen Eingriff besser abschätzen, wie sich die Kastration
auswirken wird: verändertes Verhalten oder nicht, Fellveränderung,
Muskelschwäche. Die Hoden schrumpfen dabei sehr stark. Wenn sie beim
Abklingen der Wirkung wieder größer werden und die Kastration wirklich
gemacht werden soll, ist nun der ideale Zeitpunkt, weil das Operationsfeld
dann noch sehr viel kleiner ist als bei wieder normal groß gewordenen
Hoden.
Es
ist ethisch weder vertretbar, Körperteile abzuschneiden noch schrumpfen zu
lassen. Eine Dauerlösung darf also die „chemische Kastration“ auch nicht
sein. Meist hat man keinen Problemhund, sondern der Halter setzt nicht
genügend Grenzen.
Bei Hündinnen:
ist es nachvollziehbar, dass
Tierärzte zur Kastration raten, weil die „Seuche“ Gebärmutterentzündung viele
Hundemädchen erfasst. Diese Erkrankung kann sehr gefährlich werden. Wir
empfehlen, zunächst einen Tierheilpraktiker oder einen ganzheitlich
orientierten Tierarzt aufzusuchen, wenn erste Anzeichen einer
Gebärmutterentzündung festgestellt werden oder der Tierarzt diese Diagnose
gestellt hat.
Nur weil es für den Besitzer
bequemer ist, ohne die Läufigkeit zu leben oder das Risiko einer
Gebärmutterentzündung von vornherein auszuschließen, sollte man auch bei
einer Hündin nicht in den Hormonhaushalt eingreifen. Unerwünschte Folgen
der Kastration sind vor allem:
·
Harninkontinenz (etwa
jede 3. Hündin über 20 kg soll betroffen sein)
·
Veränderungen des
Fells: weiches „Babyfell“, haarlose Stellen
Wir hörten von einer
Beardie-Hündin, die nach der Kastration völlig kahl wurde und auch kahl
blieb.
·
starker Appetit,
Übergewicht
(man muss sehr diszipliniert
füttern und für viele Spaziergänge sorgen)
·
Verstärkung der
Dominanz, Aggressivität, weil die weiblichen Hormone wegfallen und die
männlichen mehr zum Tragen kommen.
·
Spritzen gegen Läufigkeit müssen lebenslang immer wieder gegeben werden. Das
kann recht teuer werden. Nebenwirkungen (incl. Krebs) können nicht
ausgeschlossen werden.
·
Ein Chip, mit dem
man Rüden „auf Probe kastrieren“ kann, wird auch für Hündinnen eingesetzt.
Nach Angabe eines Spezialisten
kann man sich nicht darauf verlassen, dass er bei Hündinnen sicher wirkt.
·
Wenn es um
unerwünschte Trächtigkeit geht (etwa weil Rüde und Hündin im selben
Haushalt leben und es schwierig ist, sie zu trennen, ohne dass sie leiden),
kann man einen minimalinvasiven Eingriff machen lassen, bei dem nur die
Eierstöcke entfernt werden, die Gebärmutter aber erhalten bleibt.
Tierärzte machen das nicht
gern, weil sie per Lapraskopie die Gesundheit der
Gebärmutter nicht ausreichend beurteilen können. Bei einer jungen Hündin
ist eine Erkrankung der Gebärmutter nach dem Entfernen der Eierstöcke nicht
zu erwarten, weil der hormonelle Einfluss fehlt.
·
Eine Kastration ist
am günstigsten genau in der Mitte zwischen 2 Läufigkeiten.
Buchempfehlung
„Kastration beim Hund: Chancen
und Risiken – eine Entscheidungshilfe“
von Gabriele Niepel
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Unser Beardie hat
im Sommer immer wieder Durchfall.
Viele Hunde sind davon betroffen.
Eine „magische Grenze“ scheint bei ca. 26 bis 27 Grad zu sein.
Durchfall ist immer ein Alarmzeichen, ganz besonders beim
jungen Hund.
Falls es nicht bald besser wird, mit dem
Gang zum Tierarzt nicht zu lange warten!
Mit blutigem Durchfall sofort zum Tierarzt!
Hausmittel
·
Eine Züchterin hat
gute Erfahrungen damit gemacht, Haferflocken zum Futter zu geben.
Das kann auch vorbeugend nicht
schaden.
Bei akutem Durchfall: gut
abgekochte Haferflocken mit ein wenig Fleisch als ausschließliche Kost.
·
Etwas Heilerde zum
Futter bindet Flüssigkeit und wirkt entgiftend.
·
Banane und Fencheltee
(verwendet man gern in Zoos bei Wölfen)
·
schwarzer Tee
„stopft“ und beruhigt den Darm (Gerbstoffe, Empfehlung vom Tierarzt
als Nebenwirkung ist erhöhter
Blutdruck und angeregte Herztätigkeit möglich: Teein)
·
Wenn das nicht
reicht, den Hund 1 bis 2 Tage
hungern lassen:
keinerlei Futter, keine
Leckerbissen.
Danach bekommt der Hund gekochtes
Geflügelfleisch mit sehr weich gekochtem Reis
(Baby-Reisflocken von Hipp eignen
sich bestens).
·
Sehr wirksam (auch
bei Giardien): Karottensuppe nach Dr.
Moro
500 g Karotten mit 1 TL Salz in 1
Liter Wasser 1 Stunde kochen (die lange Kochzeit ist wichtig!),
die Möhren herausnehmen,
Flüssigkeit auf 1 Liter auffüllen,
alles zusammen im Standmixer
pürieren (oder die Möhren sehr fein zerdrücken und mit dem Wasser
vermengen).
Evtl. mit gekochtem Huhn, Hack,
Hüttenkäse schmackhafter machen.
Der Hund bekommt davon, so viel
er mag, ca. eine halbe Stunde vor der Mahlzeit, so dass der Darm damit
ausgekleidet wird. (Andockstellen für Bakterien und Giardien werden
besetzt).
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Ein geglückter Versuch
Nach wochenlangem
Durchfall ihrer Hündin hatte die Besitzerin viel probiert. Wir rieten
zum Tierarzt, gaben ein paar zusätzliche Tipps (IBD, Giardien,
Moro-Suppe, Elektrolyte und einiges mehr). Die Besitzerin probierte es
mit der Moro-Suppe.
Aus ihrer
Mail:
Die Suppe, die hab ich gestern
gleich gekocht und sie mit BioRinderHack
„aufgepeppt“. Sie war ein voller Erfolg – meine Hündin liebt sie und
seit gestern macht sie keine Haufen (oder vielmehr keinen Brei
:O) ) mehr – ich hoffe da kommt dann aber bald wieder was :O).
Wir haben die erste Nacht
durchgeschlafen und haben es wirklich gebraucht. Sie hat 12 Stunden
geschlafen – ich denke sie war fix und fertig.
Wenn man solche Rückmeldungen bekommt,
weiß man, warum man die Mühe mit all
der Internet-Arbeit auf sich nimmt.
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·
Ebenso gut soll
Stullmisan vet. wirken (Fichtenspitzen-Extrakt).
Zum Aufbau der Darmschleimhaut:
Joghurt mit der Bezeichnung
„mild“ enthält hilfreiche Bakterien.
Im Handel findet man auch andere natürliche
Aufbaumittel.
·
Bei starkem Durchfall
können Elektrolyte notwendig werden (vom Tierarzt),
ersatzweise:
- kalt geschleuderten Honig ins Trinkwasser geben oder
- Mineralwasser mit Fruchtsaft und aufgelöstem, nicht raffiniertem
Salz (also kein normales Kochsalz, sondern Meersalz, Steinsalz oder Himalajasalz, weil diese Salze nicht erhitzt wurden und
von den Körperzellen besser aufgenommen werden können).
Schüßler-Salze
Bitte beachten:
Schüßler-Salze enthalten
Milchzucker, der in größeren Mengen seinerseits zu Durchfall führen kann.
Bei diesen Salzen kommt es, wie
bei allen homöopathischen Mitteln, nicht auf die Menge an, sondern auf den
Impuls.
·
Schüßler-Salz Nr. 8 –
Natrium chloratum D6
+
zum Entkrampfen:
·
Schüßler-Salz Nr. 7 – Magnesium phos. D6
stündlich je eine Tablette hinter die Lefzen legen (sie soll sich
dort auflösen) oder die Tablette in wenig Wasser auflösen und die Lösung
mit einer Spritze (ohne Nadel) hinter die Lefzen geben.
Wenn das nicht geht: je 1 Tablette im Trinkwasser auflösen.
Das biochemische Mittel Nr. 7 wirkt ähnlich wie das von Tierärzten
gern verwendete Buscopan: beruhigt den Darm.
·
Schüßler-Salz Nr. 13 -
Kalium arsenicosum D6
wird speziell gegen
Sommerdurchfälle verwendet, wirkt antibakteriell.
·
Möglicherweise ist es
eine Infektion mit Viren oder Bakterien (z. B. Salmonellen).
Schüßler-Salz Nr. 19 - Cuprum
arsenicosum D6
wirkt gegen Viren und Bakterien
sowie gegen Krämpfe.
·
Die Behandlung
richtet sich sonst nach dem Aussehen des Kots.
Bitte einen Tierheilpraktiker
fragen oder nachlesen im Buch „Schüßlersalze für Hunde: Selbsthilfe schnell
und einfach“.
Bachblüten
klassische Durchfall-Mischung: Crab Apple (entgiftend) + Aspen
hilft auch bei Welpen-Durchfällen (falls die Wirkung nicht sehr
schnell eintritt, bitte bald zum Tierarzt – Notfall!)
auch unterstützend zur Therapie von Parvovirose
Man nimmt je 1 Tropfen Crab Apple und Aspen auf 10 ml
kohlensäurefreies Mineralwasser
und gibt dem Hund davon zunächst stündlich 4 Tropfen hinter die
Lefzen, dann 4 x täglich 4 Tropfen zur Vorbeugung.
Man kann die 4 Tropfen auch ins Trinkwasser geben und bei jeder
Napf-Füllung erneuern.
In schwereren Fällen 2 Tropfen Rescura mit ins Dosierfläschchen geben.
Anwendung
Homöopathie
·
je nach Aussehen des
Kots, bitte einen Tierheilpraktiker aufsuchen
·
bei Durchfall mit
Erbrechen: Nux vomica
·
bei blutigem
Durchfall/Erbrechen:
Infi-Arsenicum N (Apotheke), halbstündlich ½ Tablette, max. 3 Tabletten
pro Tag für mittelgroße Hunde
(dieses Mittel kann sehr schnell
helfen)
·
unterstützend: Arnica
in niedriger Potenz (bis D6)
Kräuter
·
Heidelbeerblätter-Tee
stoppt den Durchfall, auch die Früchte und der Saft von Heidelbeeren.
·
Baumrindenmischung („Slippery Elm“) heilt und nährt.
·
Zitronenmelisse wirkt
gegen Viren und Bakterien.
Kleingeschnittene Blätter zum
Futter geben.
Melisse kann als Gartenstaude
gepflanzt werden (gibt’s im Supermarkt bei den Kräutern im Topf, wächst
üppig),
Blätter für den Winter trocknen.
·
Lapacho-Tee wirkt
ebenfalls gegen Viren und Bakterien.
1 EL Tee in 0,5 Liter kochendes
Wasser geben, 5 Minuten kochen, 20 Minuten ziehen lassen
ein wenig davon zum Futter geben
·
Cystus-Tee, den man
gegen die Borrelien der Zecken ohnehin im Haus haben sollte, wirkt
ebenfalls gegen Bakterien und Viren.
·
„Haferkur“
(bringt den Darm zur Ruhe und kräftigt den Patienten):
1 Handvoll Haferkörner
(erhältlich im Reformhaus oder bei einem netten Bäcker – Haferflocken sind
hier nicht geeignet) in 1 Liter Wasser aufkochen und 15 Min. ziehen lassen.
Absieben und das Wasser auffangen.
Von der Flüssigkeit dem Hund so
viel ins Trinkwasser und zum Futter geben, wie er mag. Teelöffelweise
beginnen und beobachten, wie fest der Kot dadurch wird.
Den Rest des Wassers kühl
aufbewahren.
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Mein Beardie trinkt
zu wenig und hat Verstopfung.
Ob ein Hund viel oder wenig
trinkt, hängt zunächst einmal von der Art des Futters ab. Dosenfutter und
Frischkost enthalten ca. 80 % Wasser, bei Trockenfutter trinkt der Hund
entsprechend mehr.
Ob der Hund wirklich zu wenig
trinkt, kann man mit einem Test feststellen: Die Haut am Rücken mit zwei
Fingern anheben und wieder loslassen. Zieht sie sich sofort in die normale
Stellung zurück, ist alles in Ordnung. Bei dehydrierten Tieren dauert es
länger, bis die Haut wieder glatt ist.
Wenn der Kot zu fest ist, ist
möglicherweise der Fleischanteil im Futter zu hoch und der
Ballaststoffanteil zu niedrig – oder der Hund bekommt zu viele Knochen zu
fressen.
Dosenfutter und Frischfleisch
kann man zu ca. 20 – 40 % (berechnet auf die Gesamtmenge) mit Gemüse,
Kräutern und Obst ergänzen, und zwar sehr fein geschnitten, besser noch im
Standmixer püriert, damit der Hund es gut verdauen kann. Wenn das nicht
ausreicht, kann noch 1 EL Haferflocken zugefügt werden.
Auch etwas Speiseöl zum Futter
(ca. 1 TL) macht den Kot weicher.
Wir empfehlen (für Hunde ohne
Magen-Darm-Probleme) naturnahe Kost mit rohen Zutaten.
Sollte dies nicht helfen, gehört
der Hund in die Hände eines Tierarztes oder Tierheilpraktikers.
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Mein Beardie ist
übergewichtig. Wie kann ich ihn zum Sport animieren?
Bitte lesen Sie zunächst unter „Ernährung“ die Rubrik „Moppelchen“, um den Auslöser
für das Übergewicht zu finden.
Manche Hunde nehmen trotz aller
Bemühungen einfach nicht ab. Dann kann eine körperliche Ursache vorliegen,
z. B. Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion (eine Wechselwirkung Schilddrüse/Nebennieren ist möglich), Testosteronmangel
(Kastration!).
Mit einem Herzfehler (kommt bei
Beardies relativ häufig vor), mit Atemproblemen oder durch Gelenkprobleme
(Arthrose/Arthritis, HD, ED, OCD, Absplitterung im Gelenk, durchgetretene
Pfoten durch schlaffe Sehnen und Bänder) kann der Hund wenig belastbar sein
oder gar Schmerzen haben, so dass er sich nur wenig bewegen mag. All dies
muss der Tierarzt abklären.
Jedes Pfund zu viel belastet
Herz, Kreislauf und Gelenke. Es ist ganz natürlich, dass ein Hund damit
wenig Lust auf Sport hat. Wenn der Tierarzt organische Ursachen
ausgeschlossen hat, hilft am besten ein munterer Hundekumpel, um den
Faulpelz auf Trab zu bringen. Da flitzen sogar wasserscheue Beardies
plötzlich durchs Wasser – und Schwimmen ist eine sehr gute
Bewegungstherapie.
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Gibt es eine
Alternative zu Schilddrüsenmedikamenten?
Ja.
Gute Erfolge wurden erzielt mit:
·
einer Mischung aus den Bachblüten
Agrimony, Cherry Plum, Rock Rose, Star of Bethlehem
(oder Agrimony + Rescura, das die
übrigen Essenzen enthält)
Diese Mischung wirkt auf den
Dreifach-Erwärmer-Meridian, der die Hormone regelt.
Wenn der Körper die Schilddrüse
angreift („autoimmun“): Beech.
·
den Schüßler-Salzen
Nr. 15: ausgleichend bei Unter-
und Überfunktion
Nr. 24: regt Thyroxin an, indem
die Hypophyse mehr TSH produziert (bei Unterfunktion)
Nr. 26: wenn Selenmangel der
Grund für eine Unterfunktion ist
Nr. 14: wirkt beruhigend bei
Überfunktion
Nr. 12, 17, 18, 19, 21 kann man
bei Autoimmunerkrankungen einsetzen.
·
Grundsätzlich: Stress vermeiden.
·
Einen Versuch wert (nach Absprache mit dem Tierarzt): Lymphomyosot
ein homöopathisches Mittel, das Levothyroxin D12 und Ferrum jod.
D12 enthält
Schilddrüsenprobleme nehmen zu.
Besonders ängstliche und älter
werdende Hunde sind betroffen.
Nach einer Studie
mit angstauffälligen Bearded Collies hatten alle getesteten Hunde ein
Schilddrüsenproblem.
Leider reichen einige Tierärzte
die Hormontabletten aus dem Schrank, als seien es Bonbons, und weisen nicht
auf teilweise schlimme Nebenwirkungen hin. Vorausgehen muss immer eine
gründliche Untersuchung, buchstäblich auf Herz und Nieren (Beipackzettel
beachten: Nebenwirkungen!). Die Dosis muss exakt auf den einzelnen
Patienten eingestellt werden.
Wichtig:
Nur wenn der Hund bei der
Blutabnahme nüchtern ist, ist der T4-Wert im Laborbericht korrekt.
Tierärzte sollten das wissen,
vergessen aber manchmal diesen Hinweis an die Tierbesitzer.
Wenn das nicht beachtet wurde,
sollte der Test wiederholt werden!
Eine Tierheilpraktikerin weist
darauf hin, dass die Werte von T4 und TSH allein nicht aussagekräftig sind.
Außerdem sollte man untersuchen
lassen:
T3 – freies T3 – freies T4 und
TAK, T3- und T4 Antikörper (autoimmune Ursache).
Das kann allerdings teuer werden.
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Tipps für alte Hunde
Einige – teilweise
unkonventionelle – Stärkungsmittel
haben wir aufgeführt unter „Oldies“.
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Gibt es ein
wirksames, aber ungefährliches Mittel gegen Zecken?
Wie schützen wir unseren Hund vor Borreliose und Babesiose?
Was tun bei Anaplasmose?
Zecken sind für Mensch und Tier
gefährlich, weil sie Krankheiten übertragen können, insbesondere FSME,
Borreliose (behandelbar), Babesiose
(„Hundemalaria“, die Todesfälle mehren sich), Ehrlichiose, Anaplasmose ….
Grund genug, dafür zu sorgen, dass möglichst keine Zecke zum Zug – zur
Aufnahme von Blut – kommt.
Absuchen des Hundes
nach jedem Spaziergang ist das A & O, damit die Zecken gar nicht erst
lange saugen und Krankheitskeime ins Blut schleusen können. Immer wieder
einmal wird eine Zecke übersehen – gerade im dichten Fell von langhaarigen
Hunden –, und später liegt sie irgendwo in der Wohnung, dick und prall.
Deshalb kommt man um eine weitere Vorsorge nicht herum.
Zecken entfernen: Dass
man Zecken nicht mit Klebstoff,
Nagellack, Alkohol und dergleichen töten soll (im Todeskampf stoßen sie
Krankheitserreger aus), hat sich noch nicht überall herumgesprochen. Es
gibt spezielles Werkzeug: Zeckenzangen, -pinzetten, -kärtchen (Apotheke,
Zoohandel), mit denen man Zecken entfernen kann. Man fasst die Zecke nah an
der Hundehaut und zieht langsam und vorsichtig, damit der Stechapparat
nicht abreißt. Eine Drehung ist nicht nötig, Zecken haben kein Gewinde.
Bleibt ein Teil der Zecke in der Haut, ist das nicht schlimm; der Körper
stößt diesen Rest ab. Die Stichstelle wird mit Desinfektionsspray für die Haut
oder mit Alkohol oder Jodsalbe (Betaisadona gehört in jede Hundeapotheke) desinfiziert.
Unbedingt nach weiteren Zecken suchen! …mehr
Die beste Vorsorge ist,
Zeckengebiete zu meiden.

Zecken
fallen nicht von Bäumen.
Sie
sitzen an den Zweigen von Büschen und im Unterholz,
häufig
auch im Gras (ungemähte Wiesen unbedingt meiden!).
Waldwege
sollte ein Hund nicht verlassen, er sollte nicht in die Randvegetation
stromern.
Unseres Wissens gibt es kein
Mittel, das 100 % vor Zeckenbefall schützt, auch nicht die „chemische
Keule“.
Das wirksamste unschädliche Anti-Zecken-Mittel ist – nach unserer
Erfahrung – Cystus-Tee, täglich eine Prise des Krauts übers Futter
gestreut. Dieser Tee kann Zecken vom Hund fernhalten und soll Borrelien
unschädlich machen.
Video
Gute
Qualität: Dr. Pandalis Cystus incanus
Bio Tee (Apotheke).
Die
Wirkung setzt nach 5 – 10 Tagen ein, also bitte nicht zu früh aufgeben!
Bestätigen
können wir die Wirkung von
Rhodonit-Wasser. Es wurde von einem begeisterten Züchter empfohlen, um
Zecken abzuwehren, und daraufhin mehrfach mit Erfolg ausprobiert.
Man
legt einen ca. 2 cm großen Rhodonit-Trommelstein für ein paar Stunden in
eine Glaskanne mit Wasser (nicht direkt in den Napf, der Hund könnte den
Stein verschlucken). Wird viel energetisiertes Wasser gebraucht – bei
mehreren Hunden oder wenn das Wasser im Trinknapf oft schmutzig ist –, darf
es auch ein großer Wasserkrug oder eine zweite Kanne mit einem weiteren
Rhodonit sein.
Es
kann 2 bis 3 Wochen dauern, bis die Wirkung eintritt.
Alle
2 Wochen den Stein mit warmem Wasser reinigen und für einen Tag in die
Sonne oder auf ein Amethyst-Drusenstück legen.
Wer
ständig in Zeckengebieten unterwegs ist, sollte sich ebenfalls einen
zweiten Rhodonit zulegen, damit keine Versorgungslücke entsteht, während
sich der erste Stein regenerieren muss.
Rhodonit
und Amethyst-Drusenstücke bekommt man in
Heilsteine-Geschäften oder online.
Rhodonit
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Amethyst-Drusenstück
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Eine Kombination aus Rhodonit-Wasser und Cystus-Tee zeigte
besonders guten Erfolg.
Einen
Versuch wert ist – nach einer Zufallsentdeckung/Studie durch einen Schüler
– etwas Schwarzkümmelöl im
Futter. Anwender berichten von guten Erfolgen. Vorsicht: In zu großer Menge
soll dieses Öl lebertoxisch sein. Wir empfehlen für mittelgroße Hunde
allerhöchstens täglich 5 Tropfen (am besten beginnt man mit 1 Tropfen, für
2 Wochen, und steigert die Dosis langsam, falls nötig) + Ergänzung durch
ein paar Tropfen im Hundefell vor dem Spaziergang in einem Zeckengebiet.
Äußere Anwendung allein wäre sicherlich gesünder.
Für
Katzen ist Schwarzkümmelöl giftig!
Zitronenwasser: In eine Sprühflasche mit einem halben Liter Wasser gibt man 10
Tropfen Zitronenöl. Mit dieser Mischung wird der Hund vor jedem Spaziergang
eingesprüht. Vorsicht rund um Augen und Nase: Für diesen Bereich etwas von
dem Wasser in die Handfläche geben und das Gesicht des Hundes damit
einreiben.
Spot-on-Präparate, Anti-Zecken-Tabletten und Parasitenhalsbänder können zu schweren Schädigungen führen.
Mit neurologischen Störungen muss
man immer rechnen (Krämpfe, Muskelzittern, Bewegungsstörungen), denn die
Präparate wirken auf das Nervensystem – offenbar nicht nur auf das
Nervensystem der Parasiten.
Unbedingt auf die Wirkstoffe
achten und online forschen, was es damit auf sich hat!
Letzten Endes muss man abwägen,
ob man das Risiko einer schweren Krankheit oder einer schweren Nebenwirkung
eingehen will.
Von Deltamethrin (z. B. im Scalibor-Halsband) wurde uns
berichtet:
Nach
drei Tagen fiel mein Hund um und hatte neurologische
Ausfallerscheinungen, Zuckungen, Schaum vorm Mund, Angst &
Aggression in einem. Er hatte mich nicht erkannt, mich angeknurrt, nach mir
geschnappt und wollte sich vor mir verstecken. Genau diese Nebenwirkung
zeigten auch Ratten bei der Scalibortestreihe von
unabhängigen Forschern (fand ich über Google, aber eben leider erst
danach).
Todesfälle
eine Zuschrift zu „Bravecto“-Kautabletten (Wirkstoff: Fluralaner):
Ich kämpfe seit Jahren darum, das sie und auch einige weitere
Besitzer ihren Hunden nicht diese sch... Bravecto geben. Erst vor kurzem musste ein Beardie
mit 9 Jahren eingeschläfert werden. Seit 5 Jahren bekam er diese
Tablette, es ging gut, dieses Jahr bekam er 2 Tage nach Gabe epileptische
Anfälle, konnte nicht mehr aufstehen, bekam dann von den Tierärzten noch
heftige Medikamente, da sie keinen Zusammenhang erkennen wollten, haben
noch x Untersuchungen gemacht ohne wirklichen Befund, nach 6 Wochen waren
Nieren und Leberwerte total im Keller und er musste erlöst werden. Die
Besitzer um ca. 4000,- Euro ärmer, weil CTs etc. gemacht wurden.
Unsere
Tierärztin würde uns das niemals verkaufen……aber
es ist ja sooo einfach Tablette und zack……
Und wenn man im Netz mal so schaut, es ist echt gruselig.
Ich hab nur langsam keine Lust mehr, aufzuklären und zu
informieren, die Leute interessiert es nicht. … Ist ja einfach, ne
Tablette rein und erledigt. Es gibt mittlerweile weltweite Meldungen über
Todesfälle augenscheinlich gesunder Hunde.
Unsere Tierärztin sagt – und da stimme ich zu –, ein Insektizid,
oral, welches 3 Monate!!! und länger wirkt, in welcher Dosierung ist das
verarbeitet?!
Bei extremem Zeckenbefall würde ich schweren Herzens Advantix Spot
on geben, auch ein Insektizid, aber bei Nebenwirkungen könnte man einen
Teil evtl. noch abwaschen und der Rest wirkt nur max. 4 Wochen.
Es ist also ein sehr ernstes Thema!
Gemäß Fachinformation
sind die Nebenwirkungen „natürlich“ harmlos.
Doch was steht
da über hohe Konzentrationen in Leber und Nieren …
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Manchmal wird der Wirkstoff Geraniol
als „natürlich“ angepriesen – klingt nach harmlosen Geranien. Es handelt
sich um eine Chemikalie, die keineswegs ungefährlich ist: Haut- und
Augenreizung, Fellprobleme, Allergie – Schutzhandschuhe und Augenschutz
werden auf dem Sicherheitsdatenblatt
empfohlen.
Frontline – ein Kontaktgift, wirkt auf die Nerven, Wirkstoff Fipronil – als Spray, das nicht direkt bis auf die Haut
und erst recht nicht gleich ins Blut geht, ist nach dem aktuellen Stand
erfahrungsgemäß noch das kleinste Übel, Zecken abzuwehren, ehe sie
Krankheitserreger ins Blut abgeben können. Die Zecken kommen dadurch oft
gar nicht erst zum Blutsaugen, werden orientierungslos (Nervengift) und
trocknen aus. Einige schaffen es allerdings trotzdem, den Hund
„anzuzapfen“.
In der Regel genügt es, den Hund
ca. alle 4 Wochen mit etwa der Hälfte der Sprühstöße einzusprühen, die auf
der Flasche angegeben sind, und das Mittel nicht ins Fell zu reiben
(Hautkontakt vermeiden).
„Nebenwirkungen“ am eigenen Leib zu spüren bekommen
Uns ist ein Fall von
schwerer Vergiftung (Erbrechen, Durchfall) bei einem Hundebesitzer
bekannt, der seine Hunde mit Frontline einsprühte und etwas von dem
Sprühnebel auf seine nackten Unterarme bekam.
Das zeigt schon, was man dem Tier zumutet!
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Flöhe und Zecken scheinen gegen
dieses Spray mehr und mehr resistent zu werden. Es gab Meldungen, dass es
nicht mehr wirkt. Das ist auch bei anderen Insektiziden so. Immer wieder
kommen neue Produkte auf den Markt, auch mit Kombinationen von Wirkstoffen,
die unserer Erfahrung nach auch einzeln schon seit Jahren teilweise bzw.
oft wirkungslos waren (z. B. Fipronil +
Permethrin).
Der Wirkstoff Dimeticon soll Zecken, Flöhe und Milben
bewegungsunfähig machen, ist enthalten in einem Spray/Spot-on-Präparat und
bekannt aus Mitteln gegen Kopfläuse bei Menschen.
·
Das Mittel riecht sehr streng, wird also
auch für Hundenasen unangenehm sein.Eine
Anwenderin berichtete von Brennen in ihrem Hals, sie musste das Spray
wieder abwaschen.
·
Zecken, die sich
bereits in der Haut verankert haben, könnten – wie bei einer Behandlung mit
Klebstoff – im Todeskampf erst recht ihre Erreger ausstoßen.
·
Es handelt sich um
einen Stoff aus der Gruppe der Silikone. Inwieweit mit diesem Mittel auch die Hundehaut verklebt wird, ist
nicht klar; der Wirkstoff soll lt. Apotheker-Zeitung „hervorragende Kriech- und Spreiteigenschaften“
haben. Der Hersteller des Sprays/Spot-on-Präparates spricht von Hautpflege,
das Mittel enthält auch Aloe vera.
Anaplasmose
kann sich „gut verstecken“. Manchmal wirkt
ein Hund einfach nur ein bisschen weniger leistungsfähig.
Gut möglich, dass zahlreiche Hunde diese
Erreger in sich tragen, ohne dass ihre Besitzer etwas davon ahnen.
Wichtig:
Eine Titerbestimmung reicht für eine
Diagnose nicht aus, sie rechtfertigt keine Behandlung mit Antibiotika.
Erst wenn zum erhöhten Titer noch
bestimmte Werte im Blutbild sowie typische Symptome auftreten, sollte eine
Behandlung mit Antibiotika in Frage kommen.
Ein erhöhter Titer zeigt nur an, dass der
Hund mit dem Erreger Kontakt hatte und dass sein Immunsystem darauf
reagiert hat.
Therapie
bei Borreliose
Bei Tierärzten ist meist Doxycyclin das Mittel der Wahl – ein Antibiotikum,
das starke Nebenwirkungen verursachen kann, bis hin zu lebensgefährlichen
inneren Blutungen.
Antibiotika galten bisher als Mittel der Wahl,
weil Bakterien (Borrelien) als Auslöser betrachtet werden; doch es gibt neue
Erkenntnisse: Nach Angaben in dem Buch „Mediale Medizin“ von Anthony
William sind Viren, die bereits im Körper vorhanden waren und die durch
eigentlich harmlose Borrelien aktiv wurden, verantwortlich für Borreliose.
Daher seien Antibiotika nicht nur wirkungslos, sondern könnten die
Borreliose sogar stark verschlimmern, weil Antibiotika das Immunsystem
schädigen, das zur Abwehr von Viren gebraucht wird. Man würde also mit
Antibiotika Öl ins Feuer gießen und die Vermehrung der Viren anheizen. –
Nach Aussage des Buchautors ist die Wanderröte, die bei Menschen als
sicheres Zeichen für Borreliose gilt, Ausdruck einer Staphylokokken-Infektion
an der Einstichstelle der Zecke.
Also:
Immunsystem stärken, nicht
schwächen!
Alternativen:
+ Einjähriger Beifuß (Artemisia annua) kann die Krankheit
vollständig ausheilen: erfasst auch die Zustandsformen der Borrelien,
die
Antibiotika nicht erreichen (Bläschen, kugelige Zysten, Biofilme).
Belässt
man es bei Antibiotika, bleiben diese Zustandsformen im Körper,
die
Krankheit kann noch nach Monaten wieder auftreten.
Es
kommt auf gute Qualität an, z. B. Artemisia annua von Fa. Amarys, auch in Kombination mit dem Produkt Flamasan.
Vorsichtig
mit der Dosierung anfangen, damit der Körper nicht unerwünscht auf die
Giftstoffe der getöteten Bakterien reagiert.
(Quelle:
Interview mit Dr. Lydia Reutter bei „Friends for a better
World“, 29. Januar 2025)
+ Wir können von einem guten Erfolg mit Notakehl D5 berichten.
Dieses
homöopathische Mittel soll eine antibakterielle Wirkung haben,
also
hilfreich bei allen bakteriellen Erkrankungen, nicht nur bei Krankheiten,
die durch Zecken übertragen werden.
Man
gibt 2 x täglich 5 Tropfen hinter die Lefzen.
+ Einen weiteren Erfolg gab es mit Heilpilzen + kolloidalem Silber.
Um
welche Heilpilze es sich gehandelt hat, weiß die Besitzerin des Hundes
nicht sicher. Sie erinnert sich an Agaricus, evtl. kam ein zweiter Heilpilz
hinzu. Bitte einen Tierheilpraktiker fragen, der individuell behandeln
kann.
Kolloidales
Silber sollte nicht allzu lange angewendet werden (Schwermetall, reichert
sich im Körper an).
+ Unter den Schüßlersalzen sind denkbar:
Nr. 10 (Ausscheidungsmittel)
Nr. 5 (das „Antibiotikum“ unter der Schüßlersalzen) sowie die
Ergänzungsmittel
Nr. 15 (starkes Abwehrmittel)
Nr. 19 (gegen Bakterien und Viren)
Nr. 21 (Zink zur Immunstärkung).
Bitte ggf. einen Tierheilpraktiker zu Rate ziehen, welche Salze
individuell in Frage kommen.
+ Das Ausscheidungsmittel unter den
Bachblüten ist 10/Crab Apple.
Mit Fieber, bei Entzündungen durch Bakterien: + 15/Holly.
- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -
Hinweise aus der
Tierheilpraxis:
Die Borreliose-Impfung,
die immer noch von manchen Tierärzten angeboten wird, hat sich als quasi
unwirksam erwiesen. Es gibt über 30 Borreliose-Unterarten, das Impfserum
bezieht sich aber nur auf eine, die bei uns vorkommt. Durch den Impfstoff
wurde bereits mehrfach Borreliose ausgelöst (vor einer Impfung muss der
Hund topgesund sein – schon eine latente Infektion macht jede Impfung
gefährlich!).
Hunde
können Borreliose trotz Impfung bekommen,
und
zwar genauso heftig wie ungeimpft.
Wichtig: Vor der Impfung müssen Borrelien-Antikörper im Blut bestimmt
werden. Kein Hund darf geimpft werden, wenn er schon mit Borrelien
infiziert ist; denn das würde zum Ausbruch einer Borreliose führen.
·
Tierheilpraktiker
bieten eine homöopathische Prophylaxe mit einer Borrelia-Nosode an,
landläufig als „homöopathische Impfung“ bezeichnet. Davon bekommt der Hund
ein einziges Mal 5 Globuli (Kügelchen). Nach 8 Wochen – je nach der
Potenzwahl auch schon ab der 4. Woche – muss diese Maßnahme wiederholt
werden.
Die Nosode hält Zecken nicht
fern, bietet aber Schutz vor einer Borrelien-Infektion mit dem Stamm, der
der Nosode entspricht (in der Regel Borrelia burgdorferi). Man sollte den
Tierheilpraktiker nach mehreren Nosoden bzw. einem Komplex aus mehreren
Nosoden fragen oder man lässt den Borrelienstamm
bestimmen (zur Feststellung einer Borrelien-Infektion ist grundsätzlich
eine Blutuntersuchung notwendig, dabei wird auch der entsprechende
Borrelien-Stamm ermittelt).
·
Vitamin-B-Komplex, z. B. Formel Z, verändert das Hautmilieu und den Geruch des Hundes (Zecken nehmen
Fettsäuren am Körper und Kohlendioxid aus der Atmung wahr), so dass er für
Zecken weniger attraktiv ist. Das Mittel sollte dem Hund 1 Std. vor dem
Spaziergang gegeben werden.
·
Manche Tierhalter
schwören auf den Anibio tic clip: giftfrei, soll
durch bioenergetische Strahlung wirken, so dass der Befall nach 14 Tagen um
ein Vielfaches reduziert sein kann. Einige Hundehalter hatten damit großen
Erfolg. (Anmerkung: Bei 4 Hunden aus demselben Haushalt war es komplett
wirkungslos, ein recht teurer Versuch.)
Der tic
clip soll besser wirken, wenn er mit dem
ebenfalls energetisierten Anibio
Basensalz kombiniert wird (eine Prise ins Trinkwasser), das gegen
Übersäuerung des Hundekörpers wirkt, so dass Zecken ihr Opfer weniger
wahrnehmen.
Der Hersteller verspricht Schutz vor Zecken und
Flöhen, bis zu 2 Jahre.
Gegen Übersäuerung – allerdings
ohne die spezielle Energetisierung – wirkt auch das Schüßler-Salz Nr.
9/Natrium phos. D6, Gerstengraspulver oder auch ein wenig Apfelessig im
Trinkwasser, den Hunde oft gern mögen.
·
Das giftfreie
Anti-Parasiten-Mittel Verminex ist einen Versuch wert.
·
Propolis (tötet die Borrelien)
·
Naturheilkundler
empfehlen die Wurzel der Karde
gegen Borrelien.
Gegen
Viren und Bakterien (antibiotisch, antiviral):
(Borreliose, Anaplasmose usw.)
·
Monolaurinsäure (Kokosöl) kann Borrelien und
auch Viren unschädlich machen.
Link
dazu: Laurinsäure
(C12) und Monolaurin, sein Derivat, haben seit
vielen Jahren eine signifikante antivirale Aktivität. Laurinsäure ist eine
mittelkettige Fettsäure, die etwa 50% des Kokosnussöls ausmacht. Monolaurin ist ein Metabolit, der bei Aufnahme von
Kokosnussöl auf natürliche Weise von den körpereigenen Enzymen produziert
wird.
·
Grapefruitkern-Extrakt
ist ein starkes Mittel gegen Bakterien und Viren – auch bei Krankheiten,
die durch Zecken übertragen werden.
·
Ähnlich wirkt Zitronenmelisse;
man kann sie auch vorbeugend als getrocknetes Kraut übers Futter streuen.
·
Als immer wieder sehr
wirksam hat sich die Bachblüten-Essenz Crab Apple erwiesen (schleust alles
aus dem Körper, was nicht hineingehört). – Anwendung
·
Cystus-Tee (s. oben) hilft gegen Viren, Bakterien und Pilze. Auch bei Flohbefall zur
Unterstützung des Immunsystems!
Äußerliche Tee-Anwendung: heilt die Haut.
·
Lapacho-Tee ist ein starker
Helfer gegen Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten und sogar Krebs.
·
Propolis wirkt ebenfalls gegen Viren und
Bakterien.
·
Kapuzinerkresse (Blüten und Blätter)
·
Thymian, vom verholzten Stängel fein abgepflückt, als Küchengewürz oder
als Tee
Es gibt Hinweise, dass Borreliose ihren Ursprung in Viren hat.
- - - - - - - - - - - - - - - - -
- - - -
Als Vorsorge
empfehlen wir in der Zeckensaison
– neben Cystus-Tee –,
eine Verdünnung der
Bachblüten-Essenz Crab
Apple herzustellen (aus der Apotheke: 1 Tropfen Essenz auf 10 ml
kohlensäurefreies Mineralwasser) und von dieser Mischung ein paar Tropfen
in jede neue Wassernapf-Füllung zu geben. Crab Apple schleust Erreger aus
dem Körper, kann also auch zur Mitbehandlung von Borreliose eingesetzt
werden. – Anwendung
Last not least halten wir eine naturnahe Ernährung für besonders wichtig, um die
Abwehrkräfte zu stärken, auch damit der Körper des Hundes sich gegen
Zeckenstiche wehren kann.
In diesem Zusammenhang weisen wir
auf das Buch „Katzen naturnah ernähren“ von der Tierheilpraktikerin Angela
Knocks-Münchberg hin. Der Inhalt ist lt. Autorin 1:1 auf Hunde übertragbar
(Ausnahme: Taurin).
„Geheimtipps“ zur Vorsorge
·
Kokosduft soll nach wissenschaftlicher Erkenntnis Zecken abschrecken.
Stiftung Warentest bestätigte die Wirksamkeit der in Kokosöl enthaltenen
Laurinsäure.
Leider eine schmierige
Angelegenheit (eher etwas für kurzhaarige Hunde). Eine Wirksamkeit konnten
wir selbst nicht feststellen, es gibt aber auch positive Meldungen.
Wer es probieren will: Kokosöl
gibt es im Drogeriemarkt oder im Supermarkt (weißes Fett, schmilzt bei ca.
24 °C).
Gute Qualität ist „virgin“, nicht raffiniert.
·
WD-40, eigentlich ein Rostschutzmittel auf Fischölbasis (völlig ungiftig,
wird von Landwirten als Spray zur Fliegenabwehr bei Kühen eingesetzt).
Erhältlich im Baumarkt oder online.
Bei eigener Anwendung hatten wir
damit keinen Erfolg.
·
Shampoo mit Weidenrinde.
Eine Beardie-Besitzerin, die ihrem Hund seit einiger Zeit die
Bachblüten-Essenz Willow (Weide – Verdünnung und
Dosierung wie bei Crab Apple unter „Vorsorge“ beschrieben) gegeben hat,
berichtete, dass der Zeckenbefall auch mit dem Shampoo niedriger
ausgefallen ist als früher.
·
Der Heilstein Hypersthen soll
bei Borreliose helfen.
Wer das ausprobieren möchte, den
bitten wir herzlich um Nachricht, ob eine Wirkung festgestellt
werden kann.

Zecken bei Menschen
Den eigenen Schutz nicht
vergessen:
·
für Menschen in
FSME-Risikogebieten bzw. für Urlauber, die in diese Gebiete reisen, wird
eine FSME-Impfung angeboten (auch Zweibeiner müssen für Impfungen topgesund
sein!).
·
Borreliose ist nicht
auf bestimmte Gebiete beschränkt. Daher nie mit nackten Beinen durch Wald
und Wiesen laufen, sondern mit langen Hosen und festem Schuhwerk.
·
Nach dem Spaziergang
den Körper absuchen bzw. von einer Hilfsperson die Körperrückseite absuchen
lassen.
Wissenswertes aus der
Forschung
·
Etwa jede 3. oder 4.
Zecke trägt Borrelien in sich.
·
Es dauert länger als
1 Tag (12 Stunden), ehe Borreliose-Erreger mit dem Speichel der Zecke in
die Bisswunde gelangen.
·
Wiederkäuer wie Kühe
und Ziegen können sich nicht mit Lyme-Borreliose infizieren. Eine Zecke,
die an einem Wiederkäuer saugt, kann sich nicht mit dem Erreger der
Borreliose anstecken. Eine infizierte Zecke, die an Wiederkäuern saugt,
verliert sogar ihre Infektion: Sie saugt sich voll, fällt vom Wirt ab, und
im nächsten Entwicklungsstadium hat sie keine Erreger mehr in sich.
Quelle: Xenius
„Zecken“
·
Für Menschen gibt es
eine Therapie mit Hyperthermie (Überwärmung): 2 Stunden auf 41,5 °C,
entwickelt von Dr. Friedrich Douwes, Klinik St. Georg in Bad Aibling.
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Ich habe den
Eindruck, mein Beardie wird immer kleiner. Kann das sein?
Ja, ältere Beardies können
kleiner werden. Sie stehen dann nicht mehr – wie in jungen Jahren
(idealerweise) – auf den Zehen, sondern fast auf dem ganzen Fuß.
Durchgetretene Pfoten, bei denen
die Festigkeit der Muskeln, Sehnen und Bänder fehlt, kommen allerdings auch
häufig schon bei jungen Beardies vor. Bei Ausstellungen kann man das bei
überzüchteten Beardies oft beobachten. Mal genau hinsehen! ... und sich als
Welpeninteressent fragen, ob man Nachwuchs von
solch einem Hund möchte.

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korrekt:
auf den Zehen stehend
|
durchgetretene
Pfoten
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Helfen können die Schüßler-Salze
Nr. 1/Calcium fluoratum D12
5/Kalium phosphoricum D6
8/Natrium chloratum D6
11/Silicea
D12.
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Was kann man gegen
Herbstgrasmilben tun?
Die Larven der
Herbstgrasmilben bohren sich in die Haut des Hundes – und in die Haut des
Menschen. Wer einmal „die Krätze“ gehabt hat, ahnt, wie stark der Juckreiz
für den Hund sein muss. Das Auftreten dieser Milben ist nicht auf den
Herbst begrenzt. Bis Oktober muss man an diese Parasiten (winzige Punkte,
orange-rot) denken, wenn ein Hund sich ständig kratzt und beleckt.
Betroffen ist vor allem der Bereich zwischen den Zehen, um die Nase, an den
Ohren.
Tierärzte greifen dabei gern zu Cortison, das
schwere Nebenwirkungen haben kann.
Es gibt ein
Alternativen:
·
die Pfoten in Essigwasser baden (Mischung
1:1) bzw. den ganzen Hundekörper damit abreiben
·
ein paar Tropfen Apfelessig in den Trinknapf, um
das Immunsystem zu stärken (enthält viele Mineralien) –
sofern
der Hund das Wasser dann noch trinken mag (viele Hunde mögen es sogar
gern). Parasiten greifen umso eher an, je geschwächter ein Tier ist.
·
den Milben mit etwas purem Apfelessig auf den Pfoten das Leben
versauern und dem Hund damit gleichzeitig das Beißen an den Pfoten
verleiden (Saures mögen Hunde meist nicht). Wenn er doch weiter an den
Pfoten lecken sollte, nimmt er den Essig auf diese Weise auf und braucht
ihn im Trinkwasser nicht. Aber Vorsicht: Essig nicht pur auf geschädigte
Haut geben, nur daneben.
·
„Bio-Insect-Shocker“
von Canina, mit natürlichen Wirkstoffen, die die
Plagegeister „knacken“ sollen.
In der
Homöopathie bewährt:
·
5 Globuli Apis D30, zweimal im Abstand von
2 Tagen, Wiederholung nach einem halben Jahr, oder:
·
5 Globuli Sulfur D6, einmal pro Woche, 4 Wochen lang.
Dann wiederholt
man die Kur alle 3 Monate.
Die
Haut soll dadurch besser geschützt sein (Säureschutzmantel).
Oder:
·
Sulfur D30, einmal pro Woche
Vorsicht, bei Sulfur gibt es eine wichtige
Einschränkung: Niemals bei Diabetes geben! Daran erkrankte Tiere und
Menschen sollen davon blind werden und sogar sterben können.
Bachblüten
äußerlich und innerlich:
10/Crab Apple für die
Hautreinigung
4/Centaury stärkt die Widerstandskraft
Rescura bzw. Impatiens (in Rescura enthalten) oder Agrimony
gegen den Juckreiz
Anwendung
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Wenn Laufzeit ist,
sticht unseren Rüden total der Hafer. Er leckt die Urinspuren der Hündinnen
auf, ist bockig, wenn man ihn ruft, hat wenig Appetit, leckt sich dauernd
unterm Bauch, hat manchmal vor lauter Stress auch Durchfall. Kann man ihm
helfen?
Wir freuen uns über jeden, der
dabei nicht gleich ans Kastrieren denkt – s. oben.
Es gibt andere Möglichkeiten:
Bachblüten
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für den „Sexprotz“,
der auch Kissen und Menschenbeine besteigt
(bezeichnenderweise ist diese
Essenz aus den Blüten des wilden Hafers gemacht)
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wenn der Rüde sehr maskulin
wirkt und sich dominant verhält
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bei suchtartigem Verhalten, z.
B. ständigem Belecken der Sexualorgane
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wenn der Hund an nichts anderes
mehr denkt
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gegen überschießenden
Hormonspiegel
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harmonisiert, bringt ins
Gleichgewicht
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(aus: „Bach-Blüten für Tiere“ von
Liesel Baumgart/Marlies Hand, Verlag Oertel + Spörer)
Man gibt 4 x täglich 4 Tropfen von der nach Vorschrift verdünnten
Essenzen
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Schüßlersalz-Kombinationen
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bringt den Rüden zur Ruhe,
zentriert ihn
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bei
übersteigertem Geschlechtstrieb
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bei
übersteigertem Markieren
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1. Tag: je 2 Tabl. der
Salzkombination im Zweistundentakt
2. Tag: je 2 Tabl. der
Salzkombination morgens, mittags, abends
3. Tag: je 2 Tabl. der
Salzkombination morgens, abends
Einnahme bei Bedarf verlängern.
(aus: „Schüßler-Salze für Hunde“
von Marlies Hand/Liesel Baumgart, Verlag Oertel + Spörer)
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Homöopathie
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Mein Hund hat
Liegeschwielen. Wie bekommt man die weg?
Viele Hunde liegen häufig und
lange herum, oft auf hartem Boden.
Beardies bevorzugen obendrein
kühle, harte Fliesen.
Viele alte Hunde schlafen fast
den ganzen Tag.
Schon sind sie da, die
Liegeschwielen an der Außenseite der Vorderbeine:
trockene, schuppige, harte,
haarlose Stellen.

Verhornte
Haut –
so
sieht eine Liegeschwiele am Vorderbein (Ellbogen) eines Beardies aus.
Nach unserer Erfahrung heilen sie
sehr schnell ab,
wenn man eine Creme aufstreicht,
die Shea-Butter enthält.
Shea-Butter hilft auch bei
rissigen Pfoten – und den Zweibeinern bei trockener Haut. ... mehr
Eine Creme mit 10 % Urea hilft
auch.
Das Öl „Ballistol animal“ macht eine Verhärtung geschmeidig und
desinfiziert.
Wichtig: Falls sich die Stelle öffnet, können Haare Keime in die Wunde
bringen. Desinfizieren mit Wundspray oder Zinkspray aufsprühen. Sehr gut: Betaisadona-Salbe.
Dauerhaft unterstützen kann man
die Therapie mit den Schüßler-Salzen Nr. 1/Calcium fluor.
D12 und Nr. 11/Silicea D12. Nr. 1 macht
Verhärtungen weich, Nr. 11 hilft bei der Wiederherstellung der Haut und
besonders auch, wenn sich eine Entzündung gebildet hat.
Homöopathie: Graphites D4 und
Antimonium crudum D15 viermal täglich im Wechsel (je zweimal) und abends 1
Tablette Calcium fluoratum D30.
Natürlich sollte man auch für
einen weichen Liegeplatz sorgen.
Eine Unterlage aus
viskoelastischem Schaumstoff wäre ideal, z. B. ein OrthoBed –
insbesondere für Hundesenioren. Nicht zu klein kaufen, der Hund soll sich
darauf ausstrecken können.

Ein Schweißband für Handgelenke
polstert die Liegeschwiele ab.
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|
Meinem Hund fallen
die Haare aus. Woran kann das liegen?
Das sollte der Tierarzt abklären.
·
Oft steckt eine Schilddrüsenerkrankung
dahinter.
·
Eine Autoimmunreaktion
kann Haarausfall verursachen, zum Beispiel bei SLE.
·
Denken muss man auch
an eine Vergiftung, etwa durch Quecksilber in Thunfisch.
·
Haarausfall kommt
nach Kastration vor.
Hat ein Hund kaum noch
Unterwolle,
kann man es nach Absprache mit
dem Tierarzt mit Vitamin-B-Komplex (incl. Biotin = Vit. B7)) versuchen.
Vitamin B ist z. B. enthalten in
Bierhefe-Tabletten, in Bäckerhefe (ein kirschkerngroßes
Stück pro Tag), in Malzbier,
im Floh- und Zeckenmittel „Formel
Z“.
Vitamin B regt das Wachstum von
Haaren und Krallen an.
Vorsichtig sein muss man mit Vit.
B, wenn der Hund großflächige Liegeschwielen hat, wenn die Pfotenballen
bereits verhornt und/oder scharfkantig sind und wenn die Krallen sehr dick
wirken (Hyperkeratose). Das wird nach Gabe von B-Vitaminen schlimmer.
Hefe kann die Darmbakterien
erheblich stören.
nach oben
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Wie kann ich meinem
Hund bei Arthrose helfen?
Man muss ausprobieren, was dem
Hund individuell am besten hilft.
Bewährt hat sich:
·
In einer
Tierarztsendung im Fernsehen wies ein Professor darauf hin, dass manche
Hunde mit
·
Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren
(Fischöl oder Leinöl + Distelöl) sowie mit Vitamin C beschwerdefrei laufen können, sogar manchmal ganz
ohne Schmerzmittel.
·
täglich 1 TL Braunhirse (Reformhaus oder
Apotheke), als Pulver unters Futter gemischt
(Vorsicht bei Schilddrüsen-Unterfunktion und: Manchmal reagiert ein
Hund darauf mit Durchfall.)
·
Hagebuttenpulver oder –granulat verhindert das Fortschreiten der Entzündung,
lindert Schmerzen und verbessert die Beweglichkeit.
Man kann Hagebutten im Herbst
selbst sammeln, sorgfältig trocknen (nicht erhitzen) und die ganzen Früchte
zermahlen.
Ersatzweise 1 TL
Hagebuttenmarmelade pro Tag, sie ist aber wegen der Erhitzung nicht ganz so
wirksam.
Wichtig ist das natürliche
Vitamin C der Hagebutte.

Braunhirse und Hagebutte
kombinieren.
·
Fasziniert waren wir, wie schnell „Collagile“ wirken kann, zum Aufbau des
Gelenkknorpels.
Auch
Grünlippmuschel
zeigt Wirkung, z. B. GSM-HD von Masterdog.
Besonders
wirksam: Chondroitin + Glucosamin + Mangan (z. B. in Haferflocken,
Schüßler-Salz Nr. 17). Mangan verbessert die Aufnahme.
·
Als Geheimtipp gilt MSM,
das ist Schwefel in reiner Form.
·
Teufelskralle-Präprarate
bauen Knorpelmasse wieder auf. Sie wirken gegen Entzündung und lindern
Schmerzen. Es kann allerdings ein paar Wochen dauern, bis Teufelskralle
wirkt.
·
Gegen Entzündung hilft die Bachblüte
Holly,
gegen
Ablagerungen Crab
Apple.
Wild Rose (die Blüte der
Hagebutte) kann unterstützend eingesetzt werden.
Arthrose-Patienten
sind häufig grantig, auch Hunde: Willow
Anwendung
·
Silizium hilft bei Entzündung,
z.
B. enthalten in Schachtelhalm und Heidehonig, Silicea-Gel
(Fa. Hübner, aus dem Reformhaus),
Schüßlersalz
Silicea
·
Etwas Honig zum Futter
stärkt den gesamten Körper, hilft bei Entzündungen.
Evtl.
ergänzen mit Propolis-Tropfen (mit wenigen Tropfen beginnen, langsam
steigern).
·
Entzündete Gelenke (Arthritis) können auch durch Schüßler-Salze entlastet werden:
Nr.
3/Ferrum phosphoricum D12
4/Kalium
chloratum D6
8/Natrium
chloratum D6
11/Silicea D12
12/Calcium
sulfuricum D6
·
Ein Heilstein-Experte empfahl den Grossular (grüner Granat) als „das Beste, was es bei Arthrose
und Arthritis gibt". Solch einen Stein kann man ans Halsband des
Hundes hängen (der Stein muss gebohrt sein), oder man legt einen ungebohrten Rohstein in eine
Wasserkanne und gibt dem Hund das energetisierte Wasser zu trinken.
Vorsicht
mit Schmerzmitteln!
Sie können starke Nebenwirkungen
haben, z. B. den Magen angreifen.
Manchmal, wenn kein Naturmittel
mehr half,
hat sich eine Minimaldosis Cortison bewährt (2,5
mg Prednisolon pro Tag).
Das ist übrigens pro Tagesdosis
deutlich preiswerter als die gängigen Schmerzmittel.
(Achtung: Die Wirkung anderer Cortisontabletten muss man umrechnen!)
Interessant ist auch, dass es die
bei Menschen angewendete und als grandios bezeichnete Doppelkammerspritze
(sie enthält 2 verschiedene Hyaloronsäuren) auch
für Tiere gibt, unter dem Namen DualVis.
Erfahrungen damit sind uns allerdings noch nicht zugetragen worden.
Film über Wirkweise und die
Behandlung eines Hundes hier.
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Ist Arthrose
erblich? (Welpenkäufer: Vorsicht!)
Ja – unter anderem.
Gründe für Arthrose können sein:
·
Ernährungsfehler, zum
Beispiel zu viele Kohlehydrate
schwache Sehnen, Bänder, Muskeln,
Bindegewebsschwäche (Schüßlersalze geben!)
·
Die Hunde stehen auf durchgetretenen Pfoten.
|

korrekte Pfoten
|

durchgetretene Pfoten
|

So soll es sein:
Der Hund steht nur auf den Zehen.
|

Bei Schwäche sehen die Pfoten geknickt aus.
Das hat Auswirkungen auf die
Gelenke.

Mit viel Fell erkennt man es von vorn kaum.
|
|

Der Hund tritt mit dem gesamten Fuß auf,
er kann nicht auf den Zehen laufen.
|
|
|
Wie durchgetretene Pfoten
aussehen,
kann man bei vielen
Ausstellungssiegern sehen (bei den Zuchthunden!).
Heutzutage ist dieser Fehler
fast „normal“,
geahndet wird er nicht, obwohl
der Rassestandard andere Vorgaben macht.
Wir haben noch keinen Beardie mit
korrekten Pfoten gesehen,
dessen Eltern durchgetretene
Pfoten hatte.
Insofern gehen wir von
Erblichkeit aus –
zumal schon sehr junge Beardies
auf „Plattfüßen“ unterwegs sind
und man das vermutlich nicht
mit Ernährungsfehlern
bzw. einer erworbenen
Mangelerscheinung (Kalziumfluorid) erklären kann.
Ein Grund mehr, von einem überzüchteten Beardie-Welpen Abstand zu
nehmen.
Arthrose = Schmerzen!
Welpenkäufer sollten darauf achten, dass die Eltern ihres
Wunschwelpen korrekt stehen.
Nicht jeder Beardie, der zu
schwache Pfoten hat,
bekommt schon in jungen Jahren
Arthrose; aber die Gefahr besteht.
|
|
·
Ererbte
Gelenkfehlstellungen, zum Beispiel X-Beine.
Dadurch nutzen sich die Gelenke
einseitig ab.
In diese Kategorie gehört auch die
Hüftgelenksdysplasie,
die allerdings nicht zu 100 %
erblich sein muss.
Beardies, die im 2. Lebensjahr
„HD-frei“ geröntgt wurden, können später durchaus HD bekommen.
·
Arthritis, eine akute
Gelenkentzündung (das Gelenk wird dick und warm),
kann zu Arthrose
(Gelenkverschleiß) führen, etwa als Folge einer Borreliose.
·
Abnutzung der Gelenke im Alter
nach oben

Bei
Hitze darf der vierbeinige Freund mal den Eisbecher ausschlabbern
oder
eine Kugel Eis bekommen, wenn er sie verträgt.
(Milchzucker und Fett können Durchfall
verursachen.)
Im Sommer leiden
viele Hunde unter der Wärme,
vor allem solche mit üppigem, langem Fell und
Hundesenioren.
Wie können wir ihnen helfen?
·
Man gewährt dem Hund
Zugang zu gefliesten Räumen, so dass er kühl liegen kann – notfalls im
Keller.
Aufpassen, dass auf dem harten
Boden keine Liegeschwielen an den Vorderbeinen entstehen.
Alte Hunde sollten nicht zu lange
auf kühlen Fliesen liegen (Blase).
·
öfter bürsten und kämmen, damit Luft an die Haut kommt. Nach jeder gebürsteten Fell-Lage noch
einmal gründlich mit dem Kamm durchgehen, immer schön bis auf die Haut, bis
nichts mehr hakt – aber wiederum auch nicht so viel, dass die ganze
Unterwolle verschwindet; denn die Unterwolle isoliert im Sommer gegen Hitze
genauso wie im Winter gegen Kälte.
·
Falls das noch nicht genug hilft, leistet ein „Coat King“ gute
Dienste. Dieser Trimm-Striegel dünnt das Haar aus, ohne dass man etwas
abschneiden muss. Es gibt Nachahmer-Produkte im Zoohandel, wir empfehlen
das Original vom Hersteller Mars Alcoso (Bestellnr.
99M-53510, mit 10 Klingen, mittel). Der Holzgriff des Originals liegt
wesentlich angenehmer in der Hand als ein Plastikgriff.
·
Hechelt der Hund stark, weil
er einen sehr üppigen Pelz hat, sollte man darüber nachdenken, ob es Zeit
ist, das Fell zu kürzen oder zumindest
mit einer Effilierschere auszudünnen.
Nie den Hund komplett scheren!
… mehr
·
Bei starker Hitze kann man feuchte Tücher aufhängen, auch nachts in dem Raum, in
dem der Hund schläft. Die Verdunstung erzeugt Kälte.
Im Schlafzimmer auch für
einen Wassernapf sorgen.
·
Um den Kreislauf des Hundes zu unterstützen, wenn er hechelt, kann
man ihm ein feuchtes Handtuch auf den Körper legen (bis in den Nacken), auch
nachts.

·
Ein nasser Waschlappen im Genick
kann bei einem Hitzekollaps schnelle Hilfe bringen.
Zusätzlich sollte man für
solch einen Notfall Bachblüten-Tropfen „Rescura“
parat haben,
auch im
Auto. – Anwendung
Niemals den Hund unbeaufsichtigt
im Auto lassen,
es kann darin schnell sehr heiß
werden – Todesgefahr!!!
·
Es gibt Kältematten,
die besonders für langhaarige Hunde empfohlen werden. Wir erhielten dazu
eine sehr positive Resonanz.
Auch
Kühljacken
und Kühlhalsbänder sind beim selben Anbieter erhältlich.
Eine noble Kühlweste: „Swamp
Cooler“ Shop
Solche Hilfsmittel können helfen, die Hitze
besser zu ertragen – auch Hunden, die vor dem Sport (sofern er noch
stattfindet) oder bei einer Ausstellung lange warten müssen.
Bitte aufpassen, dass solche
Dinge nicht zu Unterkühlungen führen (Blase, Nieren, Hals).
·
Wenn der Hund im
Garten eine Kuhle buddelt, vielleicht unter einem Strauch, sollte
man ihn gewähren lassen. Die Erde kühlt den Bauch.
Ideal wäre es, dem Hund eine Sandbuddelecke an einem schattigen Gartenplatz
einzurichten. Die feuchten unteren Schichten des Sandplatzes kühlen schön.

Man sieht ihm an: Er ist
erschöpft.
·
Spaziergänge werden bei Hitze natürlich nicht mittags gemacht, sondern in die
kühleren Morgen- und Abendstunden verlegt. Bei jedem Spaziergang eine
Flasche mit Wasser mitnehmen – gibt’s auch zum Umhängen.
·
Wenn möglich, fährt
man mit dem Hund zum Baden an einen See, Fluss oder Bach – aber nur,
wenn dort keine gefährlichen Algen wachsen. Vorsicht auch bei
Entwässerungsgräben in der Nähe von Feldern: Sie können chemische Stoffe
(Düngemittel, Pestizide) enthalten, die der Regen aus den Feldern gewaschen
hat.
·
Bei älteren Hunden,
die stark hecheln, sollte der Tierarzt prüfen, ob Herz und Kreislauf in
Ordnung sind.
Vor allem alte Hunde beim
Spaziergang nicht überfordern. Sie freuen sich, wenn sie bei Erschöpfung in
eine Karre einsteigen dürfen und gefahren werden.

... und wenn dann noch
ab und zu ein Leckerli „rüberwächst“,
ist die Freude umso
größer.
·
Am Fahrrad und
neben einem Jogger sollte kein Hund bei Wärme laufen müssen.
Schon bei
Temperaturen über 15 °C droht ein Kreislaufkollaps!
·
Umsichtige Hundesport-Trainer
blasen bei Wärme das Training ab.
·
Auch keine langen Tobespiele, damit der Hund sich nicht überhitzt.
·
Ein Wasserbecken
im Garten bietet eine willkommene Abkühlung. Eine Wanne tut’s vielleicht auch
schon. Falls der Hund eher wasserscheu ist: mit der Hand Wasser auf dem
Fell verteilen oder ihn mit Wasser aus der Sprühflasche abkühlen (natürlich
nicht, wenn er Angst davor hat).
Vorsicht bei tiefen
Gartenteichen, insbesondere wenn man einen neugierigen Welpen hat!
Ein
gefüllter Trinknapf gehört in jeden Sommergarten.
Rätsel gelöst
Ein Hund
bediente sich einmal an einer Regentonne, was jedoch niemand merkte.
Jeden Sommer bekam er ein Fellproblem, das auf kein Heilmittel ansprach –
bis man dem Hund auf die Schliche kam. Die Regentonne wurde mit einem
Deckel versehen, der Hund wurde gesund.
Dieses Beispiel zeigt, wie wichtig es ist,
nicht nur Symptome zu unterdrücken, sondern die Ursache zu
finden.
|
·
Buttermilch verschafft Abkühlung von innen (gilt auch nach der 5-Elemente-Kost
als kühlend).
Viele Hunde nehmen Buttermilch
instinktiv gern an.
Man gibt dem Trinkwasser einen
Schuss reine Buttermilch hinzu. Manche Hunde müssen sich erst daran
gewöhnen, deshalb stellt man ihnen am besten ein Schälchen
Buttermilch-Wasser neben den normalen Trinknapf.
Alternativ: Joghurt mit
Wasser verdünnt.

Buttermilch tut gut.
·
Apfelessig und/oder
Honig im Trinkwasser helfen, den
Verlust von Elektrolyten auszugleichen, wenn der Hund stark hechelt. Mit 1
Tropfen Apfelessig im Trinkwasser beginnen, damit der Hund sich an den
Geruch und Geschmack des Wassers gewöhnen kann. Insgesamt ½ TL pro Tag
sollte genügen.
·
Mit sanften Mitteln
kann man den Kreislauf unterstützen:
- Bachblüten-Mischung aus den
Essenzen 29/Star of Bethlehem, 3/Beech, 7/Chestnut Bud, 34/Water Violet (je
1 Tropfen auf 10 ml kohlensäurefreies Mineralwasser, davon 4 Tropfen hinter
die Lefzen geben – Standarddosis: viermal täglich, ggf. öfter)
- Schüßler-Salz
Nr. 9/Natrium phos. D6
-
bei Überhitzung sowie bei gerötetem
Nasenrücken: Schüßler-Salz Nr. 3/Ferrum phos. D12 (auch hilfreich für
Zweibeiner bei Sonnenbrand), kann auch zerrieben und in eine Salbe
eingerührt werden.
·
Falls der Hund weniger
Hunger hat als sonst, ist das nicht schlimm (für alle Fälle bei
Appetitmangel einmal Fieber messen: bis 39 Grad ist normal). Vielleicht
sind ihm mehrere kleine Mahlzeiten bei Wärme lieber.
Futterreste dürfen im Sommer nicht herumstehen. Sie säuern schnell, Fliegen setzen sich
darauf.
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Was
kann man bei HD tun?
Wir wollen unserem Hund keine
Operation zumuten.
Im Prinzip kann man dasselbe tun
wie bei Arthrose.
Wichtig ist, dass der Hund starke
Muskeln behält bzw. aufbaut, um die zerstörten Gelenke zu unterstützen.
Ein Tierheilpraktiker kann den
Patienten seinem Wesenstyp gemäß behandeln und ein individuelles Heilmittel
finden.
In Frage kommt auch:
·
Goldimplantat
·
Akupunktur oder
Akupressur
·
Physiotherapie,
damit Schmerzen gelindert, Muskeln
entspannt und gekräftigt werden.
Kondition und Ausdauer können trainiert
werden.
Falls der Physiotherapeut dazu rät, kann
man sich ein Schaukelbrett selbst bauen bzw. von einem geschickten
Handwerker anfertigen lassen.
·
Dorn-Therapie für
Wirbelsäule und Gelenke (einrichten für einen möglichst optimalen Gang)
·
Massage
·
Bachblüten 
- gegen
Entzündung: Holly, Crab Apple
- zur
Stärkung: Olive, Hornbeam
- rechte Hüfte: Scleranthus,
Rock Rose, Beech, Wild Oat, Chicory, Sweet Chestnut, Cerato
- linke Hüfte: Sweet Chestnut,
Rock Water, Agrimony, Mimulus, Wild Rose
Wenn beide
Seiten betroffen sind, die Mischungen für links und rechts wöchentlich
abwechseln.
Anwendung
·
Schüßler-Salze:
- Gelenkschmerzen:
Nr. 1, 2, 8, 9, 11
- Entzündung
der Gelenke: Nr. 3, 4, 8, 11, 12
- Muskeln,
Sehnen, Knochen stärken: Nr. 1, 2
- Knorpel
stärken: Nr. 6, 8, 10
- -Vorbeugung
beim Junghund: Nr. 1, 2, 11, 22
·
vorsichtiges
Schwimmen (Muskelaufbau)
·
Hundesport ohne
starke körperliche Belastung:
keine Sprünge mehr (Frisbee,
Agility), eher wenig Laufen am Fahrrad. Besser wären z. B. Nasenarbeit und
Gehorsamsübungen (Fährtenarbeit, Obedience).
·
Ernährungsempfehlung
nach „Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin“:
karge
Kost (Futtermenge reduzieren, Futter nicht ständig für den Hund verfügbar)
mit
niedrigen Werten an Vitamin A und D3,
natürliches
Vitamin C zufügen (zum Beispiel Hagebutte),
kein
Soja,
kein
Calcium zufüttern.
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Grannen
– kleine „Mistviecher“
Sommer und Herbst sind die Zeit
der Grannen (Teile von Gräsern und Getreide), die sich oft in Hundepfoten,
Ohren, Augen, Nasen und Haut bohren. Manchmal werden sie auch eingeatmet.
Am häufigsten findet man Grannen
in den Pfoten – oder man findet sie auch nicht, weil sie tief drinstecken. Der Hund leckt sich
intensiv die schmerzende Pfote. Sie kann sich böse entzünden.
Darum bitte nach jedem
Spaziergang die Pfoten gründlich kontrollieren. Grannen bohren sich in die
Zwischenräume zwischen den Ballen. Weiter oben zwischen den Krallen, wo
sich leicht Filz bildet, können Grannen sich besonders gut verstecken und
bohren sich durch die dünne Haut.
Bei Verdacht auf eine eingebohrte
Granne geht man möglichst bald zum Tierarzt. Auch wenn der Hund sich am
Auge reibt, wenn er sich häufig an den Ohren kratzt, wenn er niest oder
hustet, müssen alle Alarmglocken läuten – vor allem bei Besitzern von
Beardies, die sich gern im Gras und auf Feldern wälzen. Es kann sehr
schnell sehr ernst werden! Grannen können weit durch den Körper wandern und
sogar Zubildungen verursachen.
Aus Zuschriften wissen wir:
Die Grannen scheinen immer härter
zu werden.
„Solche harten Grannen kennen wir
sonst nur aus Frankreich“, hieß es in einer Mail aus Norddeutschland.

Am besten meidet man die Nähe von Getreidefeldern
und auch Wiesen und Grünstreifen, die erst gemäht werden,
wenn das Gras hoch ist (darin lauern auch viele Zecken!).

Das Ausschleusen von Fremdkörpern
kann man mit dem Schüßler-Salz
Nr. 11/Silicea D12 beschleunigen, innerlich und
auch äußerlich als Salbe.
Silicea
hilft auch bei Entzündungen.
Etwas Kieselsäure-Gel (Silicea Balsam von Fa. Hübner, Reformhaus) im Futter
verstärkt die Wirkung dieses Schüßler-Salzes.
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SLO
– eine Autoimmunerkrankung der Krallen
Immer wieder hört man von Bearded
Collies mit
·
nicht normalem Krallenwachstum
·
spröden, rissigen, gespaltenen
und/oder blutenden Krallen,
·
die abbrechen, ausfallen oder
gezogen werden müssen
·
und mit schmerzhaften
Entzündungen einhergehen.
·
Betroffene Hunde lecken häufig an
ihren Pfoten
(die Pfotenhaare
können durch Speichel rosa werden – ein Hinweis für Besitzer, die ihre
Hunde nicht ständig unter Aufsicht haben und bei der Fellpflege den Krallen
nicht genügend Beachtung schenken)
·
und können Probleme beim Laufen
haben.
SLO (Symmetrische lupoide Onychodystrophie) ist
vermutlich erblich bedingt. In den Ahnentafeln betroffener Bearded Collies
tauchen ein paar Vorfahren immer wieder auf, die dafür verantwortlich sein
könnten (vor und um die Jahrtausendwende, aus „großen“ Zuchten; damals
hatte die Erkrankung noch keinen Namen). Berichtet wird: „Es ist
erschreckend, in wievielen Ahnentafeln diese
Hunde vorkommen“, so dass die Verbreitung sich ausweiten dürfte.
Zuverlässige Testverfahren gibt
es nach Aussage eines Schweizer Genetikforschers
nicht. Ein ANA-Test soll nicht immer aussagekräftig sein.
Zuschriften wegen SLO
2011
Leider mußte ich vor zwei Wochen meinen Beardie mit nur 11
Jahren einschläfern lassen. Da das Leben ohne Beardie möglich, aber langweilig
und gar nicht sinnvoll ist, halte ich nun Ausschau nach einem neuen
Begleiter. Bin auch etwas verunsichert, da meiner ziemlich krank war (zu
großes Herz, SLO, Lebertumor). … Als damals bei meinem Hund alle Krallen
aufgeplatzt sind, habe ich fast 2 Jahre gebraucht, um rauszufinden, was
die Ursache ist. Obwohl ich bei mehreren Tierärzten war, viel im Internet
gesucht habe. Es war auch schwer, über SLO selbst genauere Informationen
zu bekommen. Eine lange Leidenszeit für meinen Hund und mich. Als ich
dann endlich die Ursache wußte, konnte ich
handeln und einige Dinge in unserem Leben ändern. Der Effekt war
umwerfend: Ohne Kortison hatten wir eine gute Zeit - bis uns der
Lebertumor einen Strich durch die Rechnung machte.
2015
Im Forum ist ja wer mit
einem Beardie, der SLO hat. Der arme Beardie macht vielleicht was mit! In
regelmäßigen Abständen müssen bei ihm alle Krallen gezogen werden, weil
sie sonst schmerzhaft ausfallen oder rauseitern. Nein, das ist so
furchtbar!
2017
Was da so bei einigen
abgeht, ist echt schlimm, vor kurzem geschah folgendes: Leute nen Welpen vom Züchter gekauft, er bekam 2!!
Autoimmunkrankheiten, SLO und Lupus, sich damit an den Züchter gewandt,
der sich aber rausgeredet hat ...
2019
Im November erzählte
die Besitzerin, dass bei ihrem Beardie eine Kralle abgebrochen sei. Keine
weiteren Gedanken, kann ja mal vorkommen. Innerhalb einer Woche wurden es
3 Krallen, wo ich schon zu ihr sagte, hoffentlich ist es kein SLO. Bis
März waren die Krallen an allen 4 Pfoten rissig und brachen ab. Die
Fachärztin sagte sofort, das es sich um SLO handelt, und ein Krallenhorn
war sehr entzündet, 3 Krallen mussten gezogen werden…. Die Besitzerin war
entsetzt, sie wollte einen robusten Hund ...
Man kann sich das Leid vorstellen,
das mit entzündeten und immer wieder abgebrochenen Krallen
und freiliegenden Nerven einhergeht.
|
Möglich, dass sich diese
Autoimmunkrankheit – wie andere auch – auf eine zu geringe Vielfalt der MHC-Haplotypen
gründet, die das Immunsystem steuern (einige Züchter lassen Gentests
machen).
Therapie – soweit uns bekannt:
·
Cortison
·
„Response“
Bei einem Hund wuchsen die
brüchigen Krallen hart und normal nach. Bezugsquelle
·
Omega-3-Fettsäuren (helfen gegen
Entzündungen – Fischöl, Leinöl) und Nikotinsäureamid-Tabletten (Vitamin
B12)
·
Schüßler-Salz Nr. 17 (Manganum sulfuricum D6)
wird bei Autoimmunerkrankungen
und brüchigen Nägeln/Krallen eingesetzt
Täglich 1 Tablette, hinter den
Lefzen auflösen lassen (wirkt über die Schleimhäute).
·
Schungit-Wasser
fängt Freie Radikale ab
·
Man kann alles versuchen, was bei
Entzündungen hilft, z. B.
- Ringelblume
(Calendula-Salbe und täglich ein paar Tropfen Calendula-Tinktur ins Futter)
- Zink
im Futter (Vorsicht, kann schnell überdosiert werden)
- Zinksalbe
oder Zinkspray auf den Krallenansatz
- die
Schüßler-Salze Nr. 3, 4, 6, 11, 12
Nr.
11 hat einen Bezug zur Haut und somit zu den Krallen
Nr.
12, wenn Nr. 11 nicht ausreicht
Nr.
3 gilt als Mittel der 1. Entzündungsstufe (Rötungen)
Nr.
4 = 2. Entzündungsstufe (erkennbar an fadenziehenden Absonderungen, zum
Beispiel beim Sabbern)
Nr.
6 für chronische Entzündungen, mit Bezug zur Leber
·
Bachblüten:
- gegen
Entzündungen und allgemein bei aggressiven Krankheiten: 15/Holly
-
fürs Immunsystem: 3/Beech (Intoleranz),
4/Centaury (Schwäche), 10/Crab Apple (für Haut, Haare, Nägel/innere
Reinigung).
·
um den Körper zu stärken: täglich
1 rohes Eigelb (Tierarzt: „Das wirkt wie eine Bluttransfusion.“)
Vorsichtig beginnen, wenn der
Hund das nicht kennt und man nicht weiß, ob er es verträgt.
An Erfahrungsberichten sind wir
sehr interessiert!

Mehr über Autoimmunerkrankungen
allgemein im nächsten Abschnitt.
|
Autoimmunerkrankungen
aus ganzheitlicher Sicht
Obwohl intensiv geforscht wird,
besteht noch keine Klarheit über die Ursachen von Autoimmunerkrankungen:
genetische Disposition, ein aus
dem Ruder gelaufenes Immunsystem, Zusammensetzung der Darmbakterien,
psychische Ursachen ...
Der Körper greift sich selbst an,
lässt z. B. bei der Erkrankung SLO immer wieder die Krallen von Hunden
ausfallen.
Bei Verdacht gibt ein Bluttest
Aufschluss: ANA-Test. Er soll allerdings bei SLO nicht immer aussagekräftig
sein.
In der Bachblüten-Therapie, die die
Zusammensetzung der Darmbakterien beeinflusst, denkt man zuerst an:
- Rescura:
Notfallmittel
- 3/Beech:
Intoleranz gegenüber dem eigenen Körper
- 4/Centaury:
zur Stärkung des geschwächten Körpers
- 6/Cherry
Plum: heftige, überschießende Reaktionen gegen sich selbst
- 10/Crab
Apple und 20/Mimulus: unterstützen die Nierenfunktion, reinigend
- 32/Vine:
Thema „Macht“ – eine nach innen gerichtete Machtübernahme im Körper, wenn
der Hund seine Anlagen nicht ausleben kann
- 15/Holly:
bei Entzündungen
- 28/Scleranthus:
das gesunde Gleichgewicht wiederherstellen
- 24/Pine:
etwas „nagt an ihm“
- 17/Hornbeam
und 23/Olive: zur Kräftigung und Stabilisierung
Dies sind Anhaltspunkte.
Grundsätzlich wird jeder Patient nach individuellem Verhalten behandelt.
Die Bachblüten-Medikation richtet
sich nach dem akuten Verhalten
des Patienten.
Man sollte also prüfen, ob der
Hund entsprechendes Verhalten zeigt:
- Intoleranz
gegenüber Artgenossen/Revierverteidigung (3)
- Abgeschlagenheit
(4)
- gerät
schnell in Rage (6)
- will
andere dominieren (32)
- ist
aggressiv, bissig, eifersüchtig (15)
- ist
unausgeglichen (auch im Körperbau), schwankt (28)
- wirkt
geduckt, gibt sich evtl. die Schuld an familiären Problemen (24) = sehr
starke Blockade!
- ist
antriebslos, schläft viel (17, 23)
Anwendung
In der Therapie mit Schüßler-Salzen kommt in Frage:
- vor
allem Nr. 17
- ergänzend
Nr. 3 und Nr. 8
Begleitende Pflanzenheilkunde:
- Cystus-, Lapacho- und
Zitronenmelisse-Tee können (jeder für sich) das
Immunsystem regulieren und
bei Begleiterkrankungen antibiotisch,
antiviral, entzündungshemmend, schmerzlindernd wirken.
- Calendula-Tinktur
(verdünnt: 1 TL auf 200 ml Wasser, als warme Umschläge) bzw.
Calendula-Creme bei Hautproblemen und Entzündungen
- Bei
SLO, in Verbindung mit extremen Hautausschlägen, wurde uns von einer
Besserung mit dem chinesischen Kräutermittel Response berichtet,
das die Nieren unterstützen soll.
Eine interessante Sichtweise
fanden wir in dem Buch „Ganzheitliche Astromedizin“ von Wilfried Schütz:
Bei
Autoimmunerkrankungen soll es sich um nach
innen gerichtete Wut handeln („Autoaggression“).
Wut = Bachblüte Nr. 15/Holly (das
Entzündungsmittel). – Anwendung
Der
Autor spricht von Verhalten, das der Patient unterdrückt, um die
Erwartungen anderer zu erfüllen.
Solch
eine Opferbereitschaft entspricht der Bachblüte Nr. 4/Centaury.
Womöglich
würde es den betroffenen Hunden schon besser gehen, wenn sie mehr „sie
selbst“ sein dürften:
artgerechte Bewegung
und freies Spielen, innerartliche Sozialkontakte, Köpfchen-Training,
Spurensuche, mehr Eingebundensein in die Familie (Rudeltiere!) – weniger
sklavischer Gehorsam.
Im Detail:
Der Autor ordnet Aggression und
Selbstzerstörung den Planeten Mars und Pluto zu.
Auch hier kann man therapeutisch
ansetzen.
Es gibt nämlich auch eine
Zuordnung von ganzheitlichen Heilmitteln zu den Planeten.
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Mars
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Pluto
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Bachblüten
(wirken auf die Darmbakterien)
Opferbereitschaft: 4/Centaury
Wut: 15/Holly
Anwendung
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Nr. 2/Aspen, 18/Impatiens,
22/Oak, 23/Olive
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Nr. 8/Chicory, 16/Honeysuckle,
25/Red Chestnut, 33/Walnut
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Schüßler-Salze
(wirken biochemisch)
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Nr.
6 – Kalium sulf. D6
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Nr.
11 – Silicea D12
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Meridian
(Akupunktur, Akupressur)
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Leber
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Lunge
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Farbe
(Lichttherapie)
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Tiefblau
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Dunkelgelb
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Töne
(Klangtherapie)
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dis
|
fis
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ätherische Öle
(Aromatherapie)
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Rosenholz,
Zypresse,
Ingwer,
Tabak
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Anis,
Immortelle,
Magnolie,
Narzisse
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Edelstein
(Heilsteintherapie:
Edelsteinwasser zum Trinken)
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Bergkristall,
Sodalith,
Fluorit,
Milchquarz
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Diamant,
Heliotrop,
Smaragd,
Türkis
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Zuordnung
nach Dietmar Krämer (Öle und Heilsteine in der Reihenfolge der genannten
Bachblüten)
aus:
„Neue Therapien mit Farben, Klängen und Metallen“ und „Neue Therapien mit
ätherischen Ölen und Edelsteinen“
Über Erfahrungsberichte würden
wir uns freuen.

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CEA – erbliche Augenkrankheit, endlich vom
Club bestätigt
Jahrzehntelang
hieß es, die „collie eye anomaly“ käme bei Bearded Collies nicht vor.
Uns
lagen anderslautende Meldungen vor. Auch Zuchttiere in Deutschland
sind betroffen – das mussten Züchter feststellen, die Gentests machen
ließen.
Im
Februar 2017 erfuhren wir von einem Schreiben des Clubs für Britische
Hütehunde an die Züchter, in dem endlich ein Gentest empfohlen (nicht
vorgeschrieben) wird, weil in Österreich, Amerika und
Großbritannien Fälle von „CEA-carriern“
(genetisch: Träger des Gens) und auch „CEA-affected“
(erkrankte Hunde) aufgetreten seien.
Diese Erbkrankheit kann nur bei
sehr jungen Welpen vom Tierarzt diagnostiziert werden und führt
schlimmstenfalls zur Erblindung.
Die Bezeichnung „CEA-frei“ im
Stammbaum von Zuchttieren ist also wenig aussagekräftig. Welpenkäufer
sollten nach einem Gentest fragen. Sie sollten sich auch nicht darauf
einlassen, einen Welpen zu kaufen, bei dem lt. Züchteraussage/Gentests
„nur“ ein Elternteil genetisch belastet ist, so dass die Welpen nicht an
CEA erkranken können. Es ist unverantwortlich, Defektgene innerhalb der
Rasse zu verbreiten, wenn man von ihnen weiß.
Nachtrag:
Im Juni 2016 erreichte uns die
Meldung, dass auf Anweisung des Clubs für Britische Hütehunde für alle zur
Zucht zugelassenen Bearded Collies ein CEA-Gentest gemacht werden muss.
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Kann
man Hunde ohne chemische Keule entwurmen?
Viele Hundehalter sorgen sich zu
Recht um die Gesundheit ihrer Vierbeiner, wenn ihnen vom Tierarzt
nahegelegt wird, Hunde regelmäßig mit Tabletten zu entwurmen, etwa alle 2 –
3 Monate.
Man kann nicht vorbeugend
entwurmen.
Wenn kein Wurm da ist, wird
natürlich keiner abgetötet.
Außerdem: Ein Hund kann sich sehr
schnell nach einer „Wurmkur“ wieder Würmer holen: durch Schnuppern an
fremdem Kot, durch rohes Fleisch/Innereien, durch Flöhe oder wenn er beim
Spaziergang eine Maus zu fassen bekommt oder gar den Kot fremder Hunde
frisst.
Es gilt also aufzupassen, ob sich
„Mitbewohner“ im Hundekot tummeln – von spaghettiähnlichen
Gebilden (Spulwürmern) bis hin zu Bandwurmgliedern, die Reiskörnern oder
dünnen Fädchen ähneln. Manchmal hustet ein Hund Würmer aus, dann kommt man
um Tabletten nicht herum.
Bei
Welpen muss die Entwurmung sehr ernst genommen werden: Sie dürfen im neuen
Zuhause nicht erst einen dicken „Wurmbauch“ bekommen. Beim Züchter, erst
recht bei einem unseriösen, bedeutet ein dicker Bauch nicht unbedingt, dass
die Welpen gut genährt sind! Welpen, können durch Würmer schwere Schäden
erleiden.
Für Welpen beim Züchter hat sich
bewährt:
-
in der 3. – 4. Lebenswoche mit
Kokosöl entwurmen (3 Tage lang, ca. 0,5 – 1 ml/kg Körpergewicht)
-
2 Wochen später mit Propolis entwurmen (ebenfalls 3 Tage)
-
mit 7 – 8 Wochen noch einmal mit
einem Kräuter-Antiwurmpulver für
Welpen entwurmen (3 Tage, nach 10 Tagen wiederholen).
Der neue Besitzer kann mit der
stärkenden Kräuterkur fortfahren, und zwar lieber zu oft als zu selten
verabreicht.
Auch
wenn im Kot kein Wurm zu finden ist,
kann ein befallener Hund Wurmeier
ausscheiden und nicht nur die Familie infizieren, sondern auch zur
Verbreitung der Würmer beitragen. Insofern macht eine häufige Entwurmung
Sinn – im besten Fall eine tägliche Vorbeugung, indem man für ein gesundes
Darmmilieu und ein starkes Immunsystem sorgt.
Findet
man Würmer im Hundekot,
müssen sie raus, das ist klar –
auch wenn man heute davon ausgeht, dass Darmparasiten das Immunsystem
stärken können. Wurmtabletten entsorgen allerdings nicht nur die Würmer,
sondern auch gute Darmbakterien (ähnlich wie Antibiotika), und damit können
sie das Immunsystem schwächen … was es wiederum Würmern leichter macht,
sich anzusiedeln. Ein Teufelskreis.
Als Alternative zu Tabletten
kommen Pulver auf Basis von
Kräutern in Frage, z. B. Wurm-o-Vet
oder AniForte
Wurm-Formel für Hunde (gibt es auch für Welpen), auch als Vorsorge,
für eine gesunde Darmflora.
Es gibt ein paar Dinge, die Wurmbefall
vorbeugen bzw. die es Würmern im Hundedarm
ungemütlich machen:
·
Wurmwidrig wirken fein geriebene Karotten,
täglich zum Futter.
Kombiniert man Karotten mit etwas
Chaga-Pilzpulver und dem Schüßlersalz Nr. 9 in der D3-Potenz
(!)
wird den Würmern der Nährboden
entzogen. Mehrmals täglich.
·
Vorbeugen kann man auch mit täglich etwas Oregano oder Thymian zum Futter (eine Hündin aus unserem Kreis ist damit
seit langer Zeit wurmfrei).
·
Eine Prise Cystus-Tee täglich zum Futter stärkt das
Immunsystem.
·
Dem Hund Fellstücke zu knabbern geben
(Rinderfell, getrocknete Tierohren mit Fell). Würmer werden von den Haaren
aus dem Darm geputzt. (Nicht jeder Hund mag Haare fressen.)
·
Ähnliches
gilt für Kokosflocken, die man dem Futter zugeben
kann.
Kokosöl hilft auch mit, stabilisiert die
Darmflora (leicht warmstellen, damit es flüssig wird) – jedoch nicht
anwenden bei Hunden, die fettarme Kost benötigen, z. B. bei
Pankreas-Problemen (Bauchspeicheldrüse).
·
Ab
und zu ein paar Löffel Joghurt
mild
tun der Darmflora ebenfalls gut.
·
Propolis stärkt die Abwehr:
2
ml Propolis-Tinktur (20%ig) in 100 ml Wasser geben, davon 1 Woche lang 2
TL/10 kg Körpergewicht zum Futter geben.
Bei Bandwurmbefall
soll ein Brei aus Kürbiskernen den Kopf der Würmer lähmen. Die
Darmpassage kann etwas später mit ein wenig Rizinusöl beschleunigt werden.
Eine zweite Entwurmung, eine
Woche später, darf nicht vergessen werden; denn Wurmlarven durchwandern den
Körper und werden vielleicht beim ersten Mal im Darm nicht alle erfasst.
Falls nach ein paar Tagen noch
ungebetene Gäste im Kot sind, geht man selbstverständlich zum Tierarzt.
Wichtig:
Für Beardies, die den
MDR1-Gendefekt haben (den Züchter nach Gentest der Elterntiere fragen!),
können einige Wurmmittel gefährlich werden. Der Tierarzt
sollte wissen, welche Mittel das sind. Falls man keine Auskunft vom Züchter
bekommt, sollte man den Tierarzt sicherheitshalber nach Wurmmitteln fragen,
die von Hunden mit MDR1-Defekt vertragen werden.
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Muss
man heutzutage noch Angst vor Aujeszky haben?
Ja.
Das Aujeszky-Virus trat zwar in
der Vergangenheit bei Zuchtschweinen nur sehr selten auf, dafür mehren sich
aber die Fälle bei Wildschweinen, sowohl in Deutschland als auch im
europäischen Ausland.
Es geht nicht nur um rohes
Schweinefleisch, das für Hunde und Katzen tödlich sein kann, sondern auch
um Kontakt mit infizieren Schweinen/Wildschweinen (Schnuppern an toten
Wildschweinen, Wildschweinbisse) bzw. deren Sekreten (Schnuppern an
Spuren). Jagdhunde sowie die Vierbeiner, die Spaziergänge durch Wald und
Feld machen, sind besonders gefährdet.
Die Erkrankung endet binnen
weniger Tage tödlich. Eine Behandlung gibt es nicht.
·
Da die Viren monatelang in der
Umwelt überleben können (je nach Temperatur im freien Gelände) und
Wildschweine bis in die Städte und sogar bis in die Vorgärten vordringen,
können Hundehalter in Gebieten, in denen infizierte Wildschweine gemeldet
wurden, vor die Frage gestellt werden: Wo ist ein Spaziergang für den Hund
noch sicher? Katzenhalter müssen sich darüber klar sein, dass jeder
Freigang ihrer Lieblinge eine tödliche Bedrohung darstellen kann.
·
Über die Erhitzungstemperatur,
die die Viren inaktiviert, gehen die Meinungen auseinander:
55 °C / 60-70 °C / 80 °C / 133
°C.
-
Geräucherte Rohwurst (z. B.
Mettwurst, Salami, Mettenden/Kohlwurst, Teewurst) und rohen/geräucherten
Schinken sollte man Hunden und Katzen niemals geben, natürlich auch kein
rohes Schweinemett.
-
Kauartikel wie Schweineohren und
Schweinsnasen werden bei 56-60 °C getrocknet. Wer weiß, ob nicht auch
Wildschweinohren in den Handel gelangen? Von Wildschweinknochen und
dergleichen hält man sich unbedingt fern! Abgesehen davon, können
Schweineohren zu schwersten Verdauungsproblemen führen, wie andere
Kauartikel auch.
-
Leberwurst wird bis maximal 80 °C
erhitzt.
-
Ähnlich liegt die Temperatur bei
Brühwürsten, z. B. Fleischwurst, Lyoner, Jagdwurst, Wiener Würstchen,
Bockwurst, Bratwurst, Weißwurst.
-
Auch bei der Herstellung von
Kochwurst (z. B. Blutwurst, Corned Beef, Sülze) werden 133 °C vermutlich
nicht erreicht, wenn das Rohmaterial vor der Wurstherstellung erhitzt wird
(die Bestandteile Blut und Leber werden nicht erhitzt). Kochschinken wird
kurz gekocht, dann bei 80 °C gebrüht.
-
Dosenfutter – auch „mit
Wildschwein“ – wird in der Regel hoch erhitzt, ca. 120 Grad.
·
Das Aujeszky-Virus wird nicht
abgetötet, wenn das Fleisch längere Zeit tiefgefroren wird.
Bei der Ernährung von Hunden und
Katzen ist man auf der sicheren Seite, wenn man Schweinefleisch konsequent
meidet.
Mehr Infos im Jägermagazin und in der Apothekerzeitung.
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Welche
Medikamente sind gut bei Silvesterangst?
Empfehlungen und Warnungen auf
unser Seite Verhalten.
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Was kann man bei einer Krebs-Diagnose tun?
Operation bzw. Chemotherapie
sollten die letzten Mittel sein.
Tierheilpraktiker können noch
wertvolle Hilfe geben, z. B. mit Homöopathie.
Hundesenioren
sollte man den Stress (!) und die Qual einer Operation oder Chemotherapie
ersparen. Beides ist mit Leid und Schmerzen verbunden. Es kann auch sein,
dass der Krebs nach einer Operation sehr schnell streut und der Hund
dadurch weniger lange lebt als ohne Operation. Ruhe, Liebe und Verwöhnen
können dann die beste Therapie sein – bis es nicht mehr geht.
Zunächst einmal sollte man wissen,
was in Fachkreisen als Ursache gilt. Einiges kann man vermeiden.
Ursachen
·
überfordertes Immunsystem
Krebs hat mit Immunschwäche durch
Stressempfindlichkeit zu tun.
Jeder Krankheitskeim (Viren,
Bakterien, Pilze) hat es dann leicht, die Immunabwehr zu überwinden.
Auch Krebs hat dann leichtes
Spiel.
·
Stress, Dauerstress
Jede Art von Stress – ob
positiver oder negativer Stress – schwächt das Immunsystem: Angst,
Aufregung, Ruhestörung, Erschöpfung, Trennung vom Besitzer, Reisen
(Durchfall!) usw., aber auch große Freude oder freudig durchgeführtes
Training können Auslöser von Erkrankungen sein, auch von Krebs.
Grundsätzlich sind überzüchtete,
ängstliche Bearded Collies Kandidaten für Dauerstress (überforderte
Nebennieren).
Wenn sie früh Krebs bekommen,
braucht man sich nicht zu wundern.
Je schwächer das Immunsystem,
desto schneller breitet sich der Krebs aus („Turbokrebs“).
·
Schock
Trauma als
Schockfolge
z. B. nach Unfall, Verlust einer
Bezugsperson oder eines tierischen Gefährten, Umzug
·
Kastration
Kastration kann nicht nur Krebs
verhindern (z. B. wenn Körperteile entfernt werden),
sie kann auch das Krebsrisiko
deutlich erhöhen.
Ein Grund mehr, nicht
leichtfertig zu kastrieren.
ein lesenswerter Artikel
·
Impfen
Impfsarkon an der Einstichstelle:
Manchmal entsteht dort ein harmloser Knubbel, manchmal auch etwas
Bösartiges.
·
Medikamente
Eine medikamentöse Behandlung,
die bei so manchem Bearded Collie nötig wird
(Magen-Darm-Probleme,
Schilddrüse, Autoimmunkrankheiten, im Alter häufig Arthrose),
schwächt das Immunsystem, öffnet
dem Krebs Tür und Tor.
·
Vergiftung durch Schwermetalle,
dadurch Entzündungen
Krebs ist angesammelter Müll
(auch mental), den der Körper wegpackt, um sich zu schützen.
·
Sauerstoffmangel in den Zellen
Körperliche Schwäche,
Muskelschwäche: Die Mitochondrien spielen eine entscheidende Rolle.
·
Übersäuerung
(Stoffwechselazidose)
auch Groll, Unversöhnlichkeit:
Aggression im eigenen Körper, der Patient zerfrisst sich buchstäblich
selbst.
·
emotionale, psychische Probleme
z. B. Unterwürfigkeit und
mangelnde Abgrenzung
oder die Krankheit einer
Bezugsperson wird übernommen („Wie der Herr, so ’s G’scherr.“)
·
hormonelles Ungleichgewicht
·
gestörter Tag-/Nacht-Rhythmus,
Melatoninmangel
·
vernichtendes Verhalten wie
Aggression, Dominanz, Selbstsucht
Ernährung
·
meiden: Getreide, Nudeln,
Kartoffeln, Reis
Kohlenhydrate können
Krebswachstum fördern.
·
frisch und roh
(Energie aus nicht totgekochter Nahrung), wenn möglich: Obst, Gemüse, rohes
Eigelb
Im Einzelfall bitte beachten, was
für Hunde ungenießbar bzw. gefährlich ist: Liste.
·
hochwertige Proteine: leicht Verdauliches wie Geflügel, Fisch, Kaninchen, Hase
nur Bio-Qualität, kann sonst stark mit
Antibiotika belastet sein
·
„Budwig-Quark“
Mischung aus 100 g Quark, 2 EL
Milch, 3 EL Leinöl (gibt’s in kleinen Flaschen, wird schnell ranzig) und 1
TL Honig. Schmeckt besser, als es klingt, und wird meist gern genommen.
Vorsicht, falls der Hund
Verdauungsprobleme mit Fett hat (Leber, Bauchspeicheldrüse).
Therapie
Alternativen zu Operation und Chemotherapie
·
Sauerstoff ins
Blut und in die Muskeln bringen (das ist das Allerwichtigste)
- durch
Bewegung, frische Luft
- vorsichtig mit CDL (Chlordioxid-Lösung): oxidative Wirkung
Krebs ist eine Fehlfunktion der
Mitochondrien:
Die Aufnahme von Sauerstoff
funktioniert bei Übersäuerung nicht mehr richtig, es geht um elektrische
Ladung.
·
Bachblüten
- hauptsächlich: Rescura
(Notfallmittel),
3/Beech (Toleranz), 8/Chicory (Selbstsucht), 15/Holly
(Aggressivität), 32/Vine (Wuchern)
- Abwehrkraft stärken: 4/Centaury
- Sauerstoff in Blut und
Zellen/Muskeln bringen: 23/Olive
eine ausführliche Tabelle gibt es
hier
·
Schüßlersalze
Das Wichtigste:
- Krebsvorsorge, Schutz vor
krebserregenden Stoffen: Salz Nr. 2, 3, 11, 18, 21, 24 – besonders wichtig:
26
Neigung zu Krebs: 20
- Übersäuerung, zur besseren
Aufnahme von Sauerstoff in den Muskeln (wichtig!): 9
- für mehr Sauerstoff im Blut: 2,
3, 6, 17 (alle 4 in Kombination)
- Abwehr stärken, weiße
Blutkörperchen bilden: 2, 11
- als Stärkungsmittel, zur
Regeneration: 12
- wichtige Entgiftungsmittel: 4,
5, 6, 8, 10, 12, 16, 18, 19, 26
- bei Gewichtsverlust,
Auszehrung: 2, 3, 5, 11, 12 – 13 und andere Ergänzungssalze individuell
- Hauttumor: 13 (Ergänzungssalz)
- Gesäugekrebs: 24, 25, 27
(Ergänzungssalze)
- Impfsarkom an der
Einstichstelle: 4, 6, 8, 10, 11, 12, 18
- Zink (Krebs wird auch auf Viren
zurückgeführt): 21
Bitte individuell auswählen –
Details im Buch „Schüßlersalze für Hunde: Selbsthilfe schnell und einfach“.
·
Homöopathie
gegen alle unnatürlichen
Wucherungen: Thuja D4 und Conium D4 (3 x tägl. nur 1 Kügelchen)
im täglichen Wechsel, also 1 Tag
Thuja, 1 Tag Conium
individuelle Mittel vom
Tierheilpraktiker
Heilpilz
Reishi (Ganoderma lucidum)
Aufbaumittel, stärkt das
Immunsystem
„Pilz des ewigen Lebens“, „Pilz
der Unsterblichkeit“, „Pilz der Unbesiegbarkeit“
Für Menschen rechnet man ½ bis 1
TL Pulver pro Tag, das mit heißem Wasser aufgegossen (15 Min. ziehen
lassen) und wie Tee getrunken wird – oder in Kaffee, schmeckt etwas bitter.
Für einen Hund weniger, je nach
Größe.
Oder pur zum Futter.
·
Kräuterheilkunde
- traditionell: Calendula
(Ringelblume)
als Salbe oder innerlich als Tinktur (1 Tropfen zur Mahlzeit oder in
den Trinknapf,
mit ganz wenig in Wasser den Hund daran gewöhnen)
- Tee-Angebot in Krebszentren:
„Kraut der Unsterblichkeit“ (Jiaogulan)
- Krebszellen
töten: Lapacho-Tee
(1 EL mit 1 Liter Wasser aufkochen, 5 Min. kochen, 20 Min. ziehen
lassen), kleine Mengen kalt zum Futter
wirkt auch gegen Bakterien, Viren, Pilze, bei Entzündungen,
schmerzlindernd, stärkt das Immunsystem
- Klettenlabkraut, hilft auch der
Lymphe (wichtig bei Krebs), reinigt den Körper und stärkt das Immunsystem.
·
Heilsteine
traditionell: Amethyst, Karneol,
Rubin, Sarder
Ausbreitung bremsen: Sugilith
für Sauerstoff im Blut:
Bergkristall
bei Stressbelastung
(Immunsystem): Rauchquarz
zur Verbesserung der Blutwerte
nach Strahlentherapie: Schungit
individuelle(n) Heilstein(e) 30
Minuten oder länger in Wasser legen, dem Hund als Trinkwasser geben
Tipp:
·
Mit einem kinesiologischen Muskeltest
individuell herausfinden, was für den Patienten passt.
·
Wenn eine Chemotherapie unumgänglich zu sein scheint: mindestens 1 Tag
fasten.
Menschen vertragen sie dann
besser, Hunde vermutlich auch.
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