
Interessengemeinschaft
COMING HOME
zum
Erhalt des echten Bearded Collies
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„Wenn die Kraft zu
Ende geht, ist Erlösung Gnade“,
so liest man in
Traueranzeigen – und das stimmt.
Am schönsten wäre
es für den Hund (und auch für seine Besitzer),
einfach
einzuschlafen – für immer.
Nicht alle Tiere
schaffen das, ohne sich quälen zu müssen.
Es ist gut, dass
wir ihnen helfen können.
Ganz plötzlich
aus einer Mail:
Bei
meiner Hündin ging es damals ja auch so schnell... Der Tag davor noch alles
ganz „normal“, in der Nacht ging es los mit Durchfall, dann nicht mehr
laufen können und gegen Morgen kam die Tierärztin... Mein Mädchen war ganz
entspannt, als die Ärztin sie auf ihren letzten Weg gebracht hat.
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Ein
gutes Ende
Ein anderer Oldie bekam im Garten eine
besondere Leckerei. Frauchen ging ins Haus. Wenige Minuten später kam
Herrchen heim und fand den Hund tot auf dem Rasen liegend.
So etwas ist zunächst ein Schock, doch
schließlich sagt man sich:
Besser hätte es nicht kommen können, ohne
langes Leiden.
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Tierärzte geben
Anhaltspunkte.
Sie definieren den passenden Zeitpunkt zum Einschläfern so:

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wenn der Hund nicht mehr spazieren gehen mag
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wenn er nicht mehr frisst
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wenn er nicht mehr trinkt
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wenn er nicht mehr Kot absetzen kann
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wenn er nicht mehr urinieren kann
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wenn er beim Laufen immer wieder umfällt
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wenn er nicht mehr aufstehen kann
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wenn er dement ist
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wenn Medikamente nicht mehr helfen
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wenn er voller Krebs ist.
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Immer muss der
Einzelfall beurteilt werden.
Wenn der
Harnabsatz gestört ist, kann z. B. ein Blasenstein dahinterstecken.
Demenz ist unserer
Meinung nach kein Grund zum Einschläfern.
Es gibt auch eine
„Tagesform“.
Nur weil der Hund
zwei, drei Tage „schlecht drauf“ ist, muss das nicht immer so sein.

Er hatte noch Freude am Leben.
In den nächsten 6 Wochen ging es mit ihm rapide bergab.
Andere scheinen viel übler dran zu sein und leben noch
Monate.
Erstaunlich
aus einer Mail:
Diese
kleine Maus ist unglaublich!!!! Vor einer Woche sah es gar nicht so rosig aus
und heute läuft sie schon wieder ganz alleine die Treppe rauf und runter,
fordert einen zum Spielen auf und macht sogar einen mobileren Eindruck als
vorher!!! Sie futtert uns die Haare vom Kopf, ist aufmerksamer und nimmt
mehr Anteil an unserem Tun.
Da die
Lähmung linksseitig war, üben wir beim Gassi Linkskurven und ihre
Kopfschiefhaltung wird auch immer weniger! Beim Schütteln verliert sie auch
noch oft das Gleichgewicht, aber wenn´s weiter nichts ist....
Manchmal kann solch ein unerwartetes
Aufblühen
allerdings auch das letzte Aufflackern des
Lebenslichtes sein,
kurz vor dem Ende.
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Wenn schon ein Nachfolger da ist, wird alles ein wenig
leichter.
Auch er wird traurig sein, wenn er allein zurückbleibt.
Helfen kann man mit den Bach-Blüten 16/Honeysuckle und 33/Walnut:
Altes loslassen und den Schritt in die Zukunft wagen.
Bei sehr starker Trauer auch Rescue + 30/Sweet
Chestnut.

Man sollte die Flinte nicht zu früh ins Korn
werfen.
Wenn es wirklich schlimm ist, wird der Hund
es zeigen.

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Ein paar Wochen später:
nicht wiederzuerkennen!
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Wenn ein Beardie
so in sich gekehrt daliegt (Kopf stark zur Seite gedreht),
sieht es gar nicht gut aus – höchste Alarmstufe!
Hat er sich schon aufgegeben?
„Wenn wir so mit ihm zum Tierarzt gehen,
kommen wir mit einem toten Hund nach Hause.“
Viel Ruhe und gute Pflege waren nötig.
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Es
kommt darauf an, ober der Hund noch Lebenswillen hat oder nicht.

Der schwarze Beardie
konnte sich kaum noch auf den Beinen halten.
Die anderen Hunde mobilisierten ihn.
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Instinktiv suchte
dieser alte Rüde die Sonne:
Energie tanken.
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Keine Energie mehr
Unser Hund wollte kaum noch fressen. Eine Freundin,
die sich mit Reiki und Fernheilung auskennt, bot an, ihm aus der Ferne
Energie zu schicken; das hatte früher schon geklappt. Telepathisch nahm sie zunächst
Kontakt mit dem Oldie auf.
„Er wollte keine Energie mehr“, schrieb sie,
„er war ganz ruhig und würdevoll.“
Da wurde mir klar, dass auch die verweigerte
Nahrung Energie war, die er nicht mehr wollte.
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Energie
bekommen
Eine 14 Jahre alte Hündin hatte eine sehr
kritische Epilepsie-Situation überstanden. Wir vermuteten, dass sie nur
noch wenige Tage leben würde, wenn überhaupt so lange. Ihr Besitzer, ein
Arzt, tat alles für sie und ging sogar den von uns empfohlenen Weg der
Unterstützung durch Bach-Blüten mit.
Per Mail, 6 Wochen später:
Und in
der Burg ist sie locker eine steile Treppe hinauf und hinunter gegangen.
Ich war ganz weg. Eigentlich wollte ich das gar nicht. Aber ich habe gar
nicht so schnell schauen können, ist sie schon die Treppe rauf gegangen.
Ihr geht es im Moment recht gut.
Kurz darauf:
Ich war
noch einmal in der Burg. Bei dieser Gelegenheit wollte ich sie auf der
Treppe fotografieren. So schnell konnte ich gar nicht den Fotoapparat
zücken, schon war sie die Treppe oben.
Alte Hunde sind manches Mal für
Überraschungen gut.
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Menschen, die die letzte Zeit mit ihrem Oldie
schon hinter sich haben,
sprechen von einem ganz besonderen Blick,
mit dem der Hund um Hilfe bittet oder der ein
nahes Ende ankündigt.

Der Blick kann auch leer sein, völlig
abwesend, schon in einer „anderen Welt“ –
ähnlich wie wenn Menschen im Zug sitzen und
verträumt aus dem Fenster sehen,
ohne wirklich etwas wahrzunehmen (Versuch mit
Bach-Blüte 9/Clematis
oder Rescue-Tropfen).
Manche Hunde verstecken sich, ziehen sich zum
Sterben zurück, möchten allein sein.
Andere suchen ganz besonders die Nähe ihrer
Bezugsperson.
Wie ein Welpe
Ich werde nie vergessen, wie unser Oldie in
seiner letzten Nacht mit einer welpenhaft hohen Stimme um Hilfe bat. Ein
richtiges Bellen, mit dunkler Stimme wie früher, brachte er nicht mehr
zustande. Kurz zuvor hatten wir schon einen pudrig-reinen Duft wie von
einem Welpen an ihm wahrgenommen.
Vielleicht
ist so etwas auch ein Hinweis auf das nahe Ende.
Manche Tiere
(und auch Menschen) sollen kurz vor dem Ende nach Erde duften.
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Wenn wir ein gutes Verhältnis zu unserem Hund
haben, wird er uns „irgendwie“ zeigen, ob und wann er tierärztliche Hilfe
braucht. Dann sollten wir nicht zögern, ihm diese Hilfe zu geben.

Noch einmal im Garten auf dem Stammplatz liegen ...
Sein jüngerer Freund wusste bestimmt schon mehr als die
Besitzer.
Zu früh
„Ich hab schon vor Wochen mit ihm gerechnet“,
sagte der Tierarzt, als der alte Beardie fast leblos in den Armen seiner
Besitzerin lag und die erlösende Spritze brauchte. Der Hund war auch für den
Tierarzt zu einem alten Freund geworden. Er hätte ihn früher „in die ewigen
Jagdgründe“ geschickt.
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Sterben sollte ein Hund möglichst nicht in
der sterilen Umgebung der Tierarztpraxis, sondern zu Hause in den Armen des
Menschen, den er am meisten liebt. Es gibt bestimmt einen Tierarzt, der dafür
gern einen Hausbesuch macht.
Manchmal allerdings hat man noch Hoffnung,
fährt mit dem Hund zum Tierarzt und muss dann doch in der Praxis auf die
Empfehlung des Mediziners hören, dem Hund Schmerz und Qual zu ersparen. Wenn
es eine Chance gibt, sollte man sie nutzen und zum Tierarzt fahren. Ist der
Hund dann jedoch bereits ein Todeskandidat, bekommt er von seiner Umgebung
ohnehin nicht mehr viel mit, und dann ist es letzten Endes egal, ob er in
seinem Zuhause oder auf dem Behandlungstisch unter streichelnden Händen für
immer die Augen schließt.

Ein paar Bach-Blüten-Notfalltropfen
„Rescue“ sollten dem Hund auf jeden Fall vor dem Einschläfern gegeben werden,
als Hilfe für die Seele, zum Loslassen und um das Leid zu mildern.
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Am Rande bemerkt:
Die Trauer ist immer genauso groß wie das Glück gewesen ist.
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W
I C H T I G:
Vor
der eigentlichen Todesspritze
muss
auf jeden Fall eine Narkose stehen.
Das ist mittlerweile gängige
Praxis. Als Tierhalter muss man zusätzlich darauf achten, dass die zweite
Spritze, die Euthanasie-Spritze, in die Vene gesetzt wird; dann geht das
endgültige Einschlafen schnell.
Wird die Spritze in den Bauch
oder ins Herz gegeben, kann es zu einem minutenlangen Todeskampf kommen,
während die Muskulatur des Herzens und der Atmung gelähmt werden.
Unbedingt vorher mit dem Tierarzt
darüber sprechen!
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Der Tierarzt wird erlauben, dass man beim
Einschläfern dabei sein darf, wenn man das möchte.
Meistens geht alles ganz sanft und schnell.
(Zumindest sieht es so aus – was der Hund von der Lähmung der Atmung und des
Herzens noch mitbekommt, kann niemand sagen.) Nach der ersten Spritze ist der
Hund bewusstlos wie in einer Narkose, bekommt die zweite Spritze, das Herz
hört auf zu schlagen, der Tierarzt bestätigt den Tod.
Hält man die Hand auf den Hundekörper, kann
man den Eindruck haben, dass der Hund noch lebt, weil man leichte Bewegungen
oder Zuckungen spürt. Der Tierarzt versichert, dass das nicht der Fall ist.
Nachfragen
„Der kriegt die Tiere nicht tot“, sagte eine
Hundebesitzerin über einen Tierarzt. Es hatte sich herumgesprochen, dass dieser
Tierarzt wohl bei einigen Patienten mehrere Spritzen ins Herz gesetzt
hatte, bis sie es endlich überstanden hatten.
Auch mit so etwas muss man rechnen.
Deshalb ist es ratsam, sich beizeiten bei
Hundebesitzerin zu erkundigen, die ihren Liebling einschläfern lassen
mussten.
· War alles gut?
· Hat der Tierarzt sich Zeit
genommen?
· Hat er die Besitzer für
einige Minuten in Ruhe Abschied nehmen lassen, ohne dass er dabei war?
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Auch wenn man sich vorgenommen hat, bis zum
letzten Atemzug bei dem geliebten Vierbeiner zu bleiben, schafft man das
manchmal nicht.
Während der Arzt die Spritze aufzieht, kann
dem Hundebesitzer schwindlig werden (vor allem mit leerem Magen: flau) – erst
recht, wenn der Tierarzt die Spritze ins Herz sticht, was heute eigentlich
kaum noch gemacht wird, eher in die Vene. Man kann sich dabei selbst fühlen,
als bekäme man einen Stich ins Herz – nicht auszuhalten. Dann schnell ein
letzter Abschiedskuss für den Liebling und hinaus an die frische Luft! Es
nützt dem Hund nichts, wenn man ohnmächtig wird. Vorwürfe machen darf man
sich deshalb nicht. Solch eine Reaktion zeigt nur, wie groß die Liebe ist und
wie viel Mitgefühl man hat. Der Hund weiß das, er wäre seinem Frauchen oder
Herrchen bestimmt nicht böse.
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