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Das (nicht
standardgerechte) Zuchtziel Was die meisten Züchter und Ausstellungsrichter immer noch sehen wollen |
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Allgemeine Infos zum Bearded Collie: Auf der Seite der Bearded Collies |
In den meisten
Beardie-Zuchtstätten wird immer noch
überwiegend „auf Fell“ gezüchtet. Das „schöne“ Aussehen
steht für diese Züchter an erster Stelle. Für die meisten
Ausstellungsrichter auch. Bei einer
Hundeausstellung brachte es eine Frau, die mit der Rasse
nichts zu tun hat, auf den Punkt: „Diese Hunde sind nicht benutzerfreundlich!“ Einfach nicht alltagstauglich. Sie machen zu viel
Mühe.
In den Augen
zahlreicher Züchter besteht seit vielen Jahren keine Notwendigkeit, das Haar kürzer
und weniger üppig zu züchten, die Krankheiten auszumerzen sowie die
Wesensfestigkeit und die Intelligenz zu verbessern. Langsam, sehr langsam
kommen ein paar Züchter dahinter und bemühen sich wenigstens um wenig
überzüchtete Deckrüden. Schönheit hin oder her – es muss in allererster Linie darum gehen, dass die Hunde fröhlich leben können und nicht leiden, weder körperlich noch seelisch! Viele Züchter ignorieren bzw. leugnen oder
verharmlosen die Probleme, die die Besitzer mit den Hunden haben. Sie wollen nicht sehen, dass ein „Plüschi“
sich in seinem Pelz nicht wohlfühlt und dass er nicht frei in der Natur
herumtollen kann und mag, weil das Fell ihn in seiner Bewegungsfreiheit
einschränkt und eine Belastung darstellt. Es ist ihnen egal, dass die Hunde unendlich
viele Stunden auf Bürstetischen verbringen müssen. Sie verschließen die Augen davor, dass
Beardies wegen der Probleme mit völlig vernachlässigtem Fell, das oft nur
noch abgeschoren werden kann – verfilzt und voller Zecken –, das Haus ihrer
Besitzer manchmal nicht mehr betreten dürfen, im Garten ihr Leben fristen,
„umständehalber“ den Besitzer wechseln oder im Tierheim abgegeben werden. Sie schimpfen auf Besitzer, die das Fell
kürzen; denn jeder Hund, der mit gekürztem Haar herumläuft, ist ein lebender
Beweis dafür, dass mit der Zucht etwas nicht stimmt. Für diese Züchter zählt vor allem die
„Schönheit“. Wesen, Gesundheit und Intelligenz sind leider oft zweitrangig,
denn sie werden im Ausstellungsring nicht in gebührendem Maß zur Kenntnis
genommen. Für ein gutes Wesen gibt es keinen Pokal. Vererbte Schwächen, z. B. Ängstlichkeit und
Erbkrankheiten, werden als „nicht so schlimm“ oder als Fehler des Besitzers
abgetan, obwohl viele Beardie-Besitzer damit massive Probleme haben. Die Züchter sind auch noch stolz auf ihre
„edlen“ Hunde. Ihre Beardies werden ja im Ausstellungsring von gleichgesinnten
Richtern (die meist ebenfalls Züchter sind) mit Pokalen bedacht.
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Wir können Probleme nicht
mit demselben Bewusstsein lösen, durch welches sie entstanden sind. Albert Einstein ___________________________________ überzüchtet |
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Wie konnte
man es nur so
weit kommen lassen?! |